Mittwoch, 10. Januar 2018

īśvarapraṇidhāna - oder: "Ja! Ok! Ich befreie mich von meinen Erwartungen und vertraue endlich!!!"

Namaste ihr Lieben,

gestern habe ich gewünscht. Ja. Ich habe einen Wunsch formuliert. Ich hab mich dafür verantwortlich erklärt und ich zeige meine Ernsthaftigkeit. Jetzt sind vertrauen und loslassen dran. So hab ich es in seinem Wünsche-Buch von meinem Lehrer Sriram gelernt.

Und heute weißt mich meine Freundin und Yogalehrerin Adriana sehr liebvoll auf īśvarapraṇidhāna hin.

ISHVA WAS?!??

Schau gerne in diese Links rein:

https://yogaworld.de/tiefer-eintauchen-mit-yoga-sutra/
https://wiki.yoga-vidya.de/Ishvara_Pranidhana
https://www.happymindmagazine.de/ishvara-pranidhana/

Ich hab nämlich im ersten Schritt gegoogelt.

Dann das Yogasutra, in der Übersetzung und Erklärung von Sriram gezückt.

Dort steht geschrieben:

YS 2.1:
"Einheit äußert sich, wenn mit uneingeschränktem Einsatz gehandelt wird, unter Berücksichtigung individueller Fähigkeiten und Grenzen, ohne dabei den Eigenwillen überzubewerten." (Sriram)

YS 2.32:
"Nicht unrein werden, sich stes zufrieden zeigen, diszipliniert sein, an der eigenen geistigen Entwicklung interssiert bleiben und hingabefähig sein  - das sind die fünf wichtigen Verhaltensregeln gegenüber sich selbst." (Sriram)

YS 2.45:
"Die tiefsten Erkenntnisse im Leben entsammen der Fähigkeit zur Hingabe." (Sriram)

īśvarapraṇidhāna selbst übersetzt Sriram mit "Hingabe, Ehrfurcht" bzw. "hingebungsvolles Handeln, ohne die Ergebnnisse in den Vordergrund zu stellen / Hingabe an īśvara". Oder als "Gotteshingabe", wenn es als īśvarapraṇidhāna bhakti im YS 2.45 erwähnt wird.


Und anschließend noch "mein" Karma-Buch von Stephanie Schönberger aus dem Regal geholt. Stepahnie spricht von der "Hingabe an ein höheres Prinzip". Na das klingt doch gleich mal umsetzbarer.

Mit diesem dritten Schritt hat es mich dann endgültig gepackt, die Sache mit der Hingabe. Und so bin ich in meinen eigenen Notizen, vom 11. Ausbildungswochenende (14.-16.10.2016) gelandet.

Schaut mal hier:





Ist irgendwie sehr putzig, dass nun 15 Monate später zu lesen. Und jetzt erst so richtig zu verstehen/ zu erfahren.

Zumindest habe ich nun für jetzt das Gefühl, es verstanden zu haben, dieses īśvarapraṇidhāna.
Und ihr seid mal live dabei gewesen, wie ich mir so ein Thema "erarbeite". Das fühlt sich aber viel mehr nach tanzen auf dem Spielplatz an - mit "Arbeit" hat das für mich nichts zu tun.

Ich werde mir jetzt mal sehr hingebungsvoll ein Mittagessen kochen. Und mir überlegen, wie ich mich meinem Herzenswunsch, voller Ehrfurcht und Vertrauen, befreit von jeglichen Erwartungen "einfach so" hingeben kann.


Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

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