Freitag, 3. Februar 2017

Ausreden

Namaste ihr Lieben,

am Mittwoch habe ich so viele Ausreden gehört wie schon lang nicht mehr.

"Yoga ist nichts für mich."

"Yoga hilft mir nicht. Ich will nachdenken. Nicht in einem Raum, sondern in der Natur."

"Ich kann grad nicht üben. Meine Schulter tut so weh."

Was ich nicht mache ich mich aufdrängen. Ich halte das mit dem Yogalehrerinnen-Dasein so wie mit dem Vegan-Sein: Wer mich fragt bekommt Antworten. Wer eine Stunde möchte ist jederzeit herzlich willkommen. Ich kann durch all das nur wachsen und besser werden.

Doch hier ist mir dann kurz die ShantiClaudi entwichen und ich hab das gerade gebogen. In etwa so:

"Yoga ist für alle gut. Es kommt drauf an wie und mit wem du übst. Und vor allem auf deinen Ehrgeiz."

"Genau DANN ist Yoga gut - denn er bringt dich davon weg nachzudenken. Hast du schon mal im Sonnengruß probiert deinen Einkaufszettel zusammenzustellen? Nein. Ach! ;-)
Yoga Die āsanas dienen dazu deinen Geist auszurichten. Auf das was du gerade tust. Auf deinen Körper und deinen Atem. Das ist m.E. die wunderbarste Möglichkeit der Welt komplett abzuschalten."

"Auch hier gilt: Alles kann angepasst werden auf dein aktuelles Wohlbefinden und Empfinden. Auf deinen gesundheitlichen Zustand. Es stellt keinerlei Schwierigkeit dar, mit einer etwas schmerzenden Schulter zu üben."

Nun sind wir nächsten Mittwoch verabredet in meinem Yogaraum. Die auf den Schüler abgestimmte (und daher schulterfreundliche) Praxis mit prāṇāyāma, āsana, Rezitation und Meditation, habe ich heute bereits zusammengestellt.

Ich werde berichten!

Sonnengrüße,
Claudi

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