Sonntag, 30. April 2017

Das 16. Ausbildungswochenende - Die Upanishaden mit Eberhard Bärr und viele Bilder im Kopf

Namaste ihr Lieben,

es ist unmöglich dieses Wochenende hier auch nur annährend wiederzugeben. Keine Ahnung welch journalistische Ausbildung man braucht um das was die Yogafamily und ich erleben durften in Worte zu fassen.

Doch wisst ihr was? Im Endeffekt ist das eh nicht wichtig. Denn ich werde hier nicht die Worte eines Lehrers 1:1 wiedergeben. Brauche ich auch nicht. Denn letzten Endes ist es so: Wir hatten das unsagbare Glück Eberhard "Ebi" Bärr genießen zu dürfen. Haben jeden Moment dieses wundertollen Gefühls aufgenommen. Er kam... Er blieb... Er ging. Und ist nun vermutlich nach einer planmäßigen Bahnfahrt ohne jegliche Erwartung zurück daheim. :-) Es war "magisch" wie ich sagen würde oder halt "einfach nur Yoga" wie das andere vielleicht formulieren.

Bereits am Samstagvormittag hatte ich Herzerl in die Augen:




Nun habe ich hin und her überlegt. Vielleicht das Thema Upanishaden einfach mal ruhen lassen und hier gar nichts schreiben? Vielleicht knutscht mich morgen die Muse und mir fällt was ein? Nein, ich mach das dieses Mal ganz anders. Gleich jetzt (weil noch aktuell im Kopf) berichte ich von meinem Gefühlswirrwarr. Denn da ging was ab dieses Wochenende. So irre.

Am Freitagabend hab ich meiner Mama erstmal erklärt, warum auch Mamas die Themen ihrer Kinder einfach mal ruhen lassen könnten. Mitfühlen statt mitleiden.
Anschließend hab ich einer Freundin erklärt, warum ihr Wunsch nach Urlaub Quatsch ist. Der kommt ja von außen und hilft ihrem Inneren nicht.
So schaut's aus!!!
Ich war total aufgedreht und hab ewig rumgedödelt bevor ich ins Bett bin.

Am Samstagvormittag Morgenpraxis (höre Friede Freude Süßkartoffel #002) wie immer. Mein Wunsch nach Meditation war riesig. Ist am Yogawochenende bisher nicht so gewesen.
Meine Stimmung war ok, sackte aber im Laufe des Vormittags total ein. Ab ca. 10:30 Uhr war ich nur noch verwirrt und eingenommen von Gedanken wie.

  • "Ich werde Beobachter meiner Gedanken." 
  • "Ich bin nur eine Rolle." 
  • "Löse mich vom ICH." 
  • "Selbsterforschung! Erkennen - sehen - entdecken." 
  • "Gefühle sollen in MIR erweckt werden. Unabhängig von "draußen"."
  • "Lerne meine Kriege zu neutralisieren." 
  • "Meine Klarheit überträgt sich auf andere."
  • "Was kommt?" --> "Was ist!".

Ständig war ich im Brotjob (an sich und bei einer Person) und bei meiner Zukunft. Außerdem beim Essen und Abnehmen. Beim Sterben und beim Sein.

Nach der Mittagspause haben wir einen "Verdauungsspaziergang" eingelegt. Das sieht so aus: Wir gehen in den Biomarkt, kaufen Naschzeug und fangen mit der Verdauung direkt vorm Laden an :) :) :)

Danach war ich im Zuckerhoch. Ich sollte das eigentlich (! haha !) ja mittlerweile wissen. Selbsterforschung. Naja. So ist es jetzt. Beobachten statt werten.
Irgendwie half der Zucker beim Übertünchen der Gedanken.

Das Hoch blieb bis abends. Und zog sich bis zur Geburtstagsfeier im so ham. Dann wurde ich schlagartig müde. Auf dem Heimweg dann eine erlösende Whatsapp.

Nicht "nur" mir geht es so, dass sich der Kopf dreht und dreht und vor lauter ICH MIR MEINS ROLLE ERFORSCHUNG gar nimma runter kommt.

Ich hab das dann verlegt. Auf den nächsten Tag. Aber daheim konnte ich aber nicht schlafen, das Gedankenkarussell kreiste weiter. Also noch Instagram gecheckt und so. Mach ich sonst am Yogawochenende nicht.

Richtig gut ging es mir dann heute Morgen. Sonntag. Endlich wieder hergestellt. Nach zwei Wochen Abwesenheit ist die Sonne wieder da. Die Vögel. Der blaue Himmel. Wärme. Licht. Genau richtig. Hurra! Rauf aufs Rad, ab in die Yogaschule.

Und ich konnte GENIESSEN! Endlich. Nachdem ich am Freitag verlebt und am Samstag verwirrt, konnte ich nun eintauchen. In die Katha-Upanishade.


Danke. Danke. Danke.

Mein Wirrwarr ist noch immer da. Das wird so schnell auch nicht vergehen. Aber ich beobachte es nun "einfach" mal. Das Wirrwarr kommt... bleibt... geht... Und wie auch bei āsana ist angesagt: üben... üben... üben...


Und dann will ich noch Bilder festhalten. Die brauchst du nicht verstehen. Meine Yogafamily und ich tun das. Für diesen so ganz anderen Yogablogeintrag ist das absolut ausreichend.

  • Brille
  • Moschustier
  • Das Blumen-Selbstbewusstsein im Garten
  • Hardware und Software (und der Prozessor)
  • Schlange und Seil
  • Bergsee (vorm Berg)
  • Heiße Karotte in heißem Wasser auf heißer Flamme
  • Posten von Fotos auf dem Berg und beim Meditieren
  • Antiquitäten im Kopf

Aber für euch habe ich nun tatsächlich auch noch was. Denn wir haben eine "Hausaufgabe" bekommen.

Beobachte:
"Wer ist der erste Mensch am (Diens)Tag, dem ICH die Kraft gebe MICH aus MEINER Ruhe zu bringen?".


Traurig aber wahr, dass ich die Antwort jetzt schon weiß.
Und du? Wie ist das bei dir? Magst du mitmachen bei der Hausaufgabe?

Mir bleibt zu sagen in Bezug auf Ebi:



Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

BIG MAGIC one more time

Namaste ihr Lieben,

big magic has happened.

Kürzlich habe ich eine Freundin um ein Buch gebeten. Per WhatsApp. Kurz bevor wir uns getroffen haben. Da war sie aber schon unterwegs.

Zuerst war ich enttäuscht "Menno! Ich hab mich doch schon lesend auf meiner Couch gesehen! Doof.". Doch der Wunsch nach einem Leseabend war so groß, dass ich meine Bibliothek aufgesucht habe - und siehe da - mir ist tatsächlich ein Buch in die Hand gefallen.



Ich sag ja immer, dass sich Tiere und Kinder ihre Menschen/ Familien aussuchen. Mit Büchern ist das bestimmt auch so. Die kommen in mein Leben meist genau zu dem Zeitpunkt wo sie genau richtig sind. 


Bei Big Magic war das 2015 nicht ganz so. Ich damals total fixiert auf "Ich will eine Partnerschaft. Jetzt!". Da hat dieses Kreativitäts-Buch nur teilweise gepasst. Eher gar nicht so.

Aber jetzt: TADAAAAAAA! Oh ich stolpere über Wörter wie "Selbstvertrauen", "Brotjob" oder "Vertrauen". Elizabeth Gilbert fordert auf: "Zeig uns was du gelernt hast!", "Geh an die Arbeit!", "Packe deine Unsicherheiten und Ängste an den Knöcheln!". Die Rede ist immer wieder von "Bereit sein". Und ich sitze da - und grinse.


Kennt ihr das mit den Büchern die erneut gelesen werden wollen? Die du dann mit ganz anderen Augen siehst? 

Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Freitag, 28. April 2017

Vorfreuen auf Eberhard "Ebi" Bärr

Namaste ihr Lieben,

ich hab ihn schon hier und hier erwähnt. Und jetzt ab 17:00 Uhr ist es endlich soweit.

Eberhard "Ebi" Bärr wird live und in Farbe bei uns sein. Vor mir sitzen. #fangirl. Meine Freude ist nicht in Worte zu fassen.


Denkt gerne an mich und meine Yogafamily. Das wird magisch 🙏

Thema sind die Veden und Upanishaden. Ich hab mir meine Notizen vom ersten Ausbildungswochenende rausgesucht und will sie (über 1 1/2 Jahre später) gerne mit euch teilen 💚



Über unser erstes Wochenende im Herbst 2015 habe ich übrigens ganze vier (?!?) Blogeinträge verfasst. Siehe hier und hier und hier und hier. Hihi. Irgendwie süß was ich damals geschrieben hab. Zeigt mir, dass die Idee zum Veganblog einen Yogablog zu gründen genau richtig war und ist.

Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Mittwoch, 26. April 2017

Dankbarkeit. Liebe. Glückseligkeit. Und: Friede Freude Süßkartoffel :-)

Namaste und einen wunderschönen guten Morgen ihr Lieben,

Dankbarkeit. Liebe. Glückseligkeit. Und: Friede Freude Süßkartoffel :-)

Ich hab gerade ein sehr spontanes YouTube Video veröffentlicht. "Aufnahme" gedrückt. Nix geändert. Den Pony wirr, die Augen voller Aufregung und Freude. Und es dann einfach so veröffentlicht. Hihi.



Alle Infos zu

Friede Freude Süßkartoffel - Der Podcast über Ernährung und Yoga.
Von und mit Claudia Renner.


findet ihr hier und hier.


Danke für euch, eure Unterstützung und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Sonntag, 23. April 2017

Paper Aeroplane

Namaste ihr Lieben,

viel zu lang hab ich keine Musik mehr geteilt. Mein Lied des Tages:
Paper Aeroplane von Angus & Julia Stone



Gehört heute im Max Pett...



Passt perfekt. Weil ich seit gestern nur noch am FLIEGEN bin. Warum erfahrt ihr bald. Habt ihr meinen Newsletter schon abonniert? ;-)

Danke für euch.

Sonnengrüße von Herzen und tanzt gut in die neue Woche rein,
Claudi

Nachrichten

Namaste ihr Lieben,

ich schau ja keine Nachrichten mehr. Weil: Wieso soll ich mich eigentlich mit diesen Horrormeldungen aus der ganzen Welt beschäftigen? Es bleibt größtenteils doch eh nur ein "So ist es jetzt." (Zitat Karin Kapros, meine Ausbilderin).

Klaro - jeder von uns hat dich Macht und Möglichkeit etwas zu verändern. 


Und ich tue das bestmöglich und bin mir dessen absolut bewusst. Ich will euch allen und noch viel mehr Menschen Geschenke geben. Lachen, Leuchten und Strahlen (#smilesparkleshine) in die Welt hinaus tragen. Friede Freude Süßkartoffel. Absolut!

Ich weiß sehr wohl was "da draußen" alles abgeht schief läuft. Aber ich habe keine Lust mich bewusst um 20:00 Uhr ans TV Gerät zu setzen oder aktiv Nachrichten Seiten aufzurufen. Ein absolutes No-Go wären Nachrichten Apps die mich dann auch noch mit Mitteilungen ständig auf dem Laufenden halten. Nein.

Was mache ich? 


Die Abendzeitung lesen (Mischung aus München, Boulevard und einer Minimaldosis Politik - aber genug um "up to date" zu sein) und vor allem:
Einmal in der Woche die "Heute Show" anschauen und mit viel Humor den Wahnsinn betrachten.
Plus "365 gute Dinge" verfolgen.

Das reicht. Mir. Und euch? Wie handhabst ihr das?


Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Mittwoch, 19. April 2017

Dankbarkeit und Freude

Namaste ihr Lieben,

am 02.04. ist mein Unfall passiert. Das sind nun also ganz genau 16 Tage. Die Diagnose war, dass die Heilung "bis zu 6 Wochen" dauern kann.

Voller Dankbarkeit und Freude bin ich darüber, mich soeben übend mit meiner Praxis voller Tanz und Drehungen in meinem Yogaraum wieder gefunden zu haben. 



Ich kann es gerade gar nicht fassen. Vor noch einer Stunde saß ich am Notebook, habe eine Einkaufsliste für meine Kundinnen entworfen und schwupp - kam der Wunsch auf zu üben. Bei solchen intuitiven Meldungen bin ich ja sehr wachsam mittlerweile und dem Gedanken einfach nachgegangen - im wahrsten Sinne des Wortes.

Oh wie schön ist das denn? KEINE SCHMERZEN MEHR!!!

Hach. Ich mach jetzt Party ;-)

Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Montag, 17. April 2017

Mein Yogaweg

Namaste ihr Lieben,

heute hab ich das hier...


Ein Beitrag geteilt von Claudia Renner (@claudia.renner) am


auf Instagram veröffentlicht. 


Dann kam die Frage nach meinem Yogaweg auf - bzw. drei Fragen dazu die ich hier nun gerne beantworte. Vorweg jedoch noch der Hinweis auf den Blogeintrag "Wie bin ich überhaupt darauf gekommen Yogalehrerin werden zu wollen?". (Wiederholt sich nun stellenweise...)

1.) Wie hast du angefangen? 


Mit Pilates. Mein damaliger Freund hat mich sehr gequält. Obwohl er seinen Popo nie hochbekommen hat, durfte ich mir ständig anhören "Mach Sport, dann kannst du auch mehr essen!". Jaja - er hat ja recht - ich sag schon nix. ;-) Tatsächlich ist er der Grund warum ich zum Yoga gekommen bin. Ich hab nämlich eine frisch eröffnete Schule für Pilates bei mir ums Eck gefunden. Der Kurs wurde auch noch von der damaligen Krankenkasse bezuschusst. Also alles prima. Bis die Lehrerin dann mal meinte, dass sie ja denkt, Yoga könnte mir gefallen, ich solle das doch mal ausprobieren. Und so war es auch. Pilates war ganz schnell erledigt und meine Leidenschaft entfacht. Doch dann kam Finn in mein Leben und das mit den regelmäßigen Gruppenstunden war nicht mehr so leicht umsetzbar.


2.) Im Studio oder alleine? 


Im Studio - dann aber alleine. Daheim per DVD. Und später wieder in Gruppen-Stunden (bei Adriana) und mittlerweile im Einzelunterricht bei Stephanie. Ich kann es wirklich sehr sehr sehr empfehlen nicht mit irgendwelchen Videos daheim los zu üben. Man kann so viel falsch machen. Ein Beispiel an mir: nach sechs Jahren weiß ich nun wie die Vorbeuge richtig richtig geht. Oder der Hund. Oder der Held. Mit richtig richtig meine ich schonen für den Körper. So, dass eben auch auf Dauer und bei täglichem Üben nix passiert. Das soll keinefalls ein Angriff sein auf diverse Online-Angebote oder oder oder. Sondern nur ein: Bitte seid achtsam mit und für euch selbst!!!


3.) Mit Büchern oder Videos?

Bücher sind schön und gut. Meistens gut. ;-) Helfen mir aber nix wenn ich auf der Matte stehe. An DVDs kann ich vor allem Anfängern die von Ralf Bauer und Anna Trökes empfehlen. Ich selbst habe mit Ralf Bauer (mein Teenie-Schwarm!) geübt. Mittlerweile ist Anna meine Heldin. Aber nun habe ich ja meine eigene, auf mich und meine aktuellen Themen angepasste, Einzelpraxis. Siehe auch den Blogeintrag "Yoga dahoam".

Thematisch ähnliche Blogeinträge sind übrigens zu finden unter "Wie läuft ein Ausbildungswochenende ab?" und "Warum ich mich für unsere Yoga-Tradition entschieden habe".

Sollten euch Fragen wie diese unter den Fingern brennen (sagt man das so?) ;-)
Ich freu mich über eure Kontaktaufnahme. Ihr wisst ja wo und wie ;-)

Übrigens: Neu mir bei auf Instagram (ihr könnt euch auch ohne Konto durch die Fotos klicken): Immer wenn ich Fotos von meinem Essen veröffentliche, ist eine Info zu dessen Nährstoffen und "warum wieso dies und das" enthalten. Weil ich ja alles (bis auf zwei Vitamine aber dazu bald mehr) über die Nahrung abdecke - und verdammt stolz darauf bin keine Supplemente zu schlucken! :-)


Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Samstag, 15. April 2017

Done-Liste statt ToDo-Liste

Hallo ihr Lieben,

schaut mal was ich gestern gemacht hab 💙💚💛💜



Das hat sich ja so was von toll angefühlt. Und weil ich bisher (bin seit 06:00 wach) schon irre wuselig unterwegs war, werde ich das heut Abend gleich wiederholen.

Falls es nicht so ganz rüberkommt: Wer meinen Newsletter abonniert (siehe die Spalte rechts) bekommt seit gestern "Claudis München Guide" geschenkt 💚

Euch allen wünsche ich einen fleißigen Osterhasen.


Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Samstag, 8. April 2017

Yoga-Pause

Namaste ihr Lieben,

es ist passiert. Am Sonntag Nachmittag. Die erste "richtige" Verletzung, seit ich in der Ausbildung zur Yogalehrerin bin.


Zwischen den Stuhl (die s.g. "Affenschaukel") und mein Fenster hab ich mich zum Blumengießen platziert. So hat es in aus der Aufhängung gehoben und er fand es offensichtlich spannend entlang meines Rückens zu Boden zu fallen. Ich fand das nicht spannend sondern schmerzhaft.

Diagnose nach zwei schlaflosen Nächten: Rippenprellung oder -bruch. Sei egal. Weil dauert so oder so sechs Wochen. Hab mich also gegen ein Röntgenbild entschieden und war letzte Woche zwei Tage nicht im Brotjob.

Zwangspause. Nicht nur auf dem Blog sondern auch im echten Leben. Denn eine Yoga-Pause war die letzten Tage für mich selbstverständlich.

Vorhin hab ich mich zum ersten Mal wieder auf die Matte getraut. Ergebnis: lediglich adho mukha śvānāsana (Hund), Yoga mudra (Kind oder auch Gebetshaltung) und Vierfüßler funktionieren aktuell.

Die fühlen sich leicht und stabil an (sthira und sukha) und der Atem fließt frei und lang (dīrgha und sūkṣma). Mein Geist ist ruhig bzw. ausgerichtet (ekāgratā).

Auf diese Weise sind alle Voraussetzungen für achtsames Üben erfüllt. Da kann ich ein süßes Minivinyasa draus bauen und einfach jeden Tag die Übungsanzahl steigern. Da sogar uttānāsana (Vorbeuge) und vīrabhadrāsana (Held) nicht ganz schmerzfrei sind, klappt nicht mal sūryanamaskāra (Sonnenguß). Aber ich mag gar nicht jammern sondern bin lieber dankbar für drei āsana die nicht weh tun. 

Lieber zeige ich euch kurz wie mein Tag heut verlaufen ist, nachdem ich das 11. von 15 Kapiteln in der Ausbildung zur veganen Ernährungsberaterin erfolgreich abgeschlossen hatte 💚



(M)ein Traumziel ist ja die Provence zur Lavendelblüte. Da das heuer schon wieder nicht klappt hab ich mir den Lavendel nun auf den Balkon geholt. Und zwar in den Kästen mehrjährig und Winterfest. So kann ich ihm jedes Jahr beim Wachsen zuschauen und staunen. 

Heute war ENDLICH wieder mal Sonnenschein angesagt in München und ich sitze seit 16:00 Uhr auf Balkonien und genieße in vollen Zügen.



Zum Abschluss dieses gelungenen Tages gab es nun noch das hier:


Sodali, nun seit ihr up28t ;-) Und ich wünsch euch allen noch ein wundertolles und supersonniges Wochenende.

Sonnengrüße,
Claudi

Sonntag, 2. April 2017

Vorstellstunde 2/8 - die erste von zwei externen Vorstellstunden

Namaste ihr Lieben,

gestern war meine erste von zwei externen Vorstellstunden. Oh es war so magisch. Und ich hab irre irre irre viel lernen dürfen. Über mich, andere Traditionen und den heißgeliebten Yoga.

 
śalabhāsana, Weißdorn von Miri für das Herzöffnen und
"unser" Krishnamacharya.

Was eine Vorstellstunde überhaupt ist habe ich bereits erklärt. :-)

Nun also extern. Ja, das is wohl unüblich im zweiten Ausbildungsjahr (von vier) schon die Prüfung einer externe VSS auf sich zu nehmen. 

Doch ich bin ja eher eine die alles gleich anpackt und einfach erledigt haben will. Davon abgesehen bin ich neugierig. Ich hab ja schon einige FreundInnen unterrichtet - aber noch nie Fremde. Bisher habe ich in meiner Yogaschule oder in meinem Yogazimmer unterrichtet - aber noch nie "auswärts". Bisher habe ich immer nur liebevollste Rückmeldungen bekommen - aber noch nie Kritik. 


Es war mir wichtig jetzt, nach 1 1/2 Jahren zu erfahren, wie ich nach außen wirke. Auf Menschen, die mich nicht kennen.



Das als Hintergrund oder zum besseren Verständnis warum ich die erste in meiner Yogafamily bin, die sich der Aufgabe gestellt hat. 

Wir waren fünf Teilnehmerinnen gestern und ich das Küken. Die jüngste und die, die am kürzesten in der BDY-Ausbildung ist. Für alle anderen war es die 6.-8. Vorstellstunde - und meine zweite ;-)

Die Woche davor war ich in "Null Bock" Stimmung. Erst am Freitag hat sich das gewandelt. Warum könnt ihr hier lesen. Aber das is auch ganz gut - so war NULL Platz für Nervosität. Die hat sich erst am Samstagvormittag in Form von Bauchgrummeln gezeigt - ist aber schnell verflogen als ich angekommen und (wie sollte es anders sein?) auf liebe Yoginis getroffen bin.

Überraschung! Die Moderatorin Barbara Franz (sehr empfehlenswert übrigens!) hat noch vier Schülerinnen aus ihrer Yogalehrer-Ausbildung mitgenommen.
 

Es war also gleich mal schnelles Umdenken angesagt. "Ok - dann unterrichte ich halt nicht fünf sonder neun Yoginis. (Hilfe!)" (Ich mag ja kleine Gruppen und hab mir fest vorgenommen später in Kursen nicht mehr als sechs TeilnehmerInnen anzunehmen.) (To be continued...) ;-)


 
So sehr hab ich mir gewünscht mit meiner Rückbeuge vor der Mittagspause dran zu sein und hatte Glück. Ich war die dritte von fünf. Wegen zeitlicher Verzögerung (wir haben und verratscht) habe ich vorgeschlagen, dass wir vor der Pause meine Praxis üben und danach dann erst besprechen. 
 
Das sollte wohl alles so sein - wie so oft. 
 

Denn die größte Lernerfahrung von gestern lautet:
Warte ab. Und versuche dir keine Gedanken zu machen über Dinge, die du noch nicht hinterfragt hast. 


 
Ich hatte (wie immer) das Blatt mit den Strichmännchen (so zeichnen wir die Abfolge der āsana auf) in der Hand zum Ansagen. Das kurze Feedback das ich vor der Pause bekommen habe war: Du musst freier reden und mehr du sein. Das geht gar nicht mit dem Ablesen, das klingt total maschinell.

Die Pause über war ich mit meinen mitgebrachten Süßkartoffeln und der Frage beschäftigt: Hä? Was meinen sie denn mit ablesen?!?!?


Als es nach der Pause erneut darum ging habe ich nachgefragt. Sprecht ihr jetzt vom Referat? (Ja, das hält man frei, ja, das hätte ich machen können. Aber in Anbetracht der wilden Zeiten derzeit wollte ich mir den Stress schlichtweg nicht machen.) Oder meint ihr die Praxis an sich?

Ne - die Praxis!

Ich so: Ja aber - da sind doch nur Strichmännchen auf meinem Zettel?!?!
 
Sie dachten ALLE neun ich hätte jede ANSAGE abgelesen. Als ich ihnen dann erklärt habe, dass auf dem Zettel gar nix dazu steht und das einfach meine Art sei sind die Rückmeldungen umgeschwappt in "Was? Ja dann ist das DEINE Stimme und deine Art zu unterrichten? Das war FREI?!?"
 

Und so durfte ich dann erfahren, dass ich eine wunderschöne und beruhigende Stimme habe. Sehr gelassen und entspannt spreche. Außerdem sei meine Praxis sehr gut aufgebaut gewesen. Nur der Tim am Ende sei etwas untergegangen.


 
Die Moderatorin hat dann noch erwähnt, dass ich erst seit 1 1/2 Jahren in der Ausbildung bin, dass das meine 2. VSS überhaupt und somit die 1. externe war. 
 
Ich selbst wollte mir keinen Welpenschutz geben, hab ja oben bereits erklärt warum. 
 

Am Ende des Tages mich die anderen vier Teilnehmerinnen umarmt und mir gesagt, dass ich auf einen ganz tollen Weg bin und es wirklich so schön war. Hach. So bin ich dann mal wieder heimgeflogen. 


 

Ich sollte mir wirklich mal merken, dass der Yoga mir nicht "nur" als Schülerin sondern auch als Lehrerin so viel gibt. Dass er mich strahlen lässt, mein Herz augehen lässt und das Allerbeste aus mir raus holt. Endlich sollte ich mich dem hingeben, zu mir stehen und zu meiner Lehrerpersönlichkeit. 


 
Dazu hat mir die liebe Barbara dann noch im Stillen einen ganz tollen Tipp gegeben. Ja, die meine Musik bekommt ab jetzt noch mehr Raum!

Ach was bin ich damkbar! Es war ein sehr schönes Erlebnis und ich bin froh meiner inneren Idee die erste externe VSS gleich zu machen gefolgt zu sein. Nun kann ich in die zweite interene VSS (Ende Mai) mit riesigem Rückenwind gehen und freu mich schon sehr.
 
Sonnengrüße,
Claudi

Das 15. Ausbildungswochenende - Streckungen, Dehnungen und ein Mondgruß

Namaste ihr Lieben,

ich hab einen Nachtrag zum letzten Wochenende.

Es war unser 15. Ausbildungswochenende und dem Thema "Hatha Yoga" gewidmet. Dieses Mal ging es speziell um Streckungen und Dehnungen.

Ich muss gestehen - ich hab es wie in Trance erlebt. Körperlich war ich da - aber mein Kopf war woanders. Es ging mir die letzten zwei Wochen wohlfühltechnisch betrachtet alles andere als so gar nicht gut. Die Freude und Leichtigkeit ist erst seit vorgestern wieder da.


Der Papa eines sehr lieben Freundes ist gestorben. Nach langer Krankheit und zum Glück daheim, bei seiner lieben Frau, im eigenen Bett und nachdem Gespräche mit den Söhnen, deren Freundinnen und der eigenen Schwester stattfinden konnten. Zur Beerdigung wollte ich unbedingt gehen - für mich und für die Familie.

Nun ist es ja so, dass ich dem "Thema" Tod gegenüber leider (?) sehr offen und erfahren bin. 


Gestorben bin ich freilich noch nicht - aber das war meine 15. oder so Beerdigung. Nein, ich zähle nicht mit, hab nur mal kurz überschlagen.

Aber DAS hat mich dann doch wieder eiskalt erwischt. Weil es sich um eine Familie handelt in der so viel Liebe an der Tagesordnung ist, wie ich sie noch nie bei einer anderen erleben durfte. Weil ich viel Zeit mit den Eltern meines sehr lieben Freundes verbringen hab dürfen (und mit der Mama hoffentlich auch weiterhin darf) und er selbst ein irrsinniger wichtiger Mensch in meinem Leben ist.

Ich war schlichtweg nicht darauf vorbereitet, stundenlang immer und immer wieder zu weinen. Aber da is so viel passiert. Ich mag eine Beerdigung nicht als schön bezeichnen und die Frage "Wie war die Beerdigung" habe ich bis heute keine Antwort. Der Pfarrer kam zu spät, es war kalt und grau und windig auf dem Berg. Einen Redner hätte ich an die Wand klatschen können. Aber mei. So schlimm wie bei meinem Opa damals, als der Pfarrer sagte "Nun ist er da wo er hingehört" war es nicht. Der Pfarrer auf dem Berg hat sich in der Kirche zu meinem Glück zurück gehalten, erst am Grab sein übliches 0815 Programm durchgezogen. Und immer wieder über seine Verspätung gescherzt. WIe passend. Nicht.

Zwei weitere Redner hätte dafür umarmen können (bei einem ging das ja auch) vor lauter Freude und über und Dankbarkeit für ihre gut gewählten Worte.


Es war also eine ... warmherzige und liebevolle Beerdigung. Ja. Nun habe ich zwei Wörter. So, wie der leider leider Verstorbene. Er fehlt. Und ich versuche weiterhin "mitfühlen statt mitleiden" aber stoße in dem aktuellen Fall sehr an meine Grenze...

Und so bleibt aus den vielen Dehnungen und Streckungen die wir besprochen haben vor allem eins hängen:

Der wunderbare Mondgroß. Er hat mich zu mir zurück gebracht. Herrlich. Wohltuend. Einfach. Tiefgehend. Wirkungsvoll. Konzentration total und ein dickes Paket an Selbstachtung. Gepaart mit extra viel Weiblichkeit. Ich bin unserer Lehrerin sehr dankbar dafür.


Sonnengrüße,
Claudi

ClaudiZeit

Namaste ihr Lieben,

ich bin für drei Blogeinträge zurück hier. Es gibt was zu berichten!

Heute feiere ich "ClaudiZeit". Ganz bewusst nicht lernen, und treiben lassen und keinen Termin sondern "einfach nur" Ich. Es ist ehrlich herrlich.


Aber: Erfordert tatsächlich Arbeit. Ich hab mir nämlich ein PostIt geschrieben mit all den wundertollen Dingen die ich machen will. Weil ich kenn mich...



Wenn ich die Liste nicht "abarbeite" dann geh ich doch wieder auf ecodemy.de und lese und schreibe und höre zu und mach und tu. Daher: PAUSE!!!

Soeben hab ich am "Spiritual Sunday" von Laura Seiler teilgenommen 🙏





Nun drehe ich erstmal eine Runde mit Finn.

Später folgt noch YouTuben mit Franziska und Helga Simon-Wagenbach (Vorschau aus der Meditation Experts Onlinekonferenz) und Henning Wehland. Plus lecker Essen und Getränke. Ein Traum!

Dann gibt es noch zwei weitere Blogeinträge hier und ich werde dann gestärkt und losgelöst morgen in die neue Woche starten. 💚

Sonnengrüße,
Claudi