Mittwoch, 28. Januar 2015

Yoga und/oder Laufen?

Namasté ihr Lieben,

ganz klar: Für den Körper stellen Yoga und Laufen vermutlich DIE perfekte Kombi dar.

Bei mir ist es jedoch so: Laufen macht mich nervlich fertig. Ich stresse mich selbst da irrsinnig rein und schon nach einer Minute denke ich an die Zeit und Strecke die noch vor mir liegen.

Mit dem Yogieren ist es anders:
Ich bin da voll bei mir und genieße einfach. Seltenst denke ich dran "Oh nein, wie lange denn noch?!?".

Wahrscheinlich macht genau das den Unterschied aus: Zwischen einem Sport den man leidenschaftlich gerne betreibt und einem den man tun "muss"?


Und noch etwas: Nach einem Lauf bin ich fix und alle. Mit knallroter Birne schleppe ich mich in die Dusche. Bei mir bleibt auch der s.g. "Kick" aus. Und nein, das liegt nicht daran, dass ich untrainert bin. 2013 habe ich mich über mehrere Monate hinweg mit Müh und Not auf 4 Kilomter in 35 Minuten hochgelaufen. Trotzdem blieb der Kick aus und die Unlust und knallrote Birne bestehen.

Heute, nach meiner Jivamukti Basic Stunde hingegen, bin ich den ganzen Tag energiegeladen durch die Wohnung geschwebt. Als hätte ich Bäume ausreißen können. Für einen Kunden habe ich Smoothie-Rezepte entwickelt, habe das Bananenbrot-Rezept meiner Freundin Katrin nachgebacken und bin wie ein kleiner Grinseflummie. 



So soll es sein! Genau so und kein bisschen anders. Da darf die Welt dann schon auch mal auf dem Kopf stehen ;-)

Sonnengrüße,
Claudi

Mein erstes Mal - Jivamukti Yoga München

Namasté,

guckst du hier? ;-)



Sonnengrüße,
Claudi

World of Yoga - Kopf aus, Herz an!

Namasté ihr Lieben,

ich will hier mein Herz sprechen lassen und mal eben den Kopf komplett ausschalten. Sollte dieser Eintrag in absolutem Gesülze enden - hab ein Nachsehen mit mir!


Es war so klasse. Ich konnte mich beim BDY über die Ausbildung zur Yogalehrerin informieren, hab tolle Labels (allen vorwan OGNX) live gesehen, konnte mich bei der Glückskost durchschlemmen und dann auch noch eine Stunde von Andrea Ostheimer erleben.

Mein persönliches Highlight war allerdings Silvia Maria Engl und ihr Vortrag. Ihr Buch "Meine 26 Egos und ich" hab ich mir dann gleich mal gekauft und signieren lassen <3
Gänsehaut, Tränen in den Augen. Dann auch noch eine Umarmung vom Engl persönlich. Das war echt fast zuviel auf einmal. Und doch so wunderwunderschön.

Aufgrund der guten Gespräche mit meiner Freundin Doris habe ich dann auch immer und immer mehr gespürt, wie sehr das Yoga meine Welt ist.


Besonders toll waren die Mädels von Jivamukti - weswegen ich heute bei einer Basic Stunde in der Buttermelcherstraße war und meine Jade Yoga Matte abgeholt habe.

Sie haben mir dann auch verraten (bis dieser Blog online ist, wird es kein Geheimnis mehr sein), dass ein Café auf dem Jivamukti Gelände eröffnet wird. Es soll von der Einrichtung her wie das Lost Weekend ausgestattet sein und einmal pro Woche wird es Kochkurse geben. Selbstverständlich alles vegan. Total genial!

Nun sitze ich also daheim vor meinem Rechner und schwebe innerlich durch die Gegend. Ach ist das alles grandios derzeit <3

Kennst du das? Einfach nur glücklICH sein? Ich find es voll toll und genieße es in vollen Zügen. Da sage nochmal irgendwer, Yoga wäre "doch auch nur Sport"! Pf!

Schau dir gerne wegen der Fotos den Blogeintrag zur World of Yoga auf "Claudi goes vegan" an. 

Sonnengrüße,
Claudi

Samstag, 24. Januar 2015

Wie bin ich überhaupt darauf gekommen Yogalehrerin werden zu wollen?

Namasté,

schon meine Yogalehrererin bei der ich ursprünglich, Ende 2010 mit Pilates angefangen habe, fand ich immer klasse. Und das war anders als wenn kleine Mädchen ihre Ballett- oder Reitlehrerinnen anhimmeln. In meinem Kopf schwirrte lediglich umher: "Diese Ruhe, diese Ausstrahlung, wie sie das weitergibt was ihr Herz berühert! Wow!!!!". Bei Micaela habe ich über ein halbes Jahr lang geübt und war jedes Mal begeistert und bin immer heim geflogen. Dann kam mein Hund dazwischen und das mit dem regelmäßigen Besuch war mir nicht mehr möglich. Ich bin auf Yoga daheim mit Ralf Bauer und Co. umgestiegen.


Ende 2013 kam dann Adriana wieder zurück in mein Leben. Sie ist die Freundin des besten Freundes meines Exfreundes. (Alles klar?) Und schrieb mich aus heiterem Himmel an "Du, ich mach ja eine Ausbildung zur Yogalehrerin und darf ab jetzt unterrichten. Magst du mal vorbei kommen?" So entstand dieser Blogeintrag.

Und wieder war ich zutiefst beeindruckt. Adriana die ich als Partymaus in Erinnerung hatte, hat sich sehr krass (positiv gemeint!) weiterentwickelt. Auch bei ihr packte mich diese ruhige Ausstrahlung und ich hatte schon wieder im Kopf "Das will ich auch können!".

Meine Freundin Katrin war dann ein dritter Impulsgeber. Sie macht derzeit eine Ayurveda Ausbildung um persönlich weiterzukommen, um etwas zu haben in das sie sich reinfuchsen kann und um all die Lehren zu lernen. Von Anfang an fand ich es toll - und hab auch hier beobachten dürfen, wie sich Menschen durch solche Ausbildungen zum Noch-Positiveren-hin verändern.

Die vierte und letzte im Bunde ist Judith. Die Freundin von Surdham Göb organisiert mit ihm Veranstaltungen namens "Soulfood". Es wird yogiert und vegan gekocht. Auch Judith hat dieses Strahlen in sich und so habe ich mich endlich online damit beschäftigt:
  • Was eine Ausbildung zur Yogalehrerin kostet?
  • Wie lange sie dauert?
  • Was macht denn FÜR MICH am meisten Sinn?
  • Wo fühle ich mich wohl?
  • etc....
So schnell wie im Film "Im Kopfstand zum Glück" soll es keinesfalls gehen!
Und ich hoffe und denke, dass mit der heutige Besuch der "World of Yoga" noch weitere Erkenntnisse bringt.

Sonnengrüße,
Claudi

Mittwoch, 21. Januar 2015

Ich bin eine Meisterin die übt

Namasté ihr Lieben,

dieser Spruch:


klebt seit einem Jahr an der Türe zu meinem Yogazimmer.

Er stammt aus der Happinez und ich erfreue mich bei jedem Vorbeigehen daran. 


Warum? Weil er so passend ist. Ich bin davon überzeugt, dass niemand und in keiner Sache aus dem Üben rauskommt.

Sonnengrüße,
Claudi

Was bisher geschah

Namasté ihr Lieben,

"previously on Claudi does Yoga" :-) Hahahaha. Der musste sein!

Nun, bisher ist nicht viel passiert. Vor allem nicht was es betrifft, mit anderen Menschen darüber zu reden.

Heute stehe ich an diesem Punkt: Drei meiner besten Freundinnen wissen Bescheid.


H., K., und D.. Sonst niemand.

Um mich später daran erinnern zu können wie die drei reagiert haben, will ich das hier kurz niedertippen.

H.: (Zuerst per threema, später dann persönlich): "Also...hab gut nachgedacht... und kann sagen: ja ich kann mir das vorstellen... man muss nur eins haben..den Willen! ! Und die innere Einstellung.  Und ich denke das hast du. Alles andere kann man lernen usw.. weißt was ich mein?" 
Circa eine Woche später dann (ungefähr so) im Gespräch: 
Ich finde es toll. Wenn ich es könnte (H. ist Mama) würde ich das auch machen. Es wird dir gut tun. Auch wenn du später einmal nicht unterrichten werden solltest: Die Ausbildung und das Wissen kann dir niemand nehmen.

K.: (Kennt meine Prüfungsangst und war zuerst sehr (!) irritiert) Ich weiß nicht ob du das schaffst. Es ist eine krasse und jahrelange Ausbildung. Und kostet viel. Überlege es dir wirklich gut. Wenn du es als Weg für dich siehst, finde ich es super. Aber ich bin mir nicht sicher, ob du später unterrichten wirst.

Anmerkung: Ich hatte sie ein bisserl überfordert und wir haben parallel Churros frittiert. Als wir uns ein paar Tage später erneut unterhielten und gemeinsam die Unterlagen der auserwählten Schule angeschaut haben, war K. auch Feuer und Flamme und hat mich sehr bestärkt.

Mit D. hatte ich einen Austausch per whatsapp am 14.01.2015:
Ich: "Frage: Bin ich endgültig durchgeknallt wenn ich mich am 24. beim BDY über eine Yogalehrerinnenausbildung informiere? Und das vielleicht im Oktober beginne?
D.: "Nö, das find ich sogar toll."
Ich: "Echt jetzt?"
D.: "Ja, ganz ehrlich. Mehr gern persönlich und am 24.?"

(Anmerkung: am 24. besuchen wir gemeinsam die World of Yoga)

Warum weiß es sonst niemand?


Ich will das erst einmal für mich klar machen. Ich möchte von der Schule die Bestätigung, dass sie mich nehmen. Und dann weihe ich noch meinen Freund und meine Mama ein. Natürlich muss ich auch ein Gespräch mit meiner Chefin führen. Und das war es dann aber! Weitere Menschen erfahren erst später davon.

Warum? 


Weil ich erst einmal ganz egoistisch und nur für mich Yogalehrerin werden möchte.

Wie bin ich überhaupt darauf gekommen Yogalehrerin werden zu wollen? Bald hier ;-).

Sonnengrüße,
Claudi

Claudi wird Yogalehrerin?!?

Namasté,

wie gestern versprochen will ich heute festhalten, was es mit diesem Blog auf sich hat.

Ich hab beschlossen (wenn ich angenommen werde!) eine Ausbildung zur Yogalehrerin zu machen. 


Darauf ein Shanti Shanti Shanti ;-)

Warum?
Weil ich mich selbst weiterentwicklen möchte. Ich weiß ganz genau, da steckt noch mehr in mir drin, als bisher zum Vorschein kam.

Ich liebe meinen Blog, ich liebe den Veganismus und ich liebe es als "Beraterin für Ihren veganen Neustart" tätig zu sein.

Nein, mir ist nicht langweilig, ich hab genug zu tun. Denn neben meiner nebenberuflichen, eben erwähnten Tätigkeit, bin ich vier Tage pro Woche Angestellte.

Allerdings fordert mich beides nicht im Kopf. Vegan weiß ich soooo viel, ich muss kaum nach etwas googeln. Vor lauter Leidenschaft im Herzen benötige ich den Verstand gar nicht mehr. Das flutscht alles aus mir raus, ist tief verankert.

An meinem Bürojob liebe ich vor allem meine Kolleg*innen. Ich kann nicht sagen, dass mich die Arbeit besonders fordert. Nicht unterfordert aber eben dennoch nicht (mehr) voran bringt. Nach sieben Jahren bei der gleichen Firma (Wow!!! Das hab ich noch nie geschafft bisher!) ist jeder Arbeitsschritt voll ins Blut übergegangen.

Auch mein Hund, meine Freunde, Familie und Freund fordern natürlich Zeit ein. Einfordern. Klingt total bekloppt. Aber mir fällt gerade keine bessere Beschreibung ein. Fakt ist ja, dass ich gerne mit allen erwähnten unterwegs bin und Zeit verbringe.
Aber oft fehlt es mir an Ich-Zeit.

Ich bin davon überzeugt, dass mir die Ausbildung zur Yoga-Lehrerin, in der Schule für die ich mich entschlossen habe, weiterbringt. Nicht nur nach außen, sondern v.a. innen, tief in mir drin.


Meditation will ich lernen, Pranayama. Noch mehr zu mir selbst finden und meine Gefühle und Gedanken ins Yoga und die Ausbildung einfließen lassen.

Im Endeffekt suche ich, wie man in Bewerbungsunterlagen so schön schreibt, eine neue Herausforderung! ;-)


Sonnengrüße,
Claudi

Dienstag, 20. Januar 2015

Ich vertraue


Namasté,

seit über vier Jahren lebe ich nun vegan. Seit dem ersten Tag schreibe ich einen mittlerweile recht bekannten Blog darüber. Ein Tagebuch. Ich pflege es mehr mit Herz als mit Verstand und freue mich über jeden Blogeintrag den ich ins www schicken darf.

Da sich nun in meinem Leben einiges ändern wird, ist es Zeit für einen neuen Blog. Heute ist der erste Tag an dem mir wirklich bewusst wurde, was ich vorhabe. Dieser Blog hier bleibt vorerst auf privat gestellt. Ich weiß noch nicht wo meine Reise hingeht.

Jedoch vertraue ich auf mich, meine Träume und Ziele. 


Doch bevor einige wichtige Menschen in meinem Leben in mein Vorhaben eingeweiht sind und ich soweit gefestigt bin, dass ich es in die Welt hinaustragen mag, lasse ich das mal schön still und leise nur für mich bestehen.

Um was geht es da genau? Das erkläre ich im Laufe der nächsten Tage.

Sonnengrüße,
Claudi