Sonntag, 26. Februar 2017

How to Strengthen the Mind-Body Connection

Namaste ihr Lieben,

meine liebsten Videos aus dem "veganen Bereich" habe ich erst hier geteilt. Nun hat Dr. Michael Greger ein spannendes Video veröffentlicht das irre gut zu meinen letzten Blogeinträgen passt. Daher will ich es unbedingt hier festhalten:



Einen feinen Sonntag, ich mach mich bald wieder auf in die Yogaschule 🙏

Sonnengrüße,
Claudi


Donnerstag, 23. Februar 2017

Hausaufgabe - Körperliebe

Namaste ihr Lieben,

wie soeben erwähnt und bereits gestern angekündigt - ich hab ein neues Werkzeug bekommen.

Es geht ums Thema Körperliebe. Das mag jetzt komisch klingen und glaubt mir, mir fällt es nicht leicht die folgenden Zeilen niederzutippen und zu veröffentlichen. Aber ich will das für mich festhalten und vor allem ganz ehrlich und wahrheitsgemäß (satya) mit euch teilen.

Ich bin gedanklich noch nicht in meinem "neuen" Körper angekommen.


Habe Sorge, dass er nicht so bleibt. Wie es bei Diäten früher der Fall war. Dazu kommt, dass da ab und an gedankliche Schüben des "Ich will mir wieder eine Schutzmauer anessen" hochkommen. Bisher konnte ich größtenteils dagegen ankämpfen. Aber manchmal klappt das nicht.

Nun habe ich zwei Hausaufgaben bekommen. Die eine behalte ich für mich. Teile ich vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt mit euch aber will erst erfahren wie ich damit klar komme.

Die andere veröffentliche ich hiermit.

Ich habe versucht auf die Frage:

"Wie reagiere ich auf Angst vor Enge, Gefühlen, zu nahen Kontakten?" 


eine Lösung zu finden.
Die da wäre: Schutzmauer bauen. Was da heißt: ESSEN ESSEN ESSEN...

Dann habe ich mich drangesetzt und mich erst einmal mit "Der alten Claudi / Früher" beschäftigt. Hier kamen folgende Stichpunkte aus mir (bzw. dem Stift) rausgeschossen:
  • Wunsch nach Wärme, Geborgenheit, Umarmung 
  • Ablenkung
  • Wegschauen von negativen Dingen
  • Verdrängen
  • Vorübergehend nicht damit beschäftigen müssen
  • Lösung als Kind: Essen! Bei Kummer, Schmerz, Trauer. Als Belohnung, Kanal, Ausweg, Flucht.
  • Rettungsring
  • Kummerspeck
  • Frustessen
  • Grau/ Schwarz/ Dunkel
  • Tal/ Enge/ Unterdrückung
  • Sorgen/ Ängste/ Weinen
  • Abhängig von anderen sein
  • "Alles ist egal"

Ganz schön traurig, oder? :-(

Anschließend habe ich mich "Der neuen Claudi / Jetzt" gewidmet. Und siehe da:
  • Essen ist kein Ersatz für mein Seelenheil.
  • Disziplin ist ein purer Ausdruck von Selbstliebe.
  • Alte Muster auflösen - jetzt!
  • Essen als Genuss und Wertschätzung.
  • Ich kann auf mich aufpassen und brauche keinen Schutz.
  • Ich bin dankbar für meinen Körper.
  • Ich bin meine Nummer 1.
  • Wohlfühlen.
  • Kraft/ Sonne/ Stärke fühlen
  • Farben/ Licht/ Hell
  • Berg/ Meer/ Weite
  • Freude und Liebe und Lachen und Lust und Spaß
  • Vertrauen in mich selbst
  • Schön
  • Geborgenheit
  • Eigenverantwortung
  • Achtsamkeit
  • Ich darf so bleiben wie ich bin!
  • Jetzt ist die richtige Zeit!

→ → → → → → Ist das nicht wunderwunderwundertoll ??? ← ← ← ← ← ←


Ich bin dermaßen verzückt.

Den positiven Teil (also die neue Claudi / Jetzt) habe ich dann gleich noch einmal in meinen Timer handschriftlich vermerkt. Und jetzt ja auch hier. Nun trage ich das immer bei mir und kann bei erneutem Verlangen nach einer Mauer erst einmal nachschlagen wie schön es ist, diese nicht mehr zu haben.

Vor allem der Vergleich mit Enge und Weite - den wir gut aus dem Yogasutra in Form von duḥkha und sukha kennen.

Auch sehr mutig finde ich übrigens Maddie von dariadaria.com. Ihr YouTube Video zum Thema "How and why I love my body" hat gestern freilich sehr sehr gut gepasst 💚





Bis ich soweit bin ein VIDEO in UNTERWÄSCHE zu veröffentlichen vergeht noch einige Zeit ;-)

Aber ich hoffe, dass euch auch ein Blogeintrag wie dieser hier weiter hilft. Mir hat das jedenfalls sehr gut getan. Insofern: Danke fürs Durchlesen und dafür, dass du hier bist.


Sonnengrüße und nicht vergessen: Immer schön dankbar für eure Körper sein 💚

Claudi

Einzelstunde 6/15

Namaste ihr Lieben,

ich bin noch immer total ... begeistert, bewegt, berührt ... ? Mir fallen gerade nur Superlative ein :)

Das war die tollste, intensivste, nahegehenste und irgenwdie auch instimste Einzelstunde bisher. Und einfach nur wunderwunderschön. Zum Wohlfühlen. Absolutes Fallenlassen. Wow!


Freilich hab ich wieder eine tolle, neue, sehr passende āsana-Praxis erhalten. Ich übe ja immer am Abend Yoga, zwischen Heimkommen und Suppe. Ab Montag wird getanzt. 💚


Wir haben Seminarwochenende drum kann ich nicht gleich mit dem Üben loslegen und heute ist es schon zu spät. Ich nutze die Zeit gerade lieber noch um meine Gedanken zu sammeln - es folgt nämlich gleich noch ein Blogeintrag.
 

Neu ist jedenfalls eine prāṇāyāma Übung am Morgen. Dazu habe ich außerdem erfahren dürfen, wie meditieren richtig wirklich geht. 


Ich muss sagen - ich bin irre stolz, dass ich es jetzt verstanden habe. Bevor ich hier detailliert darüber schreibe, will ich es allerdings erfahren.

Mein erster Versuch heute morgen war eher holprig. Hier habe ich zum ersten Mal und hier zum zweiten Mal über Meditation geschrieben. Und nun, über ein Jahr später, hat es Klick gemacht. Aber gut... Ich hab ja nix verbockt, damit wie ich bisher in "Stille" gesessen bin. Aber es halt... anders... gemacht ;-) Und immerhin hat sich mein Körper schon an das Ritual gewöhnen können. Damit meine ich den zeitlichen Ablauf. Allein schon deswegen war es gut. So ist es jetzt 🙏

Insofern: Ich starte nun neu durch mit drei Minuten. Schauen wir mal wie es weiter geht. Ihr werdet es erfahren denke ich mal ;-)


Jedenfalls bin ich schon mal stolz, dass meine prāṇāyāma-Übung gut geklappt halt für so ein erstes Mal. Auch diese kann ich steigern und bin gespannt was mich in der nächsten Zeit erwartet.

Ja und dann....

Dann war da noch ein sehr sehr wunderbares Gespräch über mich und meinen Körper. Ich teile das bewusst nicht detailliert mit euch. Irgendwo ist dann auch meine Grenze erreicht und außerdem sehe ich das auch als Stephanies Gedanken-Gut und Erste-Hilfe-Material.

Aber so viel sei gesagt: Ich bin ab jetzt (noch) dankbar(er). Das habe ich ja gestern schon festgehalten.

Ein Teil des Ergebnisses meiner Hausaufgabe - den will ich allerdings mit euch teilen. Und das folgt gleich.


Sonnengrüße,

Claudi

Mittwoch, 22. Februar 2017

Nach der Einzelstunde

Namaste ihr Lieben,

oh ich hatte eine zauberhafte Verabschiedung der fünften Praxis.

Die Sonne hat vom blauen Himmel direkt in mein Yogazimmer gelacht und mir sind bei den sieben Atemzüge am Ende die folgenden Gedanken voller Dankbarkeit durch den Kopf:

Danke Sonne dafür, dass du immer scheinst.
Danke Körper dafür, dass du mit mir āsana übst.
Danke Atem dafür, dass du immer da bist.
Danke Geist dafür, dass du so wunderbar mit mir reflektierst.
Danke Herz dafür, dass du mir seit über einem Jahr so klar und deutlich meinen Weg zeigst.
Danke Arbeit dafür, dass ich Geld habe und mir die Ausbildung zur Yogalehrerin leisten kann.
Danke Leben dafür, dass wir uns endlich gefunden haben. 


Direkt nach der Einzelstunde (bevor ich sie die Tage dann zusammenfasse) will ich festhalten:
Es war soooo schön. Wir haben viel gesprochen und es war heute wirklich Seelenbalsam. Am Schönsten für mich ist zu sehen wir ich immer mehr ins Vertrauen gegenüber Stephanie komme und wie sehr ich mich mittlerweile im 8sam fallen lassen kann.

Urkomisch ist, dass ich den Tipp bekommen habe dankbar für meinen Körper zu sein. Und im Zuge dessen eine Hausaufgabe. Als hätte ich es heute Morgen schon geahnt? Unheimlich... Ich mache mich morgen dran sie zu verfassen, zu reflektieren und darüber nachzudenken. Dann melde ich mich mit einem Bericht über die sechts von 15 Einzelstunden im Zuge meiner Ausbildung zur Yogalehrerin hier zurück 🙏

Sonnengrüße,
Claudi

Vor der Einzelstunde

Namaste ihr Lieben,

wie immer wenn ich nach Kloster Irsee fahre scheint die Sonne und der Himmel ist blau. Beim Spaziergang mit meiner Freundin Hanna und den Hunden ist das übrigens auch so. Vermutlich sollte ich beides öfter tun? ;-)

Jedenfalls konnte ich mich (da ich gestern und am Montag abends unterwegs war) nicht gebührend von meiner alten Praxis verabschieden.

Deswegen wird die ausnahmesweise jetzt, am Vormittag geübt. Selbstverständlich besonders achtsam - die Bandscheiben und so ;-) Aber: ich war schon mit Finn spazieren, deswegen sollte das passen.

Ich freu mich auf die Fahrt - das ist immer eine Stunde nur für mich, meine Gedanken und meine Musik. Bzw. heute zwei Podcasts - von "In good health" und Laura Seiler. Yeah!

Mein Yogaoutfit hab ich schon an! JETZT GEHT'S LOS! JETZT GEHT'S LOS! ;-)



Sonnengrüße,
Claudi

Dienstag, 21. Februar 2017

Todestag

Namaste ihr Lieben,

heute vor 17 Jahren ist mein Papa gestorben. Ziemlich genau um diese Uhrzeit habe ich einen Anruf von meiner Mama erhalten. Damals war ich Azubine in einem Reisebüro in der Stadt. Sie wollte mich erwischen, bevor meine Stiefmutter mich anruft. War lieb gedacht und gut gemeint - aber die Heimfahrt per S-Bahn werde ich nie vergessen. Davor (und auch seit dem nicht mehr) war ich weinend in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Rückwirkend betrachtet ziemlich heftig, dass mich niemand angesprochen hat und sich nach mir erkundigte.

Am nächsten Tag hatte ich Berufsschule. Bin auf dem Weg dorthin immer stehen geblieben... und direkt zum Klassenleiter ins Lehrerzimmer um ihm zu erzählen was los ist und um darum zu bitten, dass ich von diversen Exen die an dem Tag anstanden rausgenommen werde. Er war so lieb und hat alle Kollegen informiert, in der Klasse hat lediglich meine Banknachbarin von mir erfahren, dass mein Papa gestorben ist.

Ich wollte weder Mitleid noch Aufsehen mit meinen süßen 17 Jahren.


In der Arbeit hat sich dann nicht viel geändert, ich war auch nicht krank geschrieben oder irgendwas. Eine Therapie habe ich nicht gemacht - da hat sich auch kein Arzt oder so erkundigt bzw. mir das angeboten.

Irgendwie war das in den 90ern alles noch a bisserl anders als heute? Vielleicht?

Na jedenfalls - was ich hier festhalten wollte:

Ich bin ja nun 34. Bedeutet: Die erste Hälfte meines Lebens mit Papa, die zweite Hälfte meines Lebens ohne Papa. 


Meine Mama hat sich von ihm scheiden lassen als ich drei war. Ich kannte ihn also nur als regelmäßigen Besucher. Und damals - sehr pubertär - war ich selbstverständlich ne Zeit lang eher genervt. Er lebte bei Landshut mit seiner Frau und der Tochter aus zweiter Ehe. Dennoch hat er uns regelmäßig in München besucht. Aber so richtig "Alltag" mit ihm kannte ich nicht.


Worüber ich sehr viel auch noch heute nachdenke - vor allem an seinem Todes- und Geburtstag:

Wer weiß was ihm, durch den frühen Tod mit gerade mal 46 Jahren - alles "erspart" geblieben ist. In meinem heutigen Glauben bin ich fest davon überzeugt, dass alles seinen Sinn hat. Absolut alles.


Daher: Am Ende wurde er vor noch schlimmerer Krankheit bewahrt (Todesursachen war ein Herzklappen-Fehler)? Oder vor psychischem Kummer? Ich weiß es nicht.

Der andere Gedanke der mich immer wieder einholt:
Vielleicht wurde mir durch den schnellen und für mich und meine Mama sehr überraschenden Tod auch eine lange Zeit des Kummers und der Sorgen erspart? Er hat uns nämlich nicht darüber informiert, dass er auf der Spenderliste für ein neues Herz stand. All das haben wir erst postum erfahren.

Auch heute fehlt er übrigens noch. Und es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht an ihn denke. 


Sei es durch seine Gitarre oder seinen Cowboy-Hut (aus Texas, von der Hochzeitsreise mit Mama), durch die Gitarrensaite in meinem Auto, weil ich ihn am Friedhof besuche, oder weil irgendwas passiert wo ich mir denke, was er wohl denken würde.

So viel zum Thema "Zeit heilt Wunden". Nein, tut sie nicht. Aber sie macht sie kleiner. Ein bisserl.

Sonnengrüße,
Claudi

Samstag, 18. Februar 2017

Das Karma, meine Familie und ich

Namaste ihr Lieben,

ich will euch heute ein Buch empfehlen.

Ja - klar bin ich beeinflusst weil ich die Autorin persönlich kennen darf. Weil ich einige Entstehungsphasen ihres Buchs selbst mitbekommen hab. Und weil ich schon am nächsten Mittwoch wieder mir ihr yogieren werde. 💚

Aber - im Gegensatz zu vielen anderen Bloggern und auch zu mir früher ;-)

Ich hab das Buch selbst gekauft und somit ist das keine Werbumm sondern ein Hinweis aus tiefstem Herzen:

Bitte besorgt euch "Das Karma, meine Familie und ich" wenn ihr...

  • Oma, Opa, Mama, Papa, (Paten)tante, (Paten)onkel seid oder auch (wie ich) einige Freundinnen/ Freunde mit Kindern habt.
  • Werdende Eltern seid oder werden wollt.
  • Einen richten guten und vor allem alltagskonformen Einstieg in das Yogasutra sucht.
  • Ein Buch lesen wollt das sich zwar "leicht und locker" runter liest...
  • ... dabei dennoch so tiefgründig ist, dass man oft nach einem Kapitel schon eine Gedankenpause braucht.
  • Schon immer mal ein Yoga-Philosophie-Buch lesen wolltet.
  • Auf der Suche nach einem Yoga-Einstiegsbuch seid.
  • (Angehende) YogalehrerInnen seid und das Yogasutra bereits angesprochen habt.
  • Mal so was "ganz anderes" lesen wollt.
  • Krishnamacharya, Desikachar, Patanjali, Eberhard Bärr, Sriram und Helga Simon-Wagenbach ähnlich toll findet wie ich ;-)
  • Euer Leben gerade umkrempelt.
  • Schon immer mal wissen wolltet welche Art von Buch ich voll toll finde ;-)
  • Jetzt neugierig geworden seid.

Und übrigens:
Wer einen Eindruck von Stephanies herrlichem Schreibstil haben will, kann hier nachlesen ;-)


Sonnengrüße,
Claudi