Samstag, 9. April 2016

Aus dem Herz - ein Brief an meinen Mann

Namasté ihr Lieben,

mein Herz tut weh. Und das seit über zwei Wochen. Ist es ist aber gesund. Ich habe einen Arztmarathon hinter mir. Lunge abhören, Puls und Blutdruck messen, EKG, röntgen. Dreimal beim Internisten, einmal beim Radiologen (plus den Tipp noch ein MRT zu machen wg. Bandscheiben...), am Montag folgt noch meine heißgeliebte Osteopathin. Aktuelle Diagnose: Organisch ist alles gut. Lunge und Herz sind tipptopp. Puh. Vermutlich kommen die Schmerzen, von einer Wochenlangen Fehlhaltung, weil bei der letzten Blutspende was schief gegangen ist? Vielleicht auch von der nun diagnostizierten Skoliose in der Brustwirbelsäule?

An dieser Stelle ein dickes Danke an meine Freundinnen und Kolleg*innen, meine Yogalehrerin, meinen wundertollen Doc und einen wertvollen Badewannen-Tipp. Das #teamclaudi is einfach unschlagbar!!!


Jedenfalls habe ich die letzte Woche damit verbracht, mich ganz oft zu fragen:

Warum? Was will mir damit gesagt werden?


Meine Antworten gehen in die Richtung...
  • Entschleunigung
  • Mehr auf sich selbst achten
  • Den Terminkalender weniger voll packen
  • Die Gesundheit mehr schätzen
  • Den Atem besser wahrnehmen und schätzen
  • Achtsamkeit 
  • (Noch mehr) Dinge machen, die mir gut tun und Spaß machen

Aber auch...
  • Auf mein Herz hören
  • Herzschmerz annehmen und nicht wegdrücken
  • Zu den eigenen Wünschen stehen
  • Beim Ausatmen vollkommen leer werden
  • Den Einatmen schätzen und Energie aufnehmen

In dem Buch, dass mich nun im zehnten Monat begleitet, geht es seit 21. März um:

"Fokussieren: Bring deine Energie auf eine positive Frequenz".


 Ich lese beispielsweise:
"Diejenigen, die sich des Ausgangs gewiss sind, können es sich erlauben zu warten, und ohne Ängstlichkeit zu warten." 
(Aus "Ein Kurs im Wundern")

Oder:
"Und schließlich, behandle das Universum wie einen besten Freund, der dir in allen Bereichen des Lebens helfen will. Bitte furchtlos um Führung und Anleitung. Richte deine Bitten auf das übergeordnete Wohl aus und bitte das Univerum liebevoll um Hilfe. Vertrau mir, es hört dir zu." 
(Gabrielle Bernstein, "A hip giude to happiness")


Und dann sind mir natürlich die Gedanken meiner Freundin Doris zum Thema "Herzenswünsche", vom Januar diesen Jahres, wieder eingefallen. Und mein Lieblingslied von Gregor Meyle das da heißt "Hier spricht dein Herz".

Inspiriert von "Célibataires à deux" was dann als "I Want To Be Single — But With You" und anschließend als "Ich will Single sein - aber mit dir zusammen" erschien, will ich mir hiermit wieder Platz machen. Das was in mir drin steckt wird hiermit möglichst kreativ rausgelassen, in das www geschickt und mit einem Rote Bete Smoothie und Kerzenschein gefeiert!

Nachtrag 02.08.2017:
Mein lieber Mann,
schau dir gerne den Film auf diesem Link an.

Weißt du, ich habe mittlerweile gelernt, dass es viel mehr um das geht, wie ich mich FÜHLEN möchte. Und darum, wer ich wirklich bin. Dennoch mag ich meinen Brief vom April 2016 sehr gerne und identifiziere mich auch jetzt noch uneingeschränkt damit. Du kannst dir nicht vorstellen, wie oft ich ihn schon gelesen habe.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
deine Claudi

Heute ist der 13.09.2017 - ein Jahr und etwas über fünf Monate nach Veröffentlichung meines Briefs. Der Brief an meinen Mann. Der noch immer nicht da ist. Aber das macht nichts. Ich lerne mich nun noch mehr selbst zu lieben. So sehr, dass ich mich heiraten wollen würde. Daher habe ich soeben beschlossen, den Brief hier runter zu nehmen.

Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi




 

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