Samstag, 7. Mai 2016

Das mit der Angst. Oder: remove - repare - restore!

Namasté ihr Lieben,

mit meinen Freundinnen Katrin und Johanna war ich diese Woche frühstücken.


Wie das bei uns Ladies so ist, erzählt jede davon, was sie gerade beschäftigt.

Und so kamen wir auf ein Gespräch, welches ich kürzlich mit einer anderen Freundin hatte - zum Thema Angst. 


Ja, die farbenfrohen Fotos passen nicht wirklich dazu. Aber andererseits doch so sehr.

Denn, wie ich mittleweile verstanden habe, gehören weder heftige Angst, noch überkrasse Liebe anderen Menschen gegenüber, zu den Gefühlen, die das Leben einer Yogini bestimmen sollten.
Nun folgt ein dickes Aber in meinem Kopf:
Ich finde die Idee dahinter, weder das eine noch das andere zu empfinden, sehr spannend.

Will ich das? Bin ich dazu bereit?


Mein Herz schreit eindeutig nein. Denn: Meine Ängste beschützen mich ja irgendwie. Eigentlich. Und was bitte soll denn gegen Verliebtsein einzuwenden sein? Hä? Das ist doch wohl das schönste Gefühl der Welt!!!!

Doch klar:
Menschen neigen leider dazu, sich selbst zu vergessen, wenn sie einen anderen in ihr Leben lassen. Sei es für eine Schwärmerei oder eine Partnerschaft. Richtig Verlass ist sowieso nur auf einen selbst. Deswegen begleitet mich das Thema Selbstliebe bereits seit Winter 2014.
Ja, das macht schon Sinn.

Hilft mir allerdings auch nicht weiter in Bezug auf meine Ängste vor Themen wie Zusammenziehen, Heirat, Kinder.

Wie ich nun (recht neu) gelernt habe: Wenn diese drei Punkte "abgehakt" sind, dann kommen halt neue/ andere dazu. 


Vermutlich macht man sich dann Gedanken über Verlassenwerden oder darüber, ob man dem eigenen Kind genug Schutz geben kann.

Begleiten uns Ängste also ein Leben lang?
Kann man durch Meditation einige aufgeben (lernen)?
Ist es möglich zu üben, Ängste zu kontrollieren oder beiseite zu schieben?




Mir sind drei Worte von Niko Rittenau eingefallen, von denen er auf seinem Vortrag beim Keimling-Blogger-Frühstück auf der VeggieWorld gesprochen hat. Niko hat sie natürlich in Bezug auf Ernährung erwähnt. Doch ich finde, sie passen hier gerade prima her, die "3 Rs":

  • remove
  • repare
  • restore

>>> Vielleicht die Ängste einfach mal ausmisten? Sie reparieren?
Und dann die Gedanken dazu erneuern? <<<


Ein Blogeintrag aus dem Februar, passt übrigens auch drei Monate später sehr gut, denn an meinen Gefühlen hat sich nicht viel verändert seit dem.

Außerdem hier erneut ein Zitat, auch das ist mehr als passend zu dem Thema:

"Nimm deine Angst an die Hand und spielt eine Runde Leben!"
(Saralisa Volm in Mamabeat).


Ich werde versuchen den 3 Rs mehr Platz in meinem Leben zu geben. Und ich möchte endlich mal Herz über Kopf wirken lassen. Denn mein Herz is ziemlich cool. Finde ich. Eigentlich. ;-)

Sonnengrüße,
Claudi

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