Samstag, 31. Dezember 2016

Berlin und Silvester

Namaste ihr Lieben,

wow - nun ist der letzte Tag 2016! So schnell rum schon wieder.

Ich will unbedingt noch ein paar Berlin-Gedanken festhalten. Nein, nicht zum Attentat. Sondern zu meiner Reise. Es folgen im Januar auf meinem Veganblog ganze vier Blogeinträge zu den sechs Tagen dort.

Was jedoch fehlt sind die eher innen in mir drin passierten Dinge. Die will ich hier in Stichpunkten festhalten. Alles weitere dann wie erwähnt "drüben" ;-)

  • Mir fehlt diese Stadt. Das Unsortierte. 
  • Ich fühle mich dort wie daheim. Und weiß nicht warum. 
  • An der Oberbaumbrücke könnte ich fast weinen. Am Alex auch. 
  • Zum ersten Mal war ich vegan in Berlin ohne mich vollzufressen.
    (Sorry, kann nicht hübsch formuliert werden.)
  • Die Hauptstadt geht auch ohne Kuchen. Sogar sehr gut.
  • Ich bin voll die Ordnungsfrau. Aber Berlin darf laut und dreckig.
  • Endlich hatte ich ein komplett liebevolles und respektvolles Weihnachten. Danke dafür.
  • Erneut habe ich an der Bernauer Straße Quellwasser in den Augen gehabt. Meine Oma hat richtig geweint.
  • Welch Wohltat das Apfelfon einfach bewusst auszumachen! Tagelang.
  • Mal nichts posten, nichts bloggen. Einfach nur sein.
  • Gemeinsam mit Bruderherz kochen rockt!
  • Essen gehen aber auch.
  • Wie schön endlich das "Let it be" und "Laauma" zu erleben und nicht nur auf Instagram zu sehen.
  • Fünf Gänge am zweiten Weihnachtsfeiertag haben was ;-)
  • Daheim auf die Waage zu steigen und festzustellen, dass man nicht zugenommen hat auch ;-)
  • Deutsche Geschichte zu spüren geht in Berlin besonders gut.
  • Diese auf die eigene Familie zu übertragen auch. 
  • Es ist immer wieder eine Wohltat in drei Generationen unterwegs zu sein. 
  • Stolz bin ich auf meine Oma.




Dann kommen wir mal zu Silvester... Ich denke heute viel an Shiva. Und seine Kraft der Zerstörung. Aber nur wenn etwas kaputt geht, ist Platz für neue Dinge. So negativ ist das also gar nicht. Ein Jahreswechsel heißt vielleicht, dass vieles anders wird. Aber anders. Und nicht schlecht(er).

Wenn ich ganz ego nur an mich denke, dann war das ein tolles Jahr. Ich durfte lernen und wachsen und mich absolut neu orientieren und definieren. Aber ich bin halt nur ein ganz kleiner Teil. Diese vogelwilde Welt macht mich schon verrückt. Und die vielen Krankheiten und Verstorbenen, Mord und Totschlag auch.

Daher wünsche ich uns allen für 2017:
Gesundheit, Liebe, Freude, Frieden, Glück, Sonneschein und ganz viel Yoga - wie auch immer das bei jedem einzelnen ausfallen mag.


Vielen Dank für eure Begleitung hier auf meinem kleinen feinen Yogablog der mir die Möglichkeit gibt Themen und Dinge festzuhalten, für die sonst nicht so Platz wäre.

Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

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