Samstag, 31. Dezember 2016

Berlin und Silvester

Namaste ihr Lieben,

wow - nun ist der letzte Tag 2016! So schnell rum schon wieder.

Ich will unbedingt noch ein paar Berlin-Gedanken festhalten. Nein, nicht zum Attentat. Sondern zu meiner Reise. Es folgen im Januar auf meinem Veganblog ganze vier Blogeinträge zu den sechs Tagen dort.

Was jedoch fehlt sind die eher innen in mir drin passierten Dinge. Die will ich hier in Stichpunkten festhalten. Alles weitere dann wie erwähnt "drüben" ;-)

  • Mir fehlt diese Stadt. Das Unsortierte. 
  • Ich fühle mich dort wie daheim. Und weiß nicht warum. 
  • An der Oberbaumbrücke könnte ich fast weinen. Am Alex auch. 
  • Zum ersten Mal war ich vegan in Berlin ohne mich vollzufressen.
    (Sorry, kann nicht hübsch formuliert werden.)
  • Die Hauptstadt geht auch ohne Kuchen. Sogar sehr gut.
  • Ich bin voll die Ordnungsfrau. Aber Berlin darf laut und dreckig.
  • Endlich hatte ich ein komplett liebevolles und respektvolles Weihnachten. Danke dafür.
  • Erneut habe ich an der Bernauer Straße Quellwasser in den Augen gehabt. Meine Oma hat richtig geweint.
  • Welch Wohltat das Apfelfon einfach bewusst auszumachen! Tagelang.
  • Mal nichts posten, nichts bloggen. Einfach nur sein.
  • Gemeinsam mit Bruderherz kochen rockt!
  • Essen gehen aber auch.
  • Wie schön endlich das "Let it be" und "Laauma" zu erleben und nicht nur auf Instagram zu sehen.
  • Fünf Gänge am zweiten Weihnachtsfeiertag haben was ;-)
  • Daheim auf die Waage zu steigen und festzustellen, dass man nicht zugenommen hat auch ;-)
  • Deutsche Geschichte zu spüren geht in Berlin besonders gut.
  • Diese auf die eigene Familie zu übertragen auch. 
  • Es ist immer wieder eine Wohltat in drei Generationen unterwegs zu sein. 
  • Stolz bin ich auf meine Oma.




Dann kommen wir mal zu Silvester... Ich denke heute viel an Shiva. Und seine Kraft der Zerstörung. Aber nur wenn etwas kaputt geht, ist Platz für neue Dinge. So negativ ist das also gar nicht. Ein Jahreswechsel heißt vielleicht, dass vieles anders wird. Aber anders. Und nicht schlecht(er).

Wenn ich ganz ego nur an mich denke, dann war das ein tolles Jahr. Ich durfte lernen und wachsen und mich absolut neu orientieren und definieren. Aber ich bin halt nur ein ganz kleiner Teil. Diese vogelwilde Welt macht mich schon verrückt. Und die vielen Krankheiten und Verstorbenen, Mord und Totschlag auch.

Daher wünsche ich uns allen für 2017:
Gesundheit, Liebe, Freude, Frieden, Glück, Sonneschein und ganz viel Yoga - wie auch immer das bei jedem einzelnen ausfallen mag.


Vielen Dank für eure Begleitung hier auf meinem kleinen feinen Yogablog der mir die Möglichkeit gibt Themen und Dinge festzuhalten, für die sonst nicht so Platz wäre.

Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Freitag, 30. Dezember 2016

Ein Traum wird wahr - Ich darf einen Vortrag auf der YogaWorld halten

Namaste ihr Lieben,



Kennt ihr das vielleicht?

Jahrelang besucht man einen Ort, freut sich schon immer sehr darauf. Genießt die Stimmung dort, die Menschen. Schaut auf zu ganz vielen "Rockstars", freut sich über bekannte Gesichter. Unterhält sich gut und wünscht sich, dass so ein Tag ewig dauert.

Mir geht es seit dem Januar 2012 jährlich (bis auf 1x Pause 2014) so mit der Yogaworld.

Dort habe ich Silvia Maria Engl, die Jivamukti Ladies, Chris von Loverope, Heike von Herzteil, Jelena Lieberberg, Lisa von Nalu Yoga, Andi aus dem Namasté in Herrsching und auch Christine Volm und Kirstin Knufmann am Stand von PureRaw kennen lernen dürfen.

Schon ganz lang denke ich mir: "DAVON MAL EIN TEIL ZU SEIN- DAS IST EIN TRAUM!". Und der wird nun wahr. Ich kann es noch immer nicht fassen. Wirklich. Nicht.

Meine Freunde kann ich nicht in Worte fassen.

Am Freitag, den 20. Januar 2017, halte ich einen Vortrag über "Yoga und die vegane Lebensweise" in der neuen Location, dem Postpalast an der Hackerbrücke. Ihr könnt mir von 15:45 bis 16:30 lauschen. Und ich freu mich wie ein Sellerieschnitzel auf euch!


Sonnengrüße,
Claudi

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Sonnenwende und Rauhnächte

Namaste ihr Lieben,

ich zelebriere auch dieses Jahr wieder die Rauhnächte. Träume oft wild, schlafe nicht ganz so gut und tief wie sonst. Aber ich liebe es. Diese Zeit zwischen den Jahren zu nutzen um sich auf das was kommt zu fokussieren.

Sehr dankbar bin ich für ein Räucher-Paket das ich gestern eingeweiht habe. Schaut mal, ist das nicht fantastisch?




Zur Sonnenwende war ich übrigens unterwegs nach Berlin um dort Weihnachten zu verbringen. Mir fehlen noch immer die Worte um das dort erlebte zu beschreiben. Sobald ich sie habe, melde ich mich ;-)

Sonnengrüße,
Claudi

Dienstag, 20. Dezember 2016

Weihnachten mal ganz anders

Namaste ihr Lieben,

nachdem Weihnachten die letzten Jahre alles andere als schön war... (zum Schutz meiner Familie gehe ich bewusst nicht auf Details ein)... hab ich beschlossen das heuer anders zu feiern.

Ich freue mich auf ein Weihnachten fernab von Friedhof, Pseudo-Gesprächen (die an 364 Tagen nicht statt finden) und von Gedanken die man sich als Single zum Fest der Liebe (wenn man zwangweise Urlaub hat aber alle Freunde und Freundinnen beschäftigt sind) halt doch so macht.

Dieses Jahr werde ich weg sein von all dem. Werde meine Engsten um mich haben aber keine Störung, die uns das Familien- und Liebesfest vermasselt.

Mein Wunsch ist vor allem einer:
Die Liebe, Ruhe und Gelassenheit die ich in mir habe und so sehr genieße, überträgt sich hoffentlich noch auf die Menschen um mich rum.


Euch allen möchte ich an dieser Stelle danken für eure Begleitung auf meiner bisherigen Yoga-Reise. Habt ein wundertolles und zauberhaftes Weihnachtsfest. Vollgepackt mit Liebe, Licht und Lachen! Genießt die Zeit und lasst es euch gut gehen. Feiert das Leben!!!


Sonnengrüße von Herzen,
eure Claudi

Montag, 19. Dezember 2016

Lesestoff und Weihnachtsurlaub

Namaste ihr Lieben,

bereits letzte Woche habe ich mich bei meinem Buchhändler (ja, ich kaufe Bücher offline) mit Lesestoff für den Weihnachtsurlaub versorgt.



"Die mentale Kraft des Ayurveda" ist der OBERHAMMER!!! So ein geiles Buch. Erinnert mich daran, was ich im Juni lernen durfte und vertieft mein bisher angesammeltes Wissen ungemein. Danke an Janna für den Tipp!

Auf "Rise Sister Rise" freue ich mich sehr. Den Erstling von Rebecca Campbell habe ich ja bereits gelesen verschlungen, siehe hier und hier.

Am Freitag war mein letzter Arbeitstag, doch heute ist gefühlt zum ersten Mal richtig Urlaub angesagt. Am Samstag durfte ich mit Adriana üben üben. Gestern war ich zuerst mit meiner Freundin Johanna und ihrem Mann Oli unterwegs und dann noch mit Silvi bei Ümi.

Heute Morgen habe ich die erste externe Vorstellstunde am Rechner ausgearbeitet und freue mich auf mein Mittagessen und die Couch. Später noch Yoga - das soll es dann gewesen sein für heute. Yeah!!!

Sonnengrüße,
Claudi

Samstag, 17. Dezember 2016

Yoga mit Adriana

Namaste ihr Lieben,

heute habe ich etwas ganz ganz tolles erlebt.

Meine Lehrerin Adriana war in meinem Yogazimmer zu Gast und wurde von mir unterrichtet!





Sie war so lieb und hat meine zweite Vorstellstunde mit mir geübt. Die halte ich extern im Frühjahr 2017.

Zweite? Vorstellstunde? Extern?


Teil der BDY-Ausbildung sind acht s.g. Vorstellstunden. Man unterrichtet hierbei die eigenen Mitschüler. Ein Lehrer ist dabei und moderiert das ganze. Dauert einen Tag. Zwei dieser acht Vorstellstunden, die man durchaus auch als Zwischenprüfung bezeichnen kann, finden extern statt. In einer anderen Schule, mit einem Moderator aus einer anderen Tradition. Mit anderen angehenden Yogalehrern die auch in BDY Ausbildung sind.

Adriana hat ihre Ausbildung zur Yogalehrerin bereits abgeschlossen und somit (im Gegensatz zu meinen Miterschülern) bereits u.a. externe Vorstellstunden gehalten. Es freut mich sehr, dass sie ihre Erfahrungen heute mit mir geteilt hat und ich mit ihr üben üben durfte. Ja. Durfte. ;-)

Es ist rückwirkend sehr aufregend von der Schülerin zu Lehrerin zu werden.
Und ich bin absolut dankbar für so wunderschönes Feedback mit vielen Tipps aber auch berechtigter Kritik. Nur so kann ich wachsen und (noch) ;-) besser werden 💚


Mehr Infos zu Adriana finder ihr auf "Wow, danke gut!".


Aus aktuellem Anlass teile ich hier gleich noch ihren Newsletter mit euch.

Sonnengrüße,
Claudi



Ihr Lieben,

es gibt Yogi-News  Pünktlich zum Jahresanfang, wenn die guten Vorsätze noch nicht auf einem Post-it ganz hinten am Schreibtisch
verstauben, habt ihr wieder Gelegenheit Yoga mit mir zu üben.
Das Baby ist nämlich inzwischen schon ein plapperndes Kleinkind und damit hat Mutti wieder beide Hände frei. Zum Beispiel um euch in ein
paar komplizierte Asanas reinzubrezeln 

Hier die Fäkts: Ab Januar gibt es jeden Mittwoch um 18:00 Uhr und jeden Sonntag um 10:00 Uhr eine Hatha-Yogastunde (75 Min.) im
schönen, neuen Yogastudio in Germering. Guckt hier: 
http://www.yoga-loves-you.de/ 

Da findet sich künftig sogar ein recht großes Angebot an Klassen in den unterschiedlichsten Yogarichtungen von Ashtanga über Flow bis zum
Kundalini-Yoga für Schwangere.

Alle Stunden sind Drop-in Stunden, zu deutsch also: Ihr kommt einfach, wenn ihr Zeit und Lust habt. Und zur Studio-Eröffnung gibt es im ganzen
Januar die Probestunde gratis. Auch wenn Germering nicht eure bevorzugte Einflugsschneise sein sollte - vielleicht verschlägt es ja den einen
oder anderen doch mal in die Nähe. (Mit dem Auto ist man übrigens ganz schnell hier draussen!) Ich freu mich auf jeden Fall über jede
bekannte Yogi-Nase. Und über die unbekannten natürlich auch - ihr dürft die Mail gern weiterleiten 

Fortlaufende Kurse und Stunden in München-City wird es erstmal nicht geben, aber wer weiss schon, was das neue Jahr so mit sich bringt?

Habt eine schön entspannte Advents- und Weihnachtszeit und lasst es euch gut gehen. Und nicht vergessen: Immer schön ein- und ausatmen und
die Pausen dazwischen genießen  Ich freu mich, wenn ich 2017 ein paar von euch beim Yoga oder auch anderswo wiedersehe!

Alles Liebe und lasst euch drücken,
Adriana + die Yogigäng



Mittwoch, 14. Dezember 2016

Romeo & Julia

Namaste ihr Lieben,

ein jahrelanger Wunsch wurde wahr: Ich war in unserer wunderschönen Oper.

Mittlerweile habe ich gegoogelt. Richtig formuliert ist es wohl: Ich war im Nationaltheater was der Spielplatz der Bayerischen Staatsoper ist.

Seit über 34 Jahren lebe ich in München, stand immer andächtig vor dem Gebäude, bin mit Gänsehaut am Ein- und Ausgang der dort Angestellten auf der Maximlianstraße entlang geschlendert. Habe mir so oft gewünscht dieses herrliche Gebäude einmal von innen zu sehen. Wusste nicht wie an Karten kommen. Und dann sollte es natürlich nicht irgendwas sein. Nein. Das Ballett-Mädchen in mir wollte selbstverständlich ins Ballett.



Und dann äußert Oma im Frühjahr den Wunsch, ein Stück in der Oper (so nenn ich das Gebäude seit eh und je) zu sehen. Mama hat mir das erzählt, ich war sofort Feuer und Flamme. Doch wohin gehen?

Zum Glück hat uns eine Freundin dann darauf aufmerksam gemacht, dass "Romeo & Julia" gespielt bzw. getanzt wird.

Ahhhhhhhhhhhh!!!!!!!!!!! Mein Herz geht auf.


Die Freundin hat uns Tickets organisieren können. Siebte Reihe. Frau gönnt sich ja sonst nix ;-)
Oma hat die Karten zum 81. Geburtstag geschenkt bekommen und spontan Quellwasser in den Augen. Wie ein kleines Mädchen (und ich) (hihi) ist sie sitzend auf und abgehüpft.

Ja und dann war es soweit - letzten Freitag.

Ich konnte es nicht glauben, aber ich verstehe nun endlich was in Vivian vorgeht als sie von Edward in die Oper ausgeführt wird. Mir ging es nämlich genau so.

Die Band Das Orchester fängt an zu spielen - es ist noch kein Tänzer zu sehen, der Vorhang unten, und ich hab Ganzkörper-Gänsehaut. Puh.


Und so ging es weiter.

Den Film meiner Jugend...


Ein von Claudia Renner (@claudia.renner) gepostetes Foto am


... hatte ich mir am Vorabend noch angeschaut. Um bei der Geschichte auch mitzukommen. Aber das wäre gar nicht nötig gewesen.

Diese Tänzer sind nicht "nur" Tänzer, nein. Das sind Schauspieler. Wunderwesen. Sie verzauberten mich und nahmen mich direkt mit in ihre Welt. Dazu Musik wie ich sie noch nie hören durfte. Kostüme wie ich sie noch nie gesehen habe. Requisiten bis ins kleinste Detail geplant. Melodien, die ich noch immer vor mir her pfeife. Berührend, verzaubernd. Voller Leidenschaft für das Stück, den Tanz, die Musik, das Leben, die Liebe, das Leiden, den Tod. Ich hab schon wieder Gänsehaut, wenn ich nur daran zurück denke. 

 

Und dann dieses Gebäude. "Der Yogi betrachtet die Welt staunend." Ja. Denn "staunend" beschreibt am besten wie ich durch das Innere geschwebt bin. Und ich bin so dankbar dafür, den Abend mit meiner frisch an der Schulter operierten Oma und Mama erlebt haben zu dürfen.


Hier ein Video - aus Berlin, nicht München. Zeigt aber ziemlich gut, wie wunderbar dieses Ballettstück ist.



Sonnengrüße,
Claudi

Abnehmen mit Yoga II


Namaste ihr Lieben,

über das Abnehmen mit Yoga hab ja bereits berichtet.

Heute durfte ich erneut einen persönlichen Höhepunkt erleben.

Da gehe ich durch unser wunderschönes München, auf dem Weg vom Parkhaus zum Kustermann, über den Christkindlmarkt am Rindermarkt.


Keine Gelüste, keine Lust auf irgendwas. Ich war einfach nur satt, glücklich und zufrieden.

Das gab es noch nie!!! Und war ein ganz tolles Gefühl, welches ich grad eben festhalten wollte.


Über mein Abnehmen habe ich hier bereits ausführlich geschrieben. Mittlerweile bin ich um mindestens 17 Kilo Körpergewicht leichter. Der Seelenballast der von mir abgefallen ist, ist hingegen weder messbar, noch beschreibbar noch irgendwie von außen nachvollziehbar.

Ihr dürft euch an dieser Stelle also einfach nur mit mir freuen und ich danke euch sehr sehr sehr dafür 💕🙏

Sonnengrüße,
Claudi

Zwischen innen und außen

Namaste und Sonnengrüße,
Claudi


Montag, 12. Dezember 2016

Wolke 7

Namaste ihr Lieben,

ich will heute (m)ein Lied mit euch teilen - Wolke 7 von Max Herr mit Philipp Poisel.


MAX HERRE FEAT. PHILIPP POISEL - WOLKE 7 from Nesola on Vimeo.


Warum? Ich hatte heute einen Moment den ich festhalten will.

Von 2014 bis zum Cornwall Urlaub hatte ich eine nicht so einfache schwierige Zeit.

Dinge kommen, Dinge gehen
Sinn und Unsinn des Lebens
Kopf in den Wolken, Kopf im Sand
Hoch geflogen und so oft verbrannt
Alles dreht sich und es dreht sich täglich
Die Kraft in dir trägt und verrät dich
Mann im Spiegel - Hass oder Liebe
Er treibt dich vor sich her und er macht dich müde
Und du willst jemand anders sein, wer kann das sein, mir fällt keiner ein
Und du willst nicht machen, was du machst
Trotzdem sitzt du wieder hier, schreibst die ganze Nacht
Falscher Stolz, Eitelkeit
Dein Leben, doch für das Leben keine Zeit
Mit dieser Leere Bücher vollgeschrieben
Dein Albtraum auf Wolke 7

Mir haben drei Dinge da durch geholfen:
  • Bücher wie "A hip guide to happiness" oder "Light is the new black"
  • Yoga
  • Musik
Letzteres is ja sehr bleibend. Da läuft ein Lied im Radio oder auf dem Apfel-Gerät und schon fühlt man sich zurück katapultiert. Kennt ihr das? Ist ja mit Gerüchen sehr ähnlich.

So saß ich heute im Auto und höre die ersten Takte. Da war gleich Quellwasser in den Augen und Gänsehaut an den Unterarmen angesagt.


Mir wurde klar, dass ich mich total verändert habe. Wie viel seit Anfang 2014 passiert ist. Was ich alles erlebt habe. Negativ und positiv. Lerneinheiten. Ich habe binnen ein paar Takten Musik gesehen, wie viel sich innerlich und äußerlich zum Positiven im letzten Jahr gewandelt hat.

Anfang 2015 war ich an einem Punkt an dem ich nur noch die Augen geschlossen habe. Da ging nichts mehr. Machtlosigkeit.

Und ich schließe die Augen vor all diesen Fragen,
weil es schwer ist die Zweifel, auf den Schultern zu tragen
also schließe ich die Augen, um an etwas zu glauben, ist es wert es zu lieben
und das Leben zu lieben

Und ich schließe die Augen
vor all diesen Fragen
ich bin müde vom Zweifeln
nach all diesen Tagen

Ich wurde gerade gefragt für welche fünf Dinge ich heute dankbar bin. Ich habe einen vergessen:
Die Erkenntnis, die uns Shiva lehrt. Alles was zerstört wird, bedeutet Neuanfang. Und der kann bekanntermaßen gut sein.




Sonnengrüße,
Claudi

Sonntag, 11. Dezember 2016

Mein neues Lieblingsstück

Namaste ihr Lieben,

ich darf euch heute mein neues Lieblingsstück zeigen.

Meine neue Begleiterin. 💛💕❤️ Mit Ganesha in Gold 🐘

Ich bin so verliebt. Sie gibt so irre viel Kraft und macht stark.


Bestellt habe ich sie auf der YogaExpo/VeggieFair bei Petra von Kornatzki und gestern bei Petra in ihrem wunderschönen Laden abgeholt. Es war Liebe auf den ersten Blick.




Bin vorhin aufgewacht und hatte gleich wieder das Bedürfnis sie mir umzulegen. Und nun sitze ich hier, recherchiere ein paar Dinge im Web, lausche Coldplay und strahle vor mich hin.


Coldplay - Everglow:





Habt ein wunderbares drittes Adventswochenende 💚

Sonnengrüße,
Claudi

Sonntag, 4. Dezember 2016

Amsel vs. Bruno Mars

Namaste ihr Lieben,

am Freitagabend fahr ich mein Auto ("Herbert") in die Garage und höre Vogelgesang. Ganz laut. Und ganz aufgeregt. Ich denk mir zuerst: "Das kann nicht echt sein! Da hat doch irgendein Kind hinter offenem Fenster ein Spielzeug laufen?!?"

Und als hätte er meine Gedanken gehört, fliegt mir ein Amselmann direkt vor mir vorbei, setzt sich auf das Garagendach und legt so richtig los. Ich denke ich bin zwei Minuten da gestanden. Staunend. Und hab seinem wunderbarem Gesang gelauscht.

Dann komm ich heim - der erste Abend seit 1 1/2 Wochen der nur für mich war - voller Ichzeit - und stolpere über ein Video :)

Kontrastprogramm zum Amselmann. Aber zu gut! Absoluter Ohrwurm und in dieser Version sexy obendrein.




Ich hatte ein richtig schönes zweites Adventswochenende. Mit viel Zeit für Mama und Oma - aber auch für mich. Heute in Form von gemeinsamen Kochen und Schlemmen. Mehr dazu gibt es jetzt schon auf Instagram und Facebook, sowie ab nächstem Sonntag auf meinem Veganblog.

Und jetzt geht's ab auf die Yogamatte 🙏💚

Sonnengrüße durch den Adventsabend und für morgen einen guten Wochenstart,
Claudi

Samstag, 26. November 2016

Einzelstunde 5/15

Namaste ihr Lieben,

auf dem Weg zu meiner fünften Einzelstunde habe ich das neue Album der Sportfreunde Stiller gehört. Endlich. Der Peter yogiert ja sogar. Hab ich im YogaJournal gelesen. Doch das ganz Album ist Yoga. Und da meine Lehrerin auch noch Fan ist wollte ich mir das erste Reinhören für die Fahrt ins 8sam aufheben. War gut so. Genau die richtige Stimmung.

Ich hab mich dieses Mal gebührend von meiner alten Praxis verabschiedet. Die habe ich u.a. hier und hier erwähnt.

Doch was mich dann erwartet hat, war neu. 


Erst (wie immer) ein spannendes, berührendes Gespräch. Viele herzige Worte. Ein Austausch von Schülerin zu Lehrerin. Über so viele Thema. Wirklich Zauberhaft und sehr berührend.

Und dann folgte (wie immer) das Zusammenstellen meiner neuen Praxis. Und zum ersten Mal hat Stephanie mich richtig richtig richtig gelobt.

Man würde so sehr sehen wie gut und regelmäßig ich übe. Es sei ein großer Unterschied zu noch vor einem Jahr als wir uns zum ersten Mal gesehen haben. In uttānāsana und adho mukha śvānāsana sieht man die Stärke im Rücken die ich mittlerweile hab. Das schaut alles sehr sehr gut aus, meinte Stephanie.

Mich hat das so unsagbar sehr gefreut, weil die ersten vier Einzelstunden immer viel zu korrigieren war. 


Es ist halt was anderes ob man 1x/ Woche in einer Gruppenstunde in uttānāsana geht und der Lehrer kleine Fehler durchaus auch sein lässt. Weil nicht viel passieren kann.

Oder, ob der Schüler wirklich täglich auf der Matte steht und vor allem selbst besser richtig gut darin werden will. 

Nach Stephanies lobenden Worten bin ich durch den Rest der Stunde nur noch geflogen. Und gefühlt dann auch nach Hause.


Es fällt mir gerade schwer zu beschreiben, wie viel mir das bedeutet. Weil man halt doch merkt, ob man Zeit in den Yoga investiert (damit meine ich nicht "nur" auf der Matte sondern auch im restlichen Alltag!) oder nicht. 

Zwischenzeitlich konnte ich die Praxis dann erst einmal, am Donnerstag, zu Hause üben. Aber in gut einer Stunde ist es wieder soweit und ich freu mich schon sehr. Sie ist wirklich fordernd mit vielen Übungen im Stand. Das tut nach dem täglichen Sitzen auf dem Bürostuhl allerdings sehr gut. Außerdem sind all die Dehnungen und Drehungen gerade für meine abends oftmals müden und schweren Beine der Hit! Danke liebe Stephanie, auch an dieser Stelle noch einmal 💚🙏

Meine fünfte Stunde war also wirklich ein "Geschenk", drum passt dieses gleichnamige Lied aus "Sturm und Stille" der Sportis doppelt und dreifach gut:



Sonnengrüße,
Claudi

Für Doris

Namaste meine mehr-als-Konzert-und-Musik-Freundin,

ich hab was für dich. Vielleicht braucht es einfach keinen Ehemann? ;-)
Mehr schmachten als ich gerade kann frau eh ned ;-) 



Sonnengrüße,
Claudi

Dienstag, 22. November 2016

Yogaliebe. Ich bin ja so was von voller Yogaliebe!

Namaste ihr Lieben und einen wunderschönen guten Morgen.

Die Yogaliebe München habe ich euch hier schon vorgestellt. Gestern war es soweit, meine Yogafreundin und -kollegin Tanja und ich durften gestern mit unsererYogafreundin und -kollegin Esther yogieren.

Es ist so: Wir drei sind zusammen in einer Ausbildungsgruppe. Esther bringt schon eine jahrelange Erfahrung als Yogalehrerin mit. Und sie hat letzten Monat ihr eigenes Yoga-Studio in der Maistraße eröffnet.


Wir üben und lernen in der Tradition von Krishnamacharya. Esthers bisherige Ausbildungen kommen eher aus der Vinyasa-Flow-Ecke. In der Yogaliebe München wird nun beides vereint. Es gibt Hatha Yoga aber auch Vinyasa Flow Stunden.

Tanja und ich haben eine 3er Karte und wollten unbedingt verschiedene Stile ausprobieren und so unsere Lieblings-Esther-Stunde finden :)

Gestern ging es los mit Vinyasa Flow 1. Ich hab mich quergestellt was es betrifft gleich in 2 zu gehen. Und war ja schon vor der Einsteiger-Stunde sehr aufgeregt. So richtig im Flow mit Lehrer vor mir (nicht online) war ich bisher nur auf dem Wanderlust und fand das ja schon anstrengend.

Daweil war es dann schön mit und bei Esther! Wohltuend, liebevoll, sportlich, entspannt, aktiv, zauberhaft! Ich bin echt total begeistert. Also so richtig richtig richtig happy.


Das Foto von uns (ich links, Esther in der Mitte, rechts die Tanja) ist NACH der Stunde entstanden. Ihr seht also: Wir waren nicht fix und fertig - im Gegenteil!!!


Zusammenfassend kann ich sagen: HINGEHEN! AUSPROBIEREN! BEGEISTERN LASSEN!

Wir haben beim After-Yoga-Ratsch in der Südstadt gleich unsere Kalender gecheckt und gehen demnächst dann (doch) ;) in Vinyasa Flow 2, Hatha Yoga und nochmal in Vinyasa Flow 1 - weil es so schee war!


Sonnengrüße,
Claudi

Samstag, 19. November 2016

Autofahren mit Sting

Namaste ihr Lieben,

nach meinem Unfall im September habe ich jetzt ne gefühlte Ewigkeit keine Musik mehr gehört beim Autofahren. Ich kann da einfach nicht still sein. Da wird gesungen, geschunkelt, getrommelt. Ja, das passt nicht in die Verkehrsordnung. Aber so ist es halt. Bevor ich wieder richtig sicher war in Sache Abstandhalten und Achtsamkeit und so, habe ich das Musikhören also lieber mal sein lassen.

Nun ist mir alledings das neue Album vom geliebten, geschetzten und geehrten Sting (er kommt übrigens in "What it real" vor!) über den Weg gelaufen. Und vorbei war es mit der Ruhe ;-)

"57th & 9th" ist der Oberabschuss. Ich liebe ja Songtexte die mit Herz und Hirn entstanden sind. Und ich bilde mir ein ganz viel Yoga und Liebe und Nachdenklichkeit rauszuhören. Es sind wunderwunderwunderschöne Lieder auf diesem neuen Werk des großen Meisters der mir schon mehrmals zu Tränen und Gänsehaut verbraten hat. 


Hier mal die erste Single "I can't stop thinking about you". Das rockt so sehr ab. Das Gitarrenmädchen in mir könnt schon wieder drauf los tanzen!!!

<<I can't stop thinking about you
I can't stop wanting you this way
I can't face dreaming without you
That's why I'm searching night and day
This heart's a lonely hunter
These hands are frozen fists
I can't stop thinking about you
I don't care if you exist>>




Sonnengrüße,
Claudi

Mittwoch, 16. November 2016

Winter is coming

Namaste ihr Lieben,

heute ist ein toller Tag. Ich dufte mit meiner Freundin Judith spazieren gehen. Später kommt Mat.Lei zum Lunch vorbei. Und abends vielleicht noch ein Spaziergang (und eine Suppe?) mit Doris. Freunde = Freude!

Mit Judith ist mir ein Gedankengang gekommen, den ich hier unbedingt festhalten will. Weil ich ihn so grandios finde.


Ich bin ja ein Winterkind, feiere meinen Geburtstag Jahr für Jahr mit keiner Geringerin als Scarlett Johansson am 22.11.. Doch den Winter habe ich noch nie so wirklich gemocht. Warum weiß ich nicht. Klar. Früher war Schlittschuh laufen im Westbad der Hammer! Und Schneemänner bauen und Schneeengel machen. Aber dieses ewige Einmummeln und dafür fünf Minuten Zeit brauchen. Immer frieren und Tee und Wärmflasche als Dauerbegleiter haben? I woad ned...

Doch heuer ist es ganz anders:
ICH GENIESSE DIESE KÄLTE?!?!?



Den rauen Wind, das Grau, die Nässe. Ich finde es zum ersten mal ehrlich herrlich mit vier Lagen Klamotten in der Arbeit zu sitzen. Zelebriere jede Tasse Tee bzw. warmes Wasser. Freue mich über meinen warmen Brei am Morgen. Trage daheim zwei paar Kuschelsocken. Wenn ich raus schaue sehe ich kein Schietwetter sondern denke dran, dass die Sonne und der Mond (der Sonne und die Mondin) ;) trotzdem da sind.


Ich wundere mich über mich selbst und gehe staunend durch die Welt. Wie eine Yogini das halt so macht. Einfach zur Kenntnis nehmen. Hihi.

Sonnengrüße,
Claudi1

Montag, 14. November 2016

Nur noch eine Woche mit Drehungen

Namaste ihr Lieben,

jetzt sind schon wieder drei Monate rum, seit ich das letzte Mal bei Stephanie war. Und es ist soooo viel passiert in der Zwischenzeit.

Auf der ganzen Welt, in München, bei meiner Familie, bei Freunden - und auch bei mir selbst.

Mich hat die vierte Praxis echt sehr gefordert. Das war oftmals Schwitzyoga im Trägertop mit einer Dusche danach. Und heute? Hab ich sogar in T-Shirt UND Fleecepulli geübt und komme mittlerweile null mehr zum Schwitzen. Das hat nicht nur was mit den Temperaturen draußen zu tun. Dank Ofen wage ich zu behaupten, dass es in meiner Wohnung im Winter nicht kälter ist als im Sommer.

Jedenfalls ist mir vorhin aufgefallen, dass ich nur noch ein paar Mal, bis Sonntag, meine geliebten Drehungen üben darf. Weil am Montag bin ich mit meiner (Yoga)freundin und -kollegin bei unserer Esther und ihrer Yogaliebe. Wir besuchen tatsächlich eine Vinyasa Flow Stunde. *aaaahhhh!!!!* Ich bin gespannt. Am Diens-/Geburtstag mach ich dann Pause und schwups - schon steht die Fahrt ins Kloster an!

Nächsten Mittwoch heißt es dann: Einzelstunde 5/15!!!

Und ich bin echt gespannt. Irgendwie hätte ich gerne was Forderndes. Zum ersten Mal!!!!

Ich halte euch auf dem Laufenden ;-)

Sonnengrüße,
Claudi


Mittwoch, 9. November 2016

Ein Brief an die USA

Namaste USA,

das Göttliche in mir, ehrt das Göttliche in dir.
Auch wenn es mir heute sehr schwer fällt, an deinem Land irgendwas positiv zu sehen. Geschweige denn göttlich.

Ich mag dich. Seit zwei Jahren sehne ich mich nach deinem Kalifornien, nach deinem New York. Will endlich Seattle, San Francisco und San Diego kennenlernen. Möchte Musik hören in New Orleans und deine Liberty Bell betrachten. Wie oft habe ich in den letzten beiden Jahren meine drei Fotoalben von 2002 und 2003 hervorgeholt und sehnsüchtigst betrachtet?

Aber jetzt bin ich fassungslos. 


Da stehen zwei Menschen zur Wahl. Doch einer ist eindeutig das größere Übel von beiden. Ich war mir so sicher, dass ein unberechenbarer Mann, der Menschen beleidigt, wesentlich weniger Stimmen aus dem Volk erhält. Doch deine Bürger*innen haben mich enttäuscht, ja, entsetzt. Ich bin fassungslos. Es kann doch nicht wahr sein, dass so viele Staaten ihm seine Stimme geben?

Du hast demokratisch gewählt. Ich will also nicht die Schuld auf ihn schieben. Nein. Es sind die Menschen mit Wahlrecht, die mich entsetzen. Die Hälfte aller gibt ihm die Stimme. Das sind Menschen wie ich, die ihn gewählt haben. Das angeblich tollste und beste Land der Welt rutscht nach rechts. Und weit ab. Dieses Signal hätte die Welt jetzt, in dieser zerütteten Zeit, garantiert nicht gebraucht.

Wo bleiben meine Werte von Frieden, Freiheit und Liebe? 


Meine Reiselust ist mir spontan entwichen. Ganz ehrlich: In einem Land wo jeder zweite Bürger seine Stimme abgibt gegen die Menschenrechte - da will ich gar nicht hin!

Sonnengrüße und viel Kraft für dich, die wirst du brauchen.
Claudi

Sonntag, 6. November 2016

Das 12. Ausbildungswochenende - Fusilli activi

Namaste ihr Lieben,

wir haben ein schönes, letztes Seminar 2016 erleben dürfen. Wow.

Es ist echt verrückt, dass schon mehr als ein Viertel der gemeinsamen Zeit in der Ausbildungsschule rum ist.


Dieses Wochenende ging es um Drehungen. Wir haben immer wieder s.g. "Hatha-Yoga" Wochenenden an denen uns Isolde Hestermann speziell zu einer Art von āsana ihr Fachwissen vermittelt.

Eine Praxis zum Thema "utthita trikoṇāsana parivṛtti" ("Stehendes, gedrehtes Dreieck") haben wir in Gruppenarbeiten entworfen. Nachdem wir zuerst eine Praxis mit dem Titel "Atem aktiv" geübt haben, nannten wir sie dann "Fusilli activi" - weil Fusilli doch auch komplett gedreht sind :) :) :) 

Nein, ok. Ihr braucht das jetzt nicht lustig zu finden. Wir haben uns jedenfalls königlich amüsiert.

Jetzt hab ich einige E-Mails und Nachrichten beantwortet, und Blogartikel gelesen (beispielsweise diesen), Mittag gegessen, Tee getrunken. Nun wird noch die Hausaufgabe gemacht und dann heißt es:
AB AUF DIE COUCH!


Morgen bimmelt wieder um 05 Uhr der Wecker und mein Körper braucht echt noch a bisserl Erholung nach dem vielen Denken und Bewegen und so weiter und so fort. Ich werde morgen Vormittag wieder fest an diesen schönen YogiTea-Spruch glauben:





Sonnengrüße,
Claudi

Mittwoch, 2. November 2016

Das hat die Welt noch nicht gesehen

Namaste ihr Lieben,



mein Nach-DEM-Konzert-Abend: Yoga im Dunkeln, einen Tisch im tian reservieren, Bergdoktor schauen mit Mama und mich davor noch an Tim und Henning erfreuen:




Sonnengrüße,
Claudi

RHCP

Namaste ihr Lieben,

wuhuhuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Erstmalig habe ich vor einem Konzert manifestiert. Ja. Ich habe mir Lieder gewünscht. Sieben Lieder. Um ganz genau zu sein. Und das Unfassbare ist geschehen: SIE WURDEN ALLE GESPIELT!!!!

Ich hätte während des Konzerts immer wieder die ganze Welt umarmen können. 


Noch besser: Das achte Lied (das is ganz vergessen hatte) hat der Anthony auch bedacht. Nur für mich. Tja. Wir sind halt füreinander bestimmt. Im übernächsten Leben - wenn er vorher nicht schon mit Nina Hagen und Heidi Klum... Na ihr wisst schon was...

Es ist halt schon geil endlich eine Band meiner Jugend zu erleben. Und dann spielen sie auch noch "Under the bridge". Oh wie sehr ich es liebe!!!!!!! Seit Jahren will ich auf ein Konzert und es wollte nie klappen. Bis heute.

On top dann auch noch mit der besten Begleitung die ich mir vorstellen kann. 


Doris und ich haben uns sogar mittendrin mehrmals begeistert abgeklatscht und aneinander gedrückt vor lauter Freude. Und sie hat gestrahlt. Und ich hab gestrahlt. Und wir sind geflogen. Dani California, By the way, Californiacation, Otherside, Suck my kiss! Alles. Einfach. Alles. Hach.

Dazu eine Lichtershow die mich dermaßen in den Bann gezogen hat, dass ich teilweise das was auf der Bühne passiert ist gar nicht verfolgen konnte. Doch dann hat er sein Shirt ausgezogen und ich war wieder ganz da :) :) :) Haha. Scherzle gmacht.

Die rocken die vier Kerle - das is irre! Der Hammer. Das Ticket war echt JEDEN EINZELNEN CENT wert!!!!


So viele Momente hab ich schon lang nimma sammeln dürfen. 

Und dazu wurde auch noch Anthonys Geburtstag mit einem Lichtermeer und der Weltvegantag gefeiert.

GIVE IT AWAY GIVE IT AWAY GIVE IT AWAY NOW!

Sonnengrüße,
Claudi

P.S.: Zum Glück hab ich die bescheidene Vorband schon wieder vergessen. Lieber mit positiven Dingen beschäftigen :)

Sonntag, 30. Oktober 2016

Filmtipp: Offline

Namaste ihr Lieben,

als Nachtrag zum Thema Wochenende, habe ich noch einen Filmtipp für euch:

"Hilfe wir sind offline".

Ehrlich herrlich!!! Vor allem weil ich das Anfang des Monats, wegen defektem iPhone, erst selbst erlebt habe.

Sonnengrüße,
Claudi

Wochenende

Namaste ihr Lieben,

das Wochenende von Finn und mir sieht hauptsächlich so aus:


Hihi. Man kann die Augen einfach nicht ganz schließen wenn einem ein Smartphone vor die Nase gehalten wird :) :) :)

Ich hab aber gestern auch ganz "brav" yogiert. Das wandelt sich eh total. Während von 2010-2015 der Gang auf die Matte noch oft ein Muss war, ist es mittlerweile so: "Hurra! Ich-Zeit!!!".

Gestern hab ich dann zum ersten Mal mit Ankle-Weights geübt. Ja, ich weiß. Der Günter hat uns gesagt "Wenn Yoga und Ehrgeiz zusammentreffen entsteht Sport!". Aber: Ich wollte es einfach mal probieren. Und denk mir halt, dass mein Körper wesentlich mehr als 0.7 Kilo vor kurzem noch selber getragen hat - in Form von Körperfett.

Also:


Ergebnis: Es war total toll und so ganz anders. Vor allem weil ich in Bezug auf die āsanas auf sthira (stabil) und sukha (leicht) geachtet habe. Und meinen Atem immer hinterfragt habe. Hat er auch wirklich die Qualität von dīrgha (lang) und sūkṣma (frei)?

Ach ja - in drei Wochen bin ich eh wieder bei Stephanie. Bis dahin schau ich mir das weiter an. Ich will mich ja für meine erste Vinyasa Flow Stunde, am 21.11. bei Yogaliebe, vorbereiten :) :) :)

Sonnengrüße,
Claudi

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Ein Abend im Zirkus mit Hubert von Goisern

Namasté ihr Lieben,

oh mein Vegan-Vulkan ist ausgebrochen. Ich musste es loswerden. Auf Facebook und in meinem Veganblog. Wieso sind Menschen so bösartig, gemein und verletzend?

Puh... Da widme ich mich lieber wieder schönen Gedanken. Beispielsweise an das Konzert, welches ich gestern Abend erleben durfte.

Ein Vollblut-Musiker dessen sympathischer Bierbauch mich an meinen Papa erinnert hat. Musikalisch hochbegabt und so voller Liebe, ohne Angst. Ja, so mag ich Österreicher. Er hat junge Musiker mit dabei. Gespielt werden Gitarre (akustisch und E), Bass, Ziehharmonika, Alphorn (!!!), Zitter, Keyboard und irgendwelche Jazz und Blues Instrumente die ich nicht mal kannte! WOW WOW WOW!

2 1/2 Stunden geht das. Fängt ohne Vorband pünktlich an. Und bringt mein Herz zum tanzen.

Lustig:
Ich war noch nie so dermaßen unvorbereitet auf einem Konzert. Kannte nur ein Lied (bin ja a Madl aus der Stadt) - welches dann ausgerechnet nicht gespielt wird ;-) Egal.

Da war ganz viel Raum zum genießen und im Jetzt sein und Momentesammeln. Vor allem auch weil wir einen Sitzplatz, links vor der Bühne, noch vor der ersten Steh-Reihe ergattert haben und somit ganz nah dran waren. Hach.

Ein wirklich schöner Mama-Tochter-Abend.

Das Lied welches mir am meisten im Ohr und Kopf geblieben ist will ich mit euch teilen:
Hubet von Goisern - Snowdown


Sonnengrüße,
Claudi


Freitag, 21. Oktober 2016

Ayurveda - vier Monate später

Namaste ihr Lieben,

für einen anderen Blog habe ich meine bisherige ayurvedische Reise schriftlich festgehalten. Wir haben das dann aber alles umgetextet, siehe hier :-) Ich find das ursprüngliche Ergebnis zwar lang und sehr detailliert. Aber mir gefällt der Text so gut, dass ich ihn jetzt einfach bei mir veröffentliche :-)

Mein Name ist Claudia Renner, ich wurde 1982 geboren und mit acht Jahren Vegetarierin. Zu Weihnachten 2010 habe ich „Tiere essen“ von Jonathan Safran Foer gelesen. Er geht so detailliert auf die Herstellung von Milch und Eiern ein, dass ich nicht mehr wegschauen konnte. An meinem ersten veganen Tag, dem 10. Januar 2011, gründete ich meinen Blog Claudi goes vegan. Mittlerweile berate ich Menschen, die ihren Alltag vegan(er) gestalten wollen. Der Yoga begeistert und begleitet mich seit 2010. Wie tief diese Lehre gehen kann, ist mir jedoch noch nicht so lange bewusst. Seit Oktober 2015 genieße ich die vierjährige BDY-Ausbildung zur Yogalehrerin. 
 
Bevor ich gleich darauf eingehe, wie ich bisher 14 Kilo abgenommen habe und die ayurvedische Lehre in meinen Alltag integriere, will ich noch erwähnen, dass ich allein lebe. Sprich: Um mich herum gibt es keinerlei Gelüste. Da knabbert niemand Chips oder kauft Schokolade ein. Da kann ich so früh aufstehen und so früh ins Bett gehen wie es mir beliebt. Mir ist bewusst, dass dies eine solche Ernährungs- und Lebensumstellung wesentlich erleichtert.

Als ich am 17. Juni 2016 von der Arbeit in den Feierabend gestartet bin war mir nicht klar, dass die dann folgende Stunde meine zweite Jahreshälfte komplett umkrempeln würde. Über unsere Ausbildungsschule habe ich im März Dr. Shine kennen gelernt. Als er wieder einmal München besuchte, ergriff ich die Chance auf eine Einzelsitzung bzw. ein Konsultationsgespräch. Ich hatte keine offenen „Baustellen“ sondern war einfach nur neugierig. 
 
Zuvor hatte ich mich seit Jahren (!) nicht mehr gewogen. Ja, das war absolutes Wegschauen und Verdrängen. Ich war im Sommer letzten Jahres bestimmt schon wesentlich leichter als noch 2014, siehe die Fotos hier. (Meine Website erstrahlt bald in neuem Glanz.) Durch die Mirena-Hormonspirale, das meinem damaligem Freund angepasste Essverhalten (ein kräftiger Mann mit 1,90 Meter!) plus Frustessen, bin ich damals förmlich auseinander gegangen wie eine Dampfnudel. Doch das hatte ich erfolgreich verdrängt, war voller Selbstliebe und positiver Gedanken als ich Dr. Shine gegenüber trat. 
 
Mit Aussagen wie „Da ist zu viel Luft in Ihrem Körper!“, „Sie sind zu rund!“, „Denken Sie an Ihr Rentenkonto – Sie können JETZT noch vorsorgen!“, holte er mich schnell, sympathisch und dennoch direkt auf den Boden der Tatsachen. Im Gespräch wurde mir bewusst, dass ich durchaus Baustellen hatte. Da war abends ein aufgeblähter Bauch. Da war oftmals ein schlechtes Gefühl nach dem Essen. Doch viele Dinge akzeptiert man irgendwann und sieht sie als „normal“ an. Leider – denn mit Selbstliebe hat das nicht viel zu tun. 
 
Noch im Gespräch mit Dr. Shine machte es ganz laut „Klick!“. Und mir war klar: Entweder ich gehe diesen Weg JETZT (warum wäre ich sonst überhaupt dort gelandet?) oder ich hab soeben 100€ zum Fenster rausgeschmissen. 
 
Kurz zusammengefasst hat er mir folgende Tipps gegeben:
  • Auf regelmäßige Schlafenszeiten achten (vor 22:00 Uhr ins Bett gehen und vor 06:00 Uhr aufstehen).
  • Den Körper gut pflegen und reinigen (beispielsweise einölen vor dem Duschen, Nasenspülung, Öl ziehen).
  • Morgens warmer Brei (bisher ein Liter grüner Smoothie).
  • Mittags eine warme Hauptmahlzeit (bisher Essen vom Vorabend bzw. meist Salat).
  • Abends nur noch Suppe (bisher Hauptmahlzeit).
Ja, der erste Einkauf nach meiner Lebensmittelliste war SEHR ungewohnt. Aber das kannte ich schon von der Umstellung vegetarisch essen auf vegan leben. Ja, die ersten Tage dachte ich mir immer wieder „Bringt es das nun wirklich?“. Ja, ich dachte auch kurz und böse an Abzocke. Ja, ich war voller Zweifel.

Doch nach einer Woche (mittlerweile hatte ich auch Kräuter und einen Saft integriert, den mir vom Ayurveda Garden zugeschickt wurde) war da nur noch ein großes: „HURRA! ES TUT SICH WAS!“. Ich war endlich beschwerdefrei.

Am 01. Juli 2016 – genau zwei Wochen nach meinem Gespräch – habe ich mich zum ersten Mal auf die Waage gestellt. Zugegebenermaßen nur weil mich eine Freundin dazu drängte. Sie hat im Frühjahr das Buch „Fettlogik überwinden“ gelesen und war total im Detox- und Abnahme- Modus. „Die Zahl ist da. Ob du sie siehst oder nicht! Jetzt trau dich und schau der Wahrheit ins Auge!“. 

Ich muss an dieser Stelle zugeben: Mich traf der Schlag! Aufgrund meiner Jeans war mir bewusst, dass bereits nach den ersten beiden Wochen schon zwei oder drei Kilos gepurzelt sein müssen. Doch ich war noch immer übergewichtig. Und zwar so richtig! Der BMI-Rechner machte es deutlich.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt war ich über meine Entscheidung, Dr. Shine im Einzelgespräch zu treffen, mehr als dankbar. Nun war ich ja schon im Fluss und hochmotiviert! Also habe ich mir ein Exemplar von „Fettlogik überwinden“ gekauft um meinen ayurvedischen Schwung zu nutzen und gleich noch was über das Thema Abnehmen zu lernen. Erneut war ich geschockt. Die Autorin Dr. Nadja Hermann wirft alle meine Vorurteile über Bord! Schlechter Stoffwechsel, Hormone, Schilddrüse, Vererbung, … Papperlapapp! 
 
Mir wurde etwas bewusst, was uns das Yogasutra lehrt: Ausweichen bringt nichts! Lieber genieße ich meinen „Lernplatz“ und schaue mit offenen Augen hin. Ich sehe meinen „Detox“ nicht als Muss sondern als Kann. „kaivalya“ ich möchte gerne frei werden. Vor allem von alten Mustern und negativen Diät-Erfahrungen. So schrieb ich einen Brief an mein „altes Diät-Ich“ und verabschiedete mich davon.

Mit einer guten Portion „tapas“ (Disziplin, Leidenschaft, Begeisterung) habe ich mir ein Ziel für 2016 gesetzt. Seit dem steige ich täglich auf die Waage und betrachte die Zahl mit „ahiṃsā“ (Gewaltlosigkeit) gegenüber mir selbst. Ja sie geht auch mal hoch aber ja, sie geht auch wieder runter. Ich sehe mich im Spiegel voller „svādhyāya“ (Selbststudium, das eigene Denken und Handeln beobachten, reflektieren und hinterfragen).

Ich nehme mich jeden Tag aufs Neue so an, wie ich bin. Dennoch freue ich mich über jedes Kilo das purzelt. :-)

Zum ersten Mal in meinem Leben genieße ich wie sehr ich auf meinen Körper höre und ihm durchaus nachgebe bzw. zu nichts zwinge. Ja, ich genieße (!) das Abnehmen. Es ist okay, wenn ich mal eine oder zwei Wochen nicht abnehme, sondern mein Gewicht einfach nur halte. Auch dafür bin ich dankbar, denn das wäre noch vor zwei Jahren unvorstellbar gewesen. Es ist durchaus schon vorgekommen, dass ich am Abend eine heiße Schokolade getrunken habe (Tipp: Hälfte Wasser, Hälfte Haferdrink, Kakao, Rosenblüten, Salz, Ahornsirup, Vanille, Zimt) oder zum Frühstück einen Vanillepudding wollte. Aber dann ist das halt so. Punkt. 
 
Außerdem ist es ein ganz anderes, viel besseres, Gefühl als früher mit Diäten wie Weight Watchers oder Metabolic Balance. In beiden Fällen war ich mir damals nicht sicher wie und ob ich später das erreichte Gewicht auch halten könnte. Und ich fühlte mich allein gelassen.

Doch jetzt ist da das große Ganze, diese jahrtausend alte Lehre. Dazu ein toller Arzt und meine Yogafamily in der Ausbildung. Plus drei Freundinnen, die den Weg des „Abspeckens“ mit mir gehen. Das alles stärkt und kräftigt sehr. Die „Regeln“ sind einfach: Brei, Hauptmahlzeit, Suppe. Keine Zwischenmahlzeit oder Nascherei. Selten komme ich kalorienteschnisch betrachtet über die Zahl, die eine weitere gute Abnahme verhindern würde. 
 
Spannend war die zwischenzeitliche Feststellung, wie klebrig und süß ein Stück veganer Kuchen plötzlich ist. Aber kein Wunder nach vier Monaten Ernährungsumstellung. Dennoch bin ich gespannt auf die Vorweihnachtszeit, in der einige Abendessen und eine Reise nach Berlin (das vegane Mekka) anstehen. 
 
Zusammenfassend kann ich sagen: Die Umstellung auf eine Ernährung nach ayurvedischen Ideen macht Arbeit, Mühe und fordert Geduld. Belohnt wird man allerdings mit einem sehr guten Gefühl (upāsanā). Und das ist für mich Ansporn genug.
 
Mittlerweile habe ich, wie bereits erwähnt, 14 Kilo abgenommen. Erst ein paar Wochen bin ich nicht mehr übergewichtig. Liebend gerne will ich noch 2016 das mittlere Normalgewicht erreichen und dieses dann vor allem Halten. 
 
Ich habe den großen Wunsch, die Hoffnung und den Glauben daran, dass das in Zusammenarbeit mit Meditation, Yoga und Ayurveda (oder anders gesagt: Geist, Herz und Körper) klappt.

Wer meine Reise weiter verfolgen möchte, den lade ich herzlich hier auf meinen Yoga-Blog dazu ein.

Sonnengrüße,
Claudi

Dienstag, 18. Oktober 2016

Die Leichtigkeit des Seins

Namasté ihr Lieben,

ich hab mal wieder Musik. Oh wie sehr ich mir wünsche, dass "meine Männer" nicht aufhören auf ihre Art und Weise Musik zu machen. Das wäre so schön. Ich brauch keine Experimente und kein Elektro.

Danke dafür. Und Danke Gregor Meyle für deine Leichtigkeit. Ja, ich seh die Schönheit des Planeten. Und viele andere wunderbare Menschen in meinem Leben tun das auch.



Sonnengrüße,
Claudi

Montag, 17. Oktober 2016

Yogaliebe

Namasté ihr Lieben,

es ist so lustig weil ich so ein bisserl aufgeregt bin - obwohl ich nur ganz ganz ganz indirekt was damit zu tun hab.

Meine Yogafreundin Esther eröffnet am Samstag ihr eigenes Yogastudio.


Copyright: yogaliebe

Yogafreundin? Esther ist in meiner Ausbildungsgruppe - obwohl sie bereits zwei Ausbildungen zur Yogalehrerin gemacht hat. Das ist genau der Grund, warum ich mich für die vier Jahre und 800 Stunden entschieden habe. Wir gehen halt richtig tief und haben wunderbare Ansprechpartner zur Seite. Sei es in Form unserer Ausbilderinnen Karin und Isolde, oder wegen der spannenden Referenten, die ihr Wissen mit uns teilen. Aber zurück zu Esther und ihrem wundertollen Studio <3

"Yogaliebe" befindet sich in der Maistraße 31 und von 14 is 19 Uhr wird am 22.10.2016 gefeiert.

Copyright: yogaliebe

Ich durfte Esther ein paar Fragen stellen und freu mich ihre Antworten mit euch zu teilen.


Was bedeutet für dich Yogaliebe?
Ganz einfach es ist die Liebe zum Yoga, die ich verspüre und die ich teilen möchte mit jedem der diese Liebe auch empfindet oder durch mich findet.

Welche Ausbildungen hast du bisher genossen?

Ich habe 2010 das 200h Teacher's Training nach Yogaworks in der Yogalounge in Pullach
abgeschlossen, darüber hinaus von 2012-2014 eine +300h Advanced Teacher's Training bei Stephen Thomas, Christine May, Doug Keller und andere im Airyoga München absolviert.
Außerdem auch eine Kinderyogalehrer Ausbildung bei Susanne Eichinger und eine Yin Yoga Ausbildung bei Josh Summers.

Welche deiner Yogaliebe-Stunden besuche ich, wenn es mein erstes Mal im Vinyasa Flow sein
wird?

 
Grundsätzlich ist erst einmal die Frage zu klären, ist es dein erstes Mal im Yoga überhaupt?
Dann empfehle ich den Einsteiger-Workshop und danach den Einsteigerkurs.
Wenn du schon Erfahrungen mit Yoga hast und du tatsächlich Vinyasa ausprobieren möchtest dann Vinyasa Flow 1.
Ansonsten empfehle ich Hatha Yoga, Yoga Sanft Stunden oder auch Yin Yoga.

Copyright: yogaliebe

Mehr Infos gibt es auf Facebook und bald auch auf der Yogaliebe-Website.
Es gibt auch eine Facebook-Veranstaltung zur Eröffnung von Yogaliebe.


Sonnengrüße,
Claudi

Sonntag, 16. Oktober 2016

Das elfte Ausbildungswochenende - Tankstelle

Namasté ihr Lieben,

ja, diese Wochenenden sind wie eine Tankstelle.
Und nein, nicht so dreckig :) :) :)

Sondern: Wir laden uns dort auf. Gemeinsam. Oder Gegenseitig? Es ist wirklich zauberhaft und so wunderschön, dass mir fast die Worte fehlen.

Vorweg: Das Yogasutra ist keine Religion, kein biblischer Text. Sondern Philosophie. Die mich zum Schweben und Fliegen bringt.

Ich war am Freitag wirklich groggy. Aber dann kommt man an, sieht diese liebevollen Menschen nach drei Monaten Pause wieder. Und die Gespräche gehen so weiter, als hätten wir nie aufgehört uns zu unterhalten.

Ja, wir sind gewachsen. Da war ein Sommer dazwischen, viele Erlebnisse. Gekrönt von unserer ersten Vorstellstunde.

Dieses Wochenende haben wir alles über das zweite Kapitel des Yogasutra gelernt. Oder gemeinsam erarbeitet? Viel philosophiert, zugehört, übend erfahren dürfen. 


Welche Qualitäten sollte unser Handeln haben? 

Die Sprache war von
klesas ("Die störenden Kräfte")
yamas ("Der Weg von außen nach innen"/ "Wie verhält sich ein Mensch?") und
niyamas ("Wie gehe ich auf heilsame Weise mit mir selbst um?").

Besonders beeindruckt hat mich die Feststellung, dass wir alle klesas in uns haben. Die meisten schlummern jedoch leise vor sich hin. Aber da sind sie. Wir sollten uns deswegen alle mit ihnen auseinander setzen. "Alles was von uns in die Welt geht, kommt auf uns zurück" (YS 2.12). Sehr schön ist es zu wissen, dass Leid, das noch bevorsteht, verhindert werden kann. (YS 2.16)

Oft vielen die Wörter "Loslassen. Abstand halten. Reflektieren (dhyanam). Ausatmen."

Wir haben uns an die vier bhavanas einnert (maitra, karuna, mudita, upeksa).
Ich mag die Idee von "pratipaksa bhavana" sehr. Das bedeutet das Gegenteil zu betrachten, wenn man bzgl. der Umsetzung von yamas oder niyamas unsicher ist.

Wunderschön war für mich, dass unsere Ausbilderin Karin so detailliert auf "ahimsa" (eins der fünf yamas) eingegangen ist und auch bezüglich "sauca" (eins der fünf niyamas) von meinen Freunden und unser aller Mitlebewesen, den Tieren, gesprochen hat.

Ja - das ist schon eine Tankstelle. Der Raum. Die Menschen. Die Gedanken, die hier einfach fließen düfen. Alles. Das ist wie es ist. In diesem Moment. Nun. Jetzt. atha. Alles ist gut. Oder "So ist es jetzt". Und in meiner Ausbildungsschule definitiv genau richtig - bin ich.


Musik gibt es heute keine. Den Takt des Tages gibt mein Herz vor.

Sonnengrüße,
Claudi

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Wiedersehen

Namasté ihr Lieben,

voller Vorfreude bin ich auf das Wochenende.

Nach drei Monaten darf ich endlich meine Yogafamily wieder sehen!!!


Wir beschäftigen uns von morgen Abend bis einschließlich Sonntag mit dem 2. Kapitel des Yoga Sutra.

Besonders schön ist, dass unsere beiden Ausbilderinnen das Wochenende bei uns sind. Am Samstagabend werden wir gemeinsam unser Einjähriges feiern.

Ja, schwupp die wupp, schon ist eins von vier Jahren vorbei. Ist das nicht verrückt?


2016 haben wir dann nur noch ein asanas-Seminar und das war es dann. Wie die Zeit verfliegt!!! Aber jetzt bleiben wir erst mal im Jetzt.

Ich genieße den für mich immer ganz besonderen Yoga-Wochenende-Vorabend und freu mich auf mein Rote-Bete-Supperl, die Couch und eine Hunde-Kuschel-Runde.

Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Dienstag, 11. Oktober 2016

Gastblogeintrag: Jivamukti Workshop mit Sharon Gannon

Hallo du,

ich heiße Tanja, darf mich heute als Bloggerin versuchen und von dem Jivamukti Workshop mit Sharon Gannon berichten.

Wie Claudi bin ich sonst eher im klassischen Hatha Yoga (angepasst nach Krishnamacharya) zuhause. Aber wenn sich die Chance bietet, die Gründerin einer Yogarichtung persönlich zu erleben, muss ich dabei sein.

Der Workshop mit Sharon fand am Ostbahnhof im Werk3 im 6. Stock statt. Eine beeindruckende Location mit Blick übers wunderschöne München.

Zur Einstimmung stellte sie die Frage, warum Yoga und eine vegane Ernährung zusammen gehören. Die Antwort ganz klar, es geht um Liebe und Ahimsa (Gewaltlosigkeit) - und sofort fühle ich mich zuhause.

Neben Ahimsa ist Musik im Jivamukti Yoga ein wichtiges Element. Sharon spielt uns Imagine von John Lennon vor. Passend, denn der 9. Oktober ist Johns Geburtstag. Man spürt wie sie ihn bewundert, als sie von ihm als Idealist schwärmt, der die Menschen immer von seiner Idee für eine bessere Welt begeistert hat.





Das wunderschöne Mantra lokāḥ samastāḥ sukhino bhavantu vereint Ahimsa und Musik - wir chanten auf sanskrit und englisch. "Do you agree, it´s a good idea to wish everyone is happy?" - Mit ihrer offenen Art zieht Sharon mich sofort in ihren Bann. Sie ist wunderbar herzlich und direkt, sodass es mir leicht fällt, auch die philosophischen Aspekte ihres englischsprachigen Vortrags zu verstehen.


Sie erinnert uns, dass es einerseits den Zustand des Yoga und anderseits das Praktizieren von Yoga gibt. Der Zustand ist die Erleuchtung, in der wir erkennen, wer wir sind und die Verbindung zum Höchsten (wieder)herstellen. Die Praxis ist alles, was uns in diesen Zustand führen kann. Meditation, Asanas, Pranayama, Mantren, ... Sie betont, dass die Praxis uns zur Erleuchtung führen kann. Unsere persönliche Ausrichtung ist jedoch entscheidend. Jeder von uns praktiziert Yoga, aber wer von uns ist schon erleuchtet? Die Ergebnisse unseres Handelns hängen von unserer Ausrichtung und unserer Achtsamkeit ab. So klar, so einfach, so logisch. Und doch vergesse ich es oft.

Genug geredet, jetzt geht's an die Āsanapraxis. Die ist beim Jivamukti Yoga eher sportlich und fordernd, man sollte gesund, fit und beweglich sein. Ich mag die körperliche Herausforderung, finde es aber schade, dass die anspruchsvollen Āsanas kaum angepasst werden. Dann könnte jeder mitmachen und das schöne Drumherum miterleben.

Meine erste Stunde auf Englisch und dann auch noch unterlegt mit Musik. Ich brauche etwas um ihren Anweisungen folgen zu können aber dann bin ich im Flow aus dog, plank, cobra, warrior, ...

Sharon sagt, die Aufgabe eines Yogalehrers ist, Gott und das Gute in jedem Schüler zu sehen und die Aufgabe des Schülers ist: zusehen, nachahmen und anwenden. Das Meiste wird nur 1x angesagt - "remember the sequence, if you cannot remember what happened 4 seconds ago, how will you remember god, he´s infinity"

Ich denke an Ahimsa und entschließe mich bei Rad, Schulterstand, Pflug und Kopfstand auszusetzen. Wie gesagt man sollte für Jivamukti fit sein - und seine Grenzen akzeptieren, egal was auf der Matte nebenan passiert.

Die Haltung des Kindes eignet sich - so Sharon - besonders gut, um an unsere Lehrer zu denken und ihnen zu danken. Ich lächle und danke meinen wundervollen Lehrerinnen Manuela, Karin und Isolde. Danke auch dir Sharon für diesen schönen Gedanken.



Zum Abschluss liegen wir in śavasāna. Bisher hatte ich dieses Āsana immer genutzt um nachzuspüren oder einfach nur auszuruhen. Sharon setzt auch hier eine neue Intention. Wir sollen uns der Bedeutung - śavasāna heißt übersetzt Totenstellung - bewusst werden. Sie leitet uns an, unseren Körper, unsere Gefühle und Gedanken Gott zurückzugeben so wie es bei unserem Tod eines Tages sein wird. Normalerweise gelingen mir solche Übungen nicht aber dieses Mal war es eine außergewöhnliche Erfahrung die man nur erleben aber schlecht beschreiben kann.

Dann dankt Sharon uns und spielt noch einmal Johns Song <3

Wenn du einmal Gelegenheit hast Sharon live zu erleben - Nimm sie war! Sie ist inspirierend, weise und warmherzig, hat ein ansteckendes Lachen und man spürt wie sehr sie Yoga lebt und liebt.

Liebe Grüße
Tanja

Montag, 10. Oktober 2016

What is real? - Premiere und die YogaExpo/ VeggieFair

Namasté ihr Lieben und einen wunderschönen guten Morgen.

So früh hab ich noch nie gebloggt - aber das will raus!!!!

Bevor ich hier morgen Abend einen Gastblogeintrag meiner Freundin und Yogakollegin Tanja veröffentliche, will ich selbst meine Eindrücke vom gestrigen Tag festhalten.

Über "What is real?" habe ich hier bereits gebloggt. Gestern Abend war die Vorführung im Rio Filmpalast. Sehr glücklich bin ich darüber nach meiner Kochshow auf der YogaExpo/ VeggieFair noch dorthin gefahren zu sein.



Nachdem ich den Film nun sehen/ erleben durfte kann ich sagen:

Jede*r die/der sich nur irgendwie für Yoga interessiert oder für Tierrechte, sollte ihn sehen!


WOW!!! Dem Regisseur Jay Mac ist ein Meisterwerk über diesen relativ jungen, aus den USA stammenden Yogastil gelungen. Dieser Film geht jedoch so tief in die Thematik rein, dass ich im Kino Zeit und Ort vergessen habe und mich mitnehmen hab lassen in die große und weite Welt des Jivamukti Yoga. Weltweit. Das einer meiner Helden Sting darin vorkommt hat das ganze noch getoppt. Aber allein schon die vielen Hinweise auf Liebe und Gewaltlosigkeit, auf Mitgefühl und auf das große Wir haben ausgereicht um sehr zu schnell zu merken: Dieser Film ist etwas ganz ganz Besonderes.

Die Fragerunde an Petros, Antje, Gabriela, the one and only Sharon und Jay nach der München-Premiere hat dieses schöne Gefühl noch weiter aufleben lassen.

Danke Jivamukti, Danke Jay.


Und zur Kochshow: Ich mag nicht über mich selbst schreiben. Habe aber auf Instagram von der Yogacorner aus der Theresienstraße zwei Komplimente bekommen, die mich noch mehr haben schweben lassen, als das nach dem gestrigen Traumtag mit perfektem Abschluss und Sprachlosigkeit eh schon der Fall war:


Dankeschön aus tiefstem Herzen dafür <3

Und auch an Danke für alle die gestern dabei waren <3 <3 <3


Sonnengrüße von Herzen und voller Liebe,
Claudi

Donnerstag, 6. Oktober 2016

SMS für dich

Namasté ihr Lieben,

2014 war ich zuletzt im Kino. Ja, lange her für so ein Münchner Kindl mit gefühlten 27 Kinos vor der Haustür.

Heute war es wieder soweit. Für meine Verhältnisse spontan :) Gestern beschlossen. Beim Vorbeigehen am Stadtteilkino. MEINEM Kino. Das Kino, das ich seit mittlerweile knapp 30 Jahren besuche. Frisch umgebaut und immer noch zauberhaft. Weil daheim. Nie werde ich vergessen, wie wir Popcorn essend strafende Blicke kassiert haben - weil ja dann gesaugt werden musste :) :) :) :) Und Getränkeverbot herrschte in den 80ern. Das aber nur am Rande.

Karoline Herfurths Regie Debüt verfolgt mich schon seit den Ankündigungen im Sommer. Und ich bin immer wieder dahingeschmolzen. Egal ob Trailer, Interview, Kritik, Artikel.

Kennt ihr das? Man hat aufgrund dessen schon so voll Bock auf diesen einen Film hat? War das letzte Mal eben bei "Can a song safe your life?" der Fall. Und heute wieder.

Doch was dann über 100 Minuten lang passierte hätte ich nicht erwartet.

  • ENDLICH MAL ABSCHALTEN!!!!
  • Kein iPhone, keine YogaExpo, kein Auto, kein Fahrrad, keine Arbeit.
  • So richtig weg war ich.
  • Ich war in Berlin und verliebt.
  • Hab ich verzaubern lassen. Weggeträumt.
  • Ich hab getanzt, ich hab geweint, ich hab geschrien vor Glück.
  • Oh ich will in diesen Film zurück.

Ja, liebe Dragi, du hast Recht. Das ist ein Claudi-Film!

Was bleibt ist die Musik im Ohr...




... und die Gewissheit, dass er bestimmt bald erhältlich ist zum "noch ganz oft anschauen mit Hund neben mir im Heimkino". Hurra!!!!

Sonnengrüße und: ab ins Kino!
Claudi

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Claudi does YogaExpo/ VeggieFair

Namasté ihr Lieben,

wer mir schon immer mal "Hallo Hallo" sagen wollte und mehr über meinen ayurvedisch/ veganen Morgen erfahren will, kann gerne am Sonntag, 09.10.2016, von 13:45 Uhr bis 14:30 Uhr meine Kochshow auf der YogaExpo/ VeggieFair besuchen.


Danach bin ich noch am Stand von Petra von Kornatzki zu finden, bevor es abends mit den Jivamuktis und Sharon Gannon ins Rio Kino geht.

Sonnengrüße,
Claudi

Dienstag, 4. Oktober 2016

Gedankenspiele am Tu-es-day

Namasté ihr Lieben und einen wunderschönen guten Abend,

ist es bei euch nun auch fast-Winter? Grau, kalt, Nebel, Regen. Ich hab vorhin meine Heizungen in der Wohnung angeschmissen, eine Rote Bete Suppe genossen und jetzt in diesem Moment trinke ich einen YogiTea Classic mit Extra-Zimt und hab die Füße im Magnesium-Fußbad.

Winter is coming... 


;-)

Was ich unbedingt festhalten will sind Gedankenspiele die ich heute Morgen hatte. Kein Wunder, dass mir meditieren am Morgen am einfachsten fällt. Da ist der Kopf noch klar, hat noch nicht mehr getan als Zähneputzen und ein paar andere Dinge im Bad plus Tee kochen. Alles ist still. Mittlerweile auch dunkel. Nur Kerzen leuchten. Da kann ich gut sitzen und meditieren. Oder wie heute meinen Gedanken nachgehen.

Die waren so:

Waren die Unfälle mit Auto und Fahrrad vielleicht die Vorbereitung für mein kaputtes iPhone? 


Dessen Hardware-Fehler habe ich am Samstag ohne Wertung zur Kenntnis genommen. Auch den Fakt, dass ich es morgen zur Telekom in den Laden bringen soll und hoffentlich ein neues (zugeschickt?) bekomme wurde sofort akzeptiert. "So ist es jetzt." Punkt.

Kein (innerliches?) Rumgeheule sondern ein "Wie löse ich das?".
Am Samstag einfach mal liegen lassen nach einem Telefonat mit Apple (dort gibt es ein Jahr Garantie aber der Mobilfunkanbieter muss sie so lange gewähren wie der Vertrag läuft - wenn ich das richtig verstanden habe). Am Sonntag dann die Telekom anrufen und o.g. erfahren.

Anschließend hab ich einfach nur mein altes iPhone ausgepackt (hebe die vorsichtshalber immer noch auf) und weiß nun auch warum es ausrangiert wurde: Der Akku ist ein Witz und alles dauert Stunden. Gefühlt. Was natürlich lächerlich ist.

Jedenfalls bin ich nun ohne whatsapp und ohne threema unterwegs. Nicht, weil ich es nicht draufpacken könnte, sondern weil ich einfach nicht will. Hab auch keinen Bock auf synchronisieren und Fotos wieder herstellen oder machen. Nein.

Das ist nun die dritte Art von "Pause" die mir quasi verordnet wurde und ich nehme sie zur Kenntnis und an. Und wieder: Punkt.

So viel zur Vorgeschichte.
Ich wiederhole nochmal: "Waren die Unfälle mit Auto und Fahrrad vielleicht die Vorbereitung für mein kaputtes iPhone?"

Daraus entstand:

"Vielleicht sind Menschen die uns kurz oder lang begegnen, auf welche Art und Weise auch immer unseren Weg kreuzen, auch die Vorbereitung auf andere?"


Ist das nicht spannend?

Ich werfe mal ein paar Fragen in den Raum und lade euch ein laut (in den Kommentaren) oder leise (für euch ganz alleine) mitzudenken:

  • Kann es sein, dass Exfreunde (und die Kämpfe die man mit ihnen durchlebt hat) nur dafür da sind, damit man weiß wie man sich nicht mehr verhalten oder fühlen will?
  • Sind "Freundinnen", die im Kindergarten oder der Schule zu einem gemein waren, lediglich Übung für einen späteren Zeitpunkt im Leben?
  • Soll mich der Tod vom Meerschweinchen auf den eines geliebten Menschen vorbereiten? 
  • Bin ich erst für eine neue Partnerschaft bereit, nachdem ich es voll angenommen habe, Single zu sein?
  • Ist der Stress in der vierten Klasse nur dazu da, um einen die darauf folgende Schule zu erleichtern?
  • Muss ich erst durch das "Tal der Tränen" gehen um Positives im Leben wieder so richtig zu schätzen?
  • Wenn sich ein Mann nicht meldet - zeigt mir das nur noch mehr wie wichtig das Alleinsein-Können ist?
  • Sind strenge fordernde Lehrerinnen die besseren weil man von ihnen mehr lernt? (Ich denke dabei an Englisch in der 7. und 8. Klasse.)
  • Muss ich erst doofe Urlaube erleben um zu wissen, wo ich mich wirklich wohlfühle?
  • Sollte ich mich bei Problemen mit meinem Partner immer mal wieder an frühere Partnerschaften erinnern und ihn/sie somit wieder mehr schätzen? 
  • Schätzt man gute Menschen mehr, wenn man auch schwierige Exemplare in seinem Leben hat?
  • Ist ein Umzug als Kind eine Vorbereitung für einen Umzug als Erwachsener?
  • Wie verhält sich dies, wenn man nie wirklich umgezogen ist?
  • Falls man noch nie einen Job verloren hat, sondern alle Arbeitgeber nach (eigenem!) Plan gewechselt hat - wie ist es dann den Arbeitsplatz zu verlieren?
  • Ist das nicht alles ständig neu und anders und unberechenbar?
  • Gibt es keine Vorbereitung?
  • Nennt man das LEBEN?

Sonnengrüße,
Claudi