Mittwoch, 28. September 2016

Abnehmen mit Yoga

Namasté ihr Lieben,

wer nun denkt es folgen asanas, die Kilos purzeln lassen, ist hier falsch abgebogen.

Yoga ist für mich kein Sport. Yoga ist für mich mentales Wachstum. Zu mir finden. Er bringt mich zum Strahlen und holt die beste Claudi aus mir raus die es zum jeweiligen Zeitpunkt geben kann.


Ich hab schon 2x in meinem Leben an die 10 Kilo abgenommen. Jeweils ohne Sport. Ich weiß, den braucht es dafür nicht. Was es jedoch braucht, ist Kopfarbeit. Wie ich mittlerweile gelernt hab, siehe hier.

Und so hat "Abnehmen mit Yoga" nichts damit zu tun, dass ich besonders akrobatisch und/oder sportlich auf der Matte unterwegs bin.

Yoga im Alltag is halt mehr als 1x/ Tag auf der Matte zu sein. Der wird in JEDE Handlung mitgenommen, in jedes Wort, jeden Gedanken, jede Bewegung, jedes Verhalten nach innen oder außen. Und er ist liebevoll.

Die Wut und und ihr Kumpel Angst haben da nichts verloren. So rein gar nichts!

Es ist für mich mittlerweile selbstverständlich, dass ich "mit Yoga" abnehme. Mit einer riesigen Portion (Selbst)liebe. Aber halt nicht in dem Sinn, wie man ihn eigentlich erwarten könnte mit dieser Aussage. Oh da passiert gerade so viel. Meine Schutzschicht weicht. Ich werde verletzlicher. Zerstörung. Verwandlung. Neustart. Veränderung.


Ein Beispiel: Ich hab drei Wochen Pause, quasi einen "Abnehmstopp" eingelegt. Mein Körper wollte nicht mitziehen, weil der Kopf nicht bereit war in dem Moment noch mehr zu verlieren. Da war zuviel Unfall und noch andere Baustellen. Also habe ich meinen Körper, meinem Kopf und meinem Herz eine Pause gegönnt, Wahnsinnig stolz bin ich darauf, dass ich nicht zugenommen hab, sondern das Gewicht halten konnte. Das gab es noch nie!!! Essen ohne kcal (oder Punkte) aufschreiben und dennoch nicht zunehmen. Ich hab mich an meine ayurvedischen Richtlinien gehalten, war aber einfach lockerer in Sache Naschen. Damit meine ich Cashews und Erdnussmus und Baneneneis. Keine Chips oder Zuckerzeugs... ;-)

Und jetzt, geht es wieder. Die Kilos purzeln erneut. Denn ich bin wieder bereit! Der zweite Teil will gerockt werden und ich freu mich drauf!!!

So zauberhaft, dass ich endlich auf meinen Körper höre. Mit 33 Jahren sind wir nun Freunde. Eine Einheit ist offensichtlich entstanden. Und ich bin mir sicher, dass der Yoga und vor allem das tägliche Yogieren einen großen Anteil daran haben.


Ich freue mich hier Worte von meiner Soulsister Miriam (wurzelweber.de) mit euch teilen zu dürfen:

<<Gib dir Zeit, dich selber neu kennenzulernen. Man nimmt nicht einfach so viel ab und ist trotzdem noch die Alte. Das geht nicht. Teilweise sind alte Emotionen überall gespeichert und wenn sie gelöst werden aus Fett und Schlacke (denn sie sind im Wasser deines Körpers ja gespeichert) dann durchlebst du vieles nochmal. Es ist aber nicht alles das was du heute fühlst. Sondern auch deine Vergangenheit. Und deine Angst vor der Zukunft. Und die neue Claudi. Und das alles zusammen ist viel, viel und viel... Deswegen mach dich nicht fertig.>> 
Hach. Seelenpflege. Und genauso funktioniert "Abnehmen mit Yoga".

Sonnengrüße,
Claudi

Montag, 26. September 2016

Ein Haustier im Vergleich zu einer Partnerschaft

Namasté ihr Lieben,

kennt ihr das:
"Echt, du hast nen Hund? Ich würde mir nie ein Tier aus dem Tierheim holen wollen. Denn stell dir mal vor das stirbt! Ne, den Kummer tu ich mir nicht an!"

Immer wenn ich das so oder ähnlich höre lautet meine Antwort:
"Die vielen schönen Momente die ich mit Finn erlebe. Diese tiefe Liebe und Fürsorge die da ist. So sehr kann der Schmerz beim Tod des Tieres gar nicht sein um die jahrelange Freude zu übertreffen."

Und es ist so, denn ich habe es mit meinem ersten Hund Boris leider schon erlebt. Er fehlt übrigens noch immer. Sehr. Obwohl er bereits im März 2011 eingeschlafen ist. Aber die vielen Ausflüge, Momente, das füreinander Dasein übertrumpft die Schmerzen.

Was hat das nun bitte mit einer Partnerschaft zu tun?

Nun... Ich bin da grad schon sehr in meinem FLOM (Flow mit om) drin... In der absoluten Komfort- und Wohlfühloase namens Singlesein angekommen. Hä? Ein paar Beispiele, ich denke, dann versteht ihr gleich was ich meine:

- Heimkommen wann ich will
- Anschließend tun was ich will
- Yogieren wann immer ich will
- Ins Bett gehen wann ich will
- Aufstehen wann ich will
- Lesend mit Tee wieder ins Bett gehen wenn ich will
- Fenster auf und Licht rein weil ich will
- Ne Stunde lang in der Badewanne liegen wenn ich will
- Mit Finn wann und so lang spazieren gehen wie ich will
- Kochen was und wann ich will
- Anschauen was ich will

Ganz schön viel "ich will", hm?

Und so denke ich mir:
Das alles aufgeben ist wie der Tod. Für mich ist das Gefühl eine Partnerschaft einzugehen gerade so, als würde mein Hals zugeschnürt werden.

Aber dann kommt eine Freundin daher und fragt mich:
"Wieso denkst du denn, du musst dich AUFGEBEN?!?! Eine Partnerschaft bereichert dein Leben doch! Du magst dich vielleicht in der Vergangenheit nicht genug um dich gekümmert haben. Aber so wie du jetzt aufgestellt bist, mit dem Wissen und der Ruhe in dir, sehe ich da kein Problem."
(Gedächtnisprotokoll)

Heute Morgen macht es dann Bumm und ich seh mich in der oben erwähnten Haustier-Debatte in meiner Gehmeditation...

In dem Fall war ich jedoch diejenige welche sagt "Ja aber wenn dann..."!!!

Vielleicht sollte ich das alles wirklich endlich mal loslassen. So richtig!

Ich bin ja für den Moment schon total stolz auf allen online Singleplattformen wieder abgemeldet zu sein. Und endlich nicht mehr so was von krass einen Mann an meiner Seite haben zu wollen. Weg von all den RDDs (kleiner Insider). Das Schönste ist außerdem endlich erkannt zu habne, dass sich kennenlernen in echt halt echt viel viel besser anfühlt.

Was tun? Ich mach mal weiter meine Hausaufgaben, vertraue und empfange. Ganz königlich.

Sonnengrüße,
Claudi

Morgengespräche

Namasté ihr Lieben,

man sagt ja (und ich kann das mittlerweile bestätigen!!!), dass der Kopf am Morgen am besten bereit ist um zu meditieren. Wenn es still ist und noch keine Eindrücke von Außen zu ihm vorgedrungen sind. Deswegen ist das Thema Morgenpraxis unter Yogis auch so beliebt.

Wenn alles wie angedacht läuft, halte ich zu dem Thema einen Vortrag bzw. eine Kochshow auf der YogaExpo/VeggieFair in München am 08./09.10.. Das am Rande.

Aber zurück zum Thema.

Ich will gerade mal wieder etwas loslassen. Das ist heute Morgen erneut aufgeploppt aufgrund des neuen Videos von franziska.love.




Und ja - ich spreche oft mit beispielsweise der Sonne oder dem Mond. Dem Sonne oder der Mond. Egal ;-)

Auf die Idee gekommen das Beten zu nennen, wäre ich nie. Aber ok. Hat was. Ist schön und klingt gut. Fühlt sich vor allem auch gut an.

Jedenfalls hab ich den Stupser von Franzsika umgesetzt und bin beim Spaziergang gleich mal in einer Gehmeditation ins Gespräch gegangen. Das war heute besonders schön, denn die Sonne hat schon den Himmel verfärbt, während die geliebte Mondin noch zu sehen war.


Was dann an Gedanken hoch kam folgt gleich separat :)

Sonnengrüße,
Claudi

Sonntag, 25. September 2016

Vorstellstunde 1/8

Namasté ihr Lieben und einen wunderschönen guten Morgen,

gestern war es soweit. Ich hatte meine erste von acht Vorstellstunden.

Vorstellstunde? Das ist eine Art Zwischenprüfung.

Unsere Ausbildungsgruppe wird in kleine Gruppen von ca. fünf Yogalehrern gebündelt. Dann unterrichtet man sich gegenseitig. Einer ist Lehrer, die anderen vier Schüler. 45 Minuten lang wird yogiert, anschließend 45 Minuten lang darüber gesprochen. Es gibt eine Moderatorin (eine Ausbilderin aus der Yogaschule), die mit yogiert und durch die Besprechung leitet.

Sechs dieser Vorstellstunden finden in der eigenen Schule mit Mitschülern statt. Zusätzlich gibt man zwei s.g. "externe Vorstellstunden" in einer anderen Schule. Hier treffen dann die unterschiedlichsten Yogastile aufeinander. Denn die BDY Ausbildung ist ja in diversen Yogarichtungen möglich.

Das als Erklärung, damit ihr wisst was gemeint ist. Ich muss ja gestehen, dass ich dieses System so richtig erst nach Beginn der Ausbildung verstanden hab :) :) :)

Zurück zu gestern:
Am Morgen wurde ich von diesem YogiTea-Spruch überrascht:

"Gedanken voller Freude lassen dich tief entspannen."



Wie schön uns passend!

Um 09 Uhr ging es los, ich hatte Glück und durfte die erste Vorstellstunde mit nur drei "Schülern" in unserer Yogaschule und mit unserer Ausbilderin erleben. Sehr entspannt also alles.

Wir haben festgelegt wer wann dran ist und ich war das Schlusslicht. Da ich total entspannt war (ich stand ja im April schon mal vor der ganzen Gruppe für mein Referat und eine kurze Praxis) war mir alles recht.
Spannend hieran:
So kenne ich mich nicht!
Ich, die sich seit dem Gymnasium mit Prüfungsangst rumquält. Voll krass. Danke Yoga!

Am Vormittag waren zwei dran (also 2x 1 1/2 Stunden), dann sind wir Mittagessen gewesen.




Das Cafe Mandala in der Westendstr. hat immer was Veganes da. Hach. Wie schön!!! Wieder was Neues kennengelernt.

Und am Nachmittag war dann ich dran. Und es war soooooo schön. Ich fühl mich seitdem als würde ich schweben.

Ich hab ja in meinem YogaZimmer schon mehrmals Freunde unterrichtet oder auch beispielsweise meine Oma. Aber direktes Feedback von Kollegen zu bekommen und vor allem auch eine Ausbilderin zu unterrichten - das is schon was ganz Besonderes.

Es war wirklich wunderschön und magisch zugleich.

Solltest du hier gelandet sein, weil du nach Vorstellstunde gesucht hast, vielleicht überlegst eine Yogalehrer-Ausbildung zu machen aber deswegen ein bisserl abgeschreckt zu sein:
Diese Möglichkeit ist wirklich ein Geschenk. Und sonst nichts. Ich bin hin und weg und voller Freude.

Und habe einmal mehr erlebt welch Zauber im Yoga zu finden ist und wie ich selbst zu strahlen beginnen, wenn ich unterrichten darf.

Vielen Dank an alle Beteiligten für diesen unvergesslichen Tag!

Sonnengrüße,
Claudi

Mittwoch, 21. September 2016

Neuanfang

Namasté ihr Lieben,

gestern Abend hab ich mir dem Clueso sein neues Video angeschaut.

Und heute mein Hotel für Reise nach Berlin im Winterurlaub gebucht. Nachdem es letzte Woche ja leider nicht geklappt hat. Aber was hilft es mir nun ständig traurig zu sein, dass ich nicht in meine Zweilieblingsstadt fahren konnte? Nichts. Also:

Ausatmen. Einatmen. Herzlich Willkommen. Neuanfang.


Ich kann den Wind nicht ändern, nur die Segel drehen.
Ich will kein neues Leben, nur einen neuen Tag.
Was tut gut? Was tut weh?
Es ist nie zu spät. Neuanfang.
Ein guter Plan ist mehr als ne Idee.
Werf nicht mehr alles in einen Topf.
Veränderung braucht einen klaren Kopf.
All die schönen Erinnerungen. Ich halt sie hoch.
Ich bin nicht immun gegen Gegenwind. Doch ich lauf los.
All die schönen Erinnerungen. Ich halt sie hoch.
Ich will Altes nicht bekämpfen. Ich will Neues formen.
Halt mich am Vorne fest. Es fühlt sich wacklig an.
Herzlich willkommen. Neuanfang.





Sonnengrüße,
Claudi

Dienstag, 20. September 2016

Teil 2 der Yoga Online Conference

Namasté ihr Lieben,

Dr. Ronald Steiner macht heute den Start für den zweiten Teil der Yoga Online Conference.

"Wir lernen mit dem wie es ist zufrieden zu sein."


Sonnengrüße,
Claudi

Freitag, 16. September 2016

so ham - so love

Namasté ihr Lieben,

das so.ham war schon immer toll. Aber mit Martina gibt es nun neuen Wind in der Küche - und den find ich mal so richtig genial!!! Wuhuhuuuuuuu!!!!!

Das Essen (Stichwort YOGI PLATE) hat mir immer gut geschmeckt. Aber heute war die so leicht. Nicht mehr so "Kabumm - ich lieg jetzt vier Stunden schwer im Magen und Co." sondern "Hach. Lecker. Satt. War das guuuuuuuuuuut. Ich schweeeeeeeeeeeeebe.".

Hier mal ein paar Fotos von heute, damit ihr wisst von was ich spreche. Mehr findet ihr hier.






Und schon vorweg die Info, dass es im Oktober (beispielsweise mit dem Besuch von Sharon Gannon) und November viele spannnende Events geben wird. Am besten dem so.ham per Facebook folgen.

Sonnengrüße,
Claudi

Donnerstag, 15. September 2016

Verletzlich

Namasté ihr Lieben,

ich fühl mich einfach verletzlich. Ein anderes Wort fällt mir nicht ein. Hab mal nach Songs mit dem Wort "Broken" auf meinem Telefon gesucht. 

Neben Johnny Cash (ich war auf der Suche nach dem "Broken Circle Soundtrack" aber dazu gibt es kein Video), der "Will the circle be unbroken" genauso dramatisch singt, wie es auch tatsächlich ist, habe ich "The Common Linnets" mit "Broken but home" gefunden.

Das is mir heute sympathischer.





Lieber Liebe als noch mehr Angst und Wut und Sorgen in meinem Leben. Denn vorhin hatte ich einen Fahrradunfall. Zum Glück ist weder Finn, noch mir körperlich etwas passiert. Aber zum Auto ist nun auch noch das Fahrrad kaputt. Und ich bin jetzt gar nicht mehr mobil und muss lernen, mich mit den wirklich verachteten öffentlichen Verkehrsmitteln auseinander zu setzen. 

Sonnengrüße mit Quellwasser im Gesicht,
Claudi

Mittwoch, 14. September 2016

Teflon-Pfanne statt Melitta-Filter

Namasté ihr Lieben,

wir waren heute im Botanischen Garten.




Dort erklärte uns ein Gärtner was total Tolles. Da ich schon wieder drüber schmunzeln darf, will ich es euch weiterteilen.

Mit dem Finn werde ich ja SEHR oft darauf angesprochen, was der Arme denn an seinem Bein hat. Die Antwort lautet dann: "Er ist von Geburt an behindert und ihm geht es echt gut damit.". Meistens. Manchmal auch nicht.
Der Gärtner stelle mir die gleiche Frage. Ich gab die Antwort wie aus dem FF. Und dann folgte ein kurzes aber sehr spannendes Gespräch.
Er erklärte uns, dass er sich mit seinem Hund auch immer rechtfertigen muss. Der würde nämlich gern an ihm hochspringen. Und ihn selbst stört das gar nicht. Aber offensichtlich viele Menschen denen er und sein Hund begegnen.
Es würden meist bescheurte Kommentare folgen, wie beispielsweise "Der gehört aber mal gscheid erzogen!".

Und dann sagte er, dass es ihn mittlerweile nicht mehr stören würde, weil:

"Ich habe keine Lust mehr für alle der Melitta-Filter zu sein. Immer habe ich das alles in mich aufgesogen, mich damit aufweichen, durchspülen und ertränken lassen. Damit ist Schluss! Ich bin jetzt eine Teflon-Pfanne! All der Schmarrn spritzt direkt wieder weg und ist ganz leicht abzugeben!"


Ist das nicht herrlich?

Und da solche Gespräche ja nicht umsonst stattfinden, habe ich gleich fünf Minuten später dran gedacht. Als mich die Autowerkstatt (siehe die letzten Blogeinträge hier) anrief. Ja, nun muss doch ein Gutachter kommen. Die Versicherung will den Schaden (ca. 3.500€) nicht zahlen. Eventuell bekomme ich dann nur die Summe, die das Auto aktuell noch wert ist (hab mal auf Autoscout geschaut - da kosten vergleichbare Autos ca. 5.000€).

Zum Glück war meine liebe Freundin Jo dabei - sonst wäre ich direkt ausgeflippt. Weinen, schreien, in den Boden stampfen, ... Das volle Programm. So hatte ich mich einigermaßen im Griff. Aber dennoch:

Einfach mal laut SCHEISSE schreien statt SHANTI zu singen


Das steht heute definitiv noch an! Wenn auch nur in Form von "Dance it out". Oder so.

In welcher Wegwerfgesellschaft leben wir hier eigentlich???


Was ich mir heute zu dem Thema passend (welch "Zufall"!) schon mehrmals durchgelesen habe, ist ein Artikel von Rebecca Campbell über "Rising and falling and falling and rising". Kann ich euch allen nur ans Herz legen.

So, jetzt folgt noch ein bisserl notebooken. Dann Yoga und dann LESEN!!!



Sonnengrüße,
Claudi

Dienstag, 13. September 2016

Ich habe verstanden

Namasté ihr Lieben,

ich habe verstanden, warum ich hier bleiben sollte.

Der Grund ist nicht so wichtig für hier und euch. Hauptsache ich sehe ihn nun. Und zwar klar und deutlich.

  • Warum bist du hier?
  • Hast du Angst vor dem Tod?
  • Führst du ein erfülltes Leben?

Für euch habe ich...

... einen Buchtipp: Das Café am Rande der Welt.


... einen Videotipp - Franziska von franziska.love spricht darüber, warum man sich Zeit lassen darf.




... einen Musiktipp - Revolverheld. Ich werd die Welt verändern.
(Wobei mir das in der unplugged Version viel besser gefällt.)



Sonnengrüße,
Claudi

Montag, 12. September 2016

Einmal Werkstatt und zurück

Namasté ihr Lieben,

nach viel Autofahren war mir nicht mehr. Der Einfachheit halber bin ich aber über meinen Buchladen in die Werkstatt gefahren.

Dort angelacht hat mich ein Buch, dass ich seit zwei Jahren lesen will. Zufälligerweise lagen daneben auch seine Geschwister. Also habe ich spontan beschlossen das Essensgeld für Berlin in Literatur zu investieren.
 

Bestellt hatte ich noch am Freitag nach dem Unfall zwei Zumba DVDs um mich körperlich auszutoben. Statt laufen. Weil ich das ja so gar nicht mag.

Mein TV-Abend ist heute auch gesichert, weil mir...


... ausgeliehen wurde.

Außerdem habe ich "yogan" nochmal quergelesen. Sehr spannend, denn beim ersten Mal war ich noch weit entfernt von der Ausbildung zur Yogalehrerin. Ich find es nun noch tollerer als davor schon :)


Und dann habe ich mich - nachdem mein erstes Mal im Mai war und sich so viel getan hat seit dem - erneut durch die DESIRE MAP getanzt. Oh ja - es ist Zeit für einen Neustart und unser aller Kumpel Shiva wird mir dabei helfen.

Ihr seht: Ich mache es mir hier nun schön und bin nach drei Tagen endlich gedanklich im dritten München Urlaub 2016 angekommen.

Sonnengrüße,
Claudi

Sonntag, 11. September 2016

Raus aus der Zuckerfalle - Zuckerfrei glücklich

Werbung, Anzeige, Promotion. Für Marion. Gesponsert in Form eines Buches ;-)

Namasté ihr Lieben,

"Raus aus der Zuckerfalle - Zuckerfrei glücklich" ist ein Buch das ich jedem empfehlen kann, der zwar schon in die richtige Richtung geht, aber für den finalen Kick von Haushaltszucker & Co. noch einen liebevollen Tritt in den Popo braucht.


Die Autorin Marion Selzer wird jetzt grinsen. Wir hatten Kontakt per E-Mail. Ich dann so: "Schick mir dein Buch gerne - aber wann ich es lesen und drüber schreiben kann weiß ich nicht."
Schwupp die wupp - nun sitze ich nicht nicht mal zwei Wochen später am Notebook und hab es komplett durchgelesen/ verschlungen. 

Das ist aber auch kein Wunder - ich bin von einem wissenschaftlichen, staubtrockenen 300-Seiten-Werk ausgegangen. Hab mich schon von Seite zu Seite quälen und es immer wieder weglegen sehen.

Was mach dann erwartet hat war ein locker geschriebenes Buch, das an keiner Stelle seinen roten Faden verliert. Als Leserin wurde ich gedutzt und in keinem Satz von oben herab behandelt. So nach dem Motto "Iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiich hab es ja schon geschafft. Ätsch. Nun bist du dran!". Nein. Im Gegenteil.

Marion Selzer hat mich an die Hand genommen, mich in ihre zuckerfreie Welt entführt und mit Sympathie und Wissen zum Staunen gebracht. Ein Aha-Moment folgte auf den nächsten.


Von noch keine Buch hab ich so viel Ausschnitte oder Absätze an meine Mädels gewhatsapped. Die sind nun auch hin und weg - von Marions lockerer Schreibweise und dem breiten Fachwissen. Mehrmals habe ich als Antwort bekommen "Welches Buch liest du denn da? Ich brauch das auch!".

Gibt es ein schöneres Kompliment für eine Autorin? Vermutlich nicht!

Ich freue mich hier eine Doppelseite aus "Raus aus der Zuckerfalle - Zuckerfrei glücklich" abbilden zu dürfen. Sie zeigt meiner Meinung nach sehr gut den Schreibstil und auch das oben erwähnte "an die Hand nehmen".


Als Hintergrund will ich euch noch einen kleinen Schwank erzählen. Ich hab immer (beispielsweise hier) sehr ehrlich und offen über meine aktuelle Ernährung gebloggt. Egal ob negativ (Schokolade, Aufstriche, Kuchen-Attacken, Chips, Eis,...) oder eher positiv. Von Crazy Sexy Diet (findest du in Blogeinträgen von Mitte/Ende 2011) über die Rohvegan-Phase (Frühjahr 2012) bis zu glutenfrei und zuckerfrei und sojafrei - ach, da war schon alles dabei :-)

Seit Mitte Juni bin ich nun auf dem Ayurveda Trip und megaglücklich damit. Fühlt sich an wie nach einer Weltreise wieder Zuhause anzukommen.

Marion hat mich bereits vor Monaten wegen ihres Entschlackungsprogramms angeschrieben. Meine Antwort damals war: "Du. Ne. Ganz lieb. Dankeschön. Aber das is grad echt nix für mich. Ich bin ganz bei mir und voller Selbstliebe und überhaupt. Passt grad nicht.". Was bin ich froh, mittlerweile mindestens 11 Kilo leichter zu sein und die Selbstliebe-Fehlinfo in meinem Kopf überwunden zu haben!!!!

Umso glücklicher bin ich nun, dass sich Marion wegen "Raus aus der Zuckerfalle" erneut bei mir gemeldet hat. Kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Welch "Zufall" :-) Denn es war genau die richtige Ergänzung zu "Fettlogik überwinden" und all dem, was mir mein Ayurveda-Arzt erzählt hat.


Ich war nämlich auch in zwei Zuckerfallen drin:
Zum warmen Brei am Morgen gab es Ahornsirup. Und zwar nicht einen EL voll sondern eher so "BlubbBlubbBlubbBlubb"... Ziemlich fettlogisch gedacht wäre ich nie auf die Idee gekommen, dafür kcal zu berechnen. Böser Fehler!
Seit einer Woche gibt es entweder gar keinen Sirup mehr - und wenn mich mal die Lust packt, dann wird er mit einem, maximal zwei TL dosiert.

Eine weitere Zuckerfalle steckt in meinem gebliebten oatly Vanille-Hafer-Drink - in Form von Agavensirup. Nun habe ich wieder den Haferdrink vom Hofgut Storzeln gekauft. Der kommt ohne zusätzliche Süße aus.

Insofern: Neben all den spannenden Infos die im Buch stecken, hab ich gleich mal etwas bei mir persönlich umgesetzt. Jupie!!!


Alles zu Marion Selzer findet ihr auf inspiriert-sein.de - auch weitere Werke von ihr.
Dazu übrigens meinen großen Respekt! Ich weiß leider aus eigener Erfahrung, wie anstrengend die Zusammenarbeit mit einem Verlag sein kann. Umso schöner, dass es den "Inspiriert sein-Verlag" gibt und Marion somit ohne Debatten Bücher schreiben und veröffentlichen kann.

Will heißen: Das "Raus aus der Zuckerfalle" zu erwerben ist allein schon deswegen eine gute Sache. Finde ich.




Was ich dann übrigens entdeckt hab, ist eine WISO Konsumagenten Folge zum Thema "Die Zuckerfalle". Die ersetzt KEINESFALL das sehr lesenswerte Buch, ist aber ganz nett um mal ein bisserl ins Thema reinzukommen. Und vor allem für alle Eltern sehenswert!

Und wenn du dich nun fragst, wieso das aufm Yogablog steht und nicht auf dem Veganblog: Da wird es noch folgen - aber erst nach einer kleinen Serie zum Thema "Was ich derzeit eigentlich?". Und da ich aktuell meine erste Ernährungsumstellung im Einklang mit Kopf, Herz und Bauch erlebe, passt es eigentlich eh viel besser hierher. Hach.

Danke Marion!!!

Sonnengrüße,
Claudi

Der Tag danach

Namasté ihr Lieben,

gestern kam es dann aus mir raus - das Quellwasser das am Freitag nach dem Unfall nicht fließen wollte.
Warum? Weil ich traurig bin über die Berlin-Bremse, über meinen zerquetschten Himbie (ist halt doch nicht nur ein Auto) und weil ich mir das alles anders vorgestellt hab.

Bin dann erst mal heim (hab eine Autofahrt zum Flughafen mit einem Kombi gemeistert) und hab in der Sonne yogiert. Danach gab es Rührtofu und ich hab weiter in dem Buch gelesen das ich hier gleich noch vorstelle. Irgendwie sind mir dann die Augen zugefallen, gegen 13 Uhr. Kein Wunder - die Nacht war kurz und von wilden Träumen durchzogen.

Den Luxus eines Mittagsschläfchens habe ich mir dann ganz einfach gegönnt und bin für zwei Stunden uns Bett. Offensichtlich hat mein Körper genau das gebraucht. Denn danach gab es einen Matcha, eine Mini-Radtour mit Finn im Hundeanhänger und ein sehr sehr wohltuendes Gespräch mit meiner Freundin Johanna die in meine Hood kam. So lieb. Anschließend war ich wieder hergestellt. Die Silvi macht das heute so wie Johanna gestern und ich freu mich mal wieder über die tollen Menschen in meinem Leben.

Morgen gebe ich Himbie dann in der Werkstatt ab. Ich denke, dass mein Kopf danach wieder viel freier und klarer ist und freu mich schon jetzt drauf.

Wie ich am Freitag schon geschrieben habe. Das sind halt nun andere Herausforderungen als die Autofahrt nach Berlin. Beispielsweise ein erstes Mal Straßenbahnfahren mit Finn, von der Werkstatt nach Hause.

Es bleibt spannend ;-)

Sonnengrüße und bis gleich,
Claudi

Freitag, 9. September 2016

Und plötzlich macht es PENG und alle Pläne sind dahin.

Namasté ihr Lieben,

vorweg: mir geht es gut. Physisch. Psychisch weiß ich grad noch nicht. Das wird sich im Zuge des Schreibens gleich rausstellen.
Aber ich bin gesund, es ist alles dran. Kein Kopfweh, kein Bruch, keine Quetschung, keine Wunde, keinerlei Verletzung.

Ich hatte heute einen Auffahrunfall. Leider hab ich ihn verursacht. Auf dem Münchner Georg Brauchle Ring, Richtung Osten. Solltest du nach 07:50 Uhr im Stau gestanden sein: Entschuldigung - ich war es!

Dem Mann vor mir ist auch nix passiert. Sein 3er BMW hat nur einen Kratzer an der Stoßstange. Leider hat sich seine Anhängerkupplung in mein Auto ("Himbie" weil er wie eine kleine süße Himbeere ausschaut) gebohrt. Und dabei mindestens den Kühler beschädigt. Was wirklich alles kaputt ist, wird sich Anfang nächster Woche rausstellen.

Einerseits bin ich dankbar, dass heute Freitag ist und ich entspannt etwas später ins Büro kommen konnte ohne Zeitdruck. Und ich bin dankbar dafür, dass der Unfall auf der ganz äußeren der vier Spuren passiert ist. Außerdem bin ich sehr dankbar für meine grandiose Kollegin und dafür, dass heute in der Arbeit keine Kopfarbeit fordernde Aufgabe erledigt werden musste. Und das trotz letztem Tag vor dem Urlaub.

Hier sind wir dann beim Knackpunkt:
Ich wollte nach Berlin am Dienstag. Allein. Mit Finn. Im Himbie. Etwas machen was ich mich bisher nicht getraut habe. Ohne Beifahrer 1.200 Kilometer wuppen. Bei Sonnenschein in meine zweite Lieblingsstadt fahren. Dort einziehen für drei Nächte bei Bruderherz und seiner Freundin. Freundinnen von mir treffen. Einfach mal raus aus München, nachdem ich heuer bereits zwei Urlaube mit Finn hier verbracht habe. Ich hab mich soooo sehr gefreut. Auf all das. Reservierungen wurden bereits getätigt für zwei Mittagessen. Die Packliste war geschrieben. So sehr habe ich mich gefreut auf dieses Projekt der Angstüberwindung. Das Übermichhinauswachsen.

Tatsächlich habe ich im Moment des PENGS als erstes "BERLIN!" gedacht. Krass, oder?

Mir war ja schnell klar, dass nix wirklich Schlimmes passiert sein kann. Naja. Bis hierher eigentlich nur mal die Vorgeschichte. Jetzt erst kommt der, wie ich finde, interessante Teil.

Claudi bei einem Unfall 2010:
Weinend, schreiend, Atemnot, Panik, zitternd, fix und fertig.

Claudi heute:
Ok. Erstmal die Warnweste anziehen. Ah, der Fahrer vor mir steigt schon aus. Ihm geht es also gut. Puh. Blick nach hinten. Ok, ich kann raus. Ah. Warnblinker an. "Hallo. Entschuldigung. Es tut mir sehr leid. Ich sag ihnen gleich, dass ich weiß, dass ich schuld bin!". Grinsen. Puh. Fotos machen. Dem Herrn erklären, dass wir uns lieber auf die andere Seite der Autos, an den Rand stellen sollten. Tadaaa :) Auf dem Weg dahin Warndreieck aus dem Kofferraum holen. Restliche Abwicklung in Sicherheit. Er will die Polizei rufen. Ok. Im Nachinein wundere ich mich, dass mir nicht gleich erklärt wurde, dass sie da nicht kommen. Aber gut. Dann Versicherung angerufen. Kollegin informieren. Fotos von der anderen Seite machen. Dem Herrn meine Visitenkarte geben und Versicherungsinfos. Seine Daten als Notiz in mein Handy abspeichern. Seinem Sohn (putzig) die Fotos whatsappen. Von der Polizei (waren 15 Minuten später da) hören, dass man bei so was nicht anrufen braucht. Mei die waren lieb. Haben gewartet, bis er los fährt. (Bei ihm hab ich mich dann zum dritten mal entschuldigt. Mittlerweile mochte er mich. Denke ich.) Und vor allem bis ich das Warndreieick eingesammelt hatte und ob Himbie losfährt. "Machen sie sich keine Sorge, wir bleiben hinter ihnen stehen!". Mein Herz geht auf. Weil: Da waren wir uns nicht so sicher. Dann die beiden Polizisten haben diagnostiziert, dass das wohl der Kühler ist. Aber nix ausläuft. Und ich gerne heim nach Laim fahren darf nach Feierabend - aber bitte dann nicht nach Berlin (haha) sondern nur noch zur Werkstatt. Ich mich bedankt bei den Herren. Und Himbie fuhr. DANKE DANKE DANKE!

Das Ganze in einer SEELENRUHE!!! Da war nicht mal ein klitzekleiner Ansatz von irgendeiner Aufregung. Das war einfach nur entspanntes "zur Kenntnis nehmen". Kein hibbeln oder hyperventilieren. Mein Atem war nicht aufgeregt. EA. AA. Geweint hab ich bis jetzt nicht. Warum auch? Klar is das doof. Aber werder Mensch noch Tier ist was passiert. Sondern nur Blech. Himbie Blech. Aber ok.

Ist das der Yoga? Ist das eine erste offensichtliche Nebenwirkung? Ist das die Ruhe von der alle sprechen? Sind wir hier bei "Yoga im Alltag"?

Jetzt haltet euch fest.

Vielleicht sollte es einfach nicht sein? Vielleicht hat sich das Universum gedacht: Lieber hat sie einen Auffahrunfall bei 30 km/h als einen Totalschaden auf der Autobahn? Oder so? Ich weiß es nicht.

Selbstverständlich bin ich sehr enttäuscht und traurig. Die 150€ Benzingeld für Berlin werden nun in die Selbstbeteiligung für die Versicherung gepumpt. Meine Freundinnen seh ich nicht und die aufregenste Stadt Deutschlands, die ich ENDLICH mal im Sommer erleben hätte dürfen, leider auch nicht.

Aber ich hab was gelernt: Mehr Abstand halten und nicht immer davon ausgehen, dass alle so sicher fahren wir ich selbst. Und wissen wo sie hin wollen/ sollen. Das war mein erster richtiger Unfall (der 2010 ist nur beim Ausparken passiert) nach fast 16 Jahren (viel) Auto fahren!

Jetzt heißt es erneut München Urlaub planen. Ohne Auto. Und mich um Himbie und die Versicherung und Werkstatt kümmern. Die neue Situation annehmen und das Allerbeste draus machen. Das ist eine andere Art von neuer Herausforderung die es zu wuppen gilt.

Vorhin war ich noch schnell einkaufen. Ich lasse Finn nicht gern draußen vor Läden. Den Urlaub will ich nun nutzen um ihm zu lernen, in meiner Wohnung allein zu bleiben.

Und ich werde Sport machen. Vorhin hab ich noch mit HIIT begonnen (und ich hatte nen Kick - wie andere beim Laufen!!! So gut!). Das Radeln wird mir gut tun. Ich hab Zeit für Yoga. Ich kann daheim kochen und meine täglichen Magnesiumfußbäder genießen. Eine Freundin ist morgen schon mal so süß und kommt in meine Hood für einen Ratsch im Café. Ich kann die Hilary Cliton Bio lesen und auch einfach mal Nichtstun.

Vor den Gang in den Biomarkt zu dem ich gleich noch was erzähle, ist mir die happinez aufgefallen. Wegen ihrer Neonschrift. Als ich die Themen gelesen habe musste ich die heute natürlich kaufen.

Achtsamkeit UND Zauberworte für die Seele? Her damit!


Ich bin so stolz, dass der Einkauf dann nicht in (Claudi im Mai 2016) Schokolade, Chips, Schokolade, Gummibärchen, Nudeln, ... geeendet ist. Nein. Der war komplett wie aus dem FF mittlerweile ayurvedisch perfekt.

In der Obstabteilung hat mich ein Verkäufer Trauben probieren lassen. Für 5,99€ das Kilo lasse ich die links liegen! Aber heute - DAS soll meine Belohnung sein. Ja. Die schmecken wie Rotwein. Kein Schmarrn. Ich hab seit Frankreich 2011 kein so gutes Obst mehr essen dürfen.


Daheim schau ich auf den Kassenzettel und stelle fest: Die Kassiererin hat sie als "normale" Trauben abgewogen. Kiss my Karma!!!! Und erneut war ich dankbar. Einfach nur so. Für mein Leben. Und hatte schon wieder ein Grinsen auf dem Gesicht. Voller Freude.


Jetzt gab es also YogiTea "Sei stolz darauf, wer du bist.". Ja. Das bin ich. Und einen kleinen Teil meiner kostbaren Trauben.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. Ja, jetzt geht es mir auch psychisch wieder gut. Aber doof is es trotzdem ;-)

Sonnengrüße,
Claudi

Mittwoch, 7. September 2016

Das mit dem Schlafrhythmus

Namasté ihr Lieben,

ich will euch nur mal wissen lassen, dass sich bei mir etwas total heftig verändert hat:
Mein Schlafrhythmus!

Letzen Sommer war ich teilweise bis 02:00 Uhr nachts wach und bin dann um 06:15 Uhr aufgestanden um binnen 30 Minuten außer Haus zu sein.

Mittlerweile stehe ich für meine Morgenpraxis (dauert insg. 1 1/2 Stunden) um 05:15 Uhr auf und bin dementsprechend eher müde.

Derzeit gehe ich um 20:30 Uhr mit Finn raus (schöner Nebeneffekt: das TV-schauen fällt weg) (läuft eh meistens Mist), bin ne halbe Stunde später wieder daheim. Ab ins Bad und dann mit Buch ins Bett. Licht aus ca. 22:00 Uhr.

Das aber alles natürlich nur dann, wenn ich nicht mit Freundinnen am Abend unterwegs bin. Dann kann es schon mal später werden. Aber auch hier schau ich mittlerweile, dass ich mich um 21:00 Uhr verabschiede, um ebenfalls gegen 22:00 Uhr im Bett zu liegen.

Mein Körper signalisiert mit total wie gut ihm das tut und wie dankbar er mir dafür ist. Das merke ich am Morgen (bin echt selten richtig müde. Wenn, dann nach Konzertbesuchen.) und auch daran, dass ich kein (Nach)Mittags-Tief mehr habe. Aber gegen Abend bin ich dann immer ziemlich kaputt. Das hier schön zu reden wäre falsch. Mit den sieben Stunden Schlaf komme ich aktuell supergut zurecht und beobachte diese Veränderung in meinem Leben ganz einfach mal ohne jegliche Bewertung.

Sonnengrüße,
Claudi

Dienstag, 6. September 2016

Yogieren mit Anna Trökes

Namasté ihr Lieben,

hier habe ich bereits angekündigt. Doch live und in Farbe war es noch viel tollerer mit Anna Trökes zu yogieren als ich mir je erträumt hätte.

Doris hat das alles in der Sonntagsfreude auf "Meine Sicht der Welt" schon so schön beschrieben.
Aber ich will auch noch :) :) :)

Stell dir mal deinen größten, tollsten Rockstar vor. Jemand den du so richtig anhimmelst. Einen Menschen, den du immer mal begegnen wolltest aber es will einfach nicht klappen. Nur mal so auf nen YogiTea sprechen über Gott und die Welt. Weil du sie/ihn schon lange gigantisch findest.

Musikalische Beispiele aus meinem Leben:
Herbert Grönemeyer, Dave Grohl, Tim Benzdko, Anthony Kiedis, Clueso, Cem Özdemir, Joris, alle Fanta4s, Rea Garvey, Anna Loos, Bruce Springsteen, Kris Carr, alle Sportfreunde, Bryan Adams, Max Herre, Alicia Silverstone, Chris Martin, Mark Forster, Katie Melua, Shania Twain, Philipp Poisel, Sarah Connor.
Nur um mal so ein paar zu nennen. :-)

Doch solche Menschen zu denen man aufschaut, vor denen man viel Achtung hat und mit denen man gerne immer und überall ein vier-Augen-Gespräch führen wollen würde, die müssen nicht zwingend einen Promi-Status haben.

Nein, solche Helden können auch Freunde sein, wie beispielsweise "meine" Doris.

Und solche Rockstars brauchen auch nicht aus der Musikszene kommen. Vor allem dann nicht, wenn man eine Ausbildung zur Yogalehrerin macht und somit schon seit Jahren die Yogamatte besucht. Seit 2010 habe ich soooo viel daheim geübt. Erst seit Oktober 2015 habe ich eine s.g. "Einzelpraxis" die auf mich und meine aktuellen Themen abgestimmt ist. Davor habe ich mit DVDs geübt oder mit Online-Portalen wie "yogaeasy".

Meine Dauerbegleitung hierbei war Anna Trökes. Wie viele Stunden wir schon gemeinsam verbracht haben? Des passt auf koa Kuahaut ned ;-) Vor allem weil ich auch Meditationen von Frau Trökes auf dem Handy habe. Ich LIEBE Annas (ja, man ist dann tatsächlich per Du!) ruhige Stimme. Sie gibt mir Geborgenheit und das Gefühl, dass alles gut ist.

Als ich dann im Frühjahr gelesen habe, dass das Jivamukti Yogaloft Anna Trökes für einen Workshop einläd, habe ich Doris und mich blind eingebucht. Denn meine Heldin Doris ist diejenige welche mich damals überhaupt auf Anna gebracht hat. Welch ein Glück!!!



Ein von Jivamukti Yoga Munich (@jivamuktimunich) gepostetes Foto am


Wir haben erst vor ein paar Wochen erfahren, dass es um Mudra (vormittags) und Achtsamkeit (nachmittags) gehen wird und waren auf drei Stunden lang mit den Händen arbeiten und Theorie eingestellt. In Bezug auf Mudras wurden wir schnell eines Besseren belehrt. Und das mit der Achtsamkeit ist ja eh in aller Munde. Doch viele denken immer an Stress und Chaos. Die Achtsamkeit auf die Yogamatte zu bringen, mit einer wunderwunderwunderschönen, ruhigen und atembetonten Praxis - das war soooo zauberhaft.

Und immer wieder der schon bekannte Hinweis mit dem Lächeln. Ja liebe Anna, du hast recht: Damit geht wirklich alles viel leichter! (Habe ich sogar beim Auto fahren getestet!) ;-)

Das Lächeln ist uns auf dem Nachhauseweg am Sonntagabend alles andere als schwer gefallen. Im Gegenteil. Zwei Fangirls sind seelig und zufrieden davon gestapft. Wohlwissentlich, dass ihnen dieser Tag für immer in Erinnerung bleiben wird. Unvergessen bleibt Doris und mir vor allem ein ganz besonderer Moment am frühen Morgen. Sonntags um 08:40 Uhr. Und nein, den mag ich hier nicht verraten. ;-)

Danke dafür, für den Tag mit dir. Danke für dich und dein Wissen, liebe Anna.

Sonnengrüße,
Claudi

Umdrehen

Namasté ihr Lieben,

gleich folgt noch ein eigener Blogeintrag dazu, was ich am Sonntag erleben durfte.

Hier will ich vorweg kurz über eine "Auswirkung" davon berichten.


Wir wurden aufgefordert aufmerksamer/ achtsamer an unsere Yogapraxis und uns selbst ranzugehen. Das ganze liebevoller zu machen und schöner für uns. Weil halt jeder Körper anders ist. Das ist übrigens einer der Gründe, warum ich "unseren" Yoga nach Krishnamacharya so sehr liebe.

In meiner aktuellen Einzelpraxis sind ganz viele Drehungen enthalten. Somit auch viele Vorbeugen (damit gleicht man Drehungen aus). Zwei geniale Möglichkeiten um mit Ruhe und klarem Geist zu üben. Und nicht durch die asanas zu hetzen (sollte man ja echt nicht... aber wir kennen das ja alle... oder?) ;-)

Gestern habe ich sie noch achtsamer geübt als sonst eh schon immer. Mit viel fühlen und hinterfragen. Und es ist zauberhaft.


Auf dem Weg zurück ins Wohnzimmer ist mir dann aufgefallen, dass ich am Montagmorgen meinen Kalender noch nicht umgeblättert hatte.


Wie passend. Mein Herz geht auf!

Sonnengrüße,
Claudi

Samstag, 3. September 2016

Keine Maschine

Namasté lieber Tim Bendzko,

ich könnte dich knutschen dafür, dass auf jedes Album ein noch berührenderes folgt, dass du dich weiterentwickelst und uns alle mitnimmst, dass du mir regelmäßig Ganzkörpergänsehaut schenkst. Danke. Danke. Danke.



Sonnengrüße,
Claudi

Von einem Yogafest zum nächsten...

Namasté ihr Lieben,

meine Freude darüber, morgen Anna Trökes persönlich kennenzulernen ist so groß, dass mir die Worte fehlen.

Da yogiert man jahrelang per DVD gemeinsam und plötzlich steht die Frau, die so viel für den Yoga in Deutschland getan hat vor einem. Oh das wird ein Fest.


Daweil hab ich Wanderlust noch nicht ganz verdaut und fange immer wieder das Grinsen an, wenn ich daran denke.

Außerdem wird morgen die Konzertfreundin erstmals zur Yogafreundin und allein das ist schon feiernswert. Es erwartet uns ein Mittagsessen vom geliebten so.ham und der Workshop findet in meinen liebsten Yogaräumen, bei Jivamukti in der Buttermelcherstr. statt.

Wo wir gerade bei Jivamukti sind: Bis nächste Woche habe ich ein Gewinnspiel für "What is real?", den Film über Jivamukti Yoga, Sharon Gannon und Veganismus auf meinem Veganblog.

Sonnengrüße,
Claudi