Samstag, 26. Mai 2018

Radln = Wohlfühlen

Namaste ihr Lieben,

hast du auch "etwas" das dich dazu bringt wie ein Dattelsirupkuchenpferd von einem Ohr zum anderen zu strahlen?

Bei ist das aktuell meine Radtour entlang der Mauer des Nymphenburger Schlossparks.
Radln = Wohlfühlen. Halt so. ;-)


Diese hab ich hier, im Blog, schon erwähnt und auf meinem Podcast - aber Fotos gemacht hab ich noch nicht.

Da ja nicht jede*r von euch aus München kommt und/ oder diese Tour kennt, bin ich heute an allen Lieblingsstellen stehen geblieben und hab noch mehr aufgesaugt als sonst und geknipst.

Viel Freude beim anschauen und gedanklichen mitradeln. Oder - noch besser - beim selber radeln.


Ab/ bis "Spielplatz an der Schlossmauer" brauch ich, je nach Tageslaune, ca. 35 Minuten. Heute a bisserl länger, weil ich am Schloss eine Lesepause eingelegt habe.

Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi


P.S.: SchlaubiClaudi sagt: "Auf die Fotos klicken macht sie größer!" ;-)







Ja wer schwimmt denn da? Im Hintergrund das Schlos von hinten.



Links der Botanische Garten, rechts der Nymphenburger Schlosspark.

Links: Häuser (krass!), rechts: die Schlossgärtnerei

Links: Maria Wardt (Gymnasium? Realschule? Beides?), rechts: die Schlossgärtnerei





Olympiaturm (da hat mein Opa dran mitgebaut)

Zurück durchs Villenviertel

Allee - Allee - Allee - Allee - Allee ... :-)

Im Hintergrund der o.g. Spielplatz

Donnerstag, 24. Mai 2018

Münchenliebe

Namaste ihr Lieben,

gestern stand ich mit meiner Freundin Julia Lechner auf den Terassen des LOVELACE und bin schier ausgeflippt vor Freude und Glück.

Schaut mal wie wunderschön!!!! 

 





Das sind die Momente an denen ich durchdreh. Da grinse ich, bin dankbar, freue mich wie ein Sellerieschnitzel, genieße das Wetter, die Menschen um mich rum und bin einfach nur glücklICH. 

Zu meiner Münchenliebe gibt es übrigens gleich zwei neue Podcast-Folgen.
"#038 - Sommer in der Stadt" und "#039 - Liebe rausschicken und wahrnehmen". Beide findet ihr auf meiner Podcast-Seite.

Mein allerliebstes Foto ist (unabhängig von den beiden herrlichen Kirchen) das hier - und auch das mit dem Mitgefühl passt zur #039 :-)




Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Donnerstag, 17. Mai 2018

Mantra

Namaste ihr Lieben,

mit Julia hab ich gestern im Moms Table (gleich dazu ein Foto), darüber gesprochen, wie wir Meditation üben und welche Möglichkeiten es gibt.




Julia hat von "Transzendentaler Meditation" vorgeschwärmt und ich dachte dann darüber nach, welches Mantra wohl zu mir kommen würde?

Darauf ist mir dieser Blogeintrag eingefallen und das Lied begleitet mich heute seit dem Aufstehen. Ich werde die Sätze von Nahko

<<Heal my brain and my body, too 

Cuz the body talks and the meditation helps>>


nicht mehr "los".

Soll vielleicht so sein - denn ich habe nun binnen zwei Jahren selbst erfahren, dass der Körper dem Geist folgt. Und auch, dass Meditation wirklich hilft. Mir. Und dir?

Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Mittwoch, 16. Mai 2018

Unser Sonnengruß

Namaste ihr Lieben,

soeben habe ich eine Podcast Folge zum Thema "Sonnengruß" veröffentlicht.

Damit die auch wirklich "meine" Yogi*nis erreicht...

Dort hören und hier schauen:





Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Montag, 14. Mai 2018

Der Nachmittag nach dem Ausbildungswochenende

Namaste ihr Lieben,

heute ist mir aufgefallen, dass ich bis dato noch nie so wirklich darüber geschrieben habe, wie der Sonntagnachmittag an/ nach dem Seminar-Wochenende in der Yogaschule abläuft.

Da es gestern so besonders schön und wohltuend war, nach einem psychich und physisch aufregenden Wochenende, hier Details vom Rest meines Sonntags:

  • Radeln - Zuerst hab ich mich aufs Rad gesetzt und bin meine geliebte Runde um die Nymphenburger Schlossmauer gefahren. Dauert ab/ bis Garage 40 Minuten, von denen ca. 20 komplett ohne ein Auto, max. 10 mit ein paar Autos und lediglich 5 an der Hauptverkehrsstraße geradelt wird. Yeah! Bei Sonnenschein und blauem Himmel war das genau richtig, um die Bhagavadgītā wirken zu lassen.
  • Finn bei Mama abholen
  • Aufräumen - kaum daheim erst mal die Klamotten und Taschen und Ordner aufräumen
  • Kochen - Hunger! Immer sehr viel am Yogawochenende.
  • Balkon - Raus mit mir und meinem Essen. Nochmal Sonne tanken. Nachfühlen.
  • Unterlagen sortieren - Ich notiere mir immer die mir wichtigsten Zitate auf PostIts und klebe sie an die Wand in mein Yogazimmer. Außerdem will gelocht und abgelegt werden.
  • Bloggen - Ganz wichtig für mich!!!!
  • E-Mails - Dann noch ein bisserl arbeiten und E-Mails beantworten sie seit Freitagvormittag liegen geblieben sind.

Am Yogawochenende bin ich übrigens (und wer mich privat kennt weiß, dass das ziemlich "krass" ist) nicht per Whatsapp erreichbar. Kleinste Kleinigkeiten strengen mich sehr an. Ich bin auf mich fokussiert und genieße das in vollen Zügen, dieses eine Wochenende im Monat.

Den Sonntag verbringe ich tatsächlich auch liebend gern allein daheim - und bin nicht mal wirklich fähig zu telefonieren. Sondern einfach nur "durch" - aber glücklich.

Und wenn dann doch Besuch vorbei kommt - dann ist das so ;-)




Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Sonntag, 13. Mai 2018

Das 25. Ausbildungswochenende - Die Gitta und der Jürgen

Namaste ihr Lieben,

es gibt sie immer wieder: Die Ausbildungswochenenden an denen ich während dessen schwanke.

Von himmelhoch jauchzend - zu Tode betrübt. Ein Wellenritt der Emotionen, ein stetiges Auf und Ab. Ein Wechselbad der Gefühle und ich weiß nicht wie viele Phrasen ich nun noch auspacken könnte. Unendlich...


Unser 25. (Wahnsinn!!!) Ausbildungswochenende, war der Gitta und dem Jürgen gewidmet.

Gitta = Die Bhagavadgītā
Jürgen = Jürgen Slisch aus Frankfurt

Über die große Bhagavadgītā mag ich an dieser Stelle gar nichts sagen. Fühlt sich falsch an das was in drei Tagen lediglich angeschnitten werden kann, hier nun in meine Worte zu packen. Außerdem will das erst mal weiter arbeiten in mir.

Aber über den Verlauf und dem zu Beginn erwähnten Hin und Her ein paar Sätze meinerseits.

Es fing am Freitag schon sehr emotional an mit einem Austausch mit der wundertollen Franziska Krusche, die ich hier bald an anderer Stelle erneut erwähnen werde.




Am Freitagabend folgte ein sanfter Einstieg in dieses philosophische Werk. Kurz angerissen. Eine wunderbare, total entspannende Praxis geübt. Ab nach Hause. Bett. Ich haben fertig.

Der Samstag hatte es dann schon viel mehr in sich. Zuerst wurden die Rahmenbedingungen abgesteckt. Anschließend ging es ans Eingemachte. Gezielt ging Jürgen auf die einzelnen Kapitel/ Verse/ Gesänge der Bhagavadgītā ein.





In der Mittagspause ging es dann, wie immer, um die aktuellen Themen der einzelnen Yogafamily Mitglieder. Wir gehen ja immer in kleinen Gruppen. Doch die Mandala-Suppen-Fraktion hält sich.

Da ein Großteil eng miteinander befreundet ist, finden dementsprechend intime und berührende Gespräche statt.


Dieses Mal hörten wir uns gegenseitig mehrmals sagen "Ja aber die Gitta sagt doch..." ;-)

Denn es ist so: Der Dialog, der zwischen 400 v.Chr. und 200 n.Chr. verfasst wurde und auf einem Schlachtfeld stattfindet, könnte auch heute gehalten werden.


Ich für meinen Teil habe mich in sehr vielen Versen und Gedanken wieder gefunden. Absolut! Auf unterschiedlichste Art und Weise.

Der Samstagnachmittag war geprägt von noch tiefer eintauchen. Die Grundschule haben wir längst hinter uns gelassen. Mich hat das so sehr berührt alles, dass ich einerseits müder und nachdenklicher, andererseits aber klarer wurde. Ich wollte Rückzug. Mich meinen Gedanken hingeben und meine aktuellen Sorgen und Probleme still und leise für mich gerade rücken.

Am Abend dann erneut eine Praxis. Die hat mir endgültig die Schuhe ausgezogen. Wie tiefgehend dieses Art des Yogierens ist. Mich fasziniert es immer wieder. Minimale Körperbewegung und gleichzeitig intensivste Wirkung auf das komplette System.

Ich bekomme auch jetzt Gänsehaut wenn ich dran denke wie liebevollst Jürgen unterrichtet. Wie minimal er korrigiert und damit innerlich Welten bewegt. Wie viel er mit seiner ruhigen Stimme ausrichten kann. Was für ein Lehrer! Mich faszinieren Männer mit Wissen und Empathie so sehr. Beste Kombi die es gibt, meiner Meinung nach!


Okay, genug geschwärmt, ich stelle das Fangirl zurück.

Eigentlich war ja dann ein Biergarten Besuch geplant. Wider Erwartung und wider Planung ein sehr kleiner Kreis. Aber ich wollte und konnte nicht. Dennoch bin ich mitgegangen, auf ein Wasser. Hab einige Reiskörner geworfen um mich dann um den Rest der Reispackung daheim zu kümmern. Geben und dann nehmen. Ausatmen. Einatmen.

Heute dann abschließendes Sortieren. Voller frisch getankter Energie. Voller positiver Gedanken. Motiviert mein aktuelles Thema nun endlich anzugehen. Zu kämpfen. Wie Arjuna. Und ich hab nicht nur einen Krishna an der Seite, sondern gleich ein ganz Team mir wohlgesonnener Menschen.





Was nehme ich mit? Werde ich/ werden wir noch sehen.
Für den Moment bin ich einfach nur berührt.

Danke Jürgen. Aus tiefstem Herzen. Ich denke dir ist gar nicht bewusst, was du heute, gestern und vorgestern, mit dem Teilen deines Wissens und deiner Leidenschaft, in mir bewegt und berührt hast.  Mit einem Porsche-Cabrio hat es übrigens nichts zu tun ;-)


Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Mittwoch, 9. Mai 2018

Mit Kindern singen am Glockenbach

Namaste ihr Lieben,

während sich fast die ganze Welt heute über Trump echauffiert, war ich mit Kuckuck, Esel, Lieblingstieren, meinem Herz und Fidiralala beschäftigt.




Einen besseren Tag für eine Wunscherfüllung als heute, hätte es also fast nicht geben können. 

Wunscherfüllung? Ja! Denn meine Freundin Hanna wollte mit ihrer Tochter zum Singen mit Kindern am Glockenbach - und ich durfte mit! Weil ich es schon so lange wollte... mir aber ohne Kind echt komisch vorgekommen wäre.



Auf diese Weise konnte ich also dabei sein und kann es absolut bedingungslos empfehlen. Für alle Alterklassen. Denn von 1 bis 80 war alles vertreten - und ich war nicht die einzige ohne junge Begleitung!

Philipp Stegmüller versammelt mittwochs um 16:00 Uhr Kinder und ihre BegleiterInnen im Tipi Am Glockenbach 14. In den Ferien findet dieses wundertolle Beisammensein nicht statt. 



Es wird gemeinsam gesungen, gelacht, getanzt, getrommelt, Rasseln geschlagen, Gitarre gespielt, Krafttiere gerufen und Spaß gehabt. 

Nächster Wunsch: Am Dienstagabend zum Singen für Erwachsene gehen. Wird nach den Pfingstferien angestrebt. 

Links zu Philipp bzw. seinen Projekten:
YouTube Kanal
Mantra Singing Circle
Malikarjuna (Mantras & spiritual songs from all traditions)

Vielen Dank an Philipp, der die Yoga/ Shanti/ Spiri/ Musik Szene in München absolut bereichert!!!
Vielen Dank fürs Mitnehmen an meine große und meine kleine Freundin.

Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Dienstag, 1. Mai 2018

An die tollste Apfelschorle, die ich je getrunken habe

Liebe Apfelschorle,

ich danke dir so sehr.


Dafür, dass du mir nach 2 Stunden tanzen, schwitzen, singen, hüpfen, weinen, fühlen, schauen, glücklich und dankbar sein Kraft gegeben hast.


Dafür, dass dich zu trinken so viel Zeit in Anspruch genommen hat, ganz geduldig abzuwarten.
 

Dafür, dass du mir den Mut gegeben hast, meine Bitte und meinen Wunsch auszusprechen.


Dafür, dass du mich danach wieder aufgefangen hast.


Dafür, dass du meinen Durst gelöscht hast.


Dafür, dass ich dank dir einen weiteren musikalischen Höhepunkt meines Lebens erfahren durfte.


Danke, du tollste Apfelschorle, die ich je getrunken habe.

Sonnengrüße von Herzen,
deine Claudi



Namaste ihr Lieben,


wer mehr lesen will, schaut bei meiner so viel mehr als Konzertfreundin Doris hier vorbei. Denn: Doris schreibt, ich mach die Fotos ;-) Und ihr Herz tanzt so sehr wie meins.


GlücklICH bin ich dankbar für euch und schicke Sonnengrüße von Herzen,

eure Claudi

Mittwoch, 25. April 2018

Vorfreuen

Namaste ihr Lieben,

da gibt es bestimmt auch yogasutrisches Gedankengut dazu. Mir fällt aber grad kein passendes Sutra ein, daher in meinen Worten.

Ich liebe es mich vorzufreuen. So richtig. Ich geh da total drin auf. Wenn ich drüber nachdenke, was mich diesen Sommer alles erwartet, dann grinse ich sofort über das ganze Gesicht.

Dennoch versuche ich (irgendwie) (so a bisserl) im HIER und JETZT zu sein und zu bleiben.

Klappt aber nicht immer. Da läuft beispielsweise "Du kannst auf mich zählen" von den Revolverhelden per Dauerschleife in meinem Ohr. Und immer wieder bin ich so was von hibbelig und vorfreudig auf Montagabend.

Allerdings ist es so:
Bis Montagabend werden noch sooooo viele wunderbare Dinge passieren. Da stehen Telefonate an, da sind Treffen geplant, da ist ein herrliches Mittagessen, da ist der Freutag im Teilzeitjob, Fußballspielgucken, gekrönt von einem Ausflug am Samstag ... und und und.

Also:
Ich übe das Vorfreuen mit dem Jetzt zu kombinieren. Vorfreuen ja, ich grinse zui gerne vor mich hin. Gleichzeitig aber "da" sein, Gespräche genießen und vor allem viele Momente und Fotos im Kopf sammeln. 


Gleich gilt der Genuss erst mal voll und ganz meiner Himbeerhirse.

Vielleicht ist genau das der yogische Mittelweg?

Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Sonntag, 22. April 2018

Wochenende - Sonnenschein!

Namaste ihr Lieben,

oh mei, gscheid schee. Ich hab das heute genau so gehandhabt wie gestern. Bin aber nicht drum rum gekommen zwei Fotos zu schießen.




Ehrlich herrlich, oder?

Genießt den Sonnensonntag!!!

Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

P.S.: Nachtrag eine halbe Stunde später... Soundtrack vergessen...
The one and only James Bay - Us.

I believe in something - I believe in us.



Samstag, 21. April 2018

Morgenstund hat Gold im Mund - oder: "Hello, you beautiful thing!!!"

Namaste ihr Lieben,

ich hab heut mal alles anders gemacht als sonst. Und es ist so was von voll toll!

Viel zu früh bin ich aufgewacht, nach viel zu wenig Schlaf. Ach es war ein toller Abend gestern mit den Love Keys, meinen Freundinnen und überhaupt und sowieso.

Aber anstatt mich hin und her zu drehen und den Morgen zu verdösen, hab ich mir um 06:15, nach einer halben Stunden eben das zu tun dann gedacht: "Ach eigentlich kannst da ja auch aufstehen!".

Ab ins Bad, Reinigungsprozedere, warme Zitrone trinken, YOGA!!! Heute inklusive rezitieren (agnir me) und meditieren. Bei Sonnenschein und Vogelgesang.

Wie immer blieb das Telefon bis an diese Stelle sowieso aus, ich mach es nach dem Yogieren an, keinesfalls sehr sehr sehr sehr selten vorher.

Gegen 07:30 und ich hab mir spontan gedacht, dass es auch mal schön wäre mit ohne Smartphone spazieren zu gehen. So bin ich also im Flugmodus losgestapft, hab statt Podcast oder Musik den Vögelchen zugehört. Die Sonne genossen und mich daran erfreut, dass Finn um die Uhrzeit und bei den noch nicht warmen Temperaturen tapfer neben mir her gehumpelt ist.

Jetzt das Beste: Das Handy ist noch immer aus. Ich höre Jason Mraz, trinke Getreidekaffee mit einer Kuhmamamilch-Alternative aus Hafer, die Hirse mit Karotten kocht munter vor sich hin. Und ich erfreue mich pauschal an meinem Leben.

This is what I've been waiting for.




Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Donnerstag, 19. April 2018

Mein erstes Liebeslied

Namaste ihr Lieben,

ich hoffe aus tiefstem Herzen, dass es euch so gut geht wie mir.

Sonne, Blüten, blauer Himmel, radln, Grün, wundertolle Menschen, alle gesund. Hurra!!!
Übrigens feiere ich sehr, dass ich all das wahrnehme. Und mich dran erfreuen kann. Hach.

Irgendwie ist mir gestern mein erstes Liebeslied wieder eingefallen. Und das will heute mit euch geteilt werden. Freundeskreis. Der ihr Max mit seiner Joy. Ganz am Anfang. Süß wie jung sie sind. Und tanzen, strahlen, tiefe Blicke austauschen. Es knistert!




Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Sonntag, 15. April 2018

Vorstellstunde 5/8

Namaste ihr Lieben,

obwohl ich (hab ich auch gesagt - nachdem ich meine Stunde gehalten hatte) im Vorfeld keinen Bock hatte (darf auch mal sein), hat sich der Tag dann als ganz zauberhaft herausgestellt.

Wie hier bereits angekündigt, war es offensichtlich eine gute Entscheidung einfach mal ganz ICH zu sein und das Thema zu wählen, das mich selbst aktuell am meisten beschäftigt: Herz!

So begann der gestrige Tag:




So wurde die Mittagspause verbracht:


Und ähnlich endete er auch wieder. :-)

Zwischendurch hatten wir ganz viel Weiblichkeit, Liebe, Frieden, Herz, Baum, Kraft und Standhaftigkeit.

Ich feiere nun mein Dasein als Yogalehrerin wieder mehr und freu mich über einen gechillten Sonntag mit Instagram, Netflix, Balkon, radln und Finn. Und - tadaaaaaaaa - mein Podcast ist "Back on track"!!!


Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Samstag, 14. April 2018

Vorstellstunden Halbzeit

Namste ihr Lieben,

meine Yogafamily und ich, wir haben heute die vierte von acht Vorststellstunden (= praktische Zwischenrpüfung). Also Halbzeit.

Bei mir ist diese genau genommen sogar schon rum ums Eck. Es gibt nämlich zu den sechs internen (davon ist es heute die vierte) auch zwei externe Vorstellstunden. Davon hab ich ja letztes Jahr bereits eine gerockt.

Eigentlich sollte ich mich jetzt nochmal vorbereiten und alles durchgehen. Mir ist aber mehr nach Joris. Und seinem Signal.

Denn ich werde heute auch eins raus senden. Für mehr Herz und weniger Kopf. Halt so. Punkt.




Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Dienstag, 10. April 2018

Dublin-Liebe

Namaste ihr Lieben,

ich hab mir einen  Traum erfüllt den ich seit 2009 mit mir rumtrage.

ICH WAR IN DUBLIN!!!

UND ES IST NOCH VIEL TOLLERER ALS ICH GEDACHT HABE!!!


Aber:
I still haven't found what I'm looking for.

Macht aber nix. Denn das Lied hat mich begleitet vom ersten bis zum letzten Tag. Es ist fast schon unheimlich. In der Hotel-Lobby, in zwei Pubs die ich besucht habe, beim Vorbeigehen am Rock n Roll Museum. Straßenmusiker. Immer wieder. Nicht irgendein Lied meiner Band, nein, DAS Lied. Hach ja.




Aber Dublin kann viel mehr als U2!!!

Und die Reise hat mich wieder ein Stückerl mehr zu mir selbst gebracht. Mir gezeigt wie weit ich gehen kann, mich auf andere einzustellen. Wie wichtig es aber gleichzeitig ist, meine Grenzen zu wahren.

Wenn ich nicht ganz genau wüsste, dass ich wieder nach Irland fliegen oder fahren werde, dann wäre ich ein bisserl traurig. Aber so freue ich mich, einen gelungenen Einstieg in "meine Insel" erlebt haben zu dürfen.

Beim Hinflug München und die Berge sehen.
In Belfast "zwischen landen" weil Nebel in Dublin. Zwecks des Auftranken 4 1/2 statt 2 Stunden im Flugzeug verbringen.
Problemslos in die Stadt gelangen aber dann erst mal von Regen begrüßt werden.
Gleich mal lieb angesprochen werden auf der Suche nach dem Hotel.
Glücklich einchecken, alles sauber, super Zimmer, beste Lage. Die Reiseverkehrskauffrau in mir war happy.


Dann hab ich den Stadtplan in die Hand genommen und ab diesem Zeitpunkt die Laufrouten festgelegt.
Alles gesehen was es zu sehen gibt.


Kleine Stadt. Großes Herz. Ab dem Trinity College is alles wirklich in nur 30 Gehminuten erreichbar.
Mag ich sehr, denn ich bin eine Läuferin was das erkunden von Städten berifft.
Morgens war ich, die Frühaufsteherin, allein unterwegs. Hab meine Stadt in mir aufgesogen, mit der Liffey gesprochen, Menschen geschaut, die Ruhe bei schönstem Sonnenschein genossen. Vor allem am Sonntagmorgen.




In der Temple Bar hab ich ein Wasser getrunken und ein veganes Sandwich gegessen.
Randbemerkung: Vegan in Dublin ist nicht einfach - außer man ernährt sich von Chips oder hat jemand dabei, der freiwillig die Veggie Lokaliäten mit abklappert - worauf ich (!) aber keine Lust hatte. Ich wollte Dublin und nicht vegan. Und ich hatte Dublin!

 

Lediglich ein Ding bereue ich: Ich hätte abends allein ins Pub sollen. Unabhängig von Müdigkeit oder wilden Fußballfans. Mich einfach nur mal trauen.


Aber egal - so hab ich was für meine Irland-Rundreise die gedanklich schon fix gebucht ist.
Der Rückflug dann wieder mit Zeitverzögerung. Die jedoch gut gemacht wurde durch einen himmlischen Blick über den Wolken und auf die rot leuchtende Allianz Arena.

Betonen will ich, dass ich lang nicht mehr so nette, freundliche, zuvorkommende, höfliche und gut gelaunte Menschen auf einem Haufen erlebt habe wie dort.
Es ist der Wahninn!!!

Kurz habe ich mit dem Gedanken gespielt auszuwandern. Und das ist keine Floskel sondern mein absoluter Ernst.
Als ich dann aber in meiner wunderschönen Wohnung angekommen bin, gestern um 23:30 Uhr, war ich doch auch schnell wieder glücklich zu Hause zu sein.
Finn hat sich sehr gefreut und beim Spaziergang heute Morgen dachte ich mir (als ich in meiner Wirtschaft einen Tisch für heut Abend reserviert hab und geschaut hab, was aktuell im Kino meiner Kindheit läuft): Da bin i dahoam!

Dennoch:

Dublin, ich komme wieder. Und ich verstehe nun, warum es mich seit knapp 9 Jahren zu dir zieht. Wenn es eine Stadt gibt, die meinen Charakter beschreibt, dann bist du das. Nur das mit dem Yoga und dem vegan rechnen wir noch dazu ;-)


Hier ein Video, dass die Lebensfreude der Iren und ihre wunderschöne Musik gut darstellt. Die Stadt ist allerdings Galway. Macht nix, denn auch das werde ich später kennenlernen.





Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Donnerstag, 5. April 2018

Wenn Lebensträume wahr werden

Namaste ihr Lieben,

kennt ihr das? Man hat da was im Kopf. Und es lässt einen nicht los. Immer und immer wieder wird man damit konfrontiert. Es verschwindet nie. Ist allgegenwärtig. Begegnet einem auf die komischsten Weisen, in den seltsamsten Momenten.

Dann entschließt man sich dem nachzugehen. Aufzudecken. Zu forschen. Zu hinterfragen.
Es fühlt sich richtig an. Gleichzeitig aufregend. Unsicher. Vorfreudig. Gefühlsmischmasch wie es heftiger nicht geht. 

Mir steht das spannenste Wochenende, das ich je hatte, bevor.

Wieso sollte ich erst 35 werden um das zu erleben? War ich vorher nicht reif?
Musste erst all das, was mich vor allem seit  Ende 2017 beschäftigt, passieren?
Fragen über Fragen.

Ich bin hibbelig, kann es nicht erwarten. Noch 2x (nicht?) schlafen. Wuhuhuuuuu!!!

Danke fürs an mich denken und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

#♡?

Donnerstag, 29. März 2018

Newsletter und Isarnetz Blog Award 2018

Namaste ihr Lieben,

ich hab gerade meinen Newsletter verschickt. Das mache ich ja immer Ende des Monats und hab vermutlich mehr Freude daran, als einE LeserIn je habne könnte. Für mich DIE Möglichkeit um den vergangenen Monat Revue passieren zu lassen und über den neuen nachzudenken.

Falls ihr reinschauen woll, hier entlang. Abonnieren dann sehr gerne hier - es gibt meinen München-Guide als Dankeschön.


Dieses Mal sind Konzerthinweise enthalten (habt ihr eins meiner April-Highlights hier wahrgenommen gehabt?) und eine Bitte für eure Stimmen.

 

"Claudi goes vegan" ist nämlich für den Publikumspreis des "Isarnetz Blog Award 2018" nominiert. Ich denke euch sehr für eure Stimmen - auch wenn ich den Blog nicht mehr aktive betreibe. 


Vielen Dank dafür und für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi



Freitag, 23. März 2018

Hoffnungslos hoffnungsvoll

Namaste ihr Lieben,

vielleicht bereits bekannt ist, dass ich Wortspiele liebe.

So auch "Hoffnungslos hoffnungsvoll" - vor alles als Lied von Joris.
Hier in einer ganz besonderen Version.




Es freut mich immer wieder, dass ich meine Weise gefunden habe, Musik in den Yogaunterricht einzubauen. Hach.

Bin gespannt ob du fängst. Oder weiß ich das längst?


Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Mittwoch, 21. März 2018

Einzelstunde 10/15 - Fühlen

Namaste ihr Lieben,

das war heute die bisher schönste, beste, tollste, einfühlsamste, liebevollste, engste, nahste, verbundenste, berührenste - schlichtweg wundertollste Einzelstunde die ich erleben durfte.


Nun sind zwei Drittel rum ums Eck - aber ich bin mir sicher, dass die gemeinsame Reise mit meiner Lehrerin mit diesen 15 Pflicht-Stunden erst beginnt.


Das was heute passiert ist, kann ich mit Wörtern wie "unheimlich" oder "sagenhaft" und "magisch" beschreiben.

Ja, vielleicht war das bisher nur ein Aufwärmen. Vielleicht beginnt erst jetzt die wahre Zeit des Yoga. 


Wer weiß das schon.

Wir geben ab, vertrauen, unterscheiden, haben Geduld und gehen unseren Weg.


Ein bisschen SchlaubiClaudi Sanskrit:
  • śraddhā
  • viveka
  • īśvarapraṇidhāna  

Und letzten Endes bin ich doch die, die mal unbedingt ne 501 haben wollte.

Was für ein Übergang! Mich hat heut nämlich ein Lied rauf und runter begleitet nach Irsee.

Seid ihr auch mit Mixtapes groß geworden?

Ich werde total schnell ins 80er Jahre Kind sein zurück katapultiert, wenn ich "Immer noch fühlen" höre. Und habe heute gelernt:

Genau darum geht es. Immer und immer wieder. Ums Fühlen!






Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Samstag, 17. März 2018

Doofer Kreislauf mit diesem Nicht-Üben

Namaste ihr Lieben,

auch das will hier festgehalten werden, damit sich die Thematik vielleicht endlich mal in meinem Kopf verankert?

Wenn es mir doof geht und ich keine Lust auf Yoga üben habe - GENAU DANN sollte ich es wirklich immer tun.

So nach dem Motto: Jetzt erst recht!

Mich hat es seit Sonntag ja ziemlich zerbröselt gehabt. Und so konnte ich nicht üben. Der Atem war nicht da, die Kraft für den Körper hat gefehlt, sobald ich mein Herz berührt habe, kamen Tränen.

Ich hab dann am Donnerstag beschlossen, es gestern einfach mal bewusst sein zu lassen. Lieber eine halbe Stunde länger schlafen und den Körper auf diese Weise erholen lassen.

Heute hatte ich dann eine gute Begleitung auf der Matte: Vogelgezwitscher und Sonnenschein. Wie für mich gemacht. Als ob beides extra für mich geschickt worden wäre. Ich hab mein Fenster sperrangelweit aufgemacht und den Frühling rein gelassen. Hab mich von den Sonnnestrahlen und dem Vogelgesang durch den Sonnengruß gleiten lassen. Hab in der halben Hocke (ardha utkatāsana) die Sonne getankt. Mein gesicht förmlich fluten lassen.

Ja und dann - kam das Lächeln wieder. Das was, vor allem durch den gestrigen, viel zu emotionalen, Tag verschwunden war. Da war es wieder.

10 Minuten nach meinem namaste wurde es grau und kalt. Unheimlich. Aber: Ich bin dankbar. Sehr.

Was ich gelernt habe?
  • Dem doofen Kreislauf des Nicht-Übens wenn es mir schlecht geht, will ich mich nicht mehr hingeben. 
  • Ab jetzt will ich stärker sein und mir noch bewusster werden, wie heilsam der Yoga wirklich ist. 
  • Wie sehr er mich bei mir sein lässt.
  • Voller Dankbarkeit und Liebe. 
  • Wertschätzung mir selbst gegenüber. 
  • Bewusst werden: "So ist es jetzt."
  • Abstand schaffen.
  • Geduldig sein. 
  • Bei mir bleiben.

Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Mittwoch, 14. März 2018

Yoga und Dating-Apps

Namaste liebe Dating Apps,

ich verabschiede mich hiermit von euch.

Und weil ich das schon mal und schon mal und noch mal getan hab - und immer wieder zurück gekehrt bin - wird es hiermit schriftlich festgehalten.

Ich habe keine Lust mehr. Auf Menschen die anderen schaden. Darauf wie ein Süchtling abends daheim nur noch bei euch abzuhängen. Ich will wieder Bücher lesen und Musik hören. Will tanzen, trampolinieren und yogieren. Die Freiheit will ich in mir finden statt außen zu suchen.

Vorbei ist die Zeit des "Hoffentlich hat er geschrieben wenn ich daheim bin!".
Mit euch hab ich endgültig abgeschlossen. Rücke mich selbst zurück in den Fokus!

Ich bin die Ebene, die sich nicht verändert. Ich bin die Konstante, der ich bedingungslos vertrauen kann. Zentriertes Bewusstsein, für ein zentriertes Leben. Ein Hoch auf die Ausatmung!!!!


Mein Wunsch:
  • Ein Mann der mich sieht.
  • Ein Mann der mich feiert.
  • Ein Mann der mich und meine Romantik zu schätzen weiß.
  • Der mich als hoffnungslos hoffnungsvolle Frau annimmt statt fallen lässt.
  • Ein Mann der mit mir weiter wachsen will. 
  • Der bereit ist zu vertrauen und loszulassen.
  • Der im Jetzt lebt und in die Zukunft schaut.
  • Der seine Vergangenheit zu schätzen weiß - ohne an ihr anzuhaften.
  • Freiheit!

Ich möchte die Einigung der Gegensätze erleben. Und zwar ohne euch, Dating Apps!



  • Die Dunkelheit liegt hinter mir. Es wird hell. 
  • Und auch wenn ich blind war - ich war es und bin es nicht mehr. 
  • Gestern wurde der Dämon rausgeschüttelt. Der Teufel sitzt nicht mehr auf meinem Rücken.
  • Ich bin so durch!
  • Neustart! Shiva komm und steh an meiner Seite.




Und jetzt das was wirklich unheimlich ist, ihr seltsamen Dating Apps.

Seit einer Woche sind zwei Zettel von meiner yogischen Post It Wand runtergefallen. Immer wieder. Ohne zu lesen hab ich sie zurück geklebt. Heute passierte es erstmals in śavāsana - danach hab ich sie gelesen. Und dermaßen laut aufgelacht!!! 



Die Zeichen sind also doch immer da. Verrückt ist das! Denn wen nich sie vor lauter Männern in Apps nicht sehe - dann kann ich das echte Leben ja gar nicht wahrnehmen. Daweil ist es doch so schön!!!!

<<Hallo Leben! Ich bin die Claudi. Und wer bist du?>>


Danke für euch, Dating Apps. Für all die Erfahrung die ich mit euch machen durfte. Für all die Lehrer, die ihr mir geschickt habt. Danke aus tiefstem Herzen. Aber nun reicht es.

Sonnengrüße von Herzen,
eure Claudi

Dienstag, 13. März 2018

Meine liebsten Filme/ Filmtipps

Namaste ihr Lieben,

ich wurde gebeten meine Lieblingsfilme zusammen zu schreiben.

Und weil ich (die) Listen so schön finde, teile ich sie einfach gleich mal mit euch.

Was fehlt sind "Meet Joe Black" und "He's just not that into you" - die kennt die Empfängerin wohl, drum hab ich sie gleich weg gelassen.





Ich mach mir jetzt einen Couchabend mit Finn und "(500) Days of Summer".




Weil es halt viele Not-Love-Stories gibt... Was eigentlich schade ist.

Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Montag, 12. März 2018

48 Stunden

Namaste ihr Lieben,

48 Stunden lang bin ich nun rumgehangen. Yoga hin oder her. Da hilft manchmal das allergrößte Shanti nicht - da will man was anderes mit Sh* schreinen!

Dank einem Teil meiner Zauberfrauen und ihrer Werkzeuge bin ich nun wieder hergestellt.
 

ICH DANKE EUCH!!! 


Für euer halten, whatsappen, da sein, auffangen.

Ich war jetzt wütend und aggressiv. ENDLICH MAL KAMEN DIESE ZWEI QUALITÄTEN AUS MIR RAUSGESCHOSSEN!!!!

Hab festgestellt, dass es am Gegenüber liegt.
Zugegeben, dass das Gegenüber der Fehler ist.
Eingestanden, dass ich alles richtig gemacht habe.

Dennoch bleibt die Enttäuschung über 48 schwierige Stunden.

Aber mit der Gewissheit, dass ich die für mich besten Freundinnen haben darf. Die mich immer und immer wieder auffangen.


Und noch dazu musikalische Powerfrauen:






Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
eure Claudi

Sonntag, 11. März 2018

Das 24. Ausbildungswochenende - Die Symbolik der āsanas

Namaste ihr Lieben,

ganz sicher hab ich noch nie am Sonntagvormittag einen Blogeintrag über das aktuelle, noch bis heute Nachmittag andauernde, Ausbildungswochenende geschrieben.

Da ich jedoch nicht mehr schlafen kann und später die Sonne rauskommen soll... ich mit Finn einen der schönen Parks oder Wiesen in/ um München erkunden werde... und ich jetzt schon spüre, dass ich heute keine Lust mehr auf Notebook hochfahren und schreiben habe... mache ich das einfach mal neu/ anders/ jetzt.

HURRA EINE VERÄNDERUNG! ;-)

Das 24. Ausbildungswochenende dreht sich um "Die Symbolik der āsanas". Ganz ehrlich: Ich dachte mir im Vorfeld: "Na super - da lern ich dann also warum der "Nach unten schauende Hund" nach unten schaut? Oder wie?

Ha! Es hat sich mal wieder gelohnt solch aufkommenden Gedanken einfach auf die Seite zu schieben, sich einzulassen, geduldig abzuwarten und die Thematik abzugeben.


Was hab ich auch schon zu verlieren? Nichts! Mir war klar, dass ein zauberhaftes Wochenende mit meinen Mandiramgirls bevorsteht. Noch dazu angeleitet und begleitet und durchgeführt von unserer geliebten Karin.

Und so habe ich die Zweifel vor der Türe gelassen und wurde noch bereits am Freitagabend belohnt. Eine wohltuende Praxis haben wir geübt, schon viel über Symbole (von der Sonne bis hin zur Deutschen Bank und den Äskulap-Stab) gesprochen. 

Karin hat uns an die Hand genommen und uns auf ihre liebevolle Art auf den gestrigen, langen Samstag vorbereitet.



Und dann hat sie mir die Augen und mein Herz geöffnet!!!


Detailliert hat uns Karin jeden einzelnen Schritt von sūryanamaskār, dem Sonnengruß, erklärt. Ich bin mir sicher: Nie mehr werde ich mich durchyogieren ohne an ihre Worte und Überlegungen dazu zu denken. 
Es war so zauberhaft - mir fehlen an dieser Stelle wirklich die Worte um auch nur ansatzweise darzustellen, wie verzückt ich bin!

In viel zu kurzen, knappen Worten:
  • Es geht um den Lebenskreislauf, die 12 Monate, die 2x 12 Stunden die ein Tag hat. 
  • Es geht darum sich komplett hinzugeben.
  • Abgeben. 
  • Es geht um unsere Reise. Von der Geburt bis zum Tod.
  • Wie wir ranwachsen, lernen, reifen und wieder zurück gehen.
  • Wie wir hineinwachsen, wie wir akzeptieren, wie wir den gleichen Weg mit anderer Sicht auf die Welt und uns zurück gehen.
  • Wahrhaben, erfahren, reinfühlen, spüren!
  • Pure Hingabe!!!
  • Mit jedem Atemzyklus ein neues āsana - eine neue Erfahrung. 
  •  Magie!!! Pure Magie!!!!!!!

 

Die für mich persönlich wichtigsten āsanas in sūryanamaskār sind vīrabhadrāsana (der Held/ die Heldin) und bhujaṅgāsana (die Kobra). Beides Rückbeugen! Einmal stehend, einmal liegend. ICH LIEBE SIE!!!



Zum Glück ist Karin auf beide detailliert eingegangen. Dazu gleich mehr.

Neben vīrabhadrāsana und bhujaṅgāsana haben wir noch von Löwenmut (in Form von siṃhāsana  - dem Löwen/ der Löwin) erzählt bekommen.

Und jetzt noch was Anderes, Neues, hier, jetzt, heute.

Ich teile mal zwei von 12 Seiten (bisherige) Notizen mit euch. Weil ich es weiter geben will. 


Weil ich spüre, dass mein (veganer) Heldinnen-Weg eine Schleife beendet hat.

Weil ich seit gestern Abend voller Angst bin :-( Die Seite zu bhujaṅgāsana hilft mir gerade sehr. Irgendwie fühle ich mich gehäutet - offen gelegt. Aber dazu vielleicht ein ander Mal mehr.

HURRA EINE VERÄNDERUNG! ;-)
(Tipp: Auf die Fotos klicken, dann werden sie größer/ besser lesbar.)


vīrabhadrāsana

bhujaṅgāsana


Beides und meine (oben erwähnten) persönlichen Erfahrungen zeigen doch eins:

Ja - das ist Yoga. Er ist überall. Mitten im Leben! Anwendbar auf den Alltag und so einfach gedanklich umsetzbar.


Ganz ohne sportliche Verrenkungen ;-)


Den Soundtrack zum Wochenende hab ich hier schon mal geteilt. Macht aber nix. Kann man als Singlefrau nicht oft genug hören!




Danke für euch, noch einen sonnigen Sonntag und
Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

P.S.: YogiTea Spruch von soeben...

Neue Lieblingssorte: Kurkuma Chai <3

Donnerstag, 8. März 2018

KUULT

Namaste ihr Lieben,

meine "so viel mehr als nur Konzertfreundin"-Doris hat hier am Mittwoch ihre Neuentdeckung bekannt gegeben.

Freilich konnte ich dann nicht anders als gleich den YouTubeKanal von KUULT zu stürmen und mir ein Herz-Lied nach dem anderen reinzuziehen.

Die für mich herzigsten drei (neben "Wenn du lachst" - das halt ganz ganz ganz besonders schön ist!!!) will ich hier und heute mit euch teilen.


"Alternativtermin":


"Sag mir wer, wenn nicht wir!"

 
"Traum":


"Ich will Träume, für die es sich lohnt früh schlafen zu gehen.
Für die es sich lohnt, nie wieder aufzustehen."

Berührt es euch auch so sehr wie mich? Kennt ihr sie am Ende, im Gegensatz zu mir (Spätzünderin), schon? Ich war ja zuerst a bisserl enttäuscht das Konzert am 17.02.2018 in München verpasst zu haben. Doch als ich realisiert habe, dass ich an dem Wochenende im Allgäu gewesen bin, war das wieder ok. Dazu passt dann noch...


"In einem anderen Leben":





Ich lerne immer mehr, dass Dinge nunmal so sind wie sie sind. Hingabe. Totale Hingabe.

Und so freu ich mich auf das kommende Yogawochenende, in dem uns unsere geliebte Karin von den Bedeutungen der āsanas erzählen wird.

Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Frühlingsbotschafter

Namaste ihr Lieben,

dir Frühlingsbotschafter nehmen Tag für Tag zu. Spürt ihr sie auch?

Ich hab meine liebsten Botschafter gesammelt:

  • Vogelgezwitscher - beim Yoga mit offenem Fenster oder beim Spaziergang.
  • Es ist hell beim Morgenspaziergang.
  • Es ist noch hell wenn ich abends zurück in meine Wohnung komme.
  • Es wird wärmer.
  • Die Sonne kommt immer mehr und öfter durch die Wolken durch.
  • Der Schnee schmilzt.
  • Die Menschen sitzen wieder draußen vor den Cafés - eingemummelt aber immerhin.
  • Grüne Wiesen.
  • Blume.
  • Knospen.
  • Mehr Menschen sind draußen unterwegs.
  • Die Klamotten werden weniger.
  • Finn mag nicht mehr direkt ins Auto einsteigen sondern sonnt sich erst mal lieber im Garagenhof.



Nimmst du es auch war? Und auf welche Weise? Ich finde der Frühling liegt in der Luft!!!

Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Mittwoch, 7. März 2018

Claudi goes eigenstimmig

Namste ihr Lieben,

eigenstimmig ist schon lang Teil meiner Podcast-Empfehlungen.

Die wunderbare Vorstellsungsrunde spannender Frauen, war einer der ersten Podcasts, den ich abonniert habe. Damals hätte ich mir nie erträumen lassen, selbst eine Eigenstimmig-Frau zu werden.


Doch Ende Januar war es soweit und ich durfte Sarah, Julia und deren Tochter Marie (#podcastmarie) kennenlernen.

Am Sonntag wurde nun das Interview veröffentlicht. Ihr könnt es hier anhören.


 

Sarah hat mir Raum gegeben. Und Zeit. Und mit ihrer absoluten Ruhe und Liebe das, wie ich finde, Bestmögliche "aus mir raus geholt". 


Das Vorwort von ihr und Julia rührt mich seit Sonntag regelmäßig zu Tränen. Mir ist überhaupt nicht bewusst (gewesen?), dass ich so auf andere wirke. Das freut und ehrt mich dermaßen, dass mir noch immer die Worte fehlen.

Vielleicht wollt ihr einfach mal reinhören und euch eure eigene Meinung bilden? 


Meine Freude über Rückmeldungen eurerseits ist riesengroß.

Vielen Dank dafür, für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi



Sonntag, 4. März 2018

FÜR einen Circus - aber OHNE Tiere!

Namaste ihr Lieben,

ich hab schon sooo viel auf meinem Veganblog über den Circus in München (und die Tiere die dort leben und arbeiten müssen) geschrieben. Kann man am besten hier nachlesen, dort sind weitere Links hinterlegt.

Was hat das auf einem Yogablog zu suchen?

Viel!

Im YogaSutra 1.33 ist von den s.g. "bhāvanas" die Rede. Ich übersetzte das mal mit dem Bewirken, etwas hervorbringen oder sich etwas vergegenwärtigen.



Es gibt vier bhāvanas: maitrī, karuṇā, mudita und upekṣā.

maitrī - Freundlichkeit/ Liebe
karuṇā - Mitempfinden/ Hilfsbereitschaft
mudita - Mitfreude/ Begeisterungsfähigkeit
upekṣā - Gleichmut/ verständnisvolles Hinwegschauen

Ich nehme seit 2011 an Demonstrationen zu tierrechtlichen Hintergründen teil. Doch nichts (Pelz, vegane Lebensweise, Stopfleber, Earthlings, ...) geht mir so nah ans Herz, wie das absolut sinnlose Thema Circus.

Und so bin ich gestern seit langem mit 999 anderen Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz friedlich demonstrieren gewesen. Von 11:00 bis 15:15 Uhr. Vom Geschwister-Scholl-Platz an der LMU bis vor den Circus Krone.

Geschützt von freundlichen Polizisten haben wir den Tieren ohne Stimme unsere Stimmen gegeben.

Bevor ich hier Fotos und Videos zeige, will ich jedoch erklären, was gestern so anders war im Vergleich zu meinen bisherigen Teilnahmen an Demonstrationen.

Ich war ruhig. Ich habe beobachtet und dokumentiert. Ich habe mir Gedanken gemacht. Still und leise habe ich den Tieren eine bessere Zukunft gewünscht. War eine Zahl von so vielen anderen Menschen die ihr Herz vor dem Öffnen ihres Geldbeutels befragen.


upekṣā (Gleichmut/ verständnisvolles Hinwegschauen) habe ich angewandt, als wir beim Circus angekommen sind. Als Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel mit Kindern und auch einzelne Erwachsenen Paare ihre teuren Eintrittskarten zückten um den Ort, an dem kein Tier artgerecht sein kann zu betreten.

mudita  (Mitfreude/ Begeisterungsfähigkeit) habe ich gespürt bei den Blicken auf die MitdemonstrantInnen. Wenn Reden gehalten wurden, unermüdlich immer wieder gleiche Sprüche gerufen wurden. Ich hab mich mitreißen lassen von der positiven Stimmung FÜR einen Circus - aber OHNE Tiere!



Ein Beitrag geteilt von Claudia Renner (@claudia.renner) am


karuṇā (Mitempfinden/ Hilfebereitschaft) habe ich vor allem durch die Teilnahme eines meiner Helden gespürt. Hannes Jaenicke war von Anfang bis Ende mit dabei. Ich (Fangirl seit 2011), konnte mich endlich bei ihm für seine ZDF-Doku-Reihe bedanken!





maitrī (Freundlichkeit/ Liebe) habe ich in mir getragen. Ich bin dire Liebe! Und ich würde mir so sehr wünschen, dass noch viel mehr Menschen nachdenken, für welchen Circus sie ihr Geld ausgeben und somit eine Wahl treffen.


Roncalli, Flic Flac, Cirque du Soleil, sind die, die mir sogar ohne Hilfe einer Suchmaschine ganz schnell einfallen.


Wie auch beim Essen und bei der Kleidung und bei Waschmitteln und Kosmetik sind die Alternativen also gegeben. Man braucht nur sein Herz öffnen und ein bisserl umdenken!!!

Am meisten entsetzt hat mich allerdings, wie wenig die PolitkerInnen tun - im Gegenteil. Da wird sogar noch WERBUNG FÜR den Circus gemacht.

Claudia Roth besucht Einzelvorführungen (???), Gregor Gysi übernimmt Patenschaften, Angela Merkel zerschmetterte schon mehrmals den Antrag des Bundesrats, Wildtiere im Zirkus zu untersagen.


Von der Stadt München, diversen Medien und den s.g. "Stars" in der Manage bin ich ja seit langem zu tiefst enttäuscht.


Aber man lernt ja leider nie aus.

Insofern habe auch ich mich dann doch wieder ein bisserl aufgeregt. Innerlich. Da hilft noch so viel om und shanti shanti shanti nichts.

Dennoch - ich bleibe dabei:

Mögen alle Lebewesen überall glücklich und frei sein. Mögen alle Gedanken, Worte und Handlungen unseres Lebens zu diesem Glück und dieser Freiheit aller beitragen. 


lokāḥ samastāḥ sukhino bhavantu


Und jetzt wie versprochen Fotos und Videos und überhaupt.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, Sonnengrüße von Herzen und
noch einen schönen Sonntagabend,
eure Claudi