Sonntag, 30. April 2017

Das 16. Ausbildungswochenende - Die Upanishaden mit Eberhard Bärr und viele Bilder im Kopf

Namaste ihr Lieben,

es ist unmöglich dieses Wochenende hier auch nur annährend wiederzugeben. Keine Ahnung welch journalistische Ausbildung man braucht um das was die Yogafamily und ich erleben durften in Worte zu fassen.

Doch wisst ihr was? Im Endeffekt ist das eh nicht wichtig. Denn ich werde hier nicht die Worte eines Lehrers 1:1 wiedergeben. Brauche ich auch nicht. Denn letzten Endes ist es so: Wir hatten das unsagbare Glück Eberhard "Ebi" Bärr genießen zu dürfen. Haben jeden Moment dieses wundertollen Gefühls aufgenommen. Er kam... Er blieb... Er ging. Und ist nun vermutlich nach einer planmäßigen Bahnfahrt ohne jegliche Erwartung zurück daheim. :-) Es war "magisch" wie ich sagen würde oder halt "einfach nur Yoga" wie das andere vielleicht formulieren.

Bereits am Samstagvormittag hatte ich Herzerl in die Augen:




Nun habe ich hin und her überlegt. Vielleicht das Thema Upanishaden einfach mal ruhen lassen und hier gar nichts schreiben? Vielleicht knutscht mich morgen die Muse und mir fällt was ein? Nein, ich mach das dieses Mal ganz anders. Gleich jetzt (weil noch aktuell im Kopf) berichte ich von meinem Gefühlswirrwarr. Denn da ging was ab dieses Wochenende. So irre.

Am Freitagabend hab ich meiner Mama erstmal erklärt, warum auch Mamas die Themen ihrer Kinder einfach mal ruhen lassen könnten. Mitfühlen statt mitleiden.
Anschließend hab ich einer Freundin erklärt, warum ihr Wunsch nach Urlaub Quatsch ist. Der kommt ja von außen und hilft ihrem Inneren nicht.
So schaut's aus!!!
Ich war total aufgedreht und hab ewig rumgedödelt bevor ich ins Bett bin.

Am Samstagvormittag Morgenpraxis (höre Friede Freude Süßkartoffel #002) wie immer. Mein Wunsch nach Meditation war riesig. Ist am Yogawochenende bisher nicht so gewesen.
Meine Stimmung war ok, sackte aber im Laufe des Vormittags total ein. Ab ca. 10:30 Uhr war ich nur noch verwirrt und eingenommen von Gedanken wie.

  • "Ich werde Beobachter meiner Gedanken." 
  • "Ich bin nur eine Rolle." 
  • "Löse mich vom ICH." 
  • "Selbsterforschung! Erkennen - sehen - entdecken." 
  • "Gefühle sollen in MIR erweckt werden. Unabhängig von "draußen"."
  • "Lerne meine Kriege zu neutralisieren." 
  • "Meine Klarheit überträgt sich auf andere."
  • "Was kommt?" --> "Was ist!".

Ständig war ich im Brotjob (an sich und bei einer Person) und bei meiner Zukunft. Außerdem beim Essen und Abnehmen. Beim Sterben und beim Sein.

Nach der Mittagspause haben wir einen "Verdauungsspaziergang" eingelegt. Das sieht so aus: Wir gehen in den Biomarkt, kaufen Naschzeug und fangen mit der Verdauung direkt vorm Laden an :) :) :)

Danach war ich im Zuckerhoch. Ich sollte das eigentlich (! haha !) ja mittlerweile wissen. Selbsterforschung. Naja. So ist es jetzt. Beobachten statt werten.
Irgendwie half der Zucker beim Übertünchen der Gedanken.

Das Hoch blieb bis abends. Und zog sich bis zur Geburtstagsfeier im so ham. Dann wurde ich schlagartig müde. Auf dem Heimweg dann eine erlösende Whatsapp.

Nicht "nur" mir geht es so, dass sich der Kopf dreht und dreht und vor lauter ICH MIR MEINS ROLLE ERFORSCHUNG gar nimma runter kommt.

Ich hab das dann verlegt. Auf den nächsten Tag. Aber daheim konnte ich aber nicht schlafen, das Gedankenkarussell kreiste weiter. Also noch Instagram gecheckt und so. Mach ich sonst am Yogawochenende nicht.

Richtig gut ging es mir dann heute Morgen. Sonntag. Endlich wieder hergestellt. Nach zwei Wochen Abwesenheit ist die Sonne wieder da. Die Vögel. Der blaue Himmel. Wärme. Licht. Genau richtig. Hurra! Rauf aufs Rad, ab in die Yogaschule.

Und ich konnte GENIESSEN! Endlich. Nachdem ich am Freitag verlebt und am Samstag verwirrt, konnte ich nun eintauchen. In die Katha-Upanishade.


Danke. Danke. Danke.

Mein Wirrwarr ist noch immer da. Das wird so schnell auch nicht vergehen. Aber ich beobachte es nun "einfach" mal. Das Wirrwarr kommt... bleibt... geht... Und wie auch bei āsana ist angesagt: üben... üben... üben...


Und dann will ich noch Bilder festhalten. Die brauchst du nicht verstehen. Meine Yogafamily und ich tun das. Für diesen so ganz anderen Yogablogeintrag ist das absolut ausreichend.

  • Brille
  • Moschustier
  • Das Blumen-Selbstbewusstsein im Garten
  • Hardware und Software (und der Prozessor)
  • Schlange und Seil
  • Bergsee (vorm Berg)
  • Heiße Karotte in heißem Wasser auf heißer Flamme
  • Posten von Fotos auf dem Berg und beim Meditieren
  • Antiquitäten im Kopf

Aber für euch habe ich nun tatsächlich auch noch was. Denn wir haben eine "Hausaufgabe" bekommen.

Beobachte:
"Wer ist der erste Mensch am (Diens)Tag, dem ICH die Kraft gebe MICH aus MEINER Ruhe zu bringen?".


Traurig aber wahr, dass ich die Antwort jetzt schon weiß.
Und du? Wie ist das bei dir? Magst du mitmachen bei der Hausaufgabe?

Mir bleibt zu sagen in Bezug auf Ebi:



Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

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