Dienstag, 28. Februar 2017

Tutorial Pranayama Kumbhaka mit Anna Trökes

Namaste ihr Lieben,

Anna Trökes hat die für mich schönste Meditationsstimme die ich je gehört hab. Soeben bin ich über ein prāṇāyāma-Video mit ihr gestolpert 💚🙏



 

Sonnengrüße (und das Lächeln nicht vergessen!),
Claudi

Sonntag, 26. Februar 2017

How to Strengthen the Mind-Body Connection

Namaste ihr Lieben,

meine liebsten Videos aus dem "veganen Bereich" habe ich erst hier geteilt. Nun hat Dr. Michael Greger ein spannendes Video veröffentlicht das irre gut zu meinen letzten Blogeinträgen passt. Daher will ich es unbedingt hier festhalten:



Einen feinen Sonntag, ich mach mich bald wieder auf in die Yogaschule 🙏

Sonnengrüße,
Claudi


Donnerstag, 23. Februar 2017

Hausaufgabe - Körperliebe

Namaste ihr Lieben,

wie soeben erwähnt und bereits gestern angekündigt - ich hab ein neues Werkzeug bekommen.

Es geht ums Thema Körperliebe. Das mag jetzt komisch klingen und glaubt mir, mir fällt es nicht leicht die folgenden Zeilen niederzutippen und zu veröffentlichen. Aber ich will das für mich festhalten und vor allem ganz ehrlich und wahrheitsgemäß (satya) mit euch teilen.

Ich bin gedanklich noch nicht in meinem "neuen" Körper angekommen.


Habe Sorge, dass er nicht so bleibt. Wie es bei Diäten früher der Fall war. Dazu kommt, dass da ab und an gedankliche Schüben des "Ich will mir wieder eine Schutzmauer anessen" hochkommen. Bisher konnte ich größtenteils dagegen ankämpfen. Aber manchmal klappt das nicht.

Nun habe ich zwei Hausaufgaben bekommen. Die eine behalte ich für mich. Teile ich vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt mit euch aber will erst erfahren wie ich damit klar komme.

Die andere veröffentliche ich hiermit.

Ich habe versucht auf die Frage:

"Wie reagiere ich auf Angst vor Enge, Gefühlen, zu nahen Kontakten?" 


eine Lösung zu finden.
Die da wäre: Schutzmauer bauen. Was da heißt: ESSEN ESSEN ESSEN...

Dann habe ich mich drangesetzt und mich erst einmal mit "Der alten Claudi / Früher" beschäftigt. Hier kamen folgende Stichpunkte aus mir (bzw. dem Stift) rausgeschossen:
  • Wunsch nach Wärme, Geborgenheit, Umarmung 
  • Ablenkung
  • Wegschauen von negativen Dingen
  • Verdrängen
  • Vorübergehend nicht damit beschäftigen müssen
  • Lösung als Kind: Essen! Bei Kummer, Schmerz, Trauer. Als Belohnung, Kanal, Ausweg, Flucht.
  • Rettungsring
  • Kummerspeck
  • Frustessen
  • Grau/ Schwarz/ Dunkel
  • Tal/ Enge/ Unterdrückung
  • Sorgen/ Ängste/ Weinen
  • Abhängig von anderen sein
  • "Alles ist egal"

Ganz schön traurig, oder? :-(

Anschließend habe ich mich "Der neuen Claudi / Jetzt" gewidmet. Und siehe da:
  • Essen ist kein Ersatz für mein Seelenheil.
  • Disziplin ist ein purer Ausdruck von Selbstliebe.
  • Alte Muster auflösen - jetzt!
  • Essen als Genuss und Wertschätzung.
  • Ich kann auf mich aufpassen und brauche keinen Schutz.
  • Ich bin dankbar für meinen Körper.
  • Ich bin meine Nummer 1.
  • Wohlfühlen.
  • Kraft/ Sonne/ Stärke fühlen
  • Farben/ Licht/ Hell
  • Berg/ Meer/ Weite
  • Freude und Liebe und Lachen und Lust und Spaß
  • Vertrauen in mich selbst
  • Schön
  • Geborgenheit
  • Eigenverantwortung
  • Achtsamkeit
  • Ich darf so bleiben wie ich bin!
  • Jetzt ist die richtige Zeit!

→ → → → → → Ist das nicht wunderwunderwundertoll ??? ← ← ← ← ← ←


Ich bin dermaßen verzückt.

Den positiven Teil (also die neue Claudi / Jetzt) habe ich dann gleich noch einmal in meinen Timer handschriftlich vermerkt. Und jetzt ja auch hier. Nun trage ich das immer bei mir und kann bei erneutem Verlangen nach einer Mauer erst einmal nachschlagen wie schön es ist, diese nicht mehr zu haben.

Vor allem der Vergleich mit Enge und Weite - den wir gut aus dem Yogasutra in Form von duḥkha und sukha kennen.

Auch sehr mutig finde ich übrigens Maddie von dariadaria.com. Ihr YouTube Video zum Thema "How and why I love my body" hat gestern freilich sehr sehr gut gepasst 💚





Bis ich soweit bin ein VIDEO in UNTERWÄSCHE zu veröffentlichen vergeht noch einige Zeit ;-)

Aber ich hoffe, dass euch auch ein Blogeintrag wie dieser hier weiter hilft. Mir hat das jedenfalls sehr gut getan. Insofern: Danke fürs Durchlesen und dafür, dass du hier bist.


Sonnengrüße und nicht vergessen: Immer schön dankbar für eure Körper sein 💚

Claudi

Einzelstunde 6/15

Namaste ihr Lieben,

ich bin noch immer total ... begeistert, bewegt, berührt ... ? Mir fallen gerade nur Superlative ein :)

Das war die tollste, intensivste, nahegehenste und irgenwdie auch instimste Einzelstunde bisher. Und einfach nur wunderwunderschön. Zum Wohlfühlen. Absolutes Fallenlassen. Wow!


Freilich hab ich wieder eine tolle, neue, sehr passende āsana-Praxis erhalten. Ich übe ja immer am Abend Yoga, zwischen Heimkommen und Suppe. Ab Montag wird getanzt. 💚


Wir haben Seminarwochenende drum kann ich nicht gleich mit dem Üben loslegen und heute ist es schon zu spät. Ich nutze die Zeit gerade lieber noch um meine Gedanken zu sammeln - es folgt nämlich gleich noch ein Blogeintrag.
 

Neu ist jedenfalls eine prāṇāyāma Übung am Morgen. Dazu habe ich außerdem erfahren dürfen, wie meditieren richtig wirklich geht. 


Ich muss sagen - ich bin irre stolz, dass ich es jetzt verstanden habe. Bevor ich hier detailliert darüber schreibe, will ich es allerdings erfahren.

Mein erster Versuch heute morgen war eher holprig. Hier habe ich zum ersten Mal und hier zum zweiten Mal über Meditation geschrieben. Und nun, über ein Jahr später, hat es Klick gemacht. Aber gut... Ich hab ja nix verbockt, damit wie ich bisher in "Stille" gesessen bin. Aber es halt... anders... gemacht ;-) Und immerhin hat sich mein Körper schon an das Ritual gewöhnen können. Damit meine ich den zeitlichen Ablauf. Allein schon deswegen war es gut. So ist es jetzt 🙏

Insofern: Ich starte nun neu durch mit drei Minuten. Schauen wir mal wie es weiter geht. Ihr werdet es erfahren denke ich mal ;-)


Jedenfalls bin ich schon mal stolz, dass meine prāṇāyāma-Übung gut geklappt halt für so ein erstes Mal. Auch diese kann ich steigern und bin gespannt was mich in der nächsten Zeit erwartet.

Ja und dann....

Dann war da noch ein sehr sehr wunderbares Gespräch über mich und meinen Körper. Ich teile das bewusst nicht detailliert mit euch. Irgendwo ist dann auch meine Grenze erreicht und außerdem sehe ich das auch als Stephanies Gedanken-Gut und Erste-Hilfe-Material.

Aber so viel sei gesagt: Ich bin ab jetzt (noch) dankbar(er). Das habe ich ja gestern schon festgehalten.

Ein Teil des Ergebnisses meiner Hausaufgabe - den will ich allerdings mit euch teilen. Und das folgt gleich.


Sonnengrüße,

Claudi

Mittwoch, 22. Februar 2017

Nach der Einzelstunde

Namaste ihr Lieben,

oh ich hatte eine zauberhafte Verabschiedung der fünften Praxis.

Die Sonne hat vom blauen Himmel direkt in mein Yogazimmer gelacht und mir sind bei den sieben Atemzüge am Ende die folgenden Gedanken voller Dankbarkeit durch den Kopf:

Danke Sonne dafür, dass du immer scheinst.
Danke Körper dafür, dass du mit mir āsana übst.
Danke Atem dafür, dass du immer da bist.
Danke Geist dafür, dass du so wunderbar mit mir reflektierst.
Danke Herz dafür, dass du mir seit über einem Jahr so klar und deutlich meinen Weg zeigst.
Danke Arbeit dafür, dass ich Geld habe und mir die Ausbildung zur Yogalehrerin leisten kann.
Danke Leben dafür, dass wir uns endlich gefunden haben. 


Direkt nach der Einzelstunde (bevor ich sie die Tage dann zusammenfasse) will ich festhalten:
Es war soooo schön. Wir haben viel gesprochen und es war heute wirklich Seelenbalsam. Am Schönsten für mich ist zu sehen wir ich immer mehr ins Vertrauen gegenüber Stephanie komme und wie sehr ich mich mittlerweile im 8sam fallen lassen kann.

Urkomisch ist, dass ich den Tipp bekommen habe dankbar für meinen Körper zu sein. Und im Zuge dessen eine Hausaufgabe. Als hätte ich es heute Morgen schon geahnt? Unheimlich... Ich mache mich morgen dran sie zu verfassen, zu reflektieren und darüber nachzudenken. Dann melde ich mich mit einem Bericht über die sechts von 15 Einzelstunden im Zuge meiner Ausbildung zur Yogalehrerin hier zurück 🙏

Sonnengrüße,
Claudi

Vor der Einzelstunde

Namaste ihr Lieben,

wie immer wenn ich nach Kloster Irsee fahre scheint die Sonne und der Himmel ist blau. Beim Spaziergang mit meiner Freundin Hanna und den Hunden ist das übrigens auch so. Vermutlich sollte ich beides öfter tun? ;-)

Jedenfalls konnte ich mich (da ich gestern und am Montag abends unterwegs war) nicht gebührend von meiner alten Praxis verabschieden.

Deswegen wird die ausnahmesweise jetzt, am Vormittag geübt. Selbstverständlich besonders achtsam - die Bandscheiben und so ;-) Aber: ich war schon mit Finn spazieren, deswegen sollte das passen.

Ich freu mich auf die Fahrt - das ist immer eine Stunde nur für mich, meine Gedanken und meine Musik. Bzw. heute zwei Podcasts - von "In good health" und Laura Seiler. Yeah!

Mein Yogaoutfit hab ich schon an! JETZT GEHT'S LOS! JETZT GEHT'S LOS! ;-)



Sonnengrüße,
Claudi

Dienstag, 21. Februar 2017

Todestag

Namaste ihr Lieben,

heute vor 17 Jahren ist mein Papa gestorben. Ziemlich genau um diese Uhrzeit habe ich einen Anruf von meiner Mama erhalten. Damals war ich Azubine in einem Reisebüro in der Stadt. Sie wollte mich erwischen, bevor meine Stiefmutter mich anruft. War lieb gedacht und gut gemeint - aber die Heimfahrt per S-Bahn werde ich nie vergessen. Davor (und auch seit dem nicht mehr) war ich weinend in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Rückwirkend betrachtet ziemlich heftig, dass mich niemand angesprochen hat und sich nach mir erkundigte.

Am nächsten Tag hatte ich Berufsschule. Bin auf dem Weg dorthin immer stehen geblieben... und direkt zum Klassenleiter ins Lehrerzimmer um ihm zu erzählen was los ist und um darum zu bitten, dass ich von diversen Exen die an dem Tag anstanden rausgenommen werde. Er war so lieb und hat alle Kollegen informiert, in der Klasse hat lediglich meine Banknachbarin von mir erfahren, dass mein Papa gestorben ist.

Ich wollte weder Mitleid noch Aufsehen mit meinen süßen 17 Jahren.


In der Arbeit hat sich dann nicht viel geändert, ich war auch nicht krank geschrieben oder irgendwas. Eine Therapie habe ich nicht gemacht - da hat sich auch kein Arzt oder so erkundigt bzw. mir das angeboten.

Irgendwie war das in den 90ern alles noch a bisserl anders als heute? Vielleicht?

Na jedenfalls - was ich hier festhalten wollte:

Ich bin ja nun 34. Bedeutet: Die erste Hälfte meines Lebens mit Papa, die zweite Hälfte meines Lebens ohne Papa. 


Meine Mama hat sich von ihm scheiden lassen als ich drei war. Ich kannte ihn also nur als regelmäßigen Besucher. Und damals - sehr pubertär - war ich selbstverständlich ne Zeit lang eher genervt. Er lebte bei Landshut mit seiner Frau und der Tochter aus zweiter Ehe. Dennoch hat er uns regelmäßig in München besucht. Aber so richtig "Alltag" mit ihm kannte ich nicht.


Worüber ich sehr viel auch noch heute nachdenke - vor allem an seinem Todes- und Geburtstag:

Wer weiß was ihm, durch den frühen Tod mit gerade mal 46 Jahren - alles "erspart" geblieben ist. In meinem heutigen Glauben bin ich fest davon überzeugt, dass alles seinen Sinn hat. Absolut alles.


Daher: Am Ende wurde er vor noch schlimmerer Krankheit bewahrt (Todesursachen war ein Herzklappen-Fehler)? Oder vor psychischem Kummer? Ich weiß es nicht.

Der andere Gedanke der mich immer wieder einholt:
Vielleicht wurde mir durch den schnellen und für mich und meine Mama sehr überraschenden Tod auch eine lange Zeit des Kummers und der Sorgen erspart? Er hat uns nämlich nicht darüber informiert, dass er auf der Spenderliste für ein neues Herz stand. All das haben wir erst postum erfahren.

Auch heute fehlt er übrigens noch. Und es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht an ihn denke. 


Sei es durch seine Gitarre oder seinen Cowboy-Hut (aus Texas, von der Hochzeitsreise mit Mama), durch die Gitarrensaite in meinem Auto, weil ich ihn am Friedhof besuche, oder weil irgendwas passiert wo ich mir denke, was er wohl denken würde.

So viel zum Thema "Zeit heilt Wunden". Nein, tut sie nicht. Aber sie macht sie kleiner. Ein bisserl.

Sonnengrüße,
Claudi

Samstag, 18. Februar 2017

Das Karma, meine Familie und ich

Namaste ihr Lieben,

ich will euch heute ein Buch empfehlen.

Ja - klar bin ich beeinflusst weil ich die Autorin persönlich kennen darf. Weil ich einige Entstehungsphasen ihres Buchs selbst mitbekommen hab. Und weil ich schon am nächsten Mittwoch wieder mir ihr yogieren werde. 💚

Aber - im Gegensatz zu vielen anderen Bloggern und auch zu mir früher ;-)

Ich hab das Buch selbst gekauft und somit ist das keine Werbumm sondern ein Hinweis aus tiefstem Herzen:

Bitte besorgt euch "Das Karma, meine Familie und ich" wenn ihr...

  • Oma, Opa, Mama, Papa, (Paten)tante, (Paten)onkel seid oder auch (wie ich) einige Freundinnen/ Freunde mit Kindern habt.
  • Werdende Eltern seid oder werden wollt.
  • Einen richten guten und vor allem alltagskonformen Einstieg in das Yogasutra sucht.
  • Ein Buch lesen wollt das sich zwar "leicht und locker" runter liest...
  • ... dabei dennoch so tiefgründig ist, dass man oft nach einem Kapitel schon eine Gedankenpause braucht.
  • Schon immer mal ein Yoga-Philosophie-Buch lesen wolltet.
  • Auf der Suche nach einem Yoga-Einstiegsbuch seid.
  • (Angehende) YogalehrerInnen seid und das Yogasutra bereits angesprochen habt.
  • Mal so was "ganz anderes" lesen wollt.
  • Krishnamacharya, Desikachar, Patanjali, Eberhard Bärr, Sriram und Helga Simon-Wagenbach ähnlich toll findet wie ich ;-)
  • Euer Leben gerade umkrempelt.
  • Schon immer mal wissen wolltet welche Art von Buch ich voll toll finde ;-)
  • Jetzt neugierig geworden seid.

Und übrigens:
Wer einen Eindruck von Stephanies herrlichem Schreibstil haben will, kann hier nachlesen ;-)


Sonnengrüße,
Claudi

Dienstag, 14. Februar 2017

Could it be magic in the closet?

Namaste ihr Lieben,

wie gestern bereits erwähnt - irgendwie war seit Sonntagnachmittag alles "komisch".

Doch da is was gelöst worden! Und nun bin ich total dankbar. Erst mal durch das Tief gehen um dann das Hoch wieder wahrzunehmen.

Los ging es mit dem Auflösen von seltsamen Wirrungen bereits gestern Abend beim Spaziergang mit Finn. Da habe ich mich singend und tanzend wieder gefunden.

Ich hab eine Playlist vollgepackt mit garantierten Gute-Laune-Songs. Die wird dann auf Shuffle gestellt und ich lass mich überraschen.

Meine Helferchen waren Take That mit "Could it be magic" und the one and only Michael Jackson mit "In the closet". Beides soooooooooooo gut. Will hier geteilt werden!







Der finale Aaaaaaaaaah-Uuuuuuuuuh-Mmmmmmmmmh-Effekt folgte dann heute Morgen im Auto. 
Jetzt geht es mir wieder viel besser und ich bin immer wieder happy wie toll es ist mit und an sich selbst zu arbeiten.

Sonnengrüße,
Claudi

Montag, 13. Februar 2017

Die Sache mit dem Glück

Namaste ihr Lieben,

irgendwie geht es mir heut nicht gut. Dooftag Doofer Morgen.

Umso wichtiger ist es ja dann, andere zu beglücken. Und das seid nun ihr.

Danke Johanna für das zuschicken dieses Artikels 💚

<<... Baumeister and his colleagues would agree that the pursuit of meaning is what makes human beings uniquely human. By putting aside our selfish interests to serve someone or something larger than ourselves -- by devoting our lives to "giving" rather than "taking" -- we are not only expressing our fundamental humanity, but are also acknowledging that that there is more to the good life than the pursuit of simple happiness.>>


Quelle: https://www.theatlantic.com/health/archive/2013/01/theres-more-to-life-than-being-happy/266805/

Sonnengrüße,
Claudi

Sonntag, 12. Februar 2017

Ausreden, Vorurteile und eine wundertolle Rückmeldung

Namaste ihr Lieben,

über "Ausreden" (die im Endeffekt Vorurteile sind) habe ich bereits geschrieben.

Am Mittwoch war es tatsächlich soweit und ich durfte üben üben.

Das Ende vom Lied:
  • Ein zufriedener Schüler (zumindest was die Stunde betrifft).
  • Wir wiederholen das bald.
  • Ein Atem der am Ende der Stunde wesentlich freier und länger (dīrgha und sūkṣma) war als zu Beginn.
  • "Ja aber dann sind Gruppenstunden mit total vielen Schülern ja voll der Schwachsinn?" (Ach? Echt?) ;-)
  • "Jetzt verstehe ich wieso du nicht mitübst. Ich konnte mich viel besser konzentrieren als im Fitness-Studio wo ich immer schaue was der Lehrer vorturnt!" (Ach? Echt?) ;-)
  • Eine noch glücklichere Claudi - weil "unsere" Yoga-Tradition voll toll ist. Halt so.

Das wollte hier noch festgehalten werden bevor später ein Teil meiner Mädels zum Potluck vorbei kommt 💚

Sonnengrüße,
Claudi

Mittwoch, 8. Februar 2017

20 Kilo leichter / Abnehmen mit Yoga, Ayurveda und selbstverständlich vegan

Namaste ihr Lieben,

mir fällt es viel leichter hier als auf meinem Veganblog über das Thema zu schreiben. Ich denke, dass alle die es interessiert auch hier landen. Irgendwie fühlt sich mein Yogablog privater an. Muss man nicht verstehen, kann man aber gerne ;-)

Nachtrag 06.05.2017:
Falls du meine Geschichte hören magst, kann ich dir die Folge #004 meines Podcasts "Friede Freude Süßkartoffel" empfehlen. Ich spreche über den Weg zu meiner Ernährung.

Vorweg ein Sammelsurium aus Beiträgen die zum Thema passen.

Von meinem Yogablog:
Zwischenbericht nach drei Wochen Ayurveda in meinem Leben
Ayurveda - mehr als auf dem Teller
Oh gimme that fire!
Abnehmen mit Yoga
Ayurveda - vier Monate später
Abnehmen mit Yoga II

Und in Sache Essen auf meinem Veganblog:
Frühstück ayurvedisch und vegan
Mittagessen ayurvedisch und vegan
Abendessen ayurvedisch und vegan 

Damit ihr euch außerdem ein Bild machen könnt ;-)

Hier ein aktuelles Foto von mir:


Und hier findet ihr welche vom Herbst 2014. Was bin ich froh, dass diese Zeit vorbei ist!!!!!!!!!! Mehr dazu ganz unten.

Mittlerweile feiere ich minus 20 Kilo und will euch (auf Wunsch per Instagram geäußert wurde) etwas über mein Abnehmen mit Yoga, Ayurveda und selbstverständlich vegan erzählen. 


Derzeit ist Gewicht-Halten angesagt. Meiner Freundin Julia habe ich versprochen, dass nach 20 Kilo ein Monat Pause angesagt ist. Zum einen (rational) um zu lernen, dass ich auch mehr bzw. anders essen kann, ohne gleich zuzunehmen. Zum anderen (emotional) um dem Körper zu signalisieren: "Danke! Ich weiß dich zu schätzen. Dankbar bin ich für unsere Reise. Jetzt bleib mal einfach so wie du bist."

Meine Geschichte seit Juni 2016 in Stichpunkten:
  • Besuch beim Ayurveda-Arzt.
  • Noch auf dem Weg zum Auto feststellen: "Ja - er hat recht. Ja - ich ändere etwas."
  • Zwei Wochen lang nicht auf die Waage steigen.
  • In Rücksprache mit meiner Freundin Katrin dieses Trauma überwinden und den Tatsachen ins Auge blicken. Hilft ja nix.
  • In Schockzustand verfallen (72,7!!!!) und gleich mal feststellen, dass es ja dann mindestens 75, wenn nicht gar 76 Ausgangsgewicht gewesen sein müssen (und im Herbst 2014 bestimmt 80?).
  • Freuen darüber, dass es gut klappt mit der Umstellung und erste Erfolge feiern.
  • Die Kilos purzeln weiter.
  • Auf Empfehlung der eben erwähnten Katrin ENDLICH "Fettlogik überwinden" bestellen und in zwei Tagen lesen. 
  • Vor lauter "Aaaaaah Uuuuuuuh Mmmmmh"-Momenten gar nicht mehr retten können.
  • Feststellen wie "fettlogisch" ich seit ca. zwei Jahrzehnten unterwegs bin. 
  • "Ja - sie (die Autorin Nadja Herrmann) hat recht. Ja - ich ändere etwas."
  • Kalorienzählen beginnen und erst mal wieder sein lassen.
  • Freudig wahrnehmen, dass ich aufgrund der Umstellung auf ayurvedisch vegan (am besten Zucker, Kakao, Zwischenmahlzeiten, abends große Portionen vermeiden...) total gut dabei bin und gar nichts groß verändern brauch.
  • Irgendwann dann doch mit Kalorienzählen anfangen - weil es mit dem neu erreichten Gewicht nicht mehr klappt "nur" ayurvedisch zu essen (bis dahin war ich auf ca. 1.200 kcal/ Tag). 
  • Mit Leichtigkeit somit erneut an der Ernährung drehen, weiterhin die Ratschläge des Ayurveda-Arztes befolgen aber beispielsweise Reis, Dinkel oder Hirse zu Mittag weglassen. Heißt aber nicht, dass ich mich ohne Kohlenhydrate ernährt hab. Die sind in Hülsenfrüchten und vielen Gemüsesorten sowie im Morgenbrei ja vorhanden.
  • Voller Freude weiter abnehmen.
  • Fokus immer auf "Es soll kein Zwang sein sondern leicht", "Ich will dabei Spaß haben", "Ich will satt sein", "Ich will mich gut fühlen", "Der Speck darf weg".
  • Nicht mehr so viel abnehmen (die ersten 10 Kilo waren in ca. 10 Wochen weg) aber dafür entspannt.
  • Durchaus auch mal Essen gehen (Geburtstage, Potlucks, Weihnachten, Mittagessen auswärts,...) ohne in Panik zu verfallen.
  • Plötzliche fordernde Yogapraxen aus den Einzelstunden mitnehmen wollen (Einzelstunde 4 und Einzelstunde 5). Aber ganz 8sam ;-)
  • Noch im Januar 2017 die magische 55 feiern!

Dabei hatte ich immer ein großes Anliegen:
Möglichst viel an Nährstoffen und Co. aus der Nahrung holen und nicht Supplemte zur Nahrung werden lassen.

Aktuell kann ich dazu nicht viel sagen - im März hab ich einen Termin beim Hausarzt zum Blutbild. D und B12 wollen mal wieder angeschaut werden und mich interessiert auch beispielsweise der Zink-Haushalt (darauf sollte man beim Abnehmen besonders aufpassen). Fühlen tu ich mich jedenfalls supergut.

Was ich so koche und wie ich mich verändert habe und überhaupt und sowieso, sieht man am besten auf Instagram. #derspeckdarfweg

Tja - was soll ich euch sonst noch groß dazu erzählen? Ich denke viel spannender sind wirklich die Momentaufnahmen die ich euch ganz oben verlinkt habe.

Rückblickend auf die letzten knapp acht Monate kann ich nur immer und immer wieder betonen wie glücklich ich über meine Abnehm-Schwestern Katrin, Miri und Julia bin. Wie sehr ich die wunderbaren Rückmeldungen von Freunden, Familie, der Yogafamily und Kollegen zu schätzen weiß. Wie dankbar ich dem Yoga bin, ohne den ich nicht beim Ayurveda-Arzt gelandet wäre. Und auch Nadja Herrmann. Dafür, dass sie mir die vor lauter Selbstliebe verträumten Äuglein mit Realität und Fakten geöffnet hat.


Was blieb aus dem gruseligen Jahr 2014 und dem ersten Halbjahr 2015?
Oder anders: Warum bin ich auch für diese Achterbahnfahrt dankbar?

Ich bin stärker geworden. Mir näher gekommen. Mit 34 habe ich endlich das Gefühl Ich zu sein. Ganz ohne Schutzpanzer um mich rum. Vielleicht ging es damals doch schon auf Claudi 4.0 zu?


Und um die Frage "Wie hast du abgenommen" zusammenfassend und knapp zu beantworten:
  • Vegan (vollwertig und fettfrei - von Nüssen abgesehen)
  • Unter Berücksichtigung der Empfehlungen meines Ayurveda-Arztes
  • Mit einer kraftvollen aber sanften Yoga-Praxis meiner Lehrerin Stephanie Schönberger
  • Kalorienzählen (sorry falls ich damit romantische, gedankliche Seifenblasen zerplatzen lasse) ;-)

Sonnengrüße,
Claudi

Nachtrag: Am 20.03.2017 ist auf bevegt ein Artikel über Abnehmen veröffentlicht worden. Ich bin stolz ein Teil davon zu sein 💚

Dienstag, 7. Februar 2017

satya (Die Wahrheit) und Brotzeit

Namaste ihr Lieben,

satya. Die Wahrheit. Und Brotzeit. Hä???

Schaut mal hier, dann wird euch gleich klar was hinter der Überschrift steckt:


Ich war heute mal dermaßen undiätisch und unayurvedisch unterwegs. Was hab ich davon? Nen Fett- und Zuckerschock 😹 Aber irgendwie hat es das heute gebraucht. Die Chefin hat mir einen veganen Keks spendiert. Auf der Heimfahrt war mir schon klar, dass ich bei Mama (beim Abholen von Finn) zum ersten Mal seit letztem Sommer eine typisch vegane Brotzeit will. Ja. Brot. Mit Aufstrich und so. Hummus. Tomaten. War saulecker!!! Wäre dann zu Hause nicht die neue Erdnussmus- und Tahin- Gier hochgekommen, hätte sich das alles in Grenzen gehalten. 😉 Aber mei. So ist es jetzt. Ich trinke jetzt einen Kakao auf mein Wohl und weiß, dass es morgen wieder ganz normal weiter geht. Es is übrigens grad supergut, das hier mal so ganz öffentlich zu teilen. Die Wahrheit rockt halt einfach. #satya #claudigoesvegan #claudidoesyoga #lebenlieben #seelenpflege #nussmusliebe #kakaoliebe
Ein von Claudia Renner (@claudia.renner) gepostetes Foto am


Bevor hier morgen (also Mittwoch) ein Blogeintrag zum Thema "Wie habe ich 20 Kilo abgenommen" online geht, will ich euch ganz wahr und klar zeigen, was in meinem "Halte-Monat" Februar aktuell passiert und warum ich,wenn dieser Blogeintrag online geht, schon wieder die Kurve gekriegt haben werde.

Es ist jetzt Montagabend und ich stelle das bewusst erst morgen ins www.

Ich versuche gerade zu lernen wie es sich anfühlt nicht mehr mit heftiger Kalorienreduzierung zu essen. Sondern mich so zu ernähren, dass ich mein Gewicht halte.
Das fühlt sich total komisch an. Denn Dinge wie Erdnussmus oder Tahin waren die letzten Monate komplett gestrichen. Und ich entwickle gerade eine Art Sucht und Abhängigkeit. Was ich beides nicht gut finde. Generell im Leben. Nicht nur auf Erdnussmus und Tahin bezogen :) :) :)

Wie kam es dazu?

Meiner Freundin und Ernährungstrainerin Julia habe ich versprochen, dass ich im Februar einen "Halte-Monat" einlege. Damit mein Körper und mein Kopf lernen, dass Essen auch absolut ok ist. Und man es genießen kann. Und, dass ich durchaus nach meinem neuen (vom Ayurveda-Arzt empfohlenen) Schema leben sollte (morgens Brei, mittags Hauptmahlzeit, abends Suppe) - aber Ausnahmen zulasse.

Julia hat bisher immer recht gehabt wenn es um die Ernährung geht. Ich bin übrigens sehr (!) froh gerade endlich sehr viel selber zu lernen, damit ich sie nicht für den Rest unseres Lebens nerven muss mit meinen 10.000 tiefgehenden und detaillierten Fragen :-)

Na jedenfalls muss ich mich da nun erst mal dran gewöhnen und umstellen. Was ist zuviel? Was geht? Ist Abendessen außer der Reihe dann echt ok? Sollte ich dann mittags lieber Suppe essen?

Dabei geht es mir nicht mal unbedingt um die Zahl auf der Waage - sondern um mein Wohlfühlen. Das steht mittlerweile an Prio 1. Weil ich weiß, wie schlecht ich mich über 1 1/2 Jahre mit Übergewicht gefühlt habe und wie gut ich mich jetzt fühle.

Das klingt so erklärt alles viel anstrengender als es ist - aber mir fehlen gerade die Worte um das simpel zu beschreiben. Ich hab jedenfalls nicht 24/7 Kopfkino in Sache Mahlzeiten, falls das grad irrtümlicherweise so rüber kommen sollte.

Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaber:
Ich hätte NIE gedacht, dass es so komisch ist mich sanft zurück zu tasten ohne in alte Muster verfallen zu wollen. Fakt ist: Pappsüße Schokolade und auch Kuchen schmecken mir nicht mehr. Kekse aber offensichtlich schon und Brot mit Aufstrich auch. Wie wir alle nun wissen Erdnussmus und Tahin (süß oder salzig) ebenso. ;-)

Null Bock hab ich halt mir im Auto ständig zu denken "Ess ich den Keks jetzt oder nicht?" - sondern es dann einfach zu tun. Weil es bringt ja nix wenn sich mein Kopf die ganze Zeit denkt "Meins! Meins! Meins!". Dann lieber essen und gut is. citta (den Geist) zur Ruhe bringen. Manche Dinge kann man nicht wegatmen ;-)

Genauso wenig Bock habe ich aber darauf, dass ich in miese asbachuralt Muster verfalle - von denen ich absolut weiß, dass sie mir alles andere als gut tun.

Also muss ein Mittelweg her - und den gilt es rauszufinden. Und zwar bevor ich im März die letzten wenigen (ich hab ein Ziel und da will und werde ich sanft aber diszipliniert hin, siehe diesen Blogeintrag) Kilos angreife!

Heute Abend haben sich mein Körper und Geist jedenfalls bewusst gegen die ayurvedisch-empfohlene Suppe gewährt und gewonnen. Seit 18. Juni 2016 war das vielleicht das insgesamt fünfte Mal oder so. Oftmals jedoch weil halt Abendessen im Restaurant anstanden (und nein, im tian bestelle ich beispielsweise garantiert keine Suppe) ;-) Aber zum ersten Mal habe ich gestern entschieden "Ich will heut Brotzeit!". Das ein kleiner Keks dann einen Fett-Salz-Zucker-Flash auslösen würde, war mir ehrlich gesagt nicht bewusst. Aber vielleicht wollte und sollte das schlichtweg mal gelernt und erfahren werden?

Sodali. Vielen Dank fürs Durchlesen - das wollte auf Instagram und hier grad einfach mal raus. satya halt.

Wie gesagt: Für morgen ist vorgekocht. Brei zum Frühstück. Mittags gibt es Karotte, Fenchel, Lupinentempeh und Vollkorn-Dinkel. Abends dann eine Kürbissuppe. Und ich bin sicherlich wieder Back on Track.

Aber heute durfte mal Brotzeit und Kakao her - und das war auch gut so.

Sonnengrüße,
Claudi

P.S.:
Nachtrag, nachts um 03:05 Uhr. Seit einer halben Stunde kann ich nicht mehr schlafen. Ich bin hellwach (?). Habe Durst und Hunger (??). Davon abgesehen macht mein Darm sehr seltsame Verarbeitungsgeräusche (???). Ich hab schon alles versucht. Schäfchen zählen, Reise durch den Körper, Lavendelkissen aus der YogaCorner. Nix hilft. Meine Nase ist zu und meine Finger und Backen ausgeschwemmt. Ist das nun der fehlende Schlaf ( 4 1/2 Stunden ist eindeutig zu wenig) oder sind das die Nachwirkungen von gestern? Ich mag nicht drüber nachdenken. Das wird nun schlichtweg akzeptiert und angenommen. "So ist es jetzt".

Montag, 6. Februar 2017

Abendritual/ Yoga mental

Namaste ihr Lieben,

ich hab ein Morgenritual und auch ein Abendritual.

Zweiteres sieht so aus:
  • Heimkommen
  • Auspacken
  • Alles für den nächsten Tag herrichten
  • Evtl. duschen (zuvor einölen)
  • Yogieren
  • Suppe essen
  • Notebook / Lesen / Mediathek / DVD
  • Mit Finn raus
  • Ab ins Bett (lesen)!

Am letzten Montag war mir schon auf dem Heimweg klar: Das wird heut nix mit Yoga. Und obwohl mein Ritual für den einen oder die andere von euch total anstrengend, komisch, streng, arg oder krass klingen mag: Mir fehlt es mittlerweile TOTAL, wenn einer der Punkte wegbricht oder die Reihenfolge nicht klappt.

Die Zeit auf meiner Yogamatte geht mir total ab und es ist unvorstellbar in den Feierabend zu starten, ohne wenigstens 10 Minuten in meinem Yogaraum verbracht zu haben. 


Anders natürlich wenn ich abends verabredet bin. Zu spät üben ist ja auch nix. Ich denke bei meinen Beschreibungen hier also an einen Abend zu Hause.

Ja, ich bin ein Gewohnheitstier. Das sind wir aber alle. Neue Dinge in unserem Leben (sei es Meditation, vegane Ernährung, tägliches Yoga üben, ...) brauchen drei Wochen bis sie sich "normal" anfühlen. Dann ist der Kopf umprogrammiert und eine Änderung (beispielsweise wieder davon weg zu kommen) fühlt sich seltsam an. ist so. Kann ich aufgrund diverser Tests an mir selbst bezeugen ;-)

Lange Rede, kurzer Sinn - zurück zum Montagabend.

Ich war irgendwie komisch. Voll die Gelüste, Bauchgrummeln, heiße Stirn, keinen Bock auf nix, am liebsten heim, Licht aus, unter die Decke! So ähnlich lief der Abend dann auch ab - nur dass ich zwischendurch nochmal ein bisserl viel Erdnussmus verdrückt hab, mit Finn draußen war und dann mit Buch in die Badewanne bin. Um erst anschließend das Licht aus und unter die Decke Programm durchzuziehen. Frisch in Lavendel geölt.

Was ich dann gemacht habe ist Yoga mental zu üben.


Hä?!?!? Klingt komisch, ist aber gut. Verdammt gut. Du liegst dabei auf dem Rücken oder sitzt. Je nachdem was dir in diesem Moment leichter fällt und stabil möglich ist. Anschließend gehst du deine Praxis mental durch - also still und nur im Geist. Am besten gelingt mir das, wenn ich so atme als würde ich tatsächlich auch mit dem Körper üben. Das dauert dann somit in etwa genauso lang wie auf der Matte, findet aber "nur" im Geist statt und ist somit körperschonend. Gerade für uns Frauen an manchen Tagen ein Segen!!!

Wie ich darauf gekommen bin? Unsere Ausbilderin fordert uns immer wieder auf "Wenn es euch nicht gut geht - ihr braucht nicht mitmachen. Ihr könnt auch gern jederzeit āsana auslassen. Übt in dem Fall dann "einfach" mental mit!".

Ich war anfangs soooo skeptisch - wie ihr vielleicht grad auch. Aber probiert es ruhig mal aus. Für mich eine geniale Lösung für die ich sehr dankbar bin.

Sonnengrüße,
Claudi

Samstag, 4. Februar 2017

Jetzt ist Zeit für Wandel

Namaste ihr Lieben,

schaut bitte auf der Webiste von Elisabeth Hahnke vorbei. Großartigst!

Mich hat dieses Video von ihr gerade sehr berührt.

<<Lasst uns einfach nicht zu schade sein, für all die Schritte, die wir jeden Tag gehen können.
Wähl die Liebe. Fang da an, wo du bist.
Komm ins Handeln.
Und dann, Schritt für Schritt, machen wir die Veränderung.>>

(Elisabeth Hahnke)




Sonnengrüße,
Claudi

Freitag, 3. Februar 2017

Ausreden

Namaste ihr Lieben,

am Mittwoch habe ich so viele Ausreden gehört wie schon lang nicht mehr.

"Yoga ist nichts für mich."

"Yoga hilft mir nicht. Ich will nachdenken. Nicht in einem Raum, sondern in der Natur."

"Ich kann grad nicht üben. Meine Schulter tut so weh."

Was ich nicht mache ich mich aufdrängen. Ich halte das mit dem Yogalehrerinnen-Dasein so wie mit dem Vegan-Sein: Wer mich fragt bekommt Antworten. Wer eine Stunde möchte ist jederzeit herzlich willkommen. Ich kann durch all das nur wachsen und besser werden.

Doch hier ist mir dann kurz die ShantiClaudi entwichen und ich hab das gerade gebogen. In etwa so:

"Yoga ist für alle gut. Es kommt drauf an wie und mit wem du übst. Und vor allem auf deinen Ehrgeiz."

"Genau DANN ist Yoga gut - denn er bringt dich davon weg nachzudenken. Hast du schon mal im Sonnengruß probiert deinen Einkaufszettel zusammenzustellen? Nein. Ach! ;-)
Yoga Die āsanas dienen dazu deinen Geist auszurichten. Auf das was du gerade tust. Auf deinen Körper und deinen Atem. Das ist m.E. die wunderbarste Möglichkeit der Welt komplett abzuschalten."

"Auch hier gilt: Alles kann angepasst werden auf dein aktuelles Wohlbefinden und Empfinden. Auf deinen gesundheitlichen Zustand. Es stellt keinerlei Schwierigkeit dar, mit einer etwas schmerzenden Schulter zu üben."

Nun sind wir nächsten Mittwoch verabredet in meinem Yogaraum. Die auf den Schüler abgestimmte (und daher schulterfreundliche) Praxis mit prāṇāyāma, āsana, Rezitation und Meditation, habe ich heute bereits zusammengestellt.

Ich werde berichten!

Sonnengrüße,
Claudi