Sonntag, 31. Januar 2016

Sraddha - das Vertrauen

Namasté ihr Lieben,

ich habe noch einen Nachtrag zu meiner zweiten Einzelstunde.

Sraddha - das Vertrauen - habe ich bereits im August 2015 erwähnt gehabt.

Es ist das Thema meiner zweiten Praxis. Kaum bin ich daheim, fällt mir "zufällig" (aufgrund eines Lesetipps meiner lieben Freundin Doris) dieser Link über "Den Beckenboden im Yoga und im Alltag" entgegen.

Die nächsten Monate geht es nämlich viel um den Beckenboden (bzw. das Mula Bandha) und um Sraddha. 


Um am mit dem Verwurzeln und dem Vertrauen zu arbeiten tanzen.

Und wie es oft so ist: Im Nachhinein fallen mir Bücher oder Artikel ein, die ich bereits gelesen habe und in denen vieles erklärt wird, was in der Einzelstunde von mir aufgesogen wird.

Beispielsweise in "meinem" erstem Buch von R. Sriram "Neun Schritte in die Freiheit".
Dazu folgt hier bald noch eine detailierte Info, denn im Gegensatz zu "Yoga und Gefühle" war ich von diesem Buch sofort begeistert und hab es ratzfatz gelesen.




"Sraddha ist das unerschütterliche Vertrauen. Sie schenkt uns Energie, uns an unsere Visionen zu erinnern." (Yoga Sutra I.20)


Ist das nicht schön? Hach ♡

Außerdem habe auch wieder ein Mantra geschenkt bekommen

"om namo shraddhaya namaha"


Dazu habe ich hier einige spannende Denkansätze gefunden.


Zur meiner Praxis an sich kann ich nach zwei Mal üben sagen:
WOW! Es ist ganz schön anstrengend, sich auf den Atmen zu konzentrieren, ihm zu folgen, bei ihm zu sein und zu bleiben. Da rutschen die asanas (Körperstellungen) plötzlich ganz schön in den Hintergund. Der Atmen leitet mich von einem asana ins nächste. Ich fliege förmlich durch den Sonnengruß, weiß intuitiv was als nächstes kommt. Eine tolle Erfahrung!

Und ich habe ganz viel Vertrauen, dass mir das Üben von Tag zu Tag leichter fällt. 


Am Freitag (Donnerstag hab ich mir einen Tag "frei" gegönnt wg. Muskelkater!) war es noch viel anstrengender als gestern. Vorbeugen haben es wirklich in sich!!! Ich freu mich jedenfalls schon jetzt auf meine Matte.

Seit Mittwoch habe ich die Worte meiner Lehrerin Stephanie im Ohr:

"Vertraue dem Atmen. Er kommt immer wieder. Und so kannst du auch dem Leben vertrauen."


Oder so ähnlich ;-) Wie geschrieben, die Einzelstunde is immer so magisch, da muss vieles erst mal sacken. Deswegen bin ich auch so froh, diesen Blog hier schreiben zu dürfen. Ich hab so unendlich viel Freude damit alles nachlesen zu können. Das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.

Aber nun wird erstmal noch gelesen und Kakao getrunken, während es draußen schneit, grau und kalt ist. Ich sage heute JA zu meiner Couch und Kuscheldecke ;-)

Sonnengrüße,
Claudi

"Yogan" und Fortschritte im Yoga

Namasté ihr Lieben,

meine Freundin Doris hat mir diese Woche einen Link geschickt, den ich mit euch teilen will.
Weil er halt fei scho gar so schee is.

Dominik von yogan-om.de bloggt darüber, wie man Fortschritte im Yoga feststellt.

Yogan ist eine Wortkombi aus "Yoga" und "vegan". Das Buch "Yogan - Veganes Leben und Yoga" habe ich bereits auf meinem Vegan-Blog vorgestellt.

Der Blog von Dominik ist übrigens einer der vielen fantastischen, die ihr rechts im Menü in meiner Blogroll findet.

Sonnengrüße,
Claudi




Samstag, 30. Januar 2016

SAY YES zum MUT ;-)

Namasté ihr Lieben,

wie die Zeit vergeht... Nun ist heute schon Tag 13 meiner SAY YES Übung! Und Crazy Sexy Mircales liegt schon fast zwei Wochen zurück. Verrückt.

Ich sagte heute JA zum Mut. Habe vorhin auf Instagram ein Video von mir - ungeschminkt, singend, tanzend - hochgeladen!!!


Zu "Be my baby" von Vanessa Paradi:



Sonnengrüße,
Claudi

Meditation und Morgenpraxis

Namasté ihr Lieben,

über das Meditieren (und eigentlich zur Musik) und dazu wie schwer es mir fällt, habe ich im Februar 2015 einen Blogeintrag geschrieben.

Auf Anas Blog "Wilde Weiblichkeit" war ich im Oktober 2015 eine ihrer Wolfsfrauen (da fühle ich mich noch immer sehr geehrt übrigens!) und habe über meine Morgenpraxis gesprochen.

Nun, Ende Januar 2016 bin ich soweit! Ich habe DIE Lösung für mich gefunden. 


Danke liebe Judith Göb.

Die App "i-Qi Clock" kostet zwar was - aber ist jeden der 199 Cents wert!



Nachdem ich nun dreimal damit meditiert habe, konnte ich sie heute schon verlängern. Plötzlich waren fünf Minuten zu kurz?!? Hallo?!? CrazyClaudi!!! ;-)

Ich hab mich für die Herzschale entschieden, es gibt aber noch viel mehr. Und mittlerweile den ersten Klang bei 05 Sekunden, den zweiten bei 06 Minuten und 05 Sekunden und abschließend bei 07 Minuten und 10 Sekunden eingestellt.

ICH BIN SO STOLZ AUF MICH UND SO DANKBAR FÜR DIESEN TOLLEN TIPP!!!



Da ich am Donnerstag gemerkt habe, wie wohltuend diese Stille am Morgen ist, bin ich nun ganz wild ;-) noch eins weitergegangen.

Mein Wecker klingelt nun 4x/Woche nicht mehr um 05:45 Uhr sondern bereits um 05:30 Uhr!!!!!!


So bin ich in aller Ruhe im Bad - richte dann mein Essen für den Tag her und koche Tee. Packe alle Sachen für die Arbeit zam und setze mich dann bei Kerzenschein mit der App zu Finn auf die Couch. Und meditiere. Ja, ICH meditiere. Hihihi.

Heute war es soooo schön. Samstag, Sonnenschein. Ich in meinem Yogazimmer bei offenem Fenster mit Sonne im Gesicht im Ostflügel :-) meiner Wohnung. 


Über das Vertrauen hab ich nachgedacht. Und beim Atmen mein Mula Bandha aktiviert. Wie in der zweiten Einzelstunde gelernt. Und mir mal wieder gedacht: Ich umarm die ganze Welt!  

Sonnengrüße,
Claudi

Freitag, 29. Januar 2016

Wie schön du bist

Namasté ihr Lieben,

heute, am Tag 12 meiner "SAY YES Übung", sage ich JA zur Schönheit, zur Selbstliebe. Ich sage JA dazu, lieben Menschen immer wieder zu zeigen, wie schön sie sind.

Wie hier soeben schon beschrieben, saß ich auch heute im Auto und lauschte meiner neuen Weiblichkeit-Playlist.

(Kleine Anmerkung am Rande, wo wir bei Weiblichkeit sind. Mir ist heute ein Blogeintrag aus dem Mai 2015 eingefallen, "Die Kraft der Yogini". Fei so schee scho.)

In dieser sind auch Lieder enthalten, die Radiohörer mittlerweile vielleicht nicht mehr hören können. Bin ich aber nicht. Ich kaufe was ich will und höre das wann ich will. Und ganz ohne Werbung.

Diesen Blogeintrag, mein Lied des Tages, sowie mein herzliches Mitsingen heute Morgen, widme ich meiner lieben Freundin K..


"Wie schön du bist" von Sarah Connor.

Liebe K. und all ihr anderen herzlichen Wesen da draußen: dreht laut auf und singt für euch mit!


 

Ich sage heute JA zur INNEREN SCHÖNHEIT. Und zur Schönheit all der wundertollen Menschen in meinem Leben.


Sonnengrüße,
Claudi

Wunder geschehen

Namasté ihr Lieben,

gestern war Tag 11 meiner SAY YES Übung. Ich bin nicht mehr zum Bloggen gekommen, weil ich abends Besuch von einer Freundin und meiner Mama hatte. Daher heute ein Nachtrag.

Derzeit Schon seit Langem lasse ich mich in meinen Gedanken viel von der Musik treiben und lenken.

Ich sitze im Auto, fahr den gewohnten und gekonnten Weg durch die Stadt. Singe, lache, weine und hab meistens viel Spaß beim Zuhören und Erleben.


Neue Playlists (siehe hier und hier) sind dann immer eine Herausforderung. Oftmals haben sie aber Überraschung parat mit denen man gar nicht rechnet. Da tauchen dann vergessene Lieder wieder auf und erwischen mich eiskalt. Sie überrumpeln mich förmlich. Es kommen vegressene Gefühle und Erinnerungen wieder hoch.

So geschehen mit "Wunder gescheh'n" von Nena.


Nimm dir die Zeit. Lohnt sich. Gänsehaut.


 

Ich sage also ganz laut und klar JA zum Glauben an Wunder.


Denn das Lied hat mich während einer sehr schwierigen Zeit letztes Jahr begleitet. Das war neben Freundinnen und Büchern das was mit zur "Lichtarbeiterin" hat werden lassen. Und ein Grund, weswegen ich die Ausbildung zur Yogalehrerin begonnen habe. Ich will es deswegen heute und hier mit euch teilen.

Sonnengrüße,
Claudi

Mittwoch, 27. Januar 2016

SAY YES Übung - Tag 10

Namasté ihr Lieben,

ich sage JA zu mehr VERTRAUEN.

So habe ich die Rückfahrt heute ohne Navi gemeistert.
Dann hat mein Körper nach Essen geschrien und wurde genährt.
Jetzt bin ich soooo müde.
Deswegen vertraue ich nun darauf, dass ein kleiner Nachmittagsschlaf eine gute Entscheidung ist.
Und mach mich in ca. einer Stunde auf ins neue DearGoods - dort wird heute Eröffnung gefeiert.
Ganz im Vertrauen darauf, dass ich vor der Türe einen Parkplatz finde ;-)

Ich merke schon heute, am Tag 1 meiner zweiten Praxis:

Vertrauen rockt!


Sonnengrüße,
Claudi



Einzelstunde 2/15

Namasté ihr Lieben,

ich hab meine neue Praxis.


Arztpraxis?
Nein!
Meine neue Übungsabfolge. Übungspraxis. Praxis halt.

Mit Atem, Geist und Übungen. Alles drei wieder vereint.  


Das Thema für die nächsten drei Monate (nachdem ich mich dem Loslassen der ersten Einzelstunde - wie ich finde - erfolgreich gewidmet habe) ist....

VERTAUEN!



Da sind ganz viele Vorbeugen (nach sechs Jahren Yoga hab ich mich heute zum ersten Mal richtig intensiv mit uttanasana und pascimattanasana beschäftigt), da darf ich wieder rezitieren, das Wurzelchackra (Mula Bandha) wird angesprochen und ich darf mir selbst vertrauen lernen.

Oh ich liebe es. Die Praxis, das Studio meiner Einzelstunden, die Hin- und Rückfahrt von je einer Stunde, das Üben, das Reden, das Atmen, das Sein und vor allem Stephanie Schönberger, die ich wirklich wie ein Geschenk in meinem Leben sehe.


Wie hier schon einmal erwähnt habe ich am Hinweg noch meiner ersten Praxis nachgetrauert, um dann auf dem Rückweg voller "WOW!-Gefühl" im Auto zu sitzen.

Das Thema mit der "weiblichen" Musik habe ich übrigens in Form einer Playlist umgesetzt ;-)



Und (so ein Zufall) (haha) wer singt mir da am Heimweg was von Vertrauen vor? 


Sarah Conner - "Mit vollen Händen".
Und ich hör nicht auf, hör nicht auf,
Hör niemals auf
Ich vertrau darauf 

Du fängst mich auf
Hör nicht auf mich zu verschwenden mit vollen Händen
Denn genauso wie ich bin bin ich gemeint
Ja auch wenn es weh tut, so richtig weh tut
Lass es passieren zieh mir das Leben so richtig rein



Sonnengrüße,
Claudi

Dienstag, 26. Januar 2016

Wie schnell die Zeit vergeht

Namasté ihr Lieben,

schon drei Monate (!!!!!) sind seit meiner letzten (und ersten) Einzelstunde vergangen.

IST DAS NICHT IRRE?!?!?




Morgen darf ich also wieder nach Kaufbeuren fahren. Bin voller Vorfreude, aufgeregt. Jetzt weiß ich was mich erwartet, kenne meine Lehrerin, den Raum. Fühl mich wohl. Vertraue blind.

Meine erste eigene Praxis habe ich vorhin zum letzten Mal geübt. Ich bin gespannt wie es weitergeht und was sich die wundertolle Stephanie für morgen und die nächsten drei Monate überlegt hat.

Sonnengrüße,
Claudi

SAY YES zu mehr Weiblichkeit

Namasté ihr Lieben,

gestern Abend habe ich zu einem Besuch unseres geliebten "so.ham" JA gesagt.

Dabei sind viele Fragen aufgekommen und auch teilweise beantwortet worden. Und wie das bei einem Gespräch unter Freundinnen so ist, sind wir vom Hundertsten ins Tausendste gekommen.

Irgendwann landeten wir beim Thema Weiblichkeit. Meine Freundin hat eine Bekannte, die sich gerade sehr damit beschäftigt, wie sie mehr Weiblichkeit in ihr Leben bringen kann.

Beispiele wie "tanzen" und "weibliche Musik" hören wurden aufgezählt.

Im Auto dachte ich mir dann "Was is denn bitte weibliche Musik???". 



Und da fiel mir auf: Ich hab soooo viele Männer auf meinem iPhone - aber kaum Frauen.

Klar, das liegt u.a. an meiner Begeisterung für Gitarren, Tattoos, Wuschelhaare und Rockröhren. Aber ist es tatsächlich ein Weg noch weiblicher zu werden, Musik von Frauen zu hören? Und vor allem dazu zu tanzen?

Eine meiner Heldinnen, Shania Twain, war hier erst kürzlich zu Besuch.

Mein Soundtrack heute kommt von P!NK.

Nicht so wirklich yogisch ;) aber dennoch sooooo gut ist ihr Song "Slut like you".





Was für eine Powerfrau. Eine absolute Powerfrau, umgeben von noch mehr Frauen. Pure Weiblichkeit und Körperliebe. Ich bin total begeisert. Mein Lieblingsfoto von P!NK ist ja das, welches Bryan Adams geschossen hat. Die Fotostrecke findet ihr per Suchmaschine, wenn ihr schauen wollt.

Ich werde jetzt bewusst Musik von Frauen hören. Einfach mal so - schauen was passiert.


Am Tag 9 der SAY YES Übung geht es für mich heute darum, noch mehr als sonst zu meinen Kurven, meinen Hüften, meinen Oberschenkeln zu stehen. Ich mag mich. Und meinem Körper habe ich schon vor langem versprochen, ihn nie mehr wieder mit einer Diät zu quälen. Nun hat er es sogar schriftlich - denn er hat viele schlimme Jahre mit mir hinter sich gebracht. Er wird genährt, und das möglichst gut. Klappt meistens - aber nicht immer. Doch auch Schokolade und Chips werden ab und an einfach zugelassen. Mit einem lauten JA! Er wird bewegt (Yoga, spazieren, tanzen) und sogar mein Geist darf sich mittlerweile Ausflüge erlauben ;-)

Also: alles gut! #risesisterrise und #smilesparkleshine

Sonnengrüße,
Claudi

Montag, 25. Januar 2016

Say Yes - Tag 8

Namasté ihr Lieben,

heute ist SAY YES zum NEIN SAGEN angesagt gewesen.

Da erreicht mich doch glatt per Whatsapp die Frage, ob ich nicht zufällig ein Zimmer frei hätte. Also. Nicht für eine Nacht. Sondern zum Einziehen. Für länger. Halt so.

Ähm... Alle Gemächer in meinem Schloss sind belegt....

Ich habe also direkt NEIN gesagt. Und es fühlte sich sehr gut und frei an!


Ja gesagt wurde aber auch. Zu einem Abendessen im geliebten und oft besuchten so.ham <3

Sonnengrüße,
Claudi

Sonntag, 24. Januar 2016

YogaWorld 2016

Namasté ihr Lieben,

JA JA JA JA JA! Als Valerie (von der Messekoordination bzw. Projektmanagementassistenz der YogaWorld) gestern per Instagram meinte: "So schade, das du nicht zur Messe kommen kannst. Es ist soooo toll!!!" ging bei mir im Kopf nur dieses Bild auf:



So habe ich Mama bekniet den Finn doch für ein paar Stunden zu betüteln und bin (so kurz aber intensiv wie noch nie!) auf der YogaWorld gewesen. DANKE VALERIE!!! Für das Schubsen, den Eintritt und unseren gemeinsamen Bummel über die Messe. Und Danke Mama :-)

OH ES WAR EIN TRAUM!!!

Da geht es bei mir grad gar nicht so sehr um die vielen herrlichen Produkte, sondern vielmehr um die Menschen, die an/ in/ hinter den Ständen sehen. 


Aber das werdet ihr gleich sehen, denn ich nehme euch nun mit auf (m)einen kleinen, virtuellen Rundgang!

Los ging die Tour bei Heike von Herzteil.de. ENDLICH HABEN WIR UNS PERSÖNLICH GETROFFEN. Nach einem Jahr Instragam-"Beziehung" :)


Der Stand ist so herzig. Da spürt man bei wirklichem jedem einzigen Produkt die viele Liebe im Detail. Ich bin Fan! Sollte meine Matte den Geist aufgeben, weiß ich schon, welche der Nachfolger wird!

Bei OGNX konnte ich nicht widerstehen! Schnäppchen gemacht!!!

Doch das alleralleralleraller Tollste Beste Schönste Größte ist, dass mir vor der Türe Jelena Lieberberg in die Arme gelaufen ist. Oder ich ihr?

Mein <3 tanzt noch immer. 


Da kennt man eine Yogini per DVD und von yogaeasy.de und plötzlich findet man sich Chai Latte trinkend mit ihr wieder. Jelena hab ich hier und hier und hier schon erwähnt.

Nachtrag 29.01.2016:
Jelenas Eindrücke von der YogaWorld könnt ihr nun auch lesen.


Sticker und Postkarten mussten freilich auch mit.
KISS MY KARMA halt :-*

SMILE!!! Das Peace Zeichen auf der Hose (hinten, unten)
kommt leider ned soooo gut rüber. Ach herrlich. Claudi glücklICH!

Die Jivamuktis sind, wie letztes Jahr,  auch wieder da. Die CDs von Petros stehen noch auf meinem gedanklichen Wunschzettel. 


Mein Kalender is nun aufgewertet. Schaut gleich viel besser aus als wie nur so schwarz.


Die wunderschönen Armbänder und Malas von Padme & Jooles werden am Stand vom Yoga am Engel angeboten.



Außerdem (klickt euch hier unbedingt vorbei!!!) die herrlichen Karten von schoene-karten.com <3
Mit Katja Schwarz durfte ich am Holi Sun Yay bereits yogieren.


Ein weiteres Highlight: Chris von Loverope kennenlernen! Auch ihm folge ich schon lange auf Instagram. Wir haben dann gleich mal einen Selfie geknipst. Und nein, ich werde nicht Indianerin ;-)

 
#smilesparkleshine mal zwei ;-)


PureRaw ist dabei - wie jedes Jahr.


Sehr gefreut habe ich mich, Andreas Bartmann und seine Kollegin Lisa Rauch von Namasté Yoga in Herrsching am Ammersee kennen zu lernen. Vielleicht folgt da ein kuhler Event im Sommer mit dem Team meines "Brotjobs" (und das meine ich viel liebevoller als es klingt!). Mit SUP Yoga und so. Ich werde berichten ;-)

 

Das Namasté Yoga Festival steht nun auch in meinem Kalender. FREUDE!!!

Zwei tolle Neuerungen gibt es dieses Jahr auf der YogaWorld.

Zum einen ist ein Yogaraum wieder im oberen Stockwerk, quasi über der Messe. Hier unterrichtet gerade Gabriela Bozic.


Außerdem gibt es nun drei Räume, in denen man in Ruhe Essen und Trinken kann. Die vegane Verpflegung ist TOP!!!!

pukka Tee hat einen Raum

Das Team im Food Court der VEGAN WORLD bietet Herzhaftes...

... und Süßes an.
Und auch hier (letztes Jahr noch ein Yoga-Raum) kann man sitzen und verweilen. 


Das Lost Weekend ist auch da. Mit Sandwiches, Kuchen, Tee, Kaffee und der Kollektion im Gepäck.




Übrigens: Siehe Blogeinträge auf meinem veganen Blog von 2012, 2013 und 2015.
(Ja, ich bin Stammgast auf der YogaWorld) ;-)

Hach was bin ich happy!!!! 


Jetzt pack ich mich daheim auf die Matte, räume meine ganzen Errungenschaften auf und dann gibt es eine E-Mail mit dem Link zu diesem Blogeintrag an all die tollen Menschen, denen ich heute begegnen durfte.

Danke. Danke. Danke.  

Sonnengrüße,
Claudi

Loslassen

Namasté ihr Lieben,

oh ich hab schon so oft über das Loslassen geschrieben. Beispielsweise hier und hier und hier.

Doch heute war es soweit. Da ist wieder was hoch gekommen. Oder ich bin mal wieder noch tiefer gegangen.

Spannend was sich da plötzlich alles auftut, wenn man anfängt mit und an sich zu arbeiten. 


(Wie und wie lange ich das schon mache, darüber schreibe ich bestimmt auch bald.)

Na jedenfalls hab ich mir ja selbst vorgenommen, dass dieser Blog meine Gefühle direkt zu euch bringt. Ich mag mich nicht verstecken. Es soll kein Geheimnis sein, dass auch ein Sonnenschein mal lieber hinter den Wolken bleibt oder es Tränen Quellwasser aus dicken, grauen Wolken regnet.

Ich könnte jetzt einen zweiten SAY YES Beitrag schreiben heute - aber da ich noch nicht ganz erfolgreich ja gesagt habe, wäre das ein bisserl falsch. Also in Bezug auf das gleich Folgende habe ich JA gesagt. Aber generell bin ich im Loslassen noch nicht so gut, wie ich es gern hätte.

Bringen wir es mal auf den Punkt: Ich bin eine absolute Planerin. 


Und erwische mich selber immer und immer wieder dabei, über ALLES und am besten auch JEDEN die Kontrolle zu haben. Daweil weiß ich doch genau, dass das a) nicht geht und b) gar nicht meiner Natur entspricht.

Ich, als diejenige welche für die Freiheit aller Lebewesen plädiert. Ausgerechnet ich! Zwänge mich selbst noch immer, teilweise, aber es ist schon wirklich viel besser geworden, in einen selbstgebauten Käfig.
Die Erkenntnis (und das Niedertippeln hier) ist ja schon mal ein erster Schritt in die richtige Richtung. Auch klappt es mit den Vereinbaren von Treffen mit Freundinnen schon sehr gut - die werden nun nämlich immer öfter "Lass uns das am XY-Tag SPONTAN entscheiden!" hören. *Eigenlobwiederaus!*

RAUS AUS DEM KÄFIG!!!


Ich zitiere erneut Gabby Bernstein aus Crazy Sexy Miracles:

<<When you think you surrender, surrender some more!>>


(Anmerkung: Das war nur die Einleitung bis hier hin :) :) :) Jetzt geht's erst los!!!)

Oft sind es die Fragen von Freundinnen, die mich tieftauchen lassen. Richtig gemein wird es, wenn auf meine Fragen, Rückfragen folgen! Heute geschehen. In Form von "Ja aaaaaaaaber, wie war das denn bei dir damals?". Na bravo. Da hab ich mir mal schön selbst ein Ei gelegt! (Und das aus dem Mund einer Veganerin!) ;-)

Die Frage ist: Trauern wir Exfreunden hinterher, oder nur der Zeit, die wir mit Ihnen verbinden?


Ich konnte die Antwort nicht per whatsapp niedertippeln. Es folgte eine Sprachnachricht. Mit einer Länge von knapp SIEBEN MINUTEN!!!!

Doch jetzt, bei nächtlichen Spaziergang mit dem Hundemann, ist mir klar geworden, dass das was ich da erzählt hab, vielleicht auch anderen Frauen hilft. Wenn nicht jetzt, später mal. Oder mir. Wenn ich mal wieder melancholisch eine Romanze anschaue (so wie heute "Er steht einfach nicht auf dich"). Vielleicht auch, wenn mal wieder Fragen auftauchen, deren Antworten mir selbst schon ganz lange klar sind. Die aber trotzdem immer und immer wieder "HALLO CLAUDI! DA BIN ICH WIEDER!" rufen.

Damit ihr mal seht um was wen es geht, hier ein Foto vom 18. Juli 2009. Entstanden bei der 360° Tour von U2 in Berlin. Im Hintergrund links: The one and only THE EDGE. Hach.


OH WIE VERKNALLT ICH WAR! Hab ich ihm da aber nicht gesagt, sondern erst knapp zwei Monate später.

So etwas Verrücktes, wie dieses Wochenende, hab ich zuvor noch nie erlebt gehabt. Und da sind wir auch gleich beim Punkt:

Nein, ich trauere nicht IHM als meinen FREUND hinterher. Aber sehr wohl der ZEIT damals.


Die war unbefangen, leicht, verzaubert, unkompliziert, easy, jugendlich, unbeschwert, ungeplant, spannend, aufregend, natürlich, liebevoll, neu.

Damals war ich noch Vegetarierin, das Essen auswärts ohne jegleiche Form von Überlegungen machbar. Ab ins Auto, losfahren. Mitnehmen und mitgenommen werden. Mir war es schnuppe ob ich unterwegs ein billiges neues Shirt gekauft hab. Biobaumwolle? Fairtrade? Was ist das? Keine Zahnpasta dabei? Egal. Seine tut's auch! Mit knallroter Birne zur Bühne im Olympiastadion rennen um in der ersten Reihe zu stehen! Klar! Mitten in der Nacht irgendwo bei der Leipziger Messe ins Hotel einchecken vor lauter überdrehter Müdigkeit? Machen wir! Kurztrip nach Paris! Oui, bien sûr. Ein Feuerwerk im Sommer hochjagen weil man was zu feiern hat? Why not? Zu fünft im Auto an die Côte d'Azur. Alles war drin.

Ja, Mitte 20 is anders als Mitte 30. Punkt.


Die Themen Familie, Dämonen und Angst waren auch damals schon präsent. Doch (durch Musik, Konzerte, Freunde, Parties, Karaoke, Stammtische, Reisen, Käse und Champagner) absolut einfach ausblendbar. Da gab es kein Überlegen, ob man es wirklich wagen könnte, nach nicht mal nem halben Jahr kennen, schon zusammen zu ziehen. Da gab es nur "SAG JA!". Da war Sehnsucht, da waren Fahrten mitten in der Nacht von München ins Outback. Ohne auch nur eine Sekunde zu überlegen. Egal ob es Sonntag oder Freitag ist. Voller Liebe und Triebe.

Oft werde ich gefragt, ob er mir fehlt, ob ich ihn nicht "wieder haben" will.
Nun, "gehabt" habe ich ihn nie. Und ich will auch nie einen Mann "haben". Siehe meine Gedanken zum Bergwerk.
Doch ich weiß, nach zwei Jahren Zusammensein plus einem halben Jahr freundschaftlich und ohne bösen Zoff zusammen wohnen (nach der Trennung Entscheidung, die Partnerschaft zu beenden):

Alles ist gut.


Ich bin unendlich und unsagbar dankbar für die Momente, die ich sammeln durfte an seiner Seite. Mir ist bewusst, dass wir beide für immer (und das meine ich auch so) einen ganz besonderen Platz im Herzen des anderen haben werden. Hoffentlich auch für immer einen Platz im Leben des anderen. Er ist einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben. Ich möchte ihn nicht missen. Mit all seinem Terror und dem Gold.

Doch als Paar - nein. Ein klares Nein. Aus tiefstem Herzen und voller Liebe. Warum? Weil er mich nicht tragen kann. Weil ich zu sehr Frau bin, um aus dem Empfangen rauszukommen. Mein Herz ist zu weich für ihn als Partner an meiner Seite. Nicht jedoch für ihn als guten Freund.

Was ich aber sehr wohl wieder will, sind die Gefühle von damals. Summer of 2009. 


Die hängen aber nicht mit ihm zusammen. Natürlich hat er sie ausgelöst, genauso wie ich was (komplett anderes) im Sommer 2015 erleben durfte. Ich habe ihn und unsere Partnerschaft mittlerweile losgelassen.

Doch in beiden Fällen sind es ja MEINE GEFÜHLE gewesen. 


Sie wurden zwar ausgelöst von Männern. Aber sie sind meine, tief in mir. Die gehören mir. Meins, meins, meins. Und ich geb sie nicht her. Es braucht nur einen Auslöser. Ein Passwort. You. Enter here. Right now.

Das Beste: 

Viele Begegnungen, lösen dieses Schweben in mir aus. 


Das können Mädelsabende sein, Feste die es zu feiern gibt, Konzerte oder auch meine Einzelstunden und die Ausbildungs-Wochenenden. Jetzt denkst du dir vielleicht, wie ich eine Partnerschaft mit solchen Dingen vergleichen kann. Oder das Verliebtsein.

Nun, dass liegt daran, dass ich meine Romantik auf ALLES im Leben verteile.


Als selbsterklärte Momentesammlerin klappt das mittlerweile recht gut.

Und dennoch... Bleibt da ein Herzenswunsch... Nach solchen Gefühlen wie damals...


Sunshine, sunshine
Sunshine, sunshine
Oh, oh
Oh, oh
I was lost between the midnight and the dawning
In a place of no consequence or company
3:33 when the numbers fell off the clock face
Speed dialling with no signal at all
 
Go, shout it out, rise up
Oh, oh
Escape yourself, and gravity
Hear me, cease to speak that I may speak
Shush now
Oh, oh
Force quit and move to trash
I was right there at the top of the bottom
On the edge of the known universe where I wanted to be
I had driven to the scene of the accident
And I sat there waiting for me
Restart and re-boot yourself
You're free to go
Oh, oh
Shout for joy if you get the chance
Password, you, enter here, right now
Oh, oh
You know your name so punch it in
Hear me, cease to speak that I may speak
Shush now
Oh, oh
Then don't move or say a thing
Quelle: http://www.u2.com/lyrics/183





Für die J. und den W., weil ich euch beide immer lieben werde. Danke für euch in meinem Leben.


Sonnengrüße,
Claudi

P.S.: Ich brauch mehr Vorbeugen in meiner Praxis!!! Die stehen für das Loslassen. Und irgendwie dreht man damit ja auch seine Welt um. So a bisserl. Wie das Schaf im Blog-Logo ;-)

Samstag, 23. Januar 2016

SAY YES zum LESEN / Übung Tag 6

Namasté ihr Lieben,

ich hab heute und morgen komplett Meister Finn bei mir. Bin ja schon dankbar dafür, dass meine Mama ihn an meinen Yogawochenenden nimmt. Also ist das auch mal OK - aber ein der Grund, warum ich leider nicht auf die Yoga World kann.

Weil es draußen glatt und kalt und grau ist, nehme ich die nun die Chance wahr und bin einfach mal daheim.

Mache alles sehr achtsam und mit viel Ruhe. Ganz anders als sonst. 


Ich versuche mich selbst auszubremsen. Hab jetzt erst gefrühstückt, die Waschmaschine läuft, und zum vierten Mal lass ich mich von den Crazy Sexy Miracles begeistern.

 

Außerdem ist heute, am Tag 6, SAY YES zum LESEN angesagt.


Zum einen offline, so richtig mit Buch in der Hand ;-) (Ich bin keine Freundin von E-Books, das mal am Rande erwähnt. Ich brauche was zum einmerken, umknicken, anmarkern, einkleben...)

Außerdem hat mir die wundertolle Maria Ma einen Link zu ihrem SAG JA ZUM LEBEN Blogeintrag geschickt. Den will ich mir noch einmal in absoluter Ruhe durchlesen.

Eine Freundin hat mir am Donnerstag Martin von Bergen empfohlen. Dessen Website will ich mir ebenfalls in aller Entspanntheit und Achtsamkeit anschauen.

Ein Auszug: 
"Es ist der Weg zurück in Ihre eigene kostbare, würdevolle Weiblichkeit. Zurück in Ihre natürliche, unwiderstehliche weiblich-emotionale Stärke." (Quelle: http://www.martin-von-bergen.info/martin-von-bergen)

Des Weiteren ist da noch der Blog von Kim Schumacher. Den habe ich gestern entdeckt - mit einem herrlichen Interview mit Laura Schneider - die bestimmt gerade über auf der Yoga World unterwegs ist.

Ich sag also YES und genieße die Ruhe. Gebe mich ihr hin und grummel micht nicht auf der Couch zusammen voller Traurigkeit nicht unterwegs zu sein. Eine wundertolle Lernaufgabe!

Sonnengrüße,
Claudi

Freitag, 22. Januar 2016

Meine SAY YES Übung - Tag 5

Namasté ihr Lieben,

meine SAY YES ÜBUNG hat nun schon den fünften Tag erreicht. Kinders, wie die Zeit verfliegt!

Heute habe ich in folgender Situation JA gesagt.


Am Mittwoch habe ich ganz tapfer bei ATU eine (wie ich nun weiß) Glühlampe für mein (wie ich nun weiß) Abblendlicht besorgt. Mein Himbie braucht H4 (nur um das hier mal festzuhalten, bevor ich nächstes Mal wieder mit drei ??? und Bambi-Blick vor dem Auto-Mann stehe). 

Getreu meinen Motto "Claudi kann alles selber" hab ich mir gedacht (nachdem ich ja nun bereits zwei Männern beim Auswechseln zugeschaut habe):

PACK ICH LOCKER ALLEINE!


Nach fünf Minuten und (um beim Klischee zu bleiben) eingerissenen Fingernägeln, sowie dreckigen und mit Öl verschmierten Händen, habe ich kapituliert.

Ich hab JA gesagt zum NEIN sagen. 


Und heute die Glühlampe (= Teilerfolg!) dem Autoschrauber meines Vertrauens in die Hand gedrückt.

Soundtrack dazu:

Die wundertolle Shania Twain mit "In my car".




(Und jetzt bitte alle im Gemütlichkeits-Outfit und mit schwingendem Popo durchs Wohnzimmer tanzen und singen!!!!!!!)

Watch me now! ;-)


Sonnengrüße,
Claudi


Magisches Mond Yoga

Namasté ihr Lieben,

während vermutlich ganze Massen an Yogis und Yoginis zur diesjährigen Yoga World pilgern, habe ich gemütlich allein daheim eine Runde "Mond Yoga" gemacht.

So ganz allein. Die Mondin und ich. Mit ganz viel Loslassen und Freigeben. 


Ehrlich herrlich!


Ich genieße meine Einzelpraxis vom Oktober gerade noch sehr sehr sehr.
Es klappt nämlich Yoga im Dunkeln und das war gerade wirklich magisch.

Nächsten Mittwoch steht die zweite von 15 Einzelstunden an...


... und mit ihr kommt eine neue Abfolge von Asanas, mit neuer Meditation etc. in mein Leben.

Hat was von Shiva - Neustart. Und auch von Loslassen und Freigeben. Für den Moment und die nächsten Tage genieße ich noch das Vertraute und Bekannte. Bin aber dennoch voller Vorfreude.

Sonnengrüße,
Claudi

Donnerstag, 21. Januar 2016

Ich umarm die ganze Welt / SAY YES Tag 4

Namasté ihr Lieben,

SAY YES zum VERLIEBT SEIN und zum WELT UMARMEN.

Hilft ja eh nix. Ist so. Punkt. Halt so. Ja eh.
Und FÜHLEN is grad voll im Trend. Sagt man... :-)


"Ich umarm die ganze Welt" von Nena ist seit Dienstagvormittag (!!!) (heute ist Donnerstag!!!!) mein Ohrwurm. Weil ich am Montag gehört habe, dass ich ja eh grad am liebsten die ganze Welt umarmen würde.



Übrigens ist es mein erstes Liebeslied. Ich hab "Tobias Totz und sein Löwe" mit meinem kleinen Bruder in den 90ern angeschaut. Er ist neun Jahre jünger als ich und Zeichentrick war supercool. Da bin ich zum ersten Mal nach Hatschipuh (weil ich in den Darsteller des Sebastian verliebt war) so richtig vor dem Fernseher dahin geschmolzen. Davor gab es den Knight Rider und natürlich Jonny in Dirty Dancing (ja, das durfte ich schon schauen. Penny war erkältet... ähm....) und später dann Mehmet Scholl.

Haha. Das war jetzt mal ein Outing der besonderen Art :) :) :) :) :) :)




Sonnengrüße,
Claudi

Mittwoch, 20. Januar 2016

Analysieren vs. Fühlen / SAY YES Tag 3

Namasté ihr Lieben,

neben "Küsse aus Spanien" bekomme ich auch tagtäglich Unterstützung und gute Ratschläge. That's what friends are for. Wir sind füreinander da. Egal ob dringend ein Eisbecher her muss, oder Unterstützung in Form von Worten. Derzeit halt per (Sprach)nachrichten.

Am Montag habe ich ein langes Analyse-Telefonat geführt. Mir am Dienstag dann gedacht: Verantwortungsgefühle sind eigentlich viel schöner!


Heute, am Mittwoch, kommt per threema die Antwort reingeflattert (ich pack die mal in ein Foto, damit ihr euch das bildlich vorstellen könnt) (und weil es halt fei scho so was von fui schee is!):



Und nochmal nicht im .jpg - weil es so viel deutlicher ist und keine Ablenkung von zwei Strahlefrauen erfolgt ;-)

"Eigentlich ist ja auch egal, was er sagt oder schreibt. Eigentlich ist ja erst mal wichtig was du fühlst. Achte und konzentriere dich lieber darauf!"

Und so mache ich das nun. Abwarten. Reinfühlen. Genießen. Vorfreuen. Zurücklehnen. Momente sammeln. GlücklICH sein. Das Licht sehen. Die Augen offen halten. Das Herz auch. Jede Sekunde genießen. Im JETZT sein. Die Hände vom Steuer nehmen. Auf Zeichen warten. Nicht nerven mit Fragen. Sondern auf Antworten hoffen. Mir Zeit lassen. Oder ihm. Oder "uns".

Daher: SAY YES zum FÜHLEN ist heute angesagt!!!!!!!


Und, was für ein "Zufall" :) :) :) :) :) (Ich schmeiß mich grad echt nur noch weg. Aber meine Energie is halt auch grad voll da und auf "Genießen und Anziehen und die Welt umarmen" aus.)

Bitte schaut euch das aktuelle Montagsmantra von fuckluckygohappy.de an zum Thema "Wie willst du dich fühlen"?


Sonnengrüße,
Claudi

Yoga und Gefühle

Namasté ihr Lieben,

heute stelle ich euch das Buch "Yoga und Gefühle" und Anjali und R. Sriram vor.


Ich muss zugeben: Das Buch und ich, wir hatten sehr heftige Startprobleme.

Das ist keine leichte "Kurz vor dem Einschlafen-Lektüre" sondern erfordert einen klaren Geist, keinerlei Ablenkung und einen starken Willen.


Nachdem ich das verstanden und mich voll darauf eingelassen habe, wurden wir Freunde. Nicht ohne einen gewissen "Druck" ;-) Eine Yogakollegin hat mich gebeten, es ihr auszuleihen. Wofür ich sehr dankbar bin. Sonst würde "Yoga und Gefühle" vermutlich noch länger auf meinen Tisch liegen und auf mich warten.

Doch nun bin ich umso mehr stolz und glücklich, es gelesen zu haben. Denn es ist wirklich wundervoll. Anstrengend, aber sehr durchdacht und strukturiert. Und kam - wie ausnahmslos alle Bücher in den letzten Monaten - zur genau richtigen Zeit!

Das Buch wurde von Sriram (den ich hier schon oft erwähnt habe) und seiner Frau Anjali verfasst. In jedem Kapitel sind Anwendungsbeispiele, Anregungen oder Geschichten zum Reflektieren enthalten. Besonders schön finde ich die vielen (!) Zitate aus dem Yoga Sutra.

Das erste Kapitel war noch easy. "Von der Dualität". Mit Shiva (der Himmel, der Mann, Geist, positiv, göttlich) und Shakti (die Erde, die Frau,die Materie, weiblich, negativ, göttlich) wird der Leser eingeführt in die Gefühle, die Bedürfnisse, das Denken, die Liebe. Wieso ist alles eins?

Einheit entsteht, wenn alle Fühlen und Denken zueinander findet. (Yoga Sutra I.2)


Nachdem die drei Arten von Zielen...

  • emotionale (Kama)
  • materielle (Artha) und 
  • berufliche (Dharma)

... die wir vor Augen haben sollten, erklärt werden, geht es um "Die vier Gefühle für den Yogaweg":

  • Liebe (Maitri-Bhavana)
  • Mitempfinden (Karuna-Bhavana)
  • Mut (Mudita-Bhavana)
  • Gelassenheit (Upeksha-Bhavana)

Diese werden detailliert beschrieben. Das sind übrigens die s.g. Bhavanas zu denen, in Bezug auf Mitempfinden, meine Ausbilderin am zweiten Yogawochenende, als der Terror in Paris war, gesprochen hat.


Darauf augebaut werden dann die fünf Kleshas. Sie sind "Die Wesenseigenschaften unseres Charakters, die uns durch die Feinheit ihrer weit auslaufenden Fäden verwickeln könen".

  • Täuschung (Avidya)
  • Selbstbezogenheit (Asmita)
  • Gier (Raga)
  • Ablehnung (Dvesha) und
  • Angst (Abhinivesha)

Hier bin ich dann gedanklich ausgestiegen gewesen. Jetzt, beim mittlerweile dritten oder vierten Lesen, verstehe ich es wesentlich besser. Auf nicht mal zehn Seiten wird das alles erklärt und ich war wirklich überfordert. Aber zum Glück brauche ich das Buch ja nicht auswendig lernen. Und es ist definitiv ein geniales Nachschlagewerk!


Randbemerkung: Diese Buchbesprechung hier ist ein Grund, weswegen ich meinen Yoga-Blog so sehr liebe. ;-) Gibt Platz und Raum zum laut Nachdenken. Aber zurück zum Buch. Jetzt geht's nämlich erst richtig los!


Es folgen "Die acht Zustände":

  • Liebe (Shringara-Rasa)
  • Heiterkeit (Hasya-Rasa)
  • Ekel (Bibhatsa-Rasa)
  • Angst (Bhayanaka-Rasa)
  • Zorn (Raudra-Rasa)
  • Mitempfinden (Karuna-Rasa)
  • Mut (Vira-Rasa) und
  • Erstaunen (Adbhuta-Rasa).

Spätestens jetzt wird klar: Das ist keine gefühlsduselige Gutenachtgeschichte. Sondern wirklich ein Arbeits-Tanzbuch!


Weiter geht es dann mit den s.g. "Antarayas" und damit, wie man diese sprengt. Antaraya bedeutet "Das Zwischenwirkende". Es handelt sich um Eigenschaften, die unser Gefühlsleben beeinträchtigen.

  • Unwohlsein
  • Unbeweglich sein
  • Unentschieden sein
  • Ungeduldig sein
  • Uninteressiert sein
  • Unkonzentriert sein
  • Uneinsichtig sein
  • Ungläubig sein
  • Unbeständig sein

Zu jedem Antaraya ist eine Geschichte und eine Übungspraxis im Buch enthalten. Das lockert den Berg an Theorie ungemein auf und erklärt auch alles so gut, dass das Weiterlesen wieder Spaß gemacht hat, nach den trockenen Stellen.

Nun geht es mitten rein ins tiefe Fühlen. Bevor "Die Einheit von Mann und Frau" im letzten Kapitel erklärt wird, widmet sich der Leser dem "Ganzheitlichen Fühlen" oder anders gesagt "Alles hingeben". Es geht um "Die acht Gegebenheiten der Liebe", in Verbindung mit der Geschichte von Rhada und Krishna.

  • Die Erfüllte
  • Die Wartende
  • Die Getrennte
  • Die Scheltende
  • Die Klagende
  • Die Erwachende
  • Die Erkennende
  • Die Bedingungslose

Oh was habe ich mit Rhada gelitten!!!!! Und mit ihr gekämpft. Hinter ihr gestanden. Mich gefragt "Warum tut sie das denn nun?" und sie dann doch wieder verstanden. Hach.

Spätestens hier war ich endlich so richtig angekommen in diesem Buch. Die Geschichte und die praxisbezogenen Beispiele und Erklärungen, haben mich endgültig abgeholt.


Während des Lesens hatte ich ständig ein Lied im Kopf. Das will mit euch geteilt werden.
"Sie sieht mich nicht" von Xavier Naidoo.

An Gefühlen ist hier alles enthalten:

Mitempfinden, Mut, Heiterkeit, Angst, Eifersucht, Neid, Trauer, Zorn, Erstaunen.

Und die Königin der Gefühle, die Liebe.





Mich "überrascht" es langsam nicht mehr, dass ich Yoga in all "meinen" Liedern wieder finde. Mittlerweile denke ich eher, dass "meine" Musik Yoga ist.


Zurück zum Buch: Lesen! Aber nur dann, wenn du dich wirklich mit den/ deinen Gefühlen beschäftigen willst. Und sei dir bewusst: Es erfordert Ruhe und Geduld. Außerdem wird es dich (heraus)fordern! Ich bereue nicht, es gekauft zu haben. Kein Stück!

Gleich folgt noch ein Blogeintrag zum Thema "Gefühle".

Sonnengrüße,
Claudi

Dienstag, 19. Januar 2016

Meine SAY YES Übung

Namasté ihr Lieben,

das Wort "Challenge" hängt mir zum Hals raus. Und weil "Herausforderung" oder "Aufgabe" für mich nicht stimmig sind - habe ich mich für das Wort "Übung" entschieden. Denn wenn ich Yoga übe, kann ich das auch mit Worten.

Ich übe also JA SAGEN!


Hä??? Keine Sorge! Das ist nicht auf den Sprung von der Isarbrücke bezogen ;-)

Den diesjährigen "Crazy Sexy Mircales"-Vortrag meiner Heldinnen Kris Carr und Gabby Bernstein habe ich bereits gestern erwähnt. Die beiden Ladies sind zauberhaft. Ich war ähnlich begeistert wie nach dem Chakra Tuning von Rebecca und Laura in Berlin. Freilich nicht ganz so high. Aber ähnlich.

Die entscheidenste Notizen sind:

SAY YES AND SHOW UP!

The right NO makes the perfect YES!

und

Don't rush your life - SAY YES!


Die kleben mit zehn weiteren Post Its aus dem Vortrag an meinem Kreativ-Poster über meinem Ess- und ArbeitsTanztisch.

Kurz zusammengefasst geht es darum, ja zum Leben zu sagen. Die Schönheit in jedem Moment zu genießen. Gut zu sich selbst und dem kompletten Umfeld zu sein. Die Augen offen zu halten. Leben lieben halt.


Und weil ich nichts davon halte etwas "morgen" oder "am Montag" oder am "01. Februar" zu beginnen, habe ich gleich gestern mit meiner "SAY YES Übung" begonnen.

Tag 1, Montag, 18.01.2016:
Ich habe mich gegen einen Abend bei einer Buchvorstellung und für einen Abend, "allein" auf meiner Couch entschieden.
SAY YES zu "Was tut mir gut? Was brauche ich in diesem Moment?"

Tag 1, Dienstag, 19.01.2016:
Ich habe mich mit der Verantwortung beschäftigt. Seit dem Wochenende lese ich "Wünsche dir alles, erwarte nichts und werde reich beschenkt" von R. Sriram. Das Buch stelle ich bald detailliert vor. Aber jetzt so viel: Im dritten von fünf Schritten geht es darum, Verantwortung für den Wunsch zu übernehmen. Sriram rät dazu, sich mit den s.g. "Verantwortungsgefühlen" auseinander zu setzen aufs Tanzparkett zu begeben.
Das habe ich heute gemacht. Meinen Herzenswunsch (der noch nicht ausformuliert ist) habe ich als Beispiel genommen.
SAY YES zu "Mehr Verantwortungsgefühl in meinem Leben!"

Ich werde meine Übungen hier nach und nach niederschreiben. Ob täglich weiß ich nicht. Aber interessant für euch ist vielleicht: Meine beiden Wolfsfrauen Ana und Miriam sind mit von der Partie!


Und ein schönes Plakat als Erinnerung habe ich mir auch aufgehängt ;-)


Der Soundtrack dazu, bereits seit Sonntagabend - SNOW PATROL - Just SAY YES!


Sonnengrüße,
Claudi

Montag, 18. Januar 2016

Kleine Geste, große Wirkung / Mach dein Licht an

Namasté ihr Lieben,

oft sind es kleine Worte oder Gesten, die eine große Wirkung hinterlassen.

Bei mir heute gleich mehrfach passiert:

  • Die Sprachnachricht meiner Freundin Katrin zu meiner/unserer ersten Yogastunde von gestern. 
  • Das 10-Minuten Telefonat (was dann drei Minuten gedauert hat - und eine Stunde) ;-) mit meiner Freundin Doris. 
  • Die schöne Nachricht von Katrin von bevegt, die sich über diesen Blogeintrag gefreut hat.
  • Der entsetze Blick meines Kollegen J. auf die Frage, ob ich zu weiblich sei (weil ich mir Gedanken gemacht habe, dass das ja schon ganz schön "viel" ist mittlerweile. Nichtraucherin, Nichttrinkerin, Veganerin, Yogini, Hundemama, lange Haare, Kleider und Röcke tragen, ...). (Das Thema bekommt nochmal einen eigenen Blogeintrag hier) ;-)
  • Die lieben Worte "meiner" beiden Wolfsfrauen zum Thema "Ich versteh mich heut selbst nicht?!?".

Was lerne ich daraus?
(Ich zitiere die wundertollen Frauen Gabby Bernstein und Kris Carr aus ihrem "Crazy Sexy Miracles" Vortrag von gestern:)

"BE THE LIGHT AND SEE THE LIGHT"



Ich könnte mir vorstellen, dass ich "das Licht" in den wundertollen Menschen um mich herum immer mehr sehe.

Musik dazu (in der Akustik-Version)
"Mach dein Licht an" von ICH & ICH




Sonnengrüße aus tiefstem Herzen,
Claudi

Sonntag, 17. Januar 2016

Zuckerpuppen

Namasté ihr Lieben,

das hat wirklich nur indirekt mit Yoga zu tun.

Mit einem Teil "meiner" Mädels war ich heute brunchen.
Des schaut so aus. *klick*

Und dabei kamen vor vom Hundertsten ins Tausendste. Von Helene Fischer und Florian Silbereisen zu Andreas Gabalier und Sarah Connor.

ICH KANN NICHT ANDERS!!! Das MUSS hier rein!!!!
Aber ihr braucht es ja nicht anklicken. :) :) :) :)

Es is aber halt fei scho sooooo sche!!!!!




Ich häng jetzt mein Notebook an den TV und die Surround Anlage und leg an Rock'n'Roll aufs Parkett hi und zuck kess mim Schulterblattl. 


Hihihihihi.

Sonnengrüße,
Claudi

Küssen

Namasté ihr Lieben,

ich denke derzeit sehr viel an das Küssen. Und dementsprechend werde ich von Filmen und Liedern umgeben, die davon handeln.

Kürzlich habe ich von Hozier geschwärmt.

Dann habe ich meine Lieblingsszene in "P.S. Ich liebe dich" immer und immer wieder angeschaut:


Und mir, kurz nach dem Gregor Meyle Konzert, "Kiss the girl" aus Arielle die Meerjungfrau gekauft:



 

Und weil es fast das Schönste auf der ganzen Welt ist, dürft ihr nun mit mir schwärmen.


Schalalalalala... <3

Sonnengrüße,
Claudi

Lernen lernen oder Üben üben ;-)

Namasté ihr Lieben,

"Nimm deine Angst an die Hand und spielt eine Runde Leben!" (Saralisa Volm in Mamabeat).


Gemacht. Und zwar in Form meiner ersten Yogastunde. Die habe ich heute geben dürfen. Und obwohl ich mir nicht sicher war ob ich wirklich schon soweit bin. WOW! Ich war null aufgeregt und es war einfach nur voll toll. So was von voll toll!!!!!!!

Lernen lernen oder Üben üben ;-)


Mit meiner Freundin Katrin habe ich eine wundertolle erste Schülerin erwischt. Die Yogamaus kennt Yoga nach Kirshnamacharya, hat selbst schon viel probiert und gelernt und erfahren, inkl. Yogawoche auf Fuerteventura. Wir sind sehr eng, mehr denn je seit ihrem Fahrradunfall und dem gebrochenenm Handgelenk.

So habe ich, nach dem OK der allerbesten Yogalehrer-Ausbilderin die ich kenne, eine Stunde für Katrin gebaut. Sie absegnen lassen. Viel Rückenwind bekommen und zu Katrin einfach "Ja, ich will!" gesagt.

Wir fanden uns heute also zu zweit in meinem Yogazimmer wieder.


Hach. Was für ein Gefühl. Für mich war es genau das Richtige! Gar nicht erst Angst aufkommen lassen, sondern gleich voller Liebe und mit viel Herz auf die Matte!!!! YEAH YEAH YEAH!!!!!!

Hihihi.

Das schönste waren die Umarmungen nach unserer Stunde. 


Ich dachte übrigens die würde maximal 30 Minuten dauern. Tatsächlich waren wir aber eine ganze Stunde am yogieren, meditieren und singen.

Und Katrin braucht so nicht in eine Gruppenstunde mit 25 anderen gehen, in der null auf ihre Hand eingegangen wird.

Tipp an alle mit gebrochenen Körperteilen: Besucht eine Einzelstunde.

Gönnt euch das. Eurem Geist, eurem Körper, eurer Seele, eurem Herz und eurem Atem. Lohnt sich!


Ich freu mich ja auch schon wie eine Schneekönigin auf meine zweite am 27. Januar <3

Sonnengrüße,
Claudi

Donnerstag, 14. Januar 2016

Bergwerk

Namasté ihr Lieben,

ich will unbedingt Yoga mit Musik unterrichten. Später mal. Nicht als DJane die ein 1 1/2 Stunden Programm zusammenstellt. Aber sehr wohl ein Lied pro Stunde. Als Thema. In ein asana oder als Einstieg oder zum Ende hin eingebunden. Das sind die Möglichkeiten, die ich schön und entspannend finde und die ich im Kopf hab. So übe ich zu Hause auch oft. Weil Musik ein großer Teil meines Lebens ist.

Würde ich heute eine Yogastunde zusammenstellen, wäre "Das Bergwerk" Thema.

Meine Lieblingszeile lautet (in meiner Art Bayrisch Münchnerisch - weil ich es mir nicht anmaßen mag des in Österreichisch niederzuschreiben):

...

Weilst des Brennen in mir fühlst

und mi nie besitzen willst

Brauch i di

...


Wer dieses wunderschöne Lied (das mich schon zu meinen Wiesn-Besuchen als Teenie begleitet hat) nicht kennt... Ursprünglich ja von Reinhard Fendrich... Hier mit den beiden begnadeten Herren Schmidtbauer und Kälberer:




Das Thema der Stunde wäre dann "aparigraha", das Nicht-Besitzen-Wollen.
Mehr dazu im Wiki von yoga-vidya.de.


Eine (thematisch nicht ganz) passende Übersetzung aus der bhagavad gita, habe ich auf der Website des Yoga Journals entdeckt:

Der yogische Schlüssel zur Freiheit in allem Tun ist eine Stelle in der Bhagavad Gita: „Handle, aber binde dich nicht an das Ergebnis.“ 


(Quelle: http://yogajournal.de/keine-angst-vertrauen-durch-meditation/)

Welch wunderschöner Ansatz. Das da zwei Menschen die zwar verbunden aber dennoch frei sind. Das meine ich nicht in Bezug auf Monogamie oder Polygamie. Sondern auf die eigene Entwicklung, das tägliche Tun, den eigenen Raum. Die sich nicht-besitzen-wollen, oder nicht-binden-wollen. Weil du keinen Menschen an dich binden kannst. Und auch kein Ergebnis heraufbezwingen kannst. So sehr du es auch willst. Aber gemeinsam Momente sammeln und genießen. Füreinander da sein, bedingungslos. Dennoch Freiheiten lassen und nicht zu allem "Ja und Amen" sagen. Dinge auch ohne Partner tun. Diese Kombi geht meines Erachtens sehr wohl. "Weilst mi nie besitzen willst" halt. So. Eh.

Sonnengrüße,
Claudi

Mittwoch, 13. Januar 2016

"Sie schauen ja so gelassen aus?!?"

Namasté ihr Lieben,

mit den Worten "Sie schauen ja so gelassen aus?!?" begrüßte mich heute mein Gynäkologe.

Wirkt der Yoga schon?!? 


Frage ich mich still und leise und erkläre ihm, dass das bestimmt daran liegt, dass ich gerade ne Dreiviertelstunde mit Finn im Pasinger Stadtpark spazieren war ;-)

Soundtrack bei diesem grauen, kalten, stürmischen, (schnee?)regnerischen Wetter:




Zum Glück weiß ich ja nun, dass die Sonne immer da ist, auch wenn ich sie manchmal nicht sehen kann.

Sonnengrüße,
Claudi

Küsse aus Spanien

Namasté ihr Lieben,

ich leide ja seit Anfang Dezember mal mehr mal weniger an  Trennungsschmerz.
Meine liebe Freundin namens "Schatz" hat sich einfach so mit ihrem Hund und nach Spanien verdrückt.
Aber wir halten Kontakt. Per E-Mail, Facebook, threema, whatsapp und Blog.

Ich frage mich, wie so etwas noch in den 90ern auszuhalten war? 


Klar... Briefe, Pakete, ... Mit mehr Vorfreude und nicht so einer Selbstverständlichkeit. Schatz ist eigentlich ja gar nicht wirklich weg. Und der Schritt den sie gerade geht, tut ihr wahrhaftig gut. Das merke ich sogar auf die 2.000 Kilometer Distanz.

Dennoch freue ich mich schon darauf, wenn es wieder heißt "Wir trinken aufs Leben".

Denn ein Max Pett Eisbecher ist ihr sicher. Mit ganz viel Erdnuss und Nougat.

Ich habe heute ein Überraschungspaket bekommen. Das mich so sehr rührt und überwältigt. 


Vor Wochen habe ich mal kundgetan, dass ich ein "geflochtenes" Stirnband will. Aber halt nicht aus Schaf sondern Baumwolle oder vom Plastiktier. Nachdem Schatz erfolglos das Tollwood abgesucht hat (sie hat dort gearbeitet) hat sie nun in Spanien eine Mitreisende gefragt, ob sie mir nicht so ein Stirnband stricken kann.

Wirklich: Ich bin außer mir vor Freude. Und dann noch so ein Herzbrief dazu.


Ob es mir gefällt? Was für eine Frage. Ich sitze gerade damit aufm Kopf in meiner warmen Wohnung weil es soooooo toll ist und mir ein bisserl Schatzgefühl schenkt.


Voller Liebe, Dankbarkeit, mit warmen Herz und in tiefer Freundschaft für meine Mädels
schicke ich euch Sonnengrüße,

Claudi

Dienstag, 12. Januar 2016

Have you ever really loved a woman? / Gedanken über die Liebe

Namasté ihr Lieben,

während Bryan Adams gerade

"I'm ready to love you. I'm ready to hold you. I'm ready as I gonna be.

singt, mache ich mir Gedanken über die Liebe. Im Hintergrund läuft seine DVD "Live at Sydney Opera House". Zum 148. Mal in meinem Wozi ;-)

Bryan wird von vielen (Männern?) als "Schnulzensänger" belächelt. Doch für mich ist er ein Herzenserwärmer. Mir ist kein anderer Künstler bekannt, der so wunderwunderwunderschöne Lieder über Gefühle verfasst, wie er. Da wird sogar das Warten auf den Bus mit der Nummer 49 zur Ballade.

Mein Morgen begann heute mit dem Song "Have you ever really loved a woman?". 


Als Teenie hab ich mich dazu meinen Hochzeitstanz tanzen sehen - was über die Jahre wieder verflogen is. Es folgten, wie hier beispielsweise bereits indirekt erwähnt, absolut heftige "Ich bin gegen alles"-Zeiten. Mit "alles" mein ich hier "Männer", "Beziehung", "Heirat", "Kinder". Meine Gedanken dazu haben sich prinzipiell nicht so arg verändert.

Aber eins weiß ich: Mein Mann soll die Sehnsüchte danach auslösen. Und wenn er das nicht tut, dann ist es auch nicht mein Mann. Sondern ein Wegbegleiter, ein Lebensabschnittsgefährte. 


Bryan singt nun "Flying".  

"Let's just make love all night. Let's just hold on so tight. Let's make it last for life. I wont't let you go. Cause we're flying. Feels just like flying. There's such a long way up from the ground. Just you and me flying so high. And we never gonna come down, you and me."

Doch zurück zum eigentlichen Thema, meinen Gedanken über die Liebe.

Have you ever really loved a woman?


Jeden Gedanken hören.
Jeden Traum sehen.
Ihr Fügel geben, wenn sie fliegen will.
Wenn du hilflos in ihren Armen liegst, dann weißt du, du liebst diese Frau wirklich.
Erzähl ihr, dass sie wirklich gebraucht wird, dass sie die Einzige ist.
Sie braucht dich, damit du ihr sagst, dass ihr ewig zusammen sein werdet.
Hast du jemals eine Frau wahrhaftig geliebt?
Atme sie ein.
Probiere sie.
Bis du sie in deinem Blut fühlen kannst.
Wenn du deine Kinder in ihren Augen siehst, dann weißt du, du liebst diese Frau wirklich.
Gib ihr Glauben.
Halt sie fest.
Zwischenmenschlichkeit, behandle sie gut.
Sie wird für dich da sein, sich gut um dich kümmern.
Du solltest deine Frau wahrhaftig lieben. 
Wenn du dich hilflos in ihren Armen liegend wieder findest, dann weißt du, du liebst diese Frau wirklich.
Erzähl ihr, dass sie wirklich gebraucht wird, dass sie die Einzige ist.
Sie braucht dich, damit du ihr sagst, dass ihr auf ewig zusammen sein werdet.
Hast du jemals eine Frau so wahrhaftig geliebt?




Das ist doch mal ne richtig gute "Checkliste" um die eigenen Gefühle - wem auch immer gegenüber - zu überprüfen? Oder um sich wieder in die anfängliche megaheftige Verliebtheitsphase reinzufinden?

Wie schön es wäre, genau so geliebt und gesehen zu werden?
Wie schön es wäre, einen Partner an der Seite zu haben, der genau so denkt?
Wie schön es wäre, das alles Fühlen zu dürfen?
Wie schön es wäre, solche Gefühle spiegeln zu können?
Wie schön es wäre, wenn Wünsche ganz einfach wahr werden?

Erst letzte Woche habe ich die Gefühle, die mein Mann in mir auslösen soll aufgeschrieben. Sie decken sich so ziemlich mit dem oben genannten. Dazu kommen aber beispielsweise noch relevante Punkte wie gemeinsam Lachen können. Füreinander da sein. Zu lieben, auch wenn das manchmal kämpfen heißt (stibitzt aus "Hey" von Andreas Bourani). Ich würde einen Mann mit all seinem Narben und Farben, dem Terror und dem Gold wollen (stibitzt bei Sarah Connor aus "Wie schön du bist"). Einen Lieblingsmensch der ein Feuerwerk in mir auslöst. (So, genug stibitzt!)

Nun habe ich mich auf ner s.g. "Dating App" abgemeldet. Nach einem halben Jahr Wirrwarr im Kopf, vielen Dates, viel Zeit, viel Gelerntem. Zugegebenerweise aber auch viel, sehr viel, Enttäuschung. Will mich nun endlich vom "echten Leben" leiten lassen. Und ich bin gespannt, was es für Überraschungen parat hat.

Ich versuche die "Königin im eigenen Reich" zu sein. Ute Strohbusch habe ich auf diesem Blog schon einige Male erwähnt. Zitat daraus:

"Höre auf, der Nabel der Welt für einen Mann sein zu wollen und werde dein eigener Lebensmittelpunkt." (c) Ute Strohbusch

Oder so wie eine Freundin gestern meinte:

"Abwarten. Erobern lassen. Genießen. Das wird deine Aufgabe dieses Jahr. Geduld üben."


Das gilt nicht "nur" in Sache Mann, sondern auch in Sache Yoga (wobei der mich schon vor Jahren "erobert" hat) ;-)

Passend dazu jetzt gerade (Kein Scherz! Wirklich. Dieser Teebeutel steht jetzt, in diesem Moment, neben meinem Notebook!):

"Wenn du etwas loslässt, hast du plötzlich zwei Hände frei."

Ich lasse das Suchen nach der Liebe also los. Endgültig. Ich gehe ins Vertrauen und Empfangen - dahin wo ich vermutlich noch nie war.


Und was hat all das auf einem Yogablog zu suchen? Viel. Denn ganz viel aus dem oben Erwähntem, wurde am letzten Wochenende in mir ausgelöst. Es hat mich zum Nachdenken gebracht. Und das "Männerthema" ist gerade ein großer Teil von mir. Somit hat es einen Eintrag auf meinem "Reiseblog" verdient.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit - lasst uns dem "Sommer of sixteen" gespannt entgegen blicken ;-)

Sonnengrüße,
Claudi

Montag, 11. Januar 2016

Yoga im Dunkeln

Namasté ihr Lieben,

"Yoga im Dunkeln" - nein, das ist kein neues Buch ;-)

Aber mir ist vorhin aufgefallen, dass ich meine erste Einzelpraxis ja schon sehr lange auswendig kann. Und somit, ganz automatisch, immer Yoga im Dunken übe.

Mein Altar sieht dann so aus:


Und es ist irre beruhigend und wohltuend zu wissen, dass man nichts verpasst.

Deswegen yogiere ich vermutlich auch am liebsten mit geschlossenen Augen. 


Das gibt die Möglichkeit ganz bei mir zu sein, alle Eindrücke von Außen auszublenden.
Mein Atem, mein Geist, mein Körper. Ich. 

Sonnengrüße,
Claudi

Sonntag, 10. Januar 2016

Claudi does Yoga. Meine Leidenschaft - mein neuer Blog.

Namasté ihr Lieben,

nun ist mein Baby online - fast ein Jahr und 135 Blogeinträge später...


Vor einem Jahr habe ich den Entschluss gefasst Yogalehrerin zu werden. Ihr seid herzlich dazu eingeladen, meine Ideen des letzten Jahres nachzulesen.

Heute habe ich das dritte Ausbildungs-Wochenende der vierjährigen Ausbildung in der Yogaschule Mandiram im Münchener Westend abgeschlossen. Meine Gedanken hängen noch immer den Gesprächen und dem Erlebten nach.

Da heute mein fünfter vegan Geburtstag ist, habe ich diesen Tag auserkoren, um meinen Lieben und der Welt ab jetzt einen Einblick in meine spirituellen, persönlicheren Gedanken zu geben.

Ich wünsche euch und mir allzeit viel Spaß beim Lesen und Schreiben.

LOKAH SAMASTAH SUKHINO BHAVANTU.

Mögen alle Lebewesen überall glücklich und frei sein und mögen alle Gedanken und Handlungen unseres Lebens zu diesem Glück und dieser Freiheit aller beitragen.


Sonnengrüße,
Claudi

Das dritte Wochenende - Familiengefühle tun sich in mir auf

Namasté ihr Lieben,

gerade habe ich schmunzelnd meinen Blogeintrag zum zweiten Ausbildungs-Wochenende gelesen.

Ich bin so froh, diesen Blog zu schreiben, denn es wäre wirklich schade, wenn dieses anfängliche Gefühlswirrwarr, einfach so verschwinden würde.

Jetzt sitze ich hier, mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht. Habe drei wunderschöne Tage in der Schule hinter mir und freu mich wie ein veganes Schnitzel Wiener Art. Wow! Wow! Wow!


Da bin ich nun also angekommen. Liebe sie alle. Jede*n auf die eigene Art und Weise. Was für tolle Menschen in dieser Gruppe stecken. Mit welcher Liebe die Ausbilder*innen den Unterricht gestalten. Wie rücksichtsvoll und liebevoll miteinander umgegangen wird.

Das ist kein "Seminar-Wochenende". Das ist Wellness-Urlaub!!!
Und: Ich habe eine (weitere) Familie gefunden. Oder sie mich? Egal. Welch ein Geschenk!!!

Eine der zwei besten Entscheidungen 2015: Yogalehrerin werden <3




"Ein Hoch auf das, was vor uns liegt,
dass es das Beste für uns gibt.
Ein Hoch auf das, was uns vereint
Auf diese Zeit!" (Andreas Bourani)



Voller Liebe und Dankbar mit besonders herzigen
Sonnnengrüße,
Claudi

Momentesammlerin

Namasté ihr Lieben,

es gibt Abende, die gehen einem nicht aus dem Kopf. So einen durfte ich gestern Abend erleben.

Es freut mich soooo sehr, dass ich immer besser werde  in Sache "Momentesammlerin". 


Da sitze ich also lachend am Tisch, atme ein, atme aus, und denke mir "Sammel-Modus!!!!!!!". Ich mache im Kopf Bilder, die sich einprägen und mich hoffentlich bis über den Tod hinaus, auf jeden Fall mit aufs Sterbebett begleiten.

Das kann eine unvergessliche Hochzeit sein, ein wunderbarer Silvesterabend, oder aber ein ganz simples Abendessen.

Hilfreich dabei ist ein Tagebuch. 


Ich schreibe nicht jeden Tag rein, aber viele Erlebnisse und Gefühle wollen festgestgehalten werden. Daher ist es mein "Momentesammlerin-Buch". Und ich liebe es!


Sonnengrüße,
Claudi

Donnerstag, 7. Januar 2016

Beifuß - räuchern - Mein erstes Mal ;-)

Namasté ihr Lieben,

gestern war mein erstes Mal! :-)

Ich habe mit "echtem" Kraut meine Wohnung geräuchert.


Zum Ende der Rauhnächte kann das ja nicht schaden, gell?
Die wundertolle Miriam von Wurzelweber hat mir zu Weihnachten selbstgebundenem Beifuß geschickt.

Vorsichtshalber habe ich mir eine Pfanne hergerichtet, ich wusste ja nicht, wie es abgeht ;-)


Doch die Flamme loderte ganz "harmlos", leicht und wenig vor sich hin.


So sieht man es a bisserl besser.


Nachdem der Finn den Rauch gar nicht toll fand, wollte nach ein paar Minuten, und räuchern in jedem Zimmer, die Flamme dann wieder "ausmachen" - also kam die Pfanne doch noch zum Einsatz. Ich hab noch nie ne Zigarette ausgedrückt, aber denke, dass das so ähnlich funktioniert ;-)


Und nun steht der angeräuchterte Beifuß wieder auf meinem Altar.


Hach, was für ein Happening am Dreikönigstag ;-)


Finn übernachtet übermorgen bei seiner Oma - ich hab mein drittes Yogawochenende und will dann unbedingt noch einmal räuchern.

Sonnengrüße,
Claudi