Montag, 29. Februar 2016

JETZT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Namasté ihr Lieben,

wie viele Ausrufezeichen schluckt so eine Überschrift?
Ich könnte noch 165.736 dahinter setzen.

Denn ich wurde gestern Abend und heute Vormittag förmlich angeschrien.


Zuerst von diesem Video.

GLORIA - Das, was passiert





Leben ist das, was passiert
wenn du woanders so beschäftigt bist.
Wenn du den Wagen lenkst
und dabei dein Ziel vergisst.
Es ist auch das, was passiert
wenn du schon lange aufgegeben hast,
Wenn du die Tage sprengst
bevor du Zeit verschenkst.

Heute Morgen dann vom Fuckluckygohappys Montagsmantra darüber "Warum du deine Ziele vergessen kannst".

"Now try to live moment to moment, as if there is no future.“


Voll der "Zufall", gell? ;-)

Leben ist das, was passiert...
Ach ich LIEBE meine Ohrwürmer...

Sonnengrüße,
Claudi

Sonntag, 28. Februar 2016

Was hat mir diese Woche ein Lächeln ins Gesicht gezaubert?

Namasté ihr Lieben,

über meine Höhepunkte zu Beginn der Woche habe ich bereits gebloggt. Auch über das OM im Sonnengruß. Ich bin noch immer sehr glücklICH was das alles betrifft.

Aber es gibt noch mehr was festgehalten werden will:
  • Das neue YogaJournal ist da und wieder sehr lesenswert. Siehe Foto hier
  • Am Samstagnachmittag bei eiskaltem (aber sonnigem) Wetter auf der Couch mit Sonne im Gesicht in der Mediathek Bergdoktor folgen anschauen.
  • Mein Kraftort (siehe Instagram gestern). 
  • Dort Pärchen sehen, etwas melancholisch feststellen, dass ich selbst dort nie Händchen haltend unterwegs war. Und dann aber die eigene Vollkommenheit ganz bewusst fühlen und wahrnehmen. VOLL TOLL!!!!
  • Fast 15 Minuten ein Gespräch über Gott und die Welt im Türrahmen der fast 80-jähirgen Nachbarin führen. Daweil wollte ich nur "schnell" ein Paket für mich abholen. Und dann war es aber sooo schön. Ich habe ihre Freude in dem Moment so sehr gespürt, dass ich gar nicht gehen wollte.
  • Finn und seine Leidenschaft für Leckerlis.
  • Mamas Freude, dass Uli Hoeneß am Mittwoch erstmals wieder ins Stadion geht.
  • Brunch/ Potluck mit Katrin und Hanna bei mir daheim.
Das absolte Highlight für mich, weil so einfach und wunderschön. Und eine kleine Geste. Wegen der ich dann grinsend wie ein Reissirupkuchenpferd im Auto gesessen bin:
  • Eine alte Dame in Ruhe über die Straße (bei grüner Ampel für sie) gehen lassen. Trotz genervter Blicke des Autofahrers hinter mir.

Soundtrack an diesem Wochenende: "Patience" von Take That. Ein Lied über Geduld. Und darüber anderen Menschen Zeit zu geben. Und nebenbei DER Song der neunten Staffel vom Bergdoktor ;-)




Sonnengrüße,
Claudi

Samstag, 27. Februar 2016

Fragen fragen

Namasté ihr Lieben,

ich liebe es ja Fragen zu fragen.

Gestern bin ich auf "Wilde Weiblichkeit", Anas Blog, auf einige gestoßen die Cambra Skadé gestellt hat. Sie stammen aus dem Text "Das wilde Sommermädchen", den  Cambra Skadé für Schweizer Zeitschrift Spuren geschrieben hat. Ich will sie hier unbedingt festhalten, weil sie so wunderschön sind und mich sehr nachdenklich machen. Auch am Tag nach dem ersten Lesen noch.

<<... In den wildesten Landstrichen meiner Seele werden mir viele Fragen gestellt.


  • Springst du über deinen Schatten? 
  • Bestimmst du selbst, wie du lebst? 
  • Stehst du ein für das, was dir wichtig ist? 
  • Hast du eine Zeit der Einsamkeit gekannt, bist durch Wüsten gegangen und dabei stärker geworden? 
  • Gibst du dich hin und lässt du dich berühren? 
  • Sind deine Begegnungen lust- und liebevoll? 
  • Kannst du dich selbstvergessen im Wind drehen, im warmen Regen laufen und in Pfützen springen? 
  • Tanzt du barfuss unter freiem Himmel? 
  • Lässt du dich beflügeln von deiner Fantasie? 
  • Was erlaubst du dir wirklich? 
  • Lebst du deine Träume und bleibst neugierig auf das, was noch kommt?>>

An dieser Stelle will ich Sriram zitieren, aus seinem Wünsche dir alles ... Buch:

"Unsere innersten Fragen wollen nicht beantwortet, sondern in der Stille erhöhrt und angenommen werden."


Sonnengrüße,
Claudi

Freitag, 26. Februar 2016

Halbzeit

Namasté ihr Lieben,

heute in drei Wochen ist dann der erste Abend vom fünften Yogawochenende rum.

Dieses Wochenende ist "Halbzeit" zwischen dem vierten und fünften Seminar.


Ich hab die letzten drei Wochen schon so viele schöne Dinge erleben dürfen:
  • Mit einer Yoga-Kollegin das Protokoll schreiben
  • Meine erste Osho-Kundalini-Meditation auswärts
  • Zwei weitere für und mit mir allein daheim
  • Diverse Mittag- und Abendessen mit Freundinnen
  • Spaziergang mit einer Yoga-Kollegin und unseren Hunden
  • Ich hab mich vom Bruderherz bekochen lassen
  • Eine Freundin in ihrer neuen Wohnung besucht
  • War aber auch ganz viel allein daheim, hab viel Yoga geübt und meditiert

Aber jetzt geht's erst richtig los ;-)
  • Brunchdate mit zwei Freundinnen bei mir daheim
  • Ich geh zum ersten Mal mit einem Mann auf ein Fußballspiel (ich war tatsächlich immer "nur" mit Mama oder Freundinnen, deswegen betone ich das so sehr)
  • Zwei Freundinnen die durch München reisen oder bzw. wg. eines Vortrags hier sind werden getroffen/ gesehen/ geherzt/ gehört
  • Heldenmarkt
  • Einen Teil der Yogafamily im bodhi treffen
  • Blutspenden (ein letztes Mal bevor der Blutspendendienst München geschlossen wird)
  • Besuch aus Wien = Wundertolles Mädelswochenende
  • JAMES BAY (WUHUHUUUUUUUUUUU!!!!!!!!!)-Konzert mit zwei der absolut wundertollsten Menschen in meinem Leben
Und von eben diesem stammt mein heutiger Soundtrack:





Surrounded us in memories
We were close, never close enough
Where are we now?
With this talk we can stitch it up
Don't rule it out
Oh no, no
I'll come around if you ever wanna be in love
I'm not waiting but I'm willing if you call me up
If you ever wanna be in love
I'll come around

(James Bay, If you ever want to be in love)

Sonnengrüße,
Claudi

Mittwoch, 24. Februar 2016

om im Sonnengruß

Namasté ihr Lieben,

ich will hier etwas festhalten. Einzeln. Weil es so großartigst ist.

Zu diesen tollen Dingen (YEAH YEAH YEAH!), die da seit Montag passiert sind, habe ich noch einen Nachtrag.

Am Montagabend habe ich es tatsächlich geschafft, was ich seit meiner zweiten Einzelstunde (Ende Januar, also vor ganz genau vier Wochen!!!!) fast schon verzweifelt (!!!) versucht habe:

Bei jedem Ausatmen im Sonnengruß ein om.


Das mag jetzt lächerlich klingen. Aber hast du es schon mal probiert? Also hier geht es nicht um ein kurzes om. Sondern eins, dass die Austamung komplett abdeckt. Viel O, wenig M, Stille.

Wenn du es probiert und auf Anhieb bravourös gemeistert hast: Ich freu mich sehr für dich und gratuliere dir von Herzen. Wirklich.

Bei mir war das aber so:
Mich haben die zwei Durchgänge Sonnengruß (also einer je Seite und dann noch einmal) schon fertig gemacht. Mit "Hund der nach oben schaut" ("urdhva mukha svanasana") und so. Da wird es auch ganz schön schwierig, parallel den Atemweg zu verfolgen.

Das ist übrigens das Schöne am Yoga:
Wie soll man bitte (auch nur ansatzweise!) an was anderes denken, wenn man die Reihenfolge der asanas auswendig übt, den Atemweg verfolgt, "der Atem umrandet die Körperbewegung" berücksichtigt, das Mula Bandha aktiviert und dann eben auch noch "om" rezitiert?!? Da is kein Platz mehr im Kopf für "Was koche ich mir heute Abend?".


Es war die ersten par Mal UNVORSTELLBAR, dass ich JEMALS auch nur einen PIEPS von mir gebe.
Dann habe ich angefangen das om mental (also nur im Kopf) zu rezitieren. Anschließend nur in einem von vier Sonnengrüßen laut rezitiert, dann in bei zwei. Und am Montagabend dachte ich mir: JETZT! #yougogirl! #risesisterrise! Und es hat geklappt!!!!!!

Und danach passierte etwas, was ich noch nie gemacht hab:

Ich bin wie ein kleines Kind auf meiner Yogamatte (von Jade Yoga) rumgehüpft.  


Vor lauter Freude, Stolz, Erleichterung. Und weil ich mir halt doch vertrauen kann. Ich war ganz einfach so was von glücklICH in dem Moment. YEAH YEAH YEAH! halt ;-)

Sonnengrüße,
Claudi

Dienstag, 23. Februar 2016

YEAH YEAH YEAH!!!

Namasté ihr Lieben,

gestern und heute sind so viele tolle Dinge passiert. Ich hab jetzt extra das Notebook nochmal schnell hochgefahren, um es hier und jetzt festzuhalten. Das alles wird bestimmt am Sonntag auch ein Teil von "Was hat mir diese Woche ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert?" werden. Aber ich will mich einfach heute, am Tu-es-day, schon dran erfreuen!

Zuerst einmal DER Ohrwurm. Aus Keinohrhasen. Den habe ich laut Instagram vor vier Tagen angeschaut ;-)

"I still remember" von Bloc Party.









Musik ist (wie du vielleicht mittlerweile gemerkt hast) :) ein gaaaaaaaaaaanz wichtiger Bestandteil meines Lebens. Mit und dank ihr wird viel alles verarbeitet. Solche Songtexte gehen mir halt direkt ins Herz. Weil ich mindestens zwei Frauen kenne, denen es auch schon mal genau so ging.

Keinohrhasen gehört zu meinen Lieblingsfilmen. Kommt nicht ganz an "Can a song save your life?" ran - aber fast. Die Kinder bekommen einen Pluspunkt (wenn man das eigene so bestellen könnte, würde ich das glatt tun) (aber nur dann!), der durch Til Schweiger (ich mag ihn als Schauspieler einfach nicht) wieder abgezogen wird. Dafür sind die zwei Frauen ein Traum und Matthias Schweighöfer sowieso. Und ich finde die Kleidungsauswahl für die Kids einfach super. Grau/ braun/ weiß. Ist euch das mal aufgefallen beim Anschauen? Ich hab in einem Interview gelesen, dass das Til Schweiger so wichtig war. Denn er findet, dass durch die Farben nur abgelenkt wird vom "reinen" Wesen der kleinen Wesen. Dafür gibt es also auch wieder einen Pluspunkt. Und weil der Film ja nur wg. ihm existiert. Und für den Soundtrack. Ok. Jetzt wo ich näher drüber nachdenk. Ich streich den Satz mal wieder.

Zurück zum eigentlichen Thema:
Das erste YEAH geht an "I still remember" und Keinohrhasen.

Das zweite YEAH geht an: "Jenseits von Afrika".

Ich schau grad eh ausnahmslos tolle Filme an. Vom TV direkt ins Herz gehen die. Gestern eben "Jenseits von Afrika". Hab ich mal als Teenie gesehen und fand ihn total langweilig und komisch. Und jetzt? Sitze ich da... fühle und reflektiere nach... und denke mir dann (wohlgemerkt erst heute Morgen):

WOW! Da geht es ja um Vertrauen, Loslassen, Nicht-besitzen-wollen, eine starke Frau die von Anfang an bis zum Ende ihr Leben lebt. Und dennoch liebt. Hart und klar ist und doch so verletzlich. Hoffnungslos hoffnungsvoll

 


Und ja, Robert Redford sieht mit Bart und Cowboyhut unverschämt gut aus! Aber Meryl Streep sorgt dafür, dass ich irgendwie viel mehr auf sie geschaut habe? Egal - großartigst!!!

Passend zur Vollmondin. Die - tadaaaaaaaaa - püntklich um 22:22 Uhr durch die Wolken gebrochen ist, um sich mir an meinem offenen Schlafzimmerfenster zu präsentieren. 




Ich hab die Wohnung geräuchert. Der Beifuß hilft beim Meditieren und sorgt für klare Gedanken. Die waren gestern zum Vollmond dringend nötig! Das war dann dritte YEAH. Und jetzt hab ich aber noch eins, wie mir gerade auffällt. Meine beiden YogiTea Sprüche von heute. Hach.



Mein geht auf. Applaus Applaus!


Sonnengrüße durch die Nacht,
Claudi

Sonntag, 21. Februar 2016

Was hat mir diese Woche ein Lächeln ins Gesicht gezaubert?

Namasté ihr Lieben,

  • Wenn am anderen Ende der Telefonleitung Joris ("Bis ans Ende der Welt") läuft.
  • Zwei Freundinnen habe ich diese Woche (unabhängig voneinander) wieder gesehen.  
  • Auge, Zunge und Herz teilen ;-)
  • Schaukeln (s. Instagram von vorhin).
  • Bienen beobachten (s. Instagram von vorhin).
  • Mit einer Freundin im Max Pett sitzen und von der Suppe bis zur heißen Schoki eins zu eins das gleiche bestellen.
  • Das Wissen, dass Schmerzen/ Ängste vorbei gehen.
  • Abendessen bei und von Bruderherz (Premiere!).
  • Die wundertolle Yoga-Hausaufgabe und schon mehr als 4/5 davon erledigt haben. (Daweil sind es noch immer drei Wochen und fünf Tage bis zum nächsten Wochenende!!!)
  • Der Anruf eines Yogakollegen wg. der eben erwähnten Hausaufgabe. 
  • Meine Oma wenn sie eine Basken-Mütze und dazu eine wirklich riesige Sonnenbrille trägt. 
  • Die "Claudi loves Osho Meditation" von der ich heute Morgen erst geschrieben habe. Hab sie heute ausprobiert. Es war ehrlich herrlich! Dann wurde noch eine kleine Korrektur vorgenommen, nun dürfen die Ladies ran! 

Daraus ein Beispiel: Phil Collins mit "Dance into the light" ♡ 





Das ist übrigens eins der Lieder, bei denen Nicht-Tanzen unmöglich ist!!!! Jedenfalls für mich.

Sonnengrüße,
Claudi

I had a dream last night...

Namasté ihr Lieben,

kurz nach der Osho Kundalini Medation, habe ich beschlossen, dass diese auch mit Wohlfühlfaktor möglich sein muss. Bedeutet für mich:

Mit Wohlfühlmusik, an einem Wohlfühlort mit Wohlfühlmenschen. 


So habe ich schnell den Entschluss gefasst, demnächst einen Teil meiner Mädels, nämlich den experimentierfreudigen, (hihi) zu mir nach Hause für eine "Claudi loves Osho Meditation" einzuladen.

Dafür bin ich bis gestern auf der Suche nach Musik die mit "Shake" oder "Dance" zusammenhängt gewesen. Die ruhigen Lieder für den dritten von vier Teilen, sind mir komischerweise direkt zugeflogen.

Lange Rede, kurzer Sinn - ich durchsuche meine Festplatte nach den o.g. Schlagwörtern und stelle dabei fest, dass ich ein Lied habe, welches mich seit 2011 begleitet. Allerdings ist es mir erst vor Kurzem so richtig klar und deutlich, nachvollziehbar, bewusst geworden.

Im Sommer 2011 war ich zum ersten Mal mit meiner mehr-als-Konzert-Freundin Doris auf einem... Konzert. Wir, beide sehr kritisch was die Begleitung für Konzerte betrifft, haben beschlossen es zu wagen.

Und fanden uns mit Gänsehaut und Tränen in den Augen, in den Armen der anderen liegend, auf dem bestuhlten Parkett der Olympiahalle in unserer Weltstadt mit Herz wieder.  


Auslöser war das gleich folgende Lied. Ich halte es hier in zwei Versionen fest. Der, wie ich es auf meiner Festplatte habe und der mit Orchester, die Doris und mich so verzaubert hat. Sting gehört, wie man meiner Meinung nach deutlich sieht, zu den Männern, die mit zunehmenden Alter immer noch mehr Klarheit und Anziehungskraft ausstrahlen. Liegt bestimmt am Yoga, Essen und am Nicht-mehr-Zudröhnen. Das nur am Rande.

Jedenfalls hatte ich gestern und heute Morgen beim Spaziergehen Quellwasser in den Augen. 


Gestern habe ich einen Sternenhimmel vermisst und heute die Sonne. Hätte beides sehr sehr gut getan. Aber so sitze ich nun hier, bei Kerzenschein und fühle mich noch einmal richtig rein.

"I had a dream last night
I dreamt you were by my side
Walking with me baby
My heart was filled with pride
I had a dream last night"
(When we dance, Sting)






Sonnengrüße,
Claudi

Samstag, 20. Februar 2016

Ich geh mal schnell Yoga üben

Namasté ihr Lieben,

"Ich geh mal schnell Yoga üben" ... sage ich (vermutlich?) immer zu Finn, wenn ich in mein Yoga-Zimmer geh.

Finn ist mein Hund.
Ja, ich spreche mit meinem Hund.
Nein, ihr braucht euch deswegen keine Sorgen um mich machen.
Ja, ich kenne tatsächlich viele Menschen die mit Hund leben und mit ihm reden.

Das nur am Rande ;-)

Worauf ich hinaus will, ist das Wort kleine Wort "schnell" - das hier ganz schön groß wird. 


Yoga und schnell passt nicht zusammen. Yoga üben und schnell auch nicht. Und heute hab ich mich zum ersten Mal bei diesem Satz ertappt - und mich Finn gegenüber sofort korrigiert. ;-)

"So a Schmarrn. Ich geh jetzt Yoga üben. Aber ned schnell. Sondern mit Ruhe, Liebe, Geduld, Achtsamkeit, Verstand, Herz und Gelassenheit." 


Und so kam es, dass ich bewusst meine Praxis aus der zweiten Einzelstunde zum ersten Mal im Dunkeln geübt habt. Voller Liebe und in Ruhe habe ich mir eine Kerze am Altar angezündet und das Licht ausgelassen.

Es war zauberhaft und etwas ganz Besonderes heute.

Sonnengrüße,
Claudi

Souleye

Namasté ihr Lieben,

ich bin über etwas so was von Süßes gestolpert. Es handelt sich um ein Lied einer meiner Heldinnen - Alanis Morissette. Das mit einem Video zur Entstehung ihrer Familie veröffentlicht wurde. Hach.





Passend dazu dann noch ein Eintrag auf ihrem Blog über "How to create safety in a relationship".
Ich bin dann mal wieder weg... Träumen von Herzen und wünschen... hihi....


Sonnengrüße,
Claudi

Mittwoch, 17. Februar 2016

Gefühle im Jetzt - statt Angst vor der Zukunft

Namasté ihr Lieben,

zu Beginn will ich eine sehr schlaue und sehr wichtige Freundin zitieren:

"Das ist die Chance für den Augenblick. Jetzt und hier. Du bist doch eh auf dem Weg von der Planerin zur Ja-Sagerin und Momentesammlerin."



Heute ist der 31. (und letzte) Tag meiner SAY YES Übung. Somit sollte das Prinzip hoffentlich in meinen Kopf eingetrichtert sein. Und ich hab mir das, was mir noch immer schwer fällt, für den Abschluss aufgehoben. Um es mit ins weitere Leben zu nehmen.

Ich sage JA (ganz ganz ganz ganz laut!) zu Gefühlen im Jetzt!


Wisst ihr, mir bringt es rein gar nix, wenn ich das JETZT nicht erlebe, weil ich mir 1.001 Gedanken um die Zukunft mache. Und ich bin da echt schon viel viel viel weiter gekommen, als ich beispielsweise 2008 war. Da habe ich meinen Job (den ich heute noch habe) angetreten und ein halbes Jahr Probezeit an der Backe. Zu Beginn hatte ich ganz viel Angst und Panik, dass ich die ersten sechs Monate in der neuen Firma nicht überleben würde. Meine Kehle war täglich (!) wie zugeschnürt und hat sich erst, als mich nach zwei oder drei Monaten meine Chefin für ein Gespräch auf die Seite genommen hat, wieder geöffnet. Davor habe ich wirklich täglich darüber nachgedacht, was jetzt passiert, wenn ich rausgeschmissen werde.
Heute denke ich mir in Sache Arbeitswelt:
Ja mei, irgendeinen Job der dich kranken- und sozialversichert, nicht mit hängendem Kopf in die Arbeit gehen lässt und halbtags beschäftigt, wirst du schon finden. Dann wird der Rest der notwendigen Kohle mit vegan oder Yoga (am liebsten natürlich beidem!) reingeholt und es soll dann einfach so sein. Das wird schon stimmen und passen. Klar wäre ich traurig, nicht mehr bei meinen wundertollen Kolleg*innen arbeiten zu dürfen. Aber man verliert sie ja deswegen nicht aus dem Leben.

Das als exemplarischer Exkurs. Bringen wir es mal auf den Punkt.

Ich hab schlichtweg gesagt keinen Bock mehr mich über die Zukunft zu sorgen. 


Und das betrifft am allerwenigsten die Arbeitswelt. Da geht es um meine Mama, meine Oma, meinen Hund, das Leben von Freundinnen und natürlich um die Königsdisziplin: Die Liebe.

Ich geh ab JETZT auf die Barrikaden! Rebellion! Gegen die Angst vor der Zukunft! Für die Liebe!


Gedanken wie...

... "Wie soll das denn dann mit meinen (mir heiligen!!!) Wochenenden funktionieren?"
... "Ich brauch doch meinen Freiraum!"
... "Ich will aber nicht besitzt werden!!!" 
      (siehe Blogeintrag zum Thema "Bergwerk")
... "Was wenn er mich nicht so oft sehen will, wie ich ihn?" 
... "Was werden die anderen sagen? Was werden sie sich für Fragen fragen?" 
      (siehe "Unanständig" von Philipp Poisel)
 ... "Ich will meine Freundinnen nicht verlieren, weil ich dann keine Zeit mehr für sie habe!"
... "Ich kann (mir?) (noch?) nicht (genug?) vertrauen!"
... "Werde ich die Verantwortung tragen können?"
... "Kann und will ich Narben nähen?"
... "Ich war noch nie länger als drei Wochen von daheim weg!
     ... Und mein größter Umzug war 100 Meter weiter!
     ... Und ich liebe liebe liebe meine Wohnung!"
... "Habe ich genug Kraft um für die Liebe zu kämpfen?" 
     (siehe "Hey" von Andreas Bourani
... "Bin ich bereit, immer und immer wieder Zeit zu geben?"
... "Kann ich endlich auf mein Herz hören und den Kopf beiseite schieben?"
... "Bin ich bereit für einen Neustart?" (siehe Joris)
... "Kann ich auch gemeinsam schweigen?"
... "Ja, aber ..."

werden weggeschoben. Die dürfen ab jetzt vorbei ziehen. Da schießt mir das Bild von einem Vogel, der sie mitnimmt und mit ihnen davon fliegt, in den Kopf. Und ich hab vor allem gar keinen Bock mehr, mich in irgendwas irgendwen reinzusteigern. Zumindest hab ich mir das jetzt mal vorgenommen. Und das is ja schon ein erster Schritt. Das alles zu sehen.


"Die Liebe ist nichts für Feiglinge!" (Aus "Der Schlussmacher")



Was ich eigentlich sagen will ;-)

Ich will unvergessliche Momente sammeln und sie jederzeit wieder aus meiner Erinnerung und meinem Gedächtnis hervor rufen können. Mich an ihnen festhalten, genießen und dabei wertgeschätzt werden. Angst- und sorgenfrei leben.




Es geht doch vor allem darum, voller Vertrauen in die Zukunft blicken zu können. Eben keine Angst zu haben. Lieber im Jetzt zu leben, als sich zu überlegen, was 2020 (das nehme ich in letzter Zeit gerne exemplarisch, denn da bin ich dann eine ausgebildete Yogaleherin) sein könnte.

Ich will das tun, was sich JETZT richtig anfühlt!


Ich will JETZT fühlen und genießen.
Ich will angstfrei in die Zukunft blicken.
Ich will Erwartungen los lassen.
Ich will jeden Moment genießen.

Ich will gesammelte Momente unvergesslich werden lassen.
Ich will wie ein festverwurzelter Baum im Leben stehen.
Ich will lachen, leuchten und strahlen - egal was um mich herum passiert.
Ich will vertrauen. Mir und anderen Menschen.  
Alles wird gut.

(Und weil i scho a bisserl was dazu gelernt habe, wird das hier glei neu formuliert. Nämlich so, als wär es scho jetzt alles passiert. Das geht auf diese Weise:)

  • Ich fühle und genieße JETZT.
  • Ich blicke angstfrei in die Zukunft.
  • Ich lasse Erwartungen los.
  • Ich genieße jeden Moment.
  • Ich lasse gesammelte Momente unvergesslich werden.
  • Ich stehe wie ein festverwurzelter Baum im Leben.
  • Ich lache, leuchte und strahle - egal was um mich herum passiert.
  • Ich vertrauen. Mir und anderen Menschen.  
  • Alles ist gut. 

Wisst ihr...

... ich will später nie bereuen, was ich nicht getan hab.

 

<<Wer aufhört, Erwartungen zu haben, wird seine Angst vor der Welt verlieren, und ihm wird sich eine angstfreie Welt präsentieren.>>(Bhagavadgita 12.15)

(Aus "Wünsche dir alles, erwarte nichts und werde reich beschenkt - Indische Philisophie für ein erfülltes Leben" von R. Sriram)

Die musikalische Begleitung dazu (neben der vier oben erwähnten Lieder)...
Da es mich an unsere J. und ihren J. erinnert und halt scho gscheid schee is:




Loving can heal, loving can mend your soul
And it's the only thing that I know, know
I swear it will get easier
Remember that with every piece of you
And it's the only thing we take with us when we die
We keep this love in this photograph
We made these memories for ourselves
Where our eyes are never closing
hearts are never broken
And time's forever frozen still
So you can keep me
Inside the pocket of your ripped jeans
Holding me closer 'til our eyes meet
(Ed Sheeran - Photograph)

Sonnengrüße voller angstfreiem Vertrauen, von meinem Herz in eure Herzen,
Claudi

Dienstag, 16. Februar 2016

Flames

Namasté ihr Lieben,

für den Moment einfach mal Musik. BOY. Flames. Weil es gar so wunderschee is.
Das Video, die Stimmung, die Frauen, die Stimmen, die Instrumente. Alles.




Sonnengrüße,
Claudi

P.S.: BOY sind die von "We where here" - kennt man, glaube ich?

Immer ein Stückchen weiter

Namasté ihr Lieben,

kennt ihr das? Immer ein Stückchen weiter kommen. Wenn man merkt, dass sich da grad innerlich wieder "was tut"? Wenn man wieder mal eine Erfahrung gesammelt hat, genau weiß, dass man wieder was dazu gelernt hat? Sich selbst ein bisserl näher gekommen ist?

Es gibt ja diesen Spruch "Sich ne dicke Haut zulegen" - aber ich finde gerade das Gegenteil erstrebenswert. Sich selbst näher kommen und eine Schicht nach der anderen verlieren, fallen lassen, sich wie eine Schlange häuten.

Gestern (Tag 29) und heute (Tag 30) stehen für das große und laute "JA" zu meiner eigenen Reise.

Das wird ein ewiges Auf und Ab. Da bin ich mir sicher. Da werden Tage kommen, an denen ich in der Sonne auf dem Gipfel stehe. Aber auch welche, an denen ich im Matsch durchs tiefste Tal gehe. Vielleicht auch welche, die ich wertfrei sehen sehen kann, weil einfach alles im Lot ist. Das sind dann die Schönsten, denke ich.

Zum Thema "Häuten" habe ich ein eher spirituelles Lied. Danke Ana, du Herz!



Gestern auf der Heimfahrt im Auto hat Clueso "Keinen Zentimeter" gesungen. Und zum ersten Mal (ich hab es schon oft, sehr oft gehört!) fiel es mir wie die Schuppe von den Augen!!!!

Das kann ja auch für mich und mich gelten?!?!
Ich will keinen Zentimeter mehr zwischen uns...


Was hab ich so schön auf Instagram gelesen?

"Ich suche nicht nach meiner besseren Hälfte - denn ich bin keine Hälfte!"




Sonnengrüße,
Claudi

Sonntag, 14. Februar 2016

Was hat mir diese Woche ein Lächeln ins Gesicht gezaubert?

Namasté ihr Lieben,

Doris hat ihre "Sonntagsfreuden" und Ana "Wochenweise Glück".
Bei mir gibt es ab heute jeden Sonntag einen Rückblick auf die Woche. Ich stelle mir die Frage:

"Was hat mir diese Woche ein Lächeln ins Gesicht gezaubert?"




Meine Antworten für die Woche vom 08. bis 14. Feburar 2016:

Die Berge beim Heimfahren und die Sonne beim Aufgehen sehen. Die Helligkeit am Morgen.
♡ (Die Frauenkirche im) Morgenrot
♡ Amselsingen um 06:15 Uhr
♡ Kuscheln mit Finn
♡ Amseln die nicht davon fliegen, wenn ich nah an ihnen vorbei geh
♡ Singen im Auto und in der Arbeit (wenn ich noch allein bin)
♡ Telco mit Doris
♡ Treffen mit Katrin
♡  Kontakt nach Sylt per Threema
♡ Der Satz "Dein Frohsinn steckt an"
Meine Soulbottle und mein Meditationskissen auspacken
♡ Wettrennen mit Finn bei der Spät-am-Abend-Runde
♡ 5x schneiden beim Rasieren (weil ich mit den Mädels erst noch darüber gesprochen habe, dass Männerrasierer ja viel besser schneiden! Nein, mir reicht meine Damen-Variante!) ;-)
♡ Rückmeldungen auf unser Protkoll vom 4. Ausbildungswochenenede
Rosenblüten im Kakao

            
Oh das macht Spaß!!! Da hab ich ja gleich wieder was zum Lächeln :-)

Sonnengrüße und einen guten Wochenstart für morgen,
Claudi



Valentinstag

Namasté ihr Lieben,

ich sage JA zum Valentinstag! Heute am Tag 28 wird es mal richtig schwer für mich. Also nicht, dass diese Übung bisher ein Zuckerschlecken gewesen sei. Ich bin mir wieder ein ganz schön großes Stück näher gekommen und sehr dankbar dafür.

Den Valentinstag habe ich bisher immer sehr erfolgreich verdrängt. 


Egal ob ich Single war oder in einer Partnerschaft (die ich bisher immer als Beziehung bezeichnet habe, was ich mir jedoch mittlerweile abgewohnt hab).

"Kommerztag", "So a Schmarrn", "Wer braucht schon doofe Schnittblumen?", "Is doch eh nur irgend so n Ami-Mist"...

Doch 2016 wurde ich doppelt und dreifach darauf hingestubst, dass es ein wunderbarer Tag ist, um sich in Selbstliebe zu ertränken und sich selbst zu feiern. 


Und so feiere ich heute erstmals die Romantikerin in mir. Brezel mich auf, für ein Date mir selbst und lasse es mir so richtig, richtig gut gehen. 


Auf die Idee gekommen, bin ich beispielsweise durch den Film "Valentinstag" (der fast so schön ist wie mein Lieblingsfilm).
Oder durch den Blogeintrag von Daniela Hutter zum Thema. (Wusstest du, dass am 14.02. wohl die Paarungszeit der Vögel beginnt?)
Und durch dieses Video von Gabby Bernstein:




Deswegen gehe ich mich heute mit drei wundertollen Frauen feiern.


Und mein Ohrwurm dazu.... hm.... wie schreibt man den bitte Pfeifgeräusche auf? Keine Ahnung...
Ist auch egal. Hört es euch einfach selber an. Aber nur, wenn ihr  "pfeifend und singend durch den Tag" tanzen wollt ;-)

Lalalala - take me home

Edward Sharpe & The Magnetic Zeros - Home 

 

Das Original ohne Festival und Eis-Störung gibt es hier:



Aber weil es so viel Lebensfreude versprüht - hier gleich noch einmal- eben mitsamt Festival-Stimmung und Eis-Pause:




Besonders heute gibt es noch ein Namasté - ganz bewusst. Denn meine Seele ehrt eure Seelen.

Sonnengrüße,
Claudi

Samstag, 13. Februar 2016

Lernaufgaben

Namasté ihr Lieben,

der Tag 27 meiner "SAY YES Übung" widmet sich dem Thema "Lernaufgaben".


Diese habe es bereits gestern, in meinem Blogeintrag über die Dramaqueen in mir, erwähnt.
Das Worte habe ich von meinem Schatz in Spanien stibitzt. Und ich meine wir haben es von "unserer" Gabby.



Was sind "Lernaufgaben"?


Nun, ich mag dieses Wort so sehr, weil es durchweg positiv ist. "Aufgaben" klingt so anstrengend, so negativ. Doch etwas Neues dazu lernen? Immer gerne!
Es ist, in gewisser Weise, selbstverständlich auch ein Schöndenken. Denn "Lernaufgaben" sind sehr schwierig. Punkt.

Doch sie bekommen einen freundlichen Gedankengang angehängt, wenn ich mir beispielsweise überlege:
... "Ich wachse an dieser Aufgabe."
... "Ich darf dazu lernen." 
... "Auch wenn es gerade sehr schwer ist, sich wie eine Talfahrt anfühlt." 
... "Es ist gut, so wie es ist." 
... "Auch diese Aufgabe hat ihren Grund."

Meine aktuellen Lernaufgaben:



Und ich mach mich jetzt an die dritte Hausaufgabe meiner Ausbildung zur Yogalehrerin. Das ist ja auch eine "Lernaufgabe" ;-)

Sonnengrüße,
Claudi

Freitag, 12. Februar 2016

Hello Dramaqueen

Namasté ihr Lieben,

"Hello Dramaqueen!" 


hab ich auf Anraten der wundertollen Silvia Maria Engl gestern dermaßen laut geschrien - ich glaub des hat sogar meine Freundin J. in Wien gehört! (Wer mag schaut meine Gedanken zu Silvias beiden "großen" Büchern hier an. Dann versteht ihr besser, was es mit der Dramaqueen auf sich hat ;-) )

Doch auch heute, will ich mich nochmal diesem Gefühl widmen und so richtig daran eintauchen.

Am Tag 26 sage ich JA zur DRAMAQUEEN in mir!


Zum einen, um (m)einen Fahrplan, raus aus der Melancholie, festzuhalten. Zum anderen, um mir das OK zu geben, auch mal Tage zu erleben, an denen sich der sonst so "Sonnenschein Claudi" hinter grauen Wolken versteckt.

Gestern wurde ich also zum ersten Mal zur Dramaqueen. Und was soll ich sagen: Kaum habe ich mir die "Erlaubnis" gegeben, im Selbstmitleid und in der Schwermut zu versinken.... HATTE ICH NULL BOCK MEHR DRAUF!

Das ist ein ehrlich herrliches Gefühl.

Da meint man, alles sei schwer, ätzend, gemein. Man kann sich selbst nicht leiden, Selbstliebe wird zum Fremdwort. Schon gleich mit dem Aufstehen weiß man: Auch heute ist es nicht besser. Man will unter seiner Kuscheldecke bleiben, niemand sehen oder hören. Der sonst so geliebte Morgenspaziergang mit dem Hund wird zur Qual (für beide!). Der Weg in die Arbeit eine Mutprobe. Für die anderen Verkehrsteilnehmer ;-)

Dann die Aufforderung: "Bade im Selbstmitleid. Lass es dir so richtig schlecht gehen!"
---> Schwupp, Zauberstab rausgeholt, *hexhex* <---
(Plus Pasta, Katzen und meine Freundin Katrin)
Claudi is wieder da!

Und wie kam es, davon abgesehen, dass die Melancholie (die ich seit Dienstag mit mir rumgeschleppt hab!) weg ging?
  • Yoga
  • Heiße Schokolade (im besten Fall mit Rosenblüten)
  • Gutes Essen
  • Gespräche mit Freundinnen
  • Osho Kundalini Meditation
  • Dusche/ Badewanne
  • Musik (s.u.) 
--> Ist hiermit für immer festgehalten, wenn es mal wieder soweit ist (zuletzt vom 23. bis 25.12.2015 wg. diesem alljährlich doofen Weihnachten). <--



Und jetzt der perfekte Soundtrack für Dramaqueens:


Mark Forster - Königin Schwermut:



Herbert Grönemeyer - Selbstmitleid:



Und morgen ist "Claudi-Time" angesagt. Ich will mich ganz intensiv nur um MICH kümmern. Das ist eine ziemlich heftige "Lernaufgabe", von der ich dann morgen berichten werde.


Sonnengrüße,
Claudi

Donnerstag, 11. Februar 2016

TGIOKM: Thank God It's Osho Kundalini Meditation!

Namasté ihr Lieben,
guten Abend,

manchmal bleibt mir nur eins: Heim und das Notebook hochfahren. Um ja nix zu vergessen und möglichst alles festzuhalten :-)

Mit zwei Freundinnen habe ich heute zu dritt (ja, sonst war niemand da) an einer "Osho Kundalini Meditation" teilgenommen.

In München gibt es das Osho Leela Center wo täglich bzw. wöchentlich verschiedene Meditationen angeboten werden.


Wie die "Osho Kundalini Meditation" abläuft, könnt ihr hier nachlesen.

In meinen Worten:
Sie dauert eine Stunde und besteht aus vier Teilen von je 15 Minuten.

  • Ausschütteln (mit Musik)
  • Tanzen (mit Musik)
  • Stehend oder sitzen meditieren (oberflächlich, mit Musik)
  • Sitzend oder liegend meditieren (tief, Stille)

Ich war sehr neugierig, denn meine Freundin Katrin hat am Soulfood und auf einem Retreat mit Judith Göb schon insgesamt vier "Osho Kundalini Meditation" erleben dürfen. Und soooo sehr vorgeschwärmt. Durch das bewegen, sei es viel leichter für Körper, Geist und Atem zur Ruhe zu kommen. Und die eigentliche Meditation, sei ja dann nur 15 Minuten.

Nachdem ich nun jeden Morgen sieben Minuten lang Stille genieße dachte ich mir: "Ach, kein Thema!" war aber dennoch aufgeregt. Vor allem was Schütteln und Tanzen betrifft.

Doch in Anwesenheit meiner Mädels fühlte ich mich sehr wohl. Da wir alle drei zappelten und tanzten kam ich mir auch gar nicht komisch vor. Und hatte eh zu 97% die Augen zu. Nur ab und an hab ich gespickt, weil ich mir nicht sicher war, ob ich die jeweiligen Übergänge überreißen würde.

Aber es war sehr einfach, da sich die Musik deutlich erkennbar verändert.

Im Nachhinein waren das Zappeln und Tanzen die leichtesten Teile. In der Meditation (im ersten Teil hab ich mich sehr auf meinen Atem und mein Mantra konzentriert) kamen Dinge hoch. Puh.

Ich bin ja seit Dienstag irgendwie so a bisserl melancholisch unterwegs. Ich könnte mir vorstellen weiß, dass das mit den Gedanken über die "Verantwortungsgefühle"zu tun hat. Und mit meinem derzeitigen Überthema: dem Vertrauen.

So saß ich also in der Meditation und mir sind die spannendsten Bilder förmlich zugeflogen! 


Beispielsweise zum Thema "Vertrauen" - zu dem ich in meiner Einzelpraxis immer in Stille sitze:

"Ich will mich etwas trauen!"
"Ich will mir selbst trauen!"


Und das sind nur zwei Beispiele!!!!


Ob ich noch einmal ins Osho Leela Center gehen würde? Weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich hab mir so einen tollen Raum, wie beim "Chakra Tuning" in Berlin erhofft. War es aber leider nicht :-(

Und wenn ich allein dort gewesen wäre, wäre mir wirklich mulmig geworden. So ging es natürlich.

An sich ist diese Form der Meditation allerdings absolut mein Ding. Ich bin so gut reingekommen. Mir liegt der Weg von auszappeln über wegtanzen bis hin zur absoluten Stille sehr. 


Vielleicht darf ich auch mal mit Judith so meditieren, an einem anderen Ort. Dann wird das bestimmt noch intensiver als es so schon war.

Für mich persönlich das Beste:
Die Melancholie is weg!!!! Das hat mit dem Einsatz der "Dramaqueen" zu tun (erkläre ich morgen, passt hier nicht her), mit meiner wundertollen Freundin Katrin und unserem Gespräch im Katzentempel - aber ganz sicher auch mit der Meditation.

Tieftauchen ist halt doch gut - auch wenn es anstrengend ist. Aber wenn man einmal angefangen hat, kann will man nicht mehr zurück.

So, jetzt bin ich aber kaputt. Ab ins Bett!!!!! So wie die Katzen im Katzentempel heute schon um 17:00 Uhr :-)



Sonnengrüße,
Claudi

Verantwortungsgefühle

Namasté ihr Lieben,

gestern habe ich euch mein Lieblings-Sriram-Buch "Wünsche dir alles, ..." vorgestellt.

Dort habe ich schon angekündigt, dass mir das Thema "Verantwortungsgefühle" sehr viel zu denken gegeben hat. Also richtig viel. Nicht nur ein bisschen viel. Sondern ganz schön viel viel.


Warum? Ich habe mir schon oft Dinge gewünscht. Und ich glaube fest an die Macht der Gedanken und somit auch an die Macht der Wünsche. Doch von "Verantwortungsgefühlen" habe ich noch nie was gehört. Bzw. mir noch nie Gedanken darüber gemacht.

An der erste Stelle steht laut Sriram der Wunsch, gefolgt von dem Einsatz dafür. Dann kommt eben die Verantwortung. Und abschließend das Vertrauen in die Kraft des Wünschens und das Loslassen der Erwartungen.


Was immer es ist, an das wir tief glauben - wir werden es im Leben bekommen. (Bhagavadgita, 9.25)



Das Wort "Verantwortungsgefühle" hat mir gleich gefallen. Denn es setzt, wie ich finde, beides voraus. Gefühle kommen aus dem Herzen? Doch die Gedanken über die Verantwortung, entstehen doch zuerst einmal im Kopf?

Und so bin ich seit Montag ein bisserl "Banane". Denn es ist viel anstrengender, als es auf den ersten Blick erscheinen mag, sich über die Konsequenzen eines Wunsches (die ja in alle Richtungen gehen können!) bewusst zu werden.

Kann ich diesen Wunsch tragen? Bin ich mir ganz klar darüber, was mit seiner Erfüllung auf mich zukommt? Will ich das? Wirklich?

Im nächsten Augenblick zweifle ich das alles somit wieder an. Ich will doch mehr fühlen und weniger analysieren! Ist mein Zweifel an das Wünschen nur eine Fluchtmöglichkeit? Die Hoffnung darauf wegschauen zu können? Sich nicht damit auseinanderzusetzen?


"Verantwortungsgefühle" haben, meiner bisherigen, kurzen, Erfahrung nach, irre viel mit dem Denken (im Kopf) und dem Fühlen (im Herz) zu tun. Das eine klappt nicht ohne das andere. In dem Fall gehört es zusammen. Am gleichen Strang ziehen wollen die beiden (zumindest bei mir) aber leider eher selten.

Entweder mein Herz schreit JA und der Kopf sagt nein. Oder der Kopf schreit JA und mein Herz zieht nicht mit. 


Ich hab noch nicht raus, wie ich beide unter einen Hut bringen kann. Oder ist das vielleicht gar nicht das Ziel? Jedenfalls will ich es momentan nicht werten - sondern nehme diesen Fakt einfach mal zur Kenntnis.

"Unser Denkvermögen ist ein Werkzeug. Es kann eingesetzt werde, um über Fragen zu reflektieren und Lösungen zu finden. Unsere innersten Fragen aber wollen nicht beantwortet, sondern in der Stille erhöhrt und angenommen werden. Das geht nur, wenn wir das Herz sprechen lassen."


(Aus "Wünsche dir alles, erwarte nichts und werde reich beschenkt - Indische Philisophie für ein erfülltes Leben" von R. Sriram)

Dieser Satz war dann Grund genug, dass ich mich so richtig (tatsächlich über eine Stunde lang) mit meinem aktuellen Herzenswunsch und den dazugehörigen "Verantwortungsgefühlen" auseinander gesetzt habe. Diese stehen nun auf einem Zettel, der mich immer begleitet. Damit ich mich jederzeit in sie reinfühlen kann. Und da kommen Sachen hoch. Puh. Ich sag es euch! Es lohnte sich auf jeden Fall mal wieder reinzuhorchen, reinzufühlen, reinzuspüren und anzunehmen. Da hilft "wegatmen" nicht viel ;-) Im Gegenteil. Eher entsteht frisches "Quellwasser".

Mein Soundtrack zum Thema kommt vom wundertollen Gregor Meyle: "Hier spricht dein Herz"





Ich bin dein Herz, 
ich schlag tief in dir, 
hör nie auf zu träumen, 
denn so sprichst du mit mir.
Ich bin ganz bestimmt

immer ehrlich zu dir
und das Wichtigste ist:
Behalt dein Lächeln im Gesicht!

(Von Gregor Meyle)

Ich sage heute, am Tag 25, also JA zu Verantwortungsgefühlen, zu meinem Herz und zu meinem Lächeln.

Sonnengrüße,
Claudi

Mittwoch, 10. Februar 2016

Wünsche dir alles!

Namasté ihr Lieben,

heute, am Tag 24, sage ich JA zum WÜNSCHEN und es geht um ein Buch. Ganz detailliert heißt es

"Wünsche dir alles, erwarte nichts und werde reich beschenkt - Indische Philosophie für ein erfülltes Leben",


wurde von R. Sriram geschrieben und ist bei GU erschienen. Die 14,99€ sind es so was von wert!



"Yoga und Gefühle", das zweite Buch welches ich von R.Sriram gelesen habe, habe ich euch bereits vorgestellt. Hier nun also mein drittes. Hach. Infos zu meinem ersten Buch von ihm ("Neun Schritte in die Freiheit") folgen auch noch.

"Wünsche dir alles" ist das zu welchem ich ganz schnell einen Zugang hatte. Zum einen ist es optisch total gut lesbar gestaltet, zum anderen ganz locker geschrieben. Ich war in wenigen Tagen (bzw. Abenden) durch. 


Außerdem gefällt mir, dass es ein "ArbeitsTanzbuch" ist, ich viel daraus lernen kann und es seit dem Lesen schon mindestens 148 Mal wieder in der Hand hatte. Ein geniales "Rückschlage-Werk" mit ganz vielen (für mich typischen) Post Its und Notizen drin.

Über Verantwortungsgefühle folgt ein separter Blogeintrag. Die sind ein Teil von Srirams fünf-Schritte-Programm zum Wünschen.


  • Formuliere deinen Wunsch!
  • Setz dich dafür ein!
  • Sei stolz auf die Verantwortung!
  • Vertraue der Kraft deines Wünschens!
  • Lass deine Erwartungen los!


Ihr könnte euch also vorstellen, dass ich über dem Buch hing, mit meinem Zauberstab *hexhex* und fleißig drauf losgewünscht habe. Das mit dem Vertrauen is ja grad eh Thema, das Loslassen habe ich bereits über Monate geübt (bin aber noch immer nicht so gut drin, wie ich gern wär, muss ich zugeben).

Es gilt also auch hier: "Ich in eine Meisterin, die übt." ;-)

Zurück zum Buch:

Besonders schön, sind die vielen Zitate aus der Bhagvadgita und die Geschichten, die mir geholfen haben, die Philosophie aufzunehmen, anzunehmen und zu verstehen. 


Ein kleines Beispiel:


"Was wir mit großem Vertrauen erbitten, das werden wir bekommen." (Bhagavadgita 7.21-22)


Ein wirklich lesenswertes Buch. Das ich noch sehr sehr sehr sehr sehr oft in die Hand nehmen werde


Sonnengrüße,
Claudi

Love and Gratitude

Namasté ihr Lieben,

schon lange habe ich mich beim Auspacken, nicht mehr so sehr vor mich hingegrinst, wie am Montag. Und weil mein Paket von glore.de sooooooo liebevoll verpackt wurde und der Inhalt von soulbottles und Lotuscrafts noch viel schöner als die Verpackung ist, folgt eine Fotoflut.











Vegan, nachhaltig, bio und fair shoppen macht halt einfach noch glücklicher als man eh scho ist!


Die Flasche ist mein neuer Soulmate, und das Meditationskissen so was von bequem und toll. Warum hab ich mir endlich eins gekauft? Ich hab ja nun sechs Jahre lang gestreikt. Doch die Meditation bekommt nun immer mehr Platz in meinem Leben. Und warum auf dem Boden sitzen, wenn es doch so schöne Hilfsmittel gibt?

Sonnengrüße,
Claud

Dienstag, 9. Februar 2016

Tag 23 - Kraftquellen

Namasté ihr Lieben,

heute sage ich JA zu einer spannenden Suche...

Ich begebe mich mit euch auf die Suche nach meinen Kraftquellen!


Und das geht so:

Was sind meine Kraftquellen?
  • Die Natur
  • Mein Hund, der Finn
  • Meine Freundinnen und Freunde
  • Meine Yogafamily
  • Musik

Wie/ wo/ mit wem erfahre ich sie? 
  • Beim Spazierengehen bzw. reicht es schon, wie heute Morgen, das Schlafzimmerfenster zu öffnen, und Amseln singen zu hören. Oder (siehe hier) bewusst durch den Tag zu gehen und so "selbstverständliche" Dinge wie die Sonne einfach mal wahrzunehmen.
  • Beim Kuscheln auf der Couch, beim Spaziergang, wenn ich ihm sein Essen serviere und er sich sooo freut und sooo dankbar ist.
  • Gemeinsame Unternehmungen, Restaurantbesuche, Tanzen gehen, Kochen, Abende bei mir daheim, Telefonate/ Telcos. ;-)
  • Im meiner Ausbildungs-Schule.
  • Im Auto, im Wohnzimmer, auf Konzerten.


Wann habe ich sie zuletzt gespürt?
  • Heute Morgen.
  • Vor 10 Minuten.
  • Gestern Abend (Telco).
  • Am Sonntag als wir uns voneinander verabschiedet haben.
  • Vorhin im Auto auf der Heimfahrt.

Zum Thema Musik - der Ohrwurm des Tages - Nasim mit "Richtig verstanden".



Ich lade dich hiermit herzlich ein, dir auch deine Gedanken zu Kraftquellen zu machen. Lohnt sich. Bestimmt.


Denn wie schön ist es denn bitte, dass ich sie jederzeit abrufen und mich an ihnen erfreuen kann? Und ich weiß, dass sie überall mit mir hingehen. Und die Feststellung, dass sie gestern und heute so "aktiv" um mich rum sind, ist auch traumhaft schön.

"You don't need a vacation, when there's nothing to escape from." (Jason Mraz)


Sonnengrüße,
Claudi

Montag, 8. Februar 2016

Tag 22 - Augen auf!

Namasté ihr Lieben,

kennst du das? Du gehst bewusst durch den Tag und erlebst plötzlich so viel Schönheit in ganz einfachen Dingen? Ist mir heut gleich drei Mal passiert. Das Highlight auf dem Nachhauseweg.

Am Morgen hab ich beim Spaziergang mit Finn festgestellt, dass es nun endlich wieder hell(er) ist. 


Ich bin ja voll der Sonnenmensch. Gscheid Schnee find i fei scho schee. Aber diesen Schneematsch, der außer mich beim Autofahren zu nerven gar nix tut, den brauch ich ned. Es ist also eine Freude, wenn die ersten Anzeichen kommen, dass es Frühling wird. Auch wenn heuer gar ned Winter war. Aber ich bin grad glücklich über jedes Schneeglöckchen und Gänseblümchen. Könnt ihr euch ned vorstellen.

Dann komm ich in der Arbeit an. Südseite. Viele Fenster.

Und die Sonne geht auf. Alles glänzt golden. Ich sauge das Licht in mich hinein. Und steh "einfach" nur da, samasthiti, Augen auf! Hab direkt in die Sonne geschaut (ja, soll man nicht, ich weiß...) und mental rezitiert.

om namo sraddhaya namaha
om namo surraya namaha



Wir haben hier ja oft Föhn. Ja. Mit H. ;-)
Ganz ganz ganz viele Menschen (vor allem Frauen scheint es mir) leiden dann unter Kopfweh. Ich gehöre *aufholzklopf* nicht dazu.

Das Schöne am Föhn: Man sieht die Berge. München scheint ein Bergdorf zu sein, die sind so unglaublich nah! Das kann man sich, denke ich, schwer vorstellen, wenn man es selbst noch nicht erlebt hat.


(Nein, das is nicht der Föhn sondern ein Foto vom Walchensee. Aber so nah wirken sie, obwohl man mitten in der Stadt Richtung Süden fährt.)

Jedenfalls fahr ich brav mit 50 km/h den Ring entlang und sehe das Bergpanorama. Und dann kommt "Lass uns gehen" von Revolverheld. 


Ich bin (und wer mich kennt weiß, dass das wirklich so ist) ;-) vor Freude und hüpfend und kreischend (und selbstverständlich lauthals mitgröhlendsingend) im Auto gesessen. Ehrlich herrlich.

Da ich mich nicht entscheiden kann, welche Version ich am schönsten finde, gibt es hier nun drei. Unplugged beim BR, der Videoclip (so süß!) und ein Live-Video.







 

Ganz ehrlich? Was kann man denn da machen, außer sein Leben zu lieben? Und einfach mal nur glücklich zu sein? Und dankbar obendrein.


Meine Übung heute: Ich mach ab jetzt noch viel öfter meine Augen auf!!!!

Sonnengrüße,
Claudi

Sonntag, 7. Februar 2016

Angst vor allem und die Liebe

Namasté ihr Lieben.

Eigentlich wollte ich ja längst das Notebook runter gefahren haben.
Eigentlich wollte ich seit drei Stunden mit Finn auf der Couch kuscheln.
Eigentlich wollte ich jetzt im Bett liegen und schlafen. 
Eigentlich habe ich immer wieder Angst.
Eigentlich vor fast allem. 
Eigentlich finde ich Liebe aber viel tollerer als Angst.
Eigentlich bin ich nicht gern machtlos.
Eigentlich habe ich gerne alles unter Kontrolle.
Eigentlich habe ich gedacht, ich sei beziehungsunfähig.
Eigentlich gibt es viele Gründe, bei Rot über die Ampel zu gehen.
Eigentlich will ich JA sagen. Ganz laut.
Eigentlich träume ich gerne, auch tagsüber.
Eigentlich könnte ich jetzt im Mondlicht schaukeln.
Eigentlich stehe ich auf Kitsch und bin die Romantikerin schlechthin.
Eigentlich sollte ich drauf los küssen, wenn mir danach ist.
Eigentlich bin ich mutig. 
Eigentlich könnte ich leidenschaftlich lieben.
Eigentlich finde ich das Wort eigentlich ganz schön unsinnig.

Daher, weil es gerade heute wieder sehr passt und mir "zufällig" per Facebook Post der Happinez und dank "meiner" Doris geschickt wurde. 

Ich habe das Zitat ergoogelt. Und bin bei bild.de fündig geworden.

Hier antwortet Robin Williams auf die wichtigen Fragen des Lebens – mit den Worten seiner berühmtesten Filmrollen.


Es gibt Menschen, die sagen: Wer liebt, verliert. Andere sagen, Verluste würden das Leben nicht ärmer machen, sondern reicher. Wie denken Sie über die Liebe?

„Was Liebe ist, erfährt man nicht aus Büchern, sondern in den Augen einer Frau, deren Blick einen in den Bann zieht. Was ein wirklicher Verlust ist, lernst du erst, wenn du jemanden mehr liebst als dich selbst.“ (Aus „Good Will Hunting“)



Es sind ja vor allem junge Männer, die ein Candle-Light-Dinner mit Stoffservietten, Sonnenuntergänge oder morgendliche Liebesbotschaften auf Klebezetteln als kitschig empfinden. Fürchten Sie sich auch vor Kitsch?

 

Ich habe Angst vor allem. Vor dem Leben. Es ist ein ständiges Aaaargh! Aber Kitsch? In der Liebe gibt es nichts Kitschiges. Liebe bedeutet Leidenschaft und Schönheit. (Aus „Good Will Hunting")


In diesem Sinne: Sonnengrüße durch die Nacht. Von mir direkt in eure Herzen.

Namasté, meine Seele ehrt eure Seelen,
Claudi

Das vierte Wochenende - von offenen Herzen, wunderschönen Worten und Verabschiedungen

Namasté ihr Lieben,

es war wieder wunderwunderwunderwunderschön. Und das sage ich sogar jetzt, trotz 3 1/2 Stunden Protokoll schreiben! Höhö. Was tut man nicht alles für seine Yogafamily. ;-)

Besonders schön waren die folgenden Momente:


Mit wurde mitgeteilt, dass ich wunderschöne Augen habe und so süße Haar-Zöpfe (ich flechte mir mittelerweile für die Wochenenden am liebsten zwei Zöpfe, hat sich bewehrt, Blogeintrag dazu folgt) und meine Muffins so gut schmecken. Und wie 33 schau ich auch nicht aus. Daher: Hach. Feuerwerk- und Flugzeug- Alarm! Claudi mit Herzerln in die Augen, auf Wölkchen schwebend und Mantra rezitierend. ;-)
 
Bei der Gehmeditation am Samstagabend wurde die ganze Gruppe mit einbezogen. Es war so herrlich, warm, liebevoll. Ich fühlte mich aufgehoben, angekommen, angenommen. Wir sind mit offenen Herzen in den "Feierabend" geschwebt.

Das Verabschieden fällt mir immer schwer. Ich mag es irre gern, alle noch einmal zu umarmen und zu herzen. Aber dann bleibt da so eine traurige Stimmung. Ein bisserl Wehmut? Daheim fühlt es sich dann wirklich wie Trennungsschmerz an. Ist halt nicht so wie in der Arbeit, dass man sich ganz bald wieder sieht.

Aktuell liegen sechs lange Wochen zwischen diesem und dem nächsten Wochenende. Puh. Das is wie Sommerferien. Nur, dass ich mich jetzt auf die Schule freue. Und zwar ab jetzt. So.

Einen Teil der Mädels sehe ich vielleicht bald wieder. Wir wollen mal außerhalb der Schule was unternehmen. Des wär fei scho gscheid schee, gell!

Am Heimweg dann der folgende Gedankengang:



Ich halte mich jetzt "einfach" daran fest, dass das nächste Wochenende wieder kommt. So wie die Schneeglöckchen mich Jahr für Jahr aufs neue überraschen und zum Staunen bringen.

Sie gehen und kommen aber immer wieder. Mein geht auf.


Hat was von "meinem" Shiva.

Sonnengrüße,
Claudi

Samstag, 6. Februar 2016

SAG EINFACH JA!

Namasté ihr Lieben,

heute drückt ihr mir bitte ALLE gaaaaaaaaaaaaaanz fest die Daumen.

Am heutigen Tag 20 der SAY YES Übunung geht es nicht um mich, sondern um meine Ausbilderin.


Ich will Karin heute bitten, ob ich mein Wunsch- und Herzensthema für ein Referat vor der Gruppe umsetzen darf.  



"Dieser Tag verlangt nur das Eine von dir.
Sag einfach ja.
Für diese Reise mit mir."

(Tim Bendzko - Sag einfach JA)


Das ist übrigens auch das Lied, das ich laut vor mich hingeträllert habe, als ich im März meine Bewerbung für die Ausbildung zur Yogalehrerin eingeworfen hab.

Sonnengrüße,
Claudi

Freitag, 5. Februar 2016

IT'S FRIDAY - I'M IN LOVE

Namasté ihr Lieben,

heute gibt's ganz einfach mal Musik. Ich sage JA zur MUSIK und zur LIEBE für meine Yogafamilie.

Yogawochenende ich komme!!! 


Vegane Muffins für die Mitschüler*innen sind gebacken - ich bin dieses Mal mit einer "Kollegin" in Sache Seva-Dienst und Protokoll dran. Und ich freu mich schon seit vier Wochen auf heute, 15:30 Uhr.




(The Cure - Friday I'm in love)

Sonnengrüße,
Claudi

Donnerstag, 4. Februar 2016

Kurz nachgefragt: Sharon Gannon

Namasté ihr Lieben,

ui!!!! Ich hab ein wundertolles Video im YouTube-Kanal von PETA Deutschland entdeckt.

Das will ich gleich mit euch teilen, denn es geht um den Veganismus und den Yoga.




Sharon Gannon war auf dem Kirtan von Petros, welchen ich im Dezember besucht habe. Ich bin zwar keine regelmäßige Jivamukti-Yogini, mag aber einige Ansätze aus der Denke.

So finde ich Sharons Gedanken zur Herstellung von Milch ab 02 Minuten 15 grandios.

Und ich mag, wie sie ihren Weg vom Veggie zur Veganerin und zum Yoga erzählt.

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Meiner war so:
2010 Vom Pilates zum Yoga bei Micaela
2011 Nach 20 vegetarischen Jahren wurde ich Veganerin
2013 Erste Berührung mit Yoga nach Krishnamacharya bei "meiner" Adriana
2015 Beginn Ausbildung Yogalehrerin
2016 Seit fünf Jahren Veganerin und seit sechs Jahren Yogini
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Heute sage ich JA zu pflanzlichen Kuhmilch-Alternativen ;-) Und zu meiner persänlichen Kombi auf vegan und Yoga.


Somit ist nun schon Tag 18 im Ja-Sagen erreicht. Irre wie schnell so ein Monat vergeht?!? Oder fünf Jahre?!? Hoffentlich verfliegt meine Ausbildungszeit zur Yogalehrerin nicht so sehr!

Sonnengrüße,
Claudi